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	<title>Wilhelm Kuebart - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-02-06T12:05:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Kuebart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. März]] [[1913]] in [[Jasnaja Poljana (Kaliningrad)|Trakehnen]]; † [[24. September]] [[1993]] in [[Marquartstein]]&amp;lt;ref&amp;gt;Todesanzeige im [[Ostpreußenblatt]] vom 23. Oktober 1993, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] Offizier und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] des [[Attentat vom 20. Juli 1944|20. Juli 1944]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kuebart entstammte einer [[Ostelbien|ostelbischen]] Familie, die zahlreiche Offiziere hervorgebracht hatte; nur sein Vater &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Kuebart&amp;#039;&amp;#039; (* 15. Mai 1870 in Sodeiken im Kreis [[Gumbinnen]]; † 8. Juli 1964 in [[Brake (Lemgo)|Brake]]) war nicht dieser Familientradition gefolgt und stattdessen [[Architekt]] geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1932 trat Kuebart als [[Offiziersanwärter]] in die [[Reichswehr]] ein, erhielt 1934 den Rang eines [[Unterleutnant]]s und wurde am 1. August 1937 zum [[Oberleutnant]] befördert. Im Sommer 1940 wurde er im Range eines [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmanns]] dem Stab der [[18. Panzer-Division (Wehrmacht)|18. Panzer-Division]] zugewiesen. Zu Beginn des Frühjahrs 1941 schickte man ihn, nachdem Vorgesetzte auf seine militärischen Talente aufmerksam geworden waren, zur Teilnahme am Generalstabslehrgang auf die [[Kriegsakademie]]. Nachdem er den Lehrgang erfolgreich absolviert hatte, wies man ihn dem Stab der [[Heeresgruppe Mitte]] an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] zu. Hier traf Kuebart, der dem [[Nationalsozialismus]] distanziert gegenüberstand, auf Offiziere, die dem NS-Regime eindeutige Ablehnung entgegenbrachten und machte sich ihre Haltung zu eigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Protektion von Oberst [[Georg Alexander Hansen]], der zum inneren Kreis des militärischen Widerstands gegen Hitler gehörte, wurde Kuebart zum Generalstab versetzt; im August 1943 detachierte man ihn zur &amp;#039;&amp;#039;Gruppe I H: Geheimer Meldedienst Heer&amp;#039;&amp;#039; der [[Amt Ausland/Abwehr|Abwehr]] ab, deren Leiter er im April 1944 wurde; am 1. Juni erhielt er die Beförderung zum [[Oberstleutnant]]. Durch seine Verbindungen zu oppositionellen Kreisen wirkte er in untergeordneter Rolle an den Planungen für das [[Attentat vom 20. Juli 1944]] mit. Nach dem Misslingen des Anschlags und dem Scheitern vom [[Unternehmen Walküre]] wurde Kuebart verhaftet und vor dem [[Volksgerichtshof]] angeklagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorhandenen Beweise reichten nicht aus, Kuebart wirkliche Teilhabe an der Verschwörung nachzuweisen, obgleich er in die Planungen eingeweiht war und sie unterstützte. Er wurde jedoch zu einer fünfjährigen [[Zuchthaus]]strafe verurteilt und mit der Begründung, er sei unwürdig, weiterhin die deutsche Uniform zu tragen, unehrenhaft aus der [[Wehrmacht]] ausgestoßen. Zwar brauchte er die Haftstrafe nicht anzutreten, blieb jedoch unter ständiger Beobachtung durch die [[Geheime Staatspolizei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende stellte Kuebart sich freiwillig der [[United States Army]] und ließ sich im Sommer 1945 zu den Vorgängen des 20. Juli befragen. Später war er als Direktor der &amp;#039;&amp;#039;Batscheider Knäckebrotfabrik&amp;#039;&amp;#039; in [[Deisenhofen (Oberhaching)|Deisenhofen]] tätig&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;DLG-Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039;, Band 91, S. 55. DLG-Verlag, 1976.&amp;lt;/ref&amp;gt; und lebte zuletzt in [[Marquartstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Kuebart war verheiratet mit &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Hermsdorf&amp;#039;&amp;#039;, der Tochter eines preußischen Offiziers, und hatte mit ihr zwei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Bundesverdienstkreuz]] am Bande (30. August 1976)&amp;lt;ref&amp;gt;Todesanzeige im [[Ostpreußenblatt]] vom 23. Oktober 1993, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bundespräsidialamt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Oliver Hoare: &amp;#039;&amp;#039;Camp 020 – MI5 and the Nazi Spies&amp;#039;&amp;#039;. Public Record Office, 2000. ISBN 978-1-903365-08-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://web.archive.org/web/20101220051932/http://www.oldmagazinearticles.com/pdf/YANK%20Hitler%20Plot.pdf Valkyrie: The Plot to Kill Hitler] (PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB). Artikel im Yank Magazine, 1. Juni 1945&lt;br /&gt;
* [http://library2.lawschool.cornell.edu/donovan/pdf/Batch_14/Vol_CV_02.pdf Dissension in German Intelligence Services] (PDF; 980&amp;amp;nbsp;kB), Office of Strategic Services&lt;br /&gt;
* [http://archiv.preussische-allgemeine.de/1964/1964_07_25_30.pdf Das Ostpreußenblatt] (PDF; 11,6&amp;amp;nbsp;MB), 25. Juli 1964&lt;br /&gt;
* [http://archiv.preussische-allgemeine.de/1993/1993_10_23_43.pdf Das Ostpreußenblatt] (PDF; 13,4 MB), 23. Oktober 1993&lt;br /&gt;
* [http://www.nationalarchives.gov.uk/catalogue/displaycataloguedetails.asp?CATID=8095623&amp;amp;CATLN=6&amp;amp;accessmethod=5 National Archives]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1199776467|VIAF=5301157470205222640005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kuebart, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Abwehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kuebart, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier der Wehrmacht, Beteiligter an der Vorbereitung des Attentats vom 20. Juli 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. März 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jasnaja Poljana (Kaliningrad)|Trakehnen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. September 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Marquartstein]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grundausstattung</name></author>
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