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	<title>Wilhelm Kleinmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Grubenhagener am 9. Oktober 2025 um 20:38 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-09T20:38:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Otto Max Kleinmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Mai]] [[1876]] in [[Barmen]] (heute Stadtteil von [[Wuppertal]]); † [[16. August]]&amp;lt;ref&amp;gt;Angenommener Todestag, siehe: Alfred Gottwaldt, Diana Schulle: &amp;#039;&amp;#039;„Juden ist die Benutzung von Speisewagen untersagt“&amp;#039;&amp;#039;, Teetz 2007, ISBN 978-3-938485-64-4, S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1945]]) war ein deutscher Eisenbahnbeamter und Politiker. Von 1933 bis 1945 war er stellvertretender Generaldirektor der [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutschen Reichsbahn]], ab 1938 zusätzlich Staatssekretär im [[Reichsverkehrsministerium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beginn der beruflichen Karriere ==&lt;br /&gt;
Nach einem Ingenieurstudium an den [[Technische Hochschule Berlin|Technischen Hochschulen Berlin]], wo er 1896 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Berliner [[Burschenschaft]] Cimbria&amp;#039;&amp;#039; wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 247.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Technische Hochschule Hannover|Hannover]] war er ab 1904 im Dienst der [[Preußische Staatseisenbahnen|Preußischen Staatseisenbahnen]] bei den Eisenbahndirektionen [[Elberfeld]], [[Straßburg]] und [[Saarbrücken]] tätig. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war Kleinmann an der deutschen [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] eingesetzt; ab 1916 war er Betriebsleiter der Militäreisenbahndirektion [[Bukarest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg arbeitete er zunächst bei der [[Eisenbahndirektion Kattowitz]] und nach deren Auflösung ab 1922 in der [[Reichsbahndirektion Oppeln]] unter dem dortigen Direktionspräsidenten und späteren Reichsbahn-Generaldirektor und Reichsverkehrsminister [[Julius Dorpmüller]]. Hier nahm er an den [[Oberschlesien#Volksabstimmung und Teilung 1922|Auseinandersetzungen um den Status von Oberschlesien]] teil. Im Januar 1923 wurde Kleinmann betriebstechnischer Leiter in der Oberbetriebsleitung West der Reichsbahn in [[Essen]], 1924 wurde er zum Direktor der Reichsbahn ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufstieg in Reichsbahn und Partei ==&lt;br /&gt;
In Essen hatte Kleinmann Kontakte zu den Nationalsozialisten; er wurde deren Beauftragter in Transportfragen. Zum 1. Oktober 1931 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 663.996).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/20720171&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 1933 wurde Kleinmann zum Präsidenten der [[Reichsbahndirektion]] [[Köln]] ernannt. Diese Aufgabe übernahm er nur wenige Wochen; sie war nur aus laufbahnrechtlichen Gründen erforderlich. Kleinmann löste am 25. Juli &amp;lt;!-- geändert = Juli bei Gottwaldt --&amp;gt; 1933 [[Wilhelm Weirauch]] als Stellvertreter des Generaldirektors der Reichsbahn ab. Im Auftrag von [[Rudolf Heß]] hatte inzwischen [[Rolf Reiner]] den [[Führungsstab Reichsbahn]] als eine Sektion im [[Stab des Stellvertreters des Führers]] aufgebaut. Heß wählte Kleinmann als Verbindungsmann der NSDAP zur Reichsbahn aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Mierzejewski 2000&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Führungsstab sollte die Wünsche [[Adolf Hitler]]s und der NSDAP innerhalb der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft umsetzen, ohne dass dafür die Rechtsform des Unternehmens zu ändern oder der Generaldirektor zu entlassen war. In erster Linie ging es dabei um die Entlassung von Juden und Sozialdemokraten sowie um die Besetzung wichtiger Positionen mit zuverlässigen Nationalsozialisten.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Gottwaldt, Diana Schulle: &amp;#039;&amp;#039;„Juden ist die Benutzung von Speisewagen untersagt“&amp;#039;&amp;#039;..., Teetz 2007, ISBN 978-3-938485-64-4, S. 100.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinmann entwickelte eine emsige Tätigkeit, um die Spitze der Reichsbahn von Beschäftigten zu „säubern“, die den Nationalsozialisten als unzuverlässig galten, wobei er für Neubesetzungen aber durchaus auf die erforderliche fachliche Qualifikation achtete. Er wurde am 12. Februar 1937 zum Staatssekretär und obersten Bahnschutzführer im Reichsverkehrsministerium ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1933 gehörte Kleinmann zu den Mitgliedern der nationalsozialistischen [[Akademie für Deutsches Recht]] [[Hans Frank]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Jahrbuch der Akademie für Deutsches Recht, 1. Jahrgang 1933/34. Hrsg. von Hans Frank. (München, Berlin, Leipzig: Schweitzer Verlag), S. 254&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Sturmabteilung|SA]] wurde Kleinmann im September 1933 zum [[Sturmabteilung#Dienstränge|Standartenführer]] und am 5. Juni 1934 zum [[Sturmabteilung#Dienstränge|Oberführer]] befördert. Ab 20. April 1936 hatte er den Rang eines SA-Brigadeführers als Mitglied der Obersten SA-Führung inne, ein Jahr später wurde er SA-Gruppenführer und 1942 Obergruppenführer. 1938 erhielt er das [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP|Goldene Parteiabzeichen der NSDAP]]. Kleinmann leitete auch die Geschäftsgruppe Verkehr für den [[Vierjahresplan]] und war Mitglied im [[Freundeskreis Reichsführer SS]]. 1942 verlieh ihm die [[Technische Hochschule Darmstadt]] den Titel eines Dr.-Ing. ehrenhalber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entlassung ==&lt;br /&gt;
Am 18.&amp;amp;nbsp;Dezember 1941 griff [[Joseph Goebbels]] den im [[Führerhauptquartier]] anwesenden Kleinmann persönlich an und warf ihm vor, den Transportraum zur Versorgung der Front und der Heimatbevölkerung zugunsten „der Aufrechterhaltung eines künstlichen Friedenszustandes in der Heimat“ zu vernachlässigen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Tagebücher von Joseph Goebbels,&amp;#039;&amp;#039; Teil&amp;amp;nbsp;II, Diktate 1941–1945, Bd.&amp;amp;nbsp;2 (18.&amp;amp;nbsp;Dezember 1941), S.&amp;amp;nbsp;527/528.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 20.&amp;amp;nbsp;Februar 1942 drohte Adolf Hitler Kleinmann wegen der unzureichenden Leistungen der Bahn in Russland mit der [[Gestapo]].&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Gottwaldt, Diana Schulle: &amp;#039;&amp;#039;„Juden ist die Benutzung von Speisewagen untersagt“&amp;#039;&amp;#039;..., Teetz 2007, ISBN 978-3-938485-64-4, S.&amp;amp;nbsp;103.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenige Tage zuvor waren schon die Reichsbahnräte Eugen Hahn und Erwin Landenberger in [[Minsk]] und [[Kiew]] verhaftet und zur Abschreckung im [[KZ Sachsenhausen]] festgesetzt worden. Auch [[Albert Speer]] betrieb die Ablösung Kleinmanns.&amp;lt;ref&amp;gt;Näheres bei Albert Speer: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein TBuch 33003, Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-548-33003-7, S.&amp;amp;nbsp;236–239.&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl Dorpmüller ihn halten wollte, wurde Kleinmann am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 1942 „auf eigenen Wunsch“ und wegen „Überschreitung der Altersgrenze“&amp;amp;nbsp;– laut Presseberichten „aus gesundheitlichen Gründen“&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwg|28|05|1942|2|Rücktritt &amp;amp;#91;des&amp;amp;#93; Staatssekretärs Kleinmann|NAME=Neues Wiener Tagblatt|HERVORHEBUNG=Rücktritt&amp;amp;#32;Staatssekretärs&amp;amp;#32;Kleinmann}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;– ehrenvoll entpflichtet, durch [[Albert Ganzenmüller]] ersetzt und im selben Monat zum Generaldirektor der [[MITROPA]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwg|23|01|1943|6|Besprechungen über den Personenverkehr mit Rumänien|NAME=Neues Wiener Tagblatt|HERVORHEBUNG=Besprechungen&amp;amp;#32;über&amp;amp;#32;den&amp;amp;#32;Personenverkehr&amp;amp;#32;mit&amp;amp;#32;Rumänien}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod ==&lt;br /&gt;
Vermutlich wurde Kleinmann in Berlin 1945 von Angehörigen der [[Rote Armee|Roten Armee]] ergriffen und in ein Internierungslager bei [[Posen]] gebracht. Seine Ehefrau ließ ihn zunächst als vermisst melden und später für tot erklären. Der 16. August 1945 ist sein angenommener Todestag.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Gottwaldt, Diana Schulle: &amp;#039;&amp;#039;„Juden ist die Benutzung von Speisewagen untersagt“&amp;#039;&amp;#039;..., Teetz 2007, ISBN 978-3-938485-64-4, S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alfred Gottwaldt]], Diana Schulle: &amp;#039;&amp;#039;„Juden ist die Benutzung von Speisewagen untersagt“. Die antijüdische Politik des Reichsverkehrsministeriums zwischen 1933 und 1945.&amp;#039;&amp;#039; Forschungsgutachten, erarbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Hentrich &amp;amp; Hentrich, Teetz 2007, ISBN 978-3-938485-64-4, S. 99–105. (&amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Centrum Judaicum&amp;#039;&amp;#039; 6)&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|0-8078-2574-3}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-88741-116-1}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-10-039309-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ANNO|lok|05|00|1941|162|Staatssekretär Kleinmann 65 Jahre|anno-plus=ja}} (Kurzbiografie mit Foto.)&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/009748}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116214120|VIAF=42583731}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kleinmann, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freundeskreis Himmler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie für Deutsches Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorstand (Deutsche Reichsbahn 1920–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Preußische Staatseisenbahnen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amtlich für tot erklärte Person (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Darmstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:MITROPA|KleinmannWilhelm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kleinmann, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kleinmann, Wilhelm Otto Max&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker, Staatssekretär im Reichsverkehrsministerium und SA-Obergruppenführer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Mai 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Barmen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. August 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grubenhagener</name></author>
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