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	<title>Wilhelm Kitto - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T00:52:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Kitto&amp;diff=1457856&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ephraim33: Linkfix (Tapferkeitsmedaille (Österreich) → Tapferkeitsmedaille (Österreich 1789))</title>
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		<updated>2025-07-18T17:48:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:DerHexer/fixlinks.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:DerHexer/fixlinks.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Linkfix&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Tapferkeitsmedaille_(%C3%96sterreich)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Tapferkeitsmedaille (Österreich) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tapferkeitsmedaille (Österreich)&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php/Tapferkeitsmedaille_(%C3%96sterreich_1789)&quot; title=&quot;Tapferkeitsmedaille (Österreich 1789)&quot;&gt;Tapferkeitsmedaille (Österreich 1789)&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Friedrich Wilhelm Kitto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{wenS|Hanzo Fryco Wylem Kito}};&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Kunstmann: &amp;#039;&amp;#039;Kito, Hanzo Fryco Wylem&amp;#039;&amp;#039;. In: Jan Šołta, Pětr Kunze, Franc Šěn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nowy biografiski słownik k stawiznam a kulturje Serbow [Neues biografisches Wörterbuch zur Geschichte und Kultur der Sorben]&amp;#039;&amp;#039;. Ludowe nakładnistwo Domowina, Budyšin [Bautzen] 1984, S. 252&amp;lt;/ref&amp;gt; * [[14. Mai]] [[1842]] in [[Cantdorf]], [[Landkreis Spremberg (Lausitz)|Kreis Spremberg]]; † [[12. September]] [[1903]] in [[Berlin]]) war ein [[Preußen|preußischer]] [[Soldat]] ([[Pionier (Militär)|Pionier]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er diente in der Zeit des [[Deutsch-Dänischer Krieg|Deutsch-Dänischen Krieges]] in der 4. Kompanie des [[Pionier-Bataillon von Rauch (Brandenburgisches) Nr. 3|Pionierbataillons von Rauch (1. Brandenburgisches) Nr.&amp;amp;nbsp;3]] und kämpfte gemeinsam mit dem Pionier [[Carl Klinke]] bei Sturm auf die [[Düppeler Schanzen]]. Laut einiger Dokumente und eigener Darstellung war er es, der den [[Schwarzpulver|Pulversack]] geworfen hat, mit dem eine Bresche in die Palisadenwand der Schanze II gesprengt wurde und bei dessen Explosion Carl Klinke so stark verletzt wurde, dass er später starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Werdegang ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Kitto wurde in Cantdorf bei Spremberg, unweit von [[Bohsdorf-Vorwerk]], dem Geburtsort von Carl Klinke, geboren. Er war das einzige Kind des [[Sorben|sorbischen]] Lehrers Matthes Kitto, der aus dem Dorf [[Groß Partwitz]] zugezogen war. Kitto trat nicht in die Fußstapfen seines Vaters, sondern lernte das [[Schmied]]ehandwerk in Spremberg. Dort arbeitete er auch als Geselle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er seinen Vater mit 14 Jahren verloren hatte, musste er die Mutter ernähren, die sich ein Häuschen mit Garten gekauft hatte, „worauf sie sich redlich nährte, obgleich sie Schulden abzuzahlen hatte“. Als der Schmiedegeselle Kitto mit seiner Einberufung rechnen musste, „da kam seine gute Mutter wegen der Möglichkeit, das ihr Sohn ausgehoben würde, in große Sorge und Kummer, denn er war ihre einzige Stütze und sie oft kränklich und mit [[Magenkrampf|Magenkrämpfen]] behaftet, lag sogar später, da ihr Sohn einbeordert war, 18 Wochen schwer krank danieder“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine von neun Einwohnern Cantdorfs unterschriebene Eingabe wurde abgelehnt, weil wohl die Unterschriften des [[Dorfschulze|Ortsschulzen]] und des [[Vormund]]es gefehlt haben. Kitto wurde eingezogen, kam zuerst nach [[Torgau]] zu den Pionieren, wo zu dieser Zeit auch Klinke diente, und – wie Klinke – später zur 4. Kompanie des 3. Brandenburgischen Pionierbataillons. Dieses hatte seinen Standort in [[Berlin-Spandau|Spandau]] bei Berlin. Mit Ausbruch des Krieges und der Mobilmachung, der auch der kurz zuvor entlassene Klinke folgen musste, wurde das gesamte Bataillon nach [[Holstein]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kittos Darstellung des Sturms auf die Schanze II ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Kitto hat die Ereignisse beim Sturm auf die Schanze II am 18. April 1864 dem ehemaligen Pfarrer [[Johannes Mörbe]] aus Spremberg selbst berichtet: {{&amp;quot;|Ich war mit dem Pionier Klinke aus [[Hornow|Horno]] bei [[Spremberg]] zusammen, er gehörte zur 4. Kompanie des 3. Brandenburgischen Pionierbataillons, wir hatten jeder einen [[Hebebaum]], um die [[Palisade]]n zu durchbrechen. Der Leutnant Diener sagte: ’Wer freiwillig mitkommen will, mit dem Pulversack, um die Palisaden zu sprengen, der trete hervor!’ Ich trat hervor und sprach: ‚Herr Leutnant, ich gehe mit!’ Ich nahm den Pulversack, worin etwa 30 bis 35 Pfund Pulver befindlich waren, und folgte dem Leutnant Diener, dem Unteroffizier Lademann und dem Sergeanten Klucko. Ungefähr 18 bis 19 Schritte vor den Palisaden der Schanze II angekommen, setzte ich den Pulversack auf die Erde. Jetzt galt’s mit Gott für König und Vaterland siegen oder sterben. Da die [[Zündschnur|Lunte]] nichts taugte, so wurde der Pulversack von dem Unteroffizier Lademann mit seiner brennenden Zigarre angebrannt, schnell griff ich den Sack, stürmte damit auf die Palisaden der Schanze II und warf den Sack hinein, welcher sogleich explodierte; mir geschah, da ich ruhig stehen geblieben war, kein Schaden weiter, als daß mir die Entzündung der Masse Pulvers meine Montierung verbrannte …}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter führt er aus: {{&amp;quot;|Obgleich dadurch, daß ich den Pulversack freiwillig erfasst und angezündet in die Pallisaden geworfen habe, habe ich nichts als meine Schuldigkeit getan, so wurde mir doch dafür die Allergnädigste Königliche Ehre zuteil, denn Seine Königl. Hoheit der Prinz [[Friedrich Karl von Preußen (1828–1885)|Friedrich Carl]], unser heldenmütige Anführer, knüpfte mir eigenhändig, unter großer Belobigung meines Wagnisses und meiner Aufopferung für gar viele Kameraden, welche ohne die erzielte Öffnung der Pallisaden bei der Stürmung durch andere Instrumente gefallen sein würden, das Band des [[Preußisches Militärehrenzeichen|Militär-Ehrenzeichens I. Klasse]] an, und das silberne Kreuz überreichte mir dessen Adjutant in einer roten Kapsel. In der Heimat wurde ich von meinem Landrat, [[Julius Eduard von Poncet|Herrn von Poncet]], und der Cantdorfer Gemeinde ehrenvoll aufgenommen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kittos Leben nach dem Deutsch-Dänischen Krieg ==&lt;br /&gt;
Zum Militärehrenzeichen erhielt er vom König noch 300 Mark. Später erhielt Kitto noch eine sehr hohe Auszeichnung, die [[Tapferkeitsmedaille (Österreich 1789)|Österreichische Tapferkeitsmedaille]]. Zudem hatte ein Hamburger Kaufmann dem [[Friedrich Karl von Preußen (1828–1885)|Prinzen Friedrich Karl]] eine größere Summe Geldes übermittelt, mit der Bitte, diese dem „tapfersten Soldaten des ganzen Armeekorps“ auszuhändigen. Der Prinz gab sie ohne weiteres Nachdenken an Wilhelm Kitto. Dabei wurde er vom Prinzen gefragt, ob er denn noch einen besonderen Wunsch hätte, er würde sich nach Kräften dafür einsetzen. Kitto sagte da nur schlicht: „Ich will heim!“ Die Enttäuschung in den Gesichtern der umstehenden Offiziere soll groß gewesen sein; viele hatten wohl erwartet, dass er weiterdienen und Offizier werden wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kitto wurde 61 Jahre alt und lebte in seinen letzten Jahren in Berlin. Er wurde auf dem [[Friedhof I der Georgen-Parochialgemeinde|Georgenkirchhof]] vor dem Landsberger Tor begraben. Der damalige Kommandeur des Pionierbataillons Nr. 3 von Rauch, Major Rüdiger, veröffentlichte am 20. September 1903 im [[Militär-Wochenblatt]] den folgenden Nachruf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{&amp;quot;|Am 12. des Monats starb der ehemalige Brandenburgische Pionier Wilhelm Kitto zu Berlin, Inhaber des Militärehrenzeichens I. Klasse und der österreichischen Tapferkeitmedaille. Im Verein mit dem in unserem Vaterlande so wohlbekannten Pionier Klinke hat der Verstorbene an dem denkwürdigen Düppelsturmtage, dem 18. April 1864, die Pulverladungen gezündet, welche die feindlichen Palisadensperren öffneten. Klinke starb hierbei den Heldentod; dem nunmehr Verstorbenen wurde die Ehre zuteil, seitens des damaligen obersten Feldherrn, weiland seiner Königlichen Hoheit des Prinzen Friedrich Karl von Preußen, als tapferster Soldat des Armeekorps ausgezeichnet zu werden. Der Name des Verstorbenen wird in der Geschichte des Bataillons fortleben.}}&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Bader]]: &amp;#039;&amp;#039;Pionier Klinke – Tat und Legende&amp;#039;&amp;#039;. Westkreuz-Verlag, Bad Münstereifel 1992, ISBN 3-922131-12-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kitto, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Dänischen Krieg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sorbe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1842]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kitto, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kitto, Johann Friedrich Wilhelm; Kito, Hanzo Fryco Wylem (sorbisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Soldat (Pionier)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Mai 1842&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Cantdorf Kreis Spremberg&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. September 1903&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ephraim33</name></author>
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