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	<title>Wilhelm Krane - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Krane&amp;diff=1461997&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jesi: /* Auszeichnungen */ BVK nur mit Jahr</title>
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		<updated>2024-10-25T14:09:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Auszeichnungen: &lt;/span&gt; BVK nur mit Jahr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Krane&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Juni]] [[1902]] in [[Dortmund]]; † [[4. August]] [[1979]] in [[Bad Bramstedt]]) war ein [[deutscher]] [[Arzt]] und [[Sanitätsoffizier]]. Er war zuletzt Amtschef des [[Wehrmedizinalamt]]s im Dienstgrad [[Generalarzt]], zuvor 1. April 1960 bis 31. März 1962 Generalarzt Sanitätstruppe / Inspizient Sanitätsdienststellen Heer im [[Heeresamt|Truppenamt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Krane wurde geboren als Sohn des Reichsbahnbeamten Heinrich Adolf Friedrich Wilhelm Krane und seiner Frau Carolina Luisa, geborene Hueck. Er hatte einen jüngeren Zwillingsbruder, Karl Krane. 1918 meldete er sich unter Fälschung seines tatsächlichen Geburtsjahrs als vermeintlich 18-Jähriger freiwillig zum Kriegseinsatz und erlebte die letzten [[Erster Weltkrieg|Kriegsmonate]] an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]]. Nach Kriegsende setzte er den Besuch des Gymnasiums weiter fort und beendete das Schuljahr erfolgreich, nur um sich anschließend für einige Monate einem der damals im [[Ruhrgebiet]] aktiven paramilitärischen [[Freikorps#Nach dem Ersten Weltkrieg (1918–1923)|Freikorps]] anzuschließen, die aktiv gegen die [[Sozialisierungsbewegung im Ruhrgebiet]] kämpften. Anschließend setzte er den Schulbesuch weiter fort und erreichte 1922 erfolgreich das Abitur. Vom danach begonnenen Chemiestudium wechselte er auf Grund der schlechten Berufsaussichten angesichts der [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923#Hyperinflation des Jahres 1923|Hyperinflation 1922–23]] zur Medizin, legte im März 1927 das medizinische Staatsexamen ab und promovierte wenige Wochen später zum Dr. med. Nach vorübergehender Tätigkeit am Physiologischen Institut der Universität Münster erhielt Wilhelm Krane im Mai 1928 eine planmäßige Assistentenstelle an der Universitäts-Frauenklinik Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1930 bis 1939 ===&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1930 trat er in das Infanterie-Regiment&amp;amp;nbsp;17 in [[Celle]] ein. Von dort kam er zur Sanitätsabteilung&amp;amp;nbsp;1 in Ostpreußen, wo er in der Frauenstation des Standortlazaretts in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] und als [[Truppenarzt]] tätig war. Nebenbei arbeitete er während dieser Zeit wissenschaftlich an der Universitäts-Kinderklinik Königsberg. Nach zwei Jahren wurde er [[Regimentsarzt]] beim Reiterregiment&amp;amp;nbsp;9 in [[Fürstenwalde/Spree]] und später [[Adjutant]] des [[Wehrbereichsarzt]]es&amp;amp;nbsp;III, Generalarzt [[Karl Kersting]], in [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit von Juli 1932 bis Dezember 1934 war Krane nebendienstlich als Volontärassistent an der Chirurgisch-Gynäkologischen Privatklinik von Karl Martin tätig. Seine schon vor Eintritt in die [[Reichswehr]] begonnene Facharztausbildung für [[Gynäkologie]] und [[Geburtshilfe]] setzte er an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universitäts]]-Frauenklinik in [[München]] fort, wo er sich 1937 habilitieren konnte. 1938 wurde er [[Privatdozent]] an der [[Universität Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Bei [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsbeginn]] 1939 übernahm er die Führung der 2.&amp;amp;nbsp;Sanitätskompanie der [[14. Infanterie-Division (Wehrmacht)|14.&amp;amp;nbsp;Infanterie-Division]] und nahm am [[Überfall auf Polen]] teil. Während des [[Westfeldzug]]es 1940 war er I&amp;amp;nbsp;A beim [[Armeearzt]] der [[16. Armee (Wehrmacht)|16. Armee]], Generalarzt [[Alexander Remus]]. Im Herbst 1940 wurde er Kommandeur der Sanitäts-Ersatz-Abteilung&amp;amp;nbsp;13 in [[Bad Kissingen]] und 1941 wechselte er als Kommandeur zur Sanitäts-Ersatz-Abteilung&amp;amp;nbsp;11 nach [[Bückeburg]] über. 1942 wurde er [[Divisionsarzt]] der [[2. Panzer-Division (Wehrmacht)|2.&amp;amp;nbsp;Panzer-Division]] in Russland und Ende 1943 [[Chef des Stabes]] und Stellvertreter des [[Heeresgruppenarzt]]es [[Heeresgruppe Mitte|Mitte]], Generalstabsarzt [[Clemens Jaeckel]]. Zudem wurde er 1943 [[Außerordentlicher Professor|Außerordentlichen Professor]] der Universität Leipzig. Bei Kriegsende geriet er im Dienstgrad [[Oberstarzt]] in Schleswig-Holstein in britische [[Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsjahre ===&lt;br /&gt;
Aus der britischen Kriegsgefangenschaft heraus wurde er zum militärischen Leiter des [[Feldlazarett|Reservelazaretts]] Bad Bramstedt befohlen, um diese Einrichtung wieder in ihre ursprüngliche zivile Nutzung als Kurbad zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen zu überführen. In dieser Aufgabe wurde er auch endgültig aus britischer Kriegsgefangenschaft entlassen und führte als [[Oberarzt]] seine medizinischen und organisatorischen Aufgaben weiter fort. Als der Anteil medizinischer Aufgaben im Verhältnis zum Kurbetrieb immer weiter an Bedeutung verlor, machte er sich als Gynäkologe selbständig und baute 1950 in unmittelbarer Nähe zum Kurhaus Bad Bramstedt eine Privat-Frauenklinik mit über 70&amp;amp;nbsp;Betten in Spitzenzeiten auf. 1958 trat er in die [[Bundeswehr]] ein und arbeitete zunächst an den Wochenenden nebenbei in seiner Klinik weiter. 1959 wurde die Klinik geschlossen und in eine Kurpension gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tätigkeiten in der Bundeswehr ===&lt;br /&gt;
Am 1. März 1958 begann Krane seine zweite militärische Laufbahn als Oberstarzt und Wehrbereichsarzt&amp;amp;nbsp;II in [[Hannover]]. Vom 1.&amp;amp;nbsp;April&amp;amp;nbsp;1960 bis 31.&amp;amp;nbsp;März&amp;amp;nbsp;1962 stand er als Heeresarzt in [[Köln]] an der Spitze des Sanitätsdiensts des Heeres, bevor er am 1.&amp;amp;nbsp;April&amp;amp;nbsp;1962 unter Beförderung zum Generalarzt Amtschef des Wehrmedizinalamts in [[Beuel]] wurde, das er bis zum Eintritt in den Ruhestand im Herbst 1964 leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ruhestand ===&lt;br /&gt;
Bis 1977 war Krane wieder als Gynäkologe und Geburtshelfer mit eigener Praxis in Bad Bramstedt tätig. Eine schwere Krankheit zwang ihn 1977 zur Aufgabe seines Berufes, auf den Tag genau 50&amp;amp;nbsp;Jahre nach Ablegung seines Medizinischen Staatsexamens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krane war zwei Mal verheiratet. Aus der ersten Ehe mit Christel Margarete Clara Krane, geb. Kaffke, gingen vier Kinder hervor, aus der zweiten Ehe mit Gertrud Krane, geb. Reinfeld, zwei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] II. Klasse am 28. September 1939&lt;br /&gt;
* [[Kriegsverdienstkreuz]] 2. Klasse mit Schwertern am 1. September 1942&lt;br /&gt;
* Eisernes Kreuz I. Klasse am 9. April 1943&lt;br /&gt;
* Allgemeines Sturmabzeichen in Silber am 31. Januar 1944&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]] (1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Generale des Heeres der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Dermot Bradley]], Heinz-Peter Würzenthal, [[Hansgeorg Model]] |Titel=Die Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–1997 – Die militärischen Werdegänge |Band=Band 2, Teilband 2, Hoffmann – Kusserow |Reihe=Deutschlands Generale und Admirale |BandReihe=Teil VIb |HrsgReihe=Dermot Bradley |Verlag=Biblio-Verlag |Ort=Osnabrück |Datum=2000 |ISBN=3-7648-2562-6 |Seiten=732–733}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Clemens Range]] |Titel=Kriegsgedient – Die Generale und Admirale der Bundeswehr |Verlag=Translimes Media Verlag |Ort=Müllheim-Britzingen |Datum=2013 |ISBN=978-3-00-043646-8 |Seiten=282}}&lt;br /&gt;
* Who is Who in Europe, 1967–68.&lt;br /&gt;
* Nachruf für Generalarzt a.&amp;amp;nbsp;D. Prof. Dr. med. habil. Wilhelm Krane, [[Wehrmedizinische Monatsschrift]] 09/1979, S. 267.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|125269846}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Krane_489}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125269846|VIAF=55104627}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krane, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanitätsoffizier (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalarzt (Heer der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gynäkologe, Geburtshelfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Münster]]&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krane, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalarzt, Chef des Wehrmedizinalamts der Bundeswehr&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Juni 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dortmund]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. August 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Bramstedt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
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