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	<title>Wilhelm Kohlhoff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T11:06:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Kohlhoff&amp;diff=353607&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hajog: Kategorie:Verschollene Generation</title>
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		<updated>2025-05-14T12:23:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Verschollene Generation&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Kohlhoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Mai]] [[1893]] in [[Berlin]]; † [[9. Juli]] [[1971]] in [[Schweinfurt]]) war ein deutscher Maler und Graphiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Freizügiges Wandbild der FOS BOS, westliche Fassade 20240920 HOF3938 RAW-Export.png|mini|alternativtext=Das Foto zeigt das Wandbild mit Menschen an einer Wasserfläche; darunter sind Tiere|Wandbild an der Westfassade der staatlichen Fachoberschule in [[Hof (Saale)]]]]&lt;br /&gt;
Wilhelm Kohlhoff begann nach dem Besuch der Realschule im Jahr 1909 eine Lehre in der [[Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin|Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin]]. Nebenbei brachte er sich das Zeichnen und Malen als [[Autodidakt]] selbst bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1914 wurde erstmals eines seiner Gemälde auf der &amp;#039;&amp;#039;Großen Berliner Kunstausstellung&amp;#039;&amp;#039; gezeigt. 1916 war er an der &amp;#039;&amp;#039;2. Ausstellung der Freien Sezession&amp;#039;&amp;#039; und an der &amp;#039;&amp;#039;Juryfreien Kunstschau&amp;#039;&amp;#039; beteiligt, kehrte jedoch 1917 zur [[Berliner Sezession]] zurück. Dort stellte er expressive Bilder unter dem Eindruck [[Lovis Corinth|Corinths]] her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 gründete er zusammen mit [[Franz Heckendorf]], Krauskopf und Deierling eine Kunstschule. Im selben Jahr heiratete er die Malerin Catharine Fischeder, mit der er zwei Söhne hatte; die Ehe wurde 1928 geschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Große Preußische Staatspreis wurde ihm 1919 für ein Selbstbildnis, das von der Berliner [[Nationalgalerie (Berlin)|Nationalgalerie]] angekauft wurde, überreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine früheren expressiven Arbeiten galten den [[Nazi]]s als „entartet“, und 1937 wurden in der Aktion „[[Entartete Kunst]]“ acht davon aus öffentlichen Sammlungen beschlagnahmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Datenbank zum Beschlagnahmeinventar der Aktion &amp;quot;Entartete Kunst&amp;quot;, Forschungsstelle &amp;quot;Entartete Kunst&amp;quot;, FU Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere verschollene Werke verzeichnet die [[Lost Art-Datenbank|LOST Art-Datenbank]] des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lostart.de/de/suche?term=Kohlhoff&amp;amp;filter%5Btype%5D%5B0%5D=Objektdaten |titel=Suche {{!}} Lost Art-Datenbank |abruf=2022-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kohlhoff erhielt jedoch weiter Aufträge für Wandbilder in öffentlichen Bauten. 1939 wurde er eingezogen und als Kriegsmaler eingesetzt. Bei der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Künstler und die SS]]&amp;#039;&amp;#039; 1944 in [[Breslau]] wurde von ihm das Bild &amp;#039;&amp;#039;Die Fahne&amp;#039;&amp;#039; ausgestellt. Er geriet in sowjetische Gefangenschaft, aus der er fliehen konnte. Nach dem Krieg ließ er sich in [[Zell im Fichtelgebirge]] und in [[Hof (Saale)]] nieder, wo er von 1949 bis 1953 in seinem Atelier im Ostturm der damaligen [[Schiller-Gymnasium Hof|Schillerschule Hof]] lebte. Dort entstanden viele zu seinem Spätwerk zählende Stillleben, Landschaftsmalereien und Porträts, von denen sich ein Großteil im Privatbesitz Hofer Bürger befindet. Er unternahm jedoch viele Reisen, wie seine alljährlichen Ausflüge nach [[Italien]]. Kurz vor seinem Tod heiratete er im Jahr 1970 Moy Fehn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßenschild Wilhelm-Kohlhoff-Straße 20210621 HOF01301.jpg|mini|rechts|Straßenschild mit seinem Namen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kunsthistorisch ist Wilhelm Kohlhoff der [[Verschollene Generation|Verschollenen Generation]] und dem [[Expressiver Realismus|Expressiven Realismus]] zuzurechnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Expressiver Realismus. Malerei der verschollenen Generation&amp;#039;&amp;#039;, Hirmer, München 1994, S.&amp;amp;nbsp;402&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm benannte man eine Straße im Hofer Stadtteil Krötenbruck sowie im Schweinfurter Stadtteil Bellevue (ehemals Askren Manor).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1937 als „entartet“ nachweislich aus öffentlichen Sammlung beschlagnahmte Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Selbstbildnis&amp;#039;&amp;#039; (Öl, 82 × 71 cm, 1915; Nationalgalerie Berlin/[[Kronprinzenpalais (Berlin)|Kronprinzen-Palais]]; Verbleib ungeklärt)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liegender Mädchenakt&amp;#039;&amp;#039; (Öl, 1923; Nationalgalerie Berlin/Kronprinzen-Palais; zerstört)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Figürliche Darstellung&amp;#039;&amp;#039; (Tafelbild; Städtisches Kunsthaus [[Kassel]]; zerstört)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landschaft/Fluss in der Abendbeleuchtung&amp;#039;&amp;#039; (Aquarell, 30,3 × 38,8 cm; Nationalgalerie Berlin/Kronprinzen-Palais; 1940 zur „Verwertung“ auf dem Kunstmarkt an den Kunsthändler [[Bernhard A. Böhmer]]. Verbleib ungeklärt)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sitzende Frau in rotem Kleid&amp;#039;&amp;#039; (Aquarell; Städtische Kunsthalle [[Mannheim]]; zerstört)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hengst&amp;#039;&amp;#039; (Lithografie, 18 × 22,4 cm, 1920; [[Anhaltische Gemäldegalerie Dessau|Anhaltinische Gemäldegalerie Dessau]]; zerstört)&lt;br /&gt;
* Frauenbrustbild (Zeichnung, Städtische Kunsthalle Mannheim; Verbleib ungeklärt)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Drama&amp;#039;&amp;#039; (Lithografie, 27 × 23,8 cm, 1917; Blatt 17 der beschlagnahmten Mappe &amp;#039;&amp;#039;Shakespeare Visionen. Eine Huldigung deutscher Künstler&amp;#039;&amp;#039;; Verlag Reinhard Piper, München, 1918; insgesamt drei Exemplare aus dem Städtischen Kunst- und Gewerbemuseum [[Dortmund]], dem Museum für Kunst und Kunstgewerbe [[Stettin]] und dem Schlossmuseum [[Weimar]]. 1939 zur „Verwertung“ auf dem Kunstmarkt an  Bernhard A. Böhmer.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.wilhelmkohlhoff.com/ Die Homepage der Erbengemeinschaft Wilhelm Kohlhoff]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11856465X}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wilhelm-kohlhoff.de Werke von Wilhelm Kohlhoff]&lt;br /&gt;
* [http://www.sabatier.de Wilhelm Kohlhoff bei Sabatier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11856465X|LCCN=n/81/52486|VIAF=35248624}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kohlhoff, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berliner Secession]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verschollene Generation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hof, Saale)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kohlhoff, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Mai 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Juli 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schweinfurt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hajog</name></author>
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