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	<title>Wilhelm Kling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T08:16:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Kling&amp;diff=150712&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frank N. Havemann: /* Leben */</title>
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		<updated>2023-11-07T12:58:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm („Willi“) Kling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Februar]] [[1902]] in [[Bammental]]; † [[17. November]] [[1973]] in [[Berlin]]) war ein [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Funktionär und Mitarbeiter im [[Politbüro der SED|Politbüro des Zentralkomitees der SED]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kling absolvierte von 1916 bis 1921 eine Ausbildung zum Kaufmann, war bis 1924 Angestellter in [[Dortmund]], bis 1928 Arbeiter in verschiedenen Bauunternehmen, dort auch Mitglied im Betriebsrat, In den Jahren 1928 und 1929 war er arbeitslos und bis 1933 Redakteur der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Berlin am Morgen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kling war seit 1919 Mitglied des Jugendverbands des [[Zentralverband der Angestellten|Zentralverbands der Angestellten]] und gab dort die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Aktivist&amp;#039;&amp;#039; heraus. Von 1922 bis 1924 war Kling Mitglied des „[[Verein zur Abwehr des Antisemitismus|Vereins zur Abwehr des Antisemitismus in Deutschland]]“ und ab 1923 in verschiedenen Funktionen im Unterbezirk Dortmund, später im Unterbezirk Berlin der KPD aktiv. 1926/27 besuchte er die KPD-Schule des Ruhrgebiets. Während seiner Arbeitslosigkeit schrieb er Beiträge in der KPD-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Ruhr-Echo&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab März 1933 war er in Berlin im illegalen [[Militärpolitischer Apparat|Nachrichtendienst der KPD]] tätig. Erstmals wurde er im Oktober 1933 verhaftet und bis März 1934 im [[KZ Columbia|Columbia-Haus]] inhaftiert. 1934/35 war er politischer Leiter des KPD-Unterbezirks Berlin-Neukölln (Deckname „Fritz“), bis er im Juli 1935 erneut verhaftet wurde. Im Oktober 1936 wurde er in der letzten öffentlichen Verhandlung des [[Volksgerichtshof]]es zu sechs Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt. Bis 1945 war er u.&amp;amp;nbsp;a. im [[Strafgefängnis Plötzensee]], [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg-Görden]] und in [[Justizvollzugsanstalt St. Georgen-Bayreuth|Bayreuth]] sowie in den [[Konzentrationslager|KZ]] [[Emslandlager Aschendorfermoor|Aschendorfer Moor]], [[KZ Sachsenhausen|Sachsenhausen]] und [[KZ Mauthausen|Mauthausen]] in Haft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Kling, Willi 03.jpg|mini|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
1945 war er Sekretär der KPD [[Berlin-Neukölln]], anschließend Mitarbeiter und Hauptreferent der Abteilung Wirtschaft des ZK der KPD. Mit der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Vereinigung von SPD und KPD zur SED]] 1946 wurde er Mitglied der SED und übte dort die gleiche Funktion im Zentralsekretariat der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] aus. 1948/49 war Kling Hauptreferent der Abteilung Personalpolitik des [[Zentralkomitee|ZK]] der SED. Als Leiter der Unterabteilung „Funktionäre in Staat und Wirtschaft“ war er maßgeblich an der Enteignung von „Konzern- und [[Kriegsverbrecher]]betrieben“ beteiligt. 1950/51 war er Hauptreferent für Wirtschaftsfragen der Abteilung Westkommission des ZK der SED, 1951 Mitarbeiter für westdeutsche Fragen und KPD-Anleitung (Wirtschaftsfragen) in der Abteilung Wirtschaftspolitik des ZK der SED, von 1951 bis 1953 Sektorenleiter in der Abteilung Planung und Finanzen des ZK der SED. Von 1953 bis 1961 war er stellvertretender Direktor des [[Deutsches Wirtschaftsinstitut|Deutschen Wirtschaftsinstitutes]], danach bis 1969 Mitarbeiter der Agitationskommission beim Politbüro des ZK der SED.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1970 war Kling Rentner und gleichzeitig leitendes Mitglied im [[Komitee der Antifaschistischen Widerstandskämpfer]] der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kling erhielt 1962 den Orden [[Banner der Arbeit]], 1959 den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Silber und 1965 in Gold sowie 1967 den [[Karl-Marx-Orden]]. Seine Urne wurde in der Grabanlage &amp;#039;&amp;#039;Pergolenweg&amp;#039;&amp;#039; des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte der [[IG Farben]], der Großfabrikanten des Todes&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1957&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=wilhelm-kling|lemma=Kling, Wilhelm|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=1|idNum=1758}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=78146936823813782590|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-10-07}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kling, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Mauthausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Columbia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Antimilitärischen Apparat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kling, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kling, Willi&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher KPD- und SED-Funktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Februar 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bammental]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. November 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frank N. Havemann</name></author>
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