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	<title>Wilhelm Knabe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Auszeichnungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelm Knabe (15782113727) (cropped).jpg|mini|hochkant|Knabe beim Landesparteirat der Grünen in Mülheim (2014)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Wilhelm Knabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Oktober]] [[1923]] in [[Arnsdorf]], [[Sachsen]]; † [[30. Januar]] [[2021]] in [[Mülheim an der Ruhr]]) war ein deutscher [[Forstwissenschaft]]ler und [[Politiker]]. Er war Mitbegründer der Partei [[Bündnis 90/Die Grünen|Die Grünen]] und von November 1982 bis Dezember 1984 einer der drei Bundessprecher, zudem erster Sprecher (Landesvorsitzender) der Landespartei in [[Nordrhein-Westfalen]]. Von 1987 bis 1990 gehörte er dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] an. Als Forstwissenschaftler trat Knabe vor allem in der [[Waldschäden|Waldschadensforschung]] hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend- und Kriegsjahre ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Knabe wurde als siebtes von neun Kindern des lutherischen Geistlichen [[Erich Knabe]] und dessen Frau Helene, geb. Rost, in Arnsdorf in der damaligen [[Amtshauptmannschaft Dresden-Neustadt]] geboren. Bereits in seiner Kinder- und Jugendzeit hielt er sich gern im [[Wald]] auf und entwickelte seine Liebe zur Natur. Als er 16&amp;amp;nbsp;Jahre alt war, verlor er seinen Vater. Dieser war Leiter einer Anstalt mit schwer Erziehbaren und [[Epileptiker]]n, hatte sich in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] gegen den Abtransport der Kranken gewehrt und starb zwei Tage nach einem Verhör durch die [[Schutzstaffel|SS]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;WDR&amp;quot;&amp;gt; {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Ein Dunkelgrüner – Wilhelm Knabe, Pionier der Öko-Partei&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.gruene-mh.de/politik/wdr-knabe.htm |wayback=20131202234719}}, WDR 5-Hörfunksendung vom 5. Oktober 2003 (Transkript); abgerufen am 18. Juli 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Wilhelm Knabe besuchte in [[Leipzig]] die [[Volksschule]] und die [[Alte Nikolaischule (Leipzig)|Nikolaischule]] (Oberschule). 1936 kam er auf das [[Internat]] des [[Sächsisches Landesgymnasium Sankt Afra|Staatlichen Gymnasiums St. Afra]] in [[Meißen]], an dem er 1942 das [[Abitur]] ablegte. Danach absolvierte er seinen Wehrdienst bei der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]]. Aus Krieg und Gefangenschaft kehrte Knabe 1945 als überzeugter [[Pazifist]] zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WDR&amp;quot; /&amp;gt; Aufgrund seiner christlichen Überzeugung trat er im Frühjahr 1946 in die [[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)|Christlich-Demokratische Union Deutschlands]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forststudium und wissenschaftliche Karriere ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er studierte von 1946 bis 1950 [[Forstwirtschaft]]en an der Forstlichen Fakultät der [[Technische Universität Dresden|Technischen Hochschule Dresden]] in [[Tharandt]]. In diesen Jahren engagierte er sich in der [[Evangelische Studentengemeinde|Evangelischen Studentengemeinde]] und in der von Forststudenten gegründeten Arbeitsgemeinschaft „Wald und Volk“, die vor allem bei [[Lehrer]]n das Verständnis für den Wald fördern wollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WDR&amp;quot; /&amp;gt; Sein Forststudium schloss Knabe als Diplom-Forstwirt ab. Aus ideologischen Gründen erhielten die Mitglieder seines Abschlussjahrgangs ihr Zeugnis erst, nachdem sie sich verpflichtet hatten, die [[Forstwirt|Forstfacharbeiterprüfung]] nachzuholen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WDR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend arbeitete Wilhelm Knabe von 1951 bis 1959 als [[Wissenschaftlicher Assistent]] von [[Georg Pniower]] am Institut für Gartenkunst und [[Landschaftsgestaltung]] der [[Humboldt-Universität zu Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Biografie |url=http://www.boell.de/alt/de/13_archiv/3938.html |wayback=20110718190825}} im „Grünen Archiv“ der Heinrich-Böll-Stiftung&amp;lt;/ref&amp;gt; Von diesem erhielt er den Auftrag, für seine Dissertation ein Verfahren zur Begrünung der sterilen &amp;quot;Mondlandschaften&amp;quot; des Braunkohlenbergbaus zu entwickeln. Hierbei knüpfte er an die Vorarbeiten von [[Rudolf Heuson]] aus den 1920er-Jahren an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Knabe |Titel=Wiederurbarmachung des Kippengeländes |Hrsg=Ernst Kirst |Sammelwerk=Braunkohlenbergbau. Anleitung für Planung und Betrieb |Ort=Berlin |Datum=1952 |Seiten=60-112}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1952 fasste er in einem ausführlichen Beitrag alle bisherigen Forschungsergebnisse zusammen und gab Anleitung zur bestmöglichen Wiedernutzbarmachung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Knabe |Titel=Wiederurbarmachung des Kippengeländes |Hrsg=Ernst Kirst |Sammelwerk=Kirst, Ernst: Braunkohlenbergbau. Anleitung für Planung und Betrieb |Band=Schriftenreihe des Verlages Technik |Nummer=26 |Verlag=Verlag Technik |Ort=Berlin |Datum=1952 |Seiten=60-112}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 1957 wurde er am Institut für Garten- und Landeskultur der Landwirtschaftlich-gärtnerischen Fakultät der Humboldt-Universität in den Fächern [[Landespflege]], [[Bodenkunde]] und [[Agrargeographie]] bei Georg Pniower zum [[Doktor|Dr.&amp;amp;nbsp;agr.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Seine [[Dissertation]] trug den Titel &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über die Voraussetzungen der [[Rekultivierung]] von [[Halde|Kippen]] im [[Braunkohlebergbau]]&amp;#039;&amp;#039;, die 1959 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Zur [[Urbarmachung|Wiederurbarmachung]] im Braunkohlenbergbau. Allgemeine Darstellung des Problems der Wiederurbarmachung und spezielle Untersuchungen im [[Lausitzer Braunkohlerevier|Lausitzer Braunkohlenbergbau]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht wurde. Hierin beschrieb er erst das &amp;quot;Schwarzkollmer Verfahren und später das &amp;quot;kombinierte Domsdorfer Meliorationsverfahren&amp;quot;, die ersten industriell anwendbaren Methoden, um die sterilen Kippen wieder nutzbar zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf politischen Druck durch die [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Machthaber sollte er als [[Reserveoffizier]] zur [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] gehen, was Knabe jedoch ablehnte. Auch ging er zu keiner Wahl, was ihn ebenfalls suspekt machte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WDR&amp;quot; /&amp;gt; Schließlich entschied sich der junge Familienvater, mit seinen Angehörigen aus der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] in die Bundesrepublik Deutschland zu [[Flucht aus der DDR|fliehen]]. Dort begann Wilhelm Knabe 1959 als Geschäftsführer des Deutschen Pappelvereins und Lignikultur in [[Bonn]] und [[Düsseldorf]] einen beruflichen Neuanfang, wurde jedoch 1961 von Professor [[Johannes Weck]] an das Institut für Weltforstwirtschaft der [[Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft]] (BFH) in [[Reinbek]] berufen. Dort befasste er sich weltweit mit Fragen der Rekultivierung von [[Industrieödland]] und setzte seine Karriere als internationaler Experte für Rekultivierung im Steinkohlenbergbau von Ohio in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] fort, wobei er seine Erfahrungen aus der DDR einbrachte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Knabe |Titel=Methods and Results of Stripmine Reclamation in Germany |Sammelwerk=Ohio Journal of Science |Nummer=64 |Ort=Ohio |Datum=1964}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in  England, Frankreich, Schottland und Wales forschte er zu Bergbaufolgen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Knabe |Titel=Erinnerungen ein deutsch-deutsches Leben |Auflage=Originalausgabe, 1. Auflage |Ort=Mülheim an der Ruhr |Datum=2019-12 |ISBN=978-3-9813807-3-6 |Seiten=181 f. |Online= |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1968 übertrug er seine ostdeutschen Forschungsergebnisse auch auf die bergbaubedingten Umweltprobleme seiner neuen westdeutschen Heimat, in dem er 1968 das erste wissenschaftliche Buch zur Haldenbegrünung im Ruhrgebiet publizierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Knabe u.&amp;amp;nbsp;a. |Titel=Haldenbegrünung im Ruhrgebiet |Hrsg=Siedlungsverband Ruhr |Ort=Essen |Datum=1968}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend kehrte Knabe nach [[Deutschland]] zurück. Zum Thema [[Luftreinhaltung]] suchte die Landesanstalt für Immissions- und Bodennutzungsschutz in [[Essen]] einen Forstmann, und so war er bei dieser Einrichtung von 1966 bis 1976 als [[Oberregierungsrat]] und [[Regierungsdirektor]] tätig. 1976 wechselte der Umweltforscher als Regierungsdirektor an die [[Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten NRW|Landesanstalt für Ökologie, Landschaftsentwicklung und Forstplanung]] (LÖLF) in [[Düsseldorf]] und [[Recklinghausen]], wo er bis 1987 blieb. In dieser Zeit beschäftigte sich Knabe vor allem mit der [[Waldschadensforschung]] und war an der immissionsökologischen [[Waldzustandserfassung]] in [[Nordrhein-Westfalen]] (IWE 1979) beteiligt. Unter dem Schlagwort „[[Waldsterben]]“ wurde die Problematik ab Anfang der 1980er Jahre dann auch in der breiten Öffentlichkeit diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Knabe hatte in den Jahren 1963 bis 1987 verschiedene Lehraufträge an Universitäten in [[Berlin]], [[Hamburg]], Düsseldorf, [[Saarbrücken]], [[Wien]] und [[Dortmund]]. Seit 1991 gab er Blockvorlesungen zum Thema [[Ökologie]] an der [[Technische Universität Dresden|Technischen Universität Dresden]]. Weiter beschäftigte er sich mit dem zeitgeschichtlichen Forschungsprojekt „DDR und Grüne“, veranstaltete Umweltseminare, war Vorsitzender der Mülheimer Kreisgruppe der [[Schutzgemeinschaft Deutscher Wald]], Mitarbeiter der &amp;#039;&amp;#039;Gaia Society&amp;#039;&amp;#039;, [[Oxford]], und Fördermitglied der [[Heinrich-Böll-Stiftung]], deren Archiv „Grünes Gedächtnis“ er auch einen Teil seines wissenschaftlichen und politischen Nachlasses überließ.&amp;lt;ref name=&amp;quot;porträt&amp;quot;&amp;gt; {{Webarchiv|text=Kurzporträt |url=http://www.gruene-mh.de/partei-vorstand-knabe.html |wayback=20151005105113}} beim Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen Mülheim an der Ruhr&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=„Grünes Archiv“ |url=http://www.boell.de/alt/de/13_archiv/3938.html |wayback=20110718190825}} der Heinrich-Böll-Stiftung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Knabe war verheiratet und Vater von vier Kindern. Einer seiner Söhne ist der Historiker [[Hubertus Knabe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politischer Werdegang ===&lt;br /&gt;
Wilhelm Knabe war von 1946 bis 1959 Mitglied der [[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)|Christlich-Demokratischen Union Deutschlands]] (CDU) in der DDR und von 1959 bis 1966 der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] in der Bundesrepublik Deutschland. Als Anfang und Mitte der 1970er Jahre die ersten [[Bürgerinitiative]]n aufkamen, die sich für eine Verbesserung der Umwelt einsetzten, schrieb Knabe 1976 die etablierten Parteien CDU, [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und [[Freie Demokratische Partei|FDP]] an mit dem Tenor: &amp;#039;&amp;#039;„Wir haben in Essen eine aktive Umweltgruppe. Wir wollen etwas tun und wir können Sie in diesen Fragen beraten.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WDR&amp;quot; /&amp;gt; Auf seine Briefe bekam er zwar höfliche Antworten, aber keine der Parteien zeigte Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F065084-0021, Bonn, Pressekonferenz der Grünen, Bundestagswahl.jpg|mini|Wilhelm Knabe (zweiter von rechts neben [[Otto Schily]]) bei einer Pressekonferenz zur [[Bundestagswahl 1983]]]]&lt;br /&gt;
Daraufhin gehörte der eher [[Konservativer|Konservative]] 1978 zu den Mitbegründern der kurzlebigen [[Grüne Liste Umweltschutz|Grünen Liste Umweltschutz (GLU)]] und war später deren Sprecher. In den Jahren 1979/1980 gründete er die Partei [[Bündnis 90/Die Grünen|Die Grünen]] sowohl auf kommunaler als auch auf Landes- und Bundesebene mit und war von 1982 bis 1984 Sprecher der Bundespartei. Zunehmend geriet er mit seiner politischen Betätigung und der Verpflichtung als Landesbeamter in Konflikte. Dies ging so weit, dass seine Abteilung bei der LÖLF, die sich seit 15 Jahren mit der Waldschadensforschung auseinandergesetzt hatte, 1982/83 bei der durch die „Waldsterben“-Debatte veranlassten Personalerhöhung der LÖLF in diesem Bereich leer ausging. Laut Knabe „begründete“ der damalige LÖLF-Präsident Albert Schmidt dies später ihm gegenüber mit dem Satz &amp;#039;&amp;#039;„Ich kann ja nicht zulassen, dass Sie jeden Tag im Fernsehen erscheinen“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WDR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Landesliste in Nordrhein-Westfalen gewählt war Knabe von 1987 bis 1990 [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Dort gehörte er dem Innerdeutschen Ausschuss an und hatte wieder mit der DDR zu tun. Dabei suchte er auch intensiv den Kontakt zu Umweltgruppen oder Friedensgruppen. Er schmuggelte eine [[Druckmaschine]] zur [[Umwelt-Bibliothek]] im Bezirk [[Prenzlauer Berg]], der Zentrale der Umweltgruppen in der DDR.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WDR&amp;quot; /&amp;gt; Über einen [[Inoffizieller Mitarbeiter|Spitzel]] in der Gruppe erfuhr die [[Ministerium für Staatssicherheit|Staatssicherheit der DDR]] von der Aktion. In der Nacht vom 24. auf den 25. November 1987 startete das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) die „Aktion Falle“, in der die Bibliothek durchsucht wurde und mehrere Mitarbeiter verhaftet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jugendopposition.de/145394 |titel=MfS-Aktion gegen die Umwelt-Bibliothek |werk=Jugendopposition in der DDR |hrsg=Bundeszentrale für politische Bildung und Robert-Havemann-Gesellschaft |datum=2019-12 |abruf=2020-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge dieser Razzia beschlagnahmte die Staatssicherheit Geräte, wobei auch die Druckmaschine als Stein des Anstoßes konfisziert wurde und nie wieder auftauchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Zeit als Mitglied des [[Liste der Mitglieder des Deutschen Bundestages (11. Wahlperiode)|11. Deutschen Bundestags]] gehörte Knabe auch der [[Enquête-Kommission]] „Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre“ an. Später war er von 1994 bis 1999 zweiter Bürgermeister in [[Mülheim an der Ruhr]]. Er war Mitglied der [[Vereinigung ehemaliger Abgeordneter des Bundestages und Europaparlaments]] sowie der Grünen-Seniorenorganisation „[[Grüne Alte]]“. Seit Mai 2011 war er Mitglied des [[Bündnis 90/Die Grünen#Länder- und Parteirat|Länderrats der grünen Bundespartei]] als Delegierter des Landesverbands Nordrhein-Westfalen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://emsdetten2011.gruene-ldk.de/programm/beschluesse Beschlüsse des NRW-Landesparteitags der Grünen im Mai 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von [[Hanns Theis]] am 22. Dezember 2020 war Knabe der älteste lebende ehemalige Bundestagsabgeordnete. Am 30. Januar 2021 starb er mit 97 Jahren infolge einer [[COVID-19]]-Infektion.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Emons |url=https://www.lokalkompass.de/muelheim/c-politik/ein-deutsch-deutsches-leben-ist-in-muelheim-zu-ende-gegangen_a1512438 |titel=Nachruf auf Dr. Wilhelm Knabe: Ein deutsch-deutsches Leben ist in Mülheim zu Ende gegangen |werk=lokalkompass.de |hrsg= |datum=2021-01-30 |abruf=2021-01-30 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Audio ==&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschlandfunk.de/gruenen-mitbegruender-wilhelm-knabe-das-ist-eine-notwehr.1295.de.html?dram:article_id=479304 Grünen-Mitbegründer Wilhelm Knabe „Das ist eine Notwehr des Planeten gegen Überlastung“], Wilhelm Knabe im Gespräch mit [[Moritz Küpper]], &amp;#039;&amp;#039;Zeitzeugen im Gespräch&amp;#039;&amp;#039;, [[Deutschlandfunk]], 25. Juni 2020, [https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2020/06/25/zeitzeugen_im_gespraech_der_gruenen_gruender_und_dlf_20200625_1915_7d8ef968.mp3 Audio-Version]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wiederurbarmachung des Kippengeländes&amp;#039;&amp;#039;, in: Kirst, Ernst: &amp;#039;&amp;#039;Braunkohlenbergbau. Anleitung für Planung und Betrieb&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1952, S. 60–112.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über die Voraussetzungen der Rekultivierung von Kippen im Braunkohlenbergbau&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Berlin 1957.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Wiederurbarmachung im Braunkohlenbergbau. Allgemeine Darstellung des Problems der [[Wiederurbarmachung]] und spezielle Untersuchungen im Lausitzer Braunkohlenbergbau.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1959.&lt;br /&gt;
* als Mitverfasser: &amp;#039;&amp;#039;Haldenbegrünung im [[Ruhrgebiet]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 22 der &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk.&amp;#039;&amp;#039; Essen 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Immissionsökologische Waldzustandserfassung in Nordrhein-Westfalen (IWE 1979). [[Gemeine Fichte|Fichten]] und [[Flechte]]n als Zeiger der Waldgefährdung durch [[Luftverunreinigung]]en.&amp;#039;&amp;#039; Heft 37 der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Forschung und Beratung. Reihe C, Wissenschaftliche Berichte und Diskussionsbeiträge.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1983.&lt;br /&gt;
* mit Gerd Cousen et al.: &amp;#039;&amp;#039;Regionale Verteilung einiger Nähr- und Schadstoffgehalte in [[Gemeine Fichte|Fichtennadeln]]. Schätzungen anhand von Analysen dreijähriger Nadeln aus der bundesweiten „Immissionsökologischen Waldzustandserfassung 1983“.&amp;#039;&amp;#039; Heft 360 der &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Bundesministers für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Reihe A, Angewandte Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Münster-Hiltrup 1988, ISBN 3-7843-0360-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen – Ein deutsch-deutsches Leben&amp;#039;&amp;#039;. Mülheim an der Ruhr 2019, ISBN 978-3-9813807-3-6.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lesejury.de/wilhelm-dr-knabe/buecher/erinnerungen/9783981380736 |titel=Erinnerungen |werk=Lesejury |abruf=2020-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2007 – [[Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web&lt;br /&gt;
 | title       = Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen an achtzehn Bürgerinnen&lt;br /&gt;
 | url         = http://www.nrw.de/presse/verdienstorden-des-landes-nordrhein-westfalen-an-achtzehn-buergerinnen-und-buerger-3667/&lt;br /&gt;
 | date        = 2013-02-11&lt;br /&gt;
 | archiveurl  = https://archive.today/2013.02.11-124734/http://www.nrw.de/presse/verdienstorden-des-landes-nordrhein-westfalen-an-achtzehn-buergerinnen-und-buerger-3667/&lt;br /&gt;
 | archivedate = 2013-02-11 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2008 – Kavalierkreuz des [[Verdienstorden der Republik Polen|Verdienstordens der Republik Polen]]&lt;br /&gt;
* 2014 – [[Bundesverdienstkreuz]] 1. Klasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Knabe war Ehrenvorsitzender des Kreisverbands Bündnis 90/Die Grünen Mülheim an der Ruhr.&amp;lt;ref  name=&amp;quot;porträt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|105278815}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * {{DNB-Portal|105278815}} Bitte erst nach Bearbeitung durch die DNB aktivieren --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.boell.de/alt/de/13_archiv/3938.html Biografie auf der Website der Heinrich-Böll-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [http://www.gruene-mh.de/partei-vorstand-knabe.html Kurzporträt beim Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen Mülheim an der Ruhr (mit Foto)]&lt;br /&gt;
* [http://www.gruene-mh.de/politik/wdr-knabe.htm &amp;#039;&amp;#039;Ein Dunkelgrüner – Wilhelm Knabe, Pionier der Öko-Partei&amp;#039;&amp;#039;], Hörfunksendung in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Erlebte Geschichten&amp;#039;&amp;#039; aus Anlass von Knabes 80. Geburtstag, [[WDR 5]] vom 5. Oktober 2003 (Transkript der Sendung)&lt;br /&gt;
* [http://bundespresseportal.de/nordrhein-westfalen/item/16437-einer-der-mitbegr%C3%BCnder-der-gr%C3%BCnen,-wilhelm-knabe,-wird-heute-90-jahre-alt-aus-diesem-anlass-erkl%C3%A4ren-die-vorsitzenden-der-nrw-gr%C3%BCnen,-monika-d%C3%BCker-und-sven-lehmann.html Artikel zu Knabes 90. Geburtstag]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Moritz Küpper]] |url=https://www.deutschlandfunk.de/gruenen-mitbegruender-wilhelm-knabe-das-ist-eine-notwehr.1295.de.html?dram:article_id=479304 |titel=Grünen-Mitbegründer Wilhelm Knabe: „Das ist eine Notwehr des Planeten gegen Überlastung“ |werk=[[Deutschlandfunk|Deutschlandfunk (DLF)]] |datum=2020-06-25 |zugriff=2020-06-25 |abruf-verborgen=1 |kommentar=Wilhelm Knabe im Interview}}&lt;br /&gt;
** {{Internetquelle |url=https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2020/06/25/zeitzeugen_im_gespraech_der_gruenen_gruender_und_dlf_20200625_1915_7d8ef968.mp3 |titel=MP3-Version des Gespräches; 43&amp;amp;nbsp;Minuten; 39&amp;amp;nbsp;MB |werk=dradio.de |datum=2020-06-25 |zugriff=2020-06-25 |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200625175056/https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2020/06/25/zeitzeugen_im_gespraech_der_gruenen_gruender_und_dlf_20200625_1915_7d8ef968.mp3 |archiv-datum=2020-06-25 &amp;lt;!-- meist sind die Dateien nur begrenzt online--&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=105278815|LCCN=n84081437|VIAF=54605201}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knabe, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forstwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteivorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bündnis-90/Die-Grünen-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Republik Polen (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Mülheim an der Ruhr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsdirektor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Arnsdorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2021]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellvertretender Bürgermeister (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Knabe, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Knabe, Erich Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Forstwissenschaftler und Politiker (Bündnis 90/Die Grünen), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Oktober 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Arnsdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Januar 2021&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mülheim an der Ruhr]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pallaskatz1</name></author>
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