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	<title>Wilhelm Knigge - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Knigge&amp;diff=2663230&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koschi73: siehe die Schreibweise auf dem abgebildeten Grabstein</title>
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		<updated>2025-11-26T13:14:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;siehe die Schreibweise auf dem abgebildeten Grabstein&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Knigge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Dezember]] [[1906]] in [[Bremen]]; † [[20. Dezember]] [[1995]] in [[Berlin]]). auch &amp;#039;&amp;#039;Willi Knigge&amp;#039;&amp;#039; genannt, war ein deutscher Politiker ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]/[[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]) und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]]. Er war 1933 sowie 1946 und von 1947 bis 1951 [[Abgeordneter]] der [[Bremische Bürgerschaft|Bremischen Bürgerschaft]] und später [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]]-Funktionär in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tombstone Hanna Wolf.jpg|mini|Grab von Hanna Wolf und Wilhelm Knigge im [[Verfolgter des Naziregimes|VdN]]-Ehrenhain auf dem [[Friedhof Pankow III]] in Berlin]]&lt;br /&gt;
Der Arbeitersohn  Knigge erlernte den Beruf des [[Maurer]]s und war schon als Lehrling in kommunistischen Organisationen aktiv. 1921 wurde er Mitglied des [[Deutscher Baugewerksbund|Baugewerksbundes]], 1924 des [[Rotfrontkämpferbund]]es und 1927 der KPD und der [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe Deutschlands]]. Bis 1932 war er Leiter der [[Rote Jungfront|Roten Jungfront]] in Bremen und leitete wehrpolitische Ausbildungen des [[Kampfbund gegen den Faschismus|Kampfbundes gegen den Faschismus]] (KGF). Von 1928 bis 1932 arbeitete Knigge als Maurer und Hafenarbeiter in Bremen und war Mitglied der Baugewerkschaft. 1932 war er politischer Leiter bei der [[Internationale Arbeiterhilfe|Internationalen Arbeiterhilfe]] (IAH). 1933 wurde Knigge für die KPD zum Mitglied der [[Bremische Bürgerschaft|Bremischen Bürgerschaft]] gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten und dem Verbot der KPD setzte Knigge die Parteiarbeit in der Illegalität unter dem Decknamen &amp;#039;&amp;#039;Max&amp;#039;&amp;#039; fort. Im September 1933 ging Knigge in die [[Emigration]] in die [[Niederlande]], dann nach [[Belgien]], von wo er 1935 nach [[Frankreich]] ausgewiesen wurde. Von 1935 bis 1939 war Knigge Mitglied der KPD-Exilleitung in [[Paris]] und zuständig für [[Kader]]fragen der [[Internationale Brigaden|Internationalen Brigaden]]. 1937 wurde Knigge aus dem [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] [[Ausbürgerung|ausgebürgert]]. Ab 1937 war Knigge Sonderkurier für das Politbüro der KPD in Paris, ab 1940 unter den Decknamen &amp;#039;&amp;#039;Schiller&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Robert Vautier&amp;#039;&amp;#039; Mitglied der [[Résistance]] in [[Südfrankreich]]. Ab 1944 war Knigge Mitarbeiter der Zeitschrift „Soldat im Westen“ und mit [[Walter Vesper]] an der Einschleusung von KPD-Mitgliedern nach Deutschland beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1945 kehrte Knigge nach Bremen zurück. Von 1945 bis 1951 war er Vorsitzender der KPD-Landesleitung in Bremen und Parteisekretär der KPD. 1946 und von 1947 bis 1951 war er Mitglied der [[Liste der Mitglieder der Ernannten Bremischen Bürgerschaft|Ernannten Bremischen Bürgerschaft]] und der gewählten [[Liste der Mitglieder der Bremischen Bürgerschaft (2. Wahlperiode)|Mitglied der Bremischen Bürgerschaft]] und dort Mitglied verschiedener [[Deputation (Bremen)|Deputationen]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war  Mitglied der 1947 gegründeten [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten|Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes]] (VVN).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Weser-Kurier]]&amp;#039;&amp;#039; im Archiv an mehreren Stellen, u.&amp;amp;nbsp;a. vom 6. August 1949, 4. Febr. 1950.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1951 siedelte Knigge in die DDR über und wurde dort SED-Mitglied und Instrukteur bei der Bau-Union in [[Dresden]]. 1951 und 1952 studierte er an der [[Parteihochschule Karl Marx]] in [[Liebenwalde]]. Von 1953 bis 1959 war er Erster Sekretär der SED-Stadtleitung [[Potsdam]] und zeitweise Mitglied der Bezirksleitung. Von 1954 bis 1959 war er Mitglied des Zentralvorstandes der [[Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft]] (DSF). Von 1959 bis 1963 war er Sekretär des Bundesvorstandes und Mitglied des Präsidiums des [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes]] (FDGB). 1964/65 war er Sektorenleiter im [[Ministerium für Bauwesen]] der DDR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1966 bis 1971 war Knigge Kaderleiter im [[Staatssekretär#Deutsche Demokratische Republik|Staatssekretariat]] für gesamtdeutsche Fragen und von 1971 bis 1987 stellvertretender Leiter der Abteilung Verkehr im [[Zentralkomitee der SED]]. Ab 1980 war er Mitglied der Zentralleitung des [[Komitee der Antifaschistischen Widerstandskämpfer|Komitees der Antifaschistischen Widerstandskämpfer]]. 1988 wurde er aus Altersgründen von allen Funktionen entbunden. 1990 wurde er [[Partei des demokratischen Sozialismus|PDS]]-Mitglied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knigge lebte in einer Lebensgemeinschaft mit der SED-Politikerin [[Hanna Wolf (Politikerin, 1908)|Hanna Wolf]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{WWW-DDR|id=wilhelm-knigge|lemma=Wilhelm Knigge|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=2|idNum=1771}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die letzte Ruhe fanden beide im [[Verfolgter des Naziregimes|VdN]]-Ehrenhain auf dem [[Friedhof Pankow III#Grabstätten bekannter Persönlichkeiten|Friedhof Pankow III]] in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1946 Französische Befreiungsmedaille&lt;br /&gt;
* 6. Mai 1955 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber&lt;br /&gt;
* 1966 Orden [[Banner der Arbeit]] &lt;br /&gt;
* 1971 Vaterländischer Verdienstorden in Gold&lt;br /&gt;
* 1975 [[Verdienstmedaille der Nationalen Volksarmee]]&lt;br /&gt;
* 1976 [[Karl-Marx-Orden]]&lt;br /&gt;
* 1982 Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden in Gold&lt;br /&gt;
* 1986 [[Stern der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Knigge, Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur 1980, S. 374&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=wilhelm-knigge|lemma=Wilhelm Knigge|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=2|idNum=1771}}&lt;br /&gt;
* FDGB-Lexikon [http://library.fes.de/FDGB-Lexikon/texte/biographien/k/Knigge,_Wilhelm.html Wilhelm Knigge], Berlin, 2009&lt;br /&gt;
* [http://wiki.drafd.org/index.php?title=Wilhelm_Knigge Wilhelm Knigge] im [[DRAFD]]-Wiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-07-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knigge, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (1920–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (ab 1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Roten Hilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kampfbund gegen den Faschismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Résistancekämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PDS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1995]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der VVN-BdA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Knigge, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Vautier, Robert (Pseudonym); Schiller (Pseudonym); Knigge, Wilhelm&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer und Politiker (KPD/SED/PDS), MdBB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Dezember 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Dezember 1995&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koschi73</name></author>
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