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	<title>Wilhelm Kornhardt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AlMa77: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-09-04T15:09:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Wilhelm Kornhardt (1821-1871).jpg|thumb|Wilhelm Kornhardt (1821–1871): Mitbegründer der Didier-Werke AG]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Kornhardt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Dezember]] [[1821]] in [[Zorge (Walkenried)|Zorge]]; † [[13. März]] [[1871]] in [[Stettin]]) war ein deutscher [[Gasindustrie]]ller und [[Fabrikant]]. Er leitete die Errichtung von 40 [[Gaswerk]]en in Deutschland. Die von ihm mitbegründete &amp;#039;&amp;#039;Stettiner Chamottefabrik F. Didier&amp;#039;&amp;#039; besteht noch heute unter dem Namen [[RHI Magnesita Deutschland]] fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kornhardt wurde als Sohn armer Eltern in [[Zorge (Walkenried)|Zorge]] im [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] geboren. Mit 14 Jahren ging er zu seinem Onkel nach [[Braunschweig]], wo er das [[Collegium Carolinum (Braunschweig)|Collegium Carolinum]] besuchte, die Vorläufereinrichtung der heutigen [[Technische Universität Braunschweig|Technischen Universität Braunschweig]]. Anschließend arbeitete er in einem Eisenwerk in seiner Geburtsstadt, dann als Lokführer bei der [[Herzoglich Braunschweigische Staatseisenbahn|Braunschweigischen Eisenbahn]]. In Berlin lernte er den Gasindustriellen [[Rudolf Sigismund Blochmann]] kennen und kam so zur Gasindustrie. 1847 übertrug ihm Blochmann die Errichtung des Gaswerks in [[Stettin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam Kornhardt nach Stettin. Der Aufbau der Gaswerks verlief erfolgreich: Bereits im April 1848 konnte die öffentliche Straßenbeleuchtung mit Gas aufgenommen werden. 1853 wurde Kornhardt durch den Stettiner Magistrat zum Direktor des Stettiner Gaswerks ernannt. Daneben befasste sich Kornhardt mit der Errichtung weiterer Gaswerke sowohl in und um Stettin (in der Zuckersiederei in [[Drzetowo|Bredow]], bei &amp;#039;&amp;#039;Möller &amp;amp; Holberg&amp;#039;&amp;#039; und bei der [[Stettiner Maschinenbau Actien-Gesellschaft Vulcan]]), als auch im übrigen Deutschland. Insgesamt leitete er die Errichtung von 40 Gaswerken in Deutschland und gewann einen internationalen Ruf als Gasfachmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stettin kam Kornhardt mit [[Ferdinand Didier]] zusammen, der seit 1834 eine [[Ziegelei]] und [[Kalkbrennerei]] in [[Podejuch]] bei Stettin betrieb. Didier hatte 1849 bei Podejuch natürliche Vorkommen von Quarzkies und [[Quarzsand]] gefunden, die er – als einer der ersten Unternehmer in Deutschland – zur Herstellung feuerfester Materialien, sogenannter [[Schamotte]] oder Chamotte, verwendete. Die Schamotte wurden insbesondere von der aufstrebenden Gasindustrie genutzt. Didier und Kornhardt gründeten gemeinsam 1864/1865 die &amp;#039;&amp;#039;Stettiner Chamottefabrik F. Didier&amp;#039;&amp;#039; mit Betriebssitz in Stettin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Didiers Tod 1867 führte Kornhardt als Alleininhaber die Stettiner Chamottefabrik F. Didier weiter. Kornhardt starb 1871, ohne Kinder zu hinterlassen. Konrhardts Erben verkauften die Fabrik 1871 an den Stettiner Unternehmer Zander, der sie in eine [[Aktiengesellschaft]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Stettiner Chamottefabrik Actiengesellschaft vormals Didier&amp;#039;&amp;#039; umwandelte. Nach weiteren Umstrukturierungen wurde 1932 die Didier-Werke AG mit Sitz in [[Berlin]], später in [[Wiesbaden]] gebildet,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.vdkf-ev.de/content/historikerkreis/hk_aktuelles.asp |wayback=20151230004152 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-23 18:50:30 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; die noch heute besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|12|594|595|Kornhardt, Wilhelm|Hans Jaeger|136423124}}&lt;br /&gt;
* Eckhard Wendt: &amp;#039;&amp;#039;Stettiner Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der [[Historische Kommission für Pommern|Historischen Kommission für Pommern]].&amp;#039;&amp;#039; Reihe V, Band 40). Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2004, ISBN 3-412-09404-8, S. 286–287.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136423124|VIAF=80769008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kornhardt, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Stettin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Gaswerke)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1821]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Provinz Pommern)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kornhardt, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gasindustrieller und Fabrikant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Dezember 1821&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zorge (Walkenried)|Zorge]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. März 1871&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AlMa77</name></author>
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