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	<title>Wilhelm Kimbel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Rilegator: Typo</title>
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		<updated>2024-10-05T19:30:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hofzeichner Wilhelm Kimbel in Berlin, 1908.jpg|mini|hochkant|Wilhelm Kimbel fotografiert von [[Marta Wolff]] (1908)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Kimbel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Februar]] [[1868]] in [[Breslau]]; † [[21. Mai]] [[1965]] in [[Zehdenick]]) war ein deutscher [[Ebenist]] (Kunstschreiner) und [[Innenarchitektur|Innenarchitekt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Kimbel stammte aus einer [[Mainz]]er Kunsttischlerfamilie, die 1866, kurz vor seiner Geburt, nach Breslau zog. Seine Lehrjahre verbrachte er in [[Hamburg]], [[Köln]], Mainz und [[Berlin]] und lernte dabei bei den geschicktesten Handwerksmeistern seiner Zeit das Arbeiten in verschiedenen historisch-dekorativen Stilen. Zwischen 1889 und 1894 hielt er sich in Amerika auf und arbeitete anschließend als selbstständiger [[Architekt]], Maler und [[Kunsthandwerk]]er. 1897 gründete er in Berlin die Firma &amp;#039;&amp;#039;Kimbel &amp;amp; Friedrichsen&amp;#039;&amp;#039;. Er beschäftigte sich mit dem Einlegen von Holzmosaiken ([[Marketerie]]) und der Mechanik mit solchem Erfolg, dass er sich bald nach der Jahrhundertwende zu einem der führenden Innenarchitekten der Hauptstadt entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Firma belieferte Kimbel die Berliner Oberschicht mit Möbeln höchster Qualität, die sich in Form, Ausführung und Schmuckelementen an englische Möbel anlehnten. Der Geschmack seiner Kundschaft war eher klassisch-konservativ geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 erhielt Wilhelm Kimbel den Titel eines Hofkunsttischlers und auf der [[Große Berliner Kunstausstellung|Großen Berliner Kunstausstellung]] eine kleine Goldmedaille. Nach dem [[Bankrott]] seiner Firma im Jahr 1931 siedelte Wilhelm Kimbel 1933 nach Zehdenick um, war als Mitglieder der [[Reichskammer der bildenden Künste]] registriert,&amp;lt;ref&amp;gt;Reichskammer der bildenden Künste: 06. Personenakten von Mitgliedern: Kimbel, Wilhelm (* 4. Februar 1868) ca. 1933–1945; A Rep. 243-04 Nr. 4224; Alte Archiv-Signatur: BDC Nr. 2400016016; Film Nr. 77, 2841, Indexnummer: 9742, S. 1484 ([http://www.content.landesarchiv-berlin.de/php-bestand/arep243-04-pdf/arep243-04.pdf content.landesarchiv-berlin.de] PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt; und schuf dort eine Vielzahl von Landschafts- und Blumenaquarellen, die beim Publikum gut ankamen.  Er verstarb am 21. Mai 1965, sein Grab befindet sich auf dem Zehdenicker Friedhof I.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinem Freund Wilhelm Kimbel hat [[Gerhart Hauptmann]] in dem Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Wanda (Gerhart Hauptmann)|Wanda]]&amp;#039;&amp;#039; mit der Figur des Breslauers Willi Maak ein Denkmal gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedhelm Marx]]: &amp;#039;&amp;#039;Gerhart Hauptmann.&amp;#039;&amp;#039; Reclam, Stuttgart 1998 (RUB 17608, Reihe Literaturstudium). ISBN 3-15-017608-5, S. 331, 8. Z.v.o.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Kimbel schuf zwischen 1904 und 1917 für das [[Zeughaus Berlin]], das 1945 zerstört wurde, seine bedeutenden Innenraumdekorationen im Stil der Renaissance, des Empire, Louis XVI. und des Neubarocks. Für das [[Kronprinzenpalais (Berlin)]] arbeitete er 1906. Für das [[Hotel Adlon]] sowie im [[Eden-Hotel (Berlin)|Eden-Hotel]] am Kurfürstendamm schuf er Einrichtungen im modernen Stil. Der [[Intarsien]]saal des [[Rathaus Charlottenburg|Rathauses Charlottenburg]] wurde 1914 von ihm gestaltet. In den Direktionsräumen der &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Bank AG&amp;#039;&amp;#039; an der Behrenstraße und dem [[Berliner Stadtschloss]] waren seine Arbeiten zu finden, wie auch auf einigen Passagierschiffen der [[Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft|HAPAG]] (1922–1929) und im Schloss Paulinum im [[Hirschberger Tal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1919/20 oblagen Kimbel mit seiner Berliner Firma Kimbel &amp;amp; Friedrichsen umfangreiche Umgestaltungen im Schloss Wernigerode, insbesondere der sog. „Henrichskammern“ sowie Teilen des Erdgeschosses, darunter das Arbeitszimmer des Fürsten Stolberg-Wernigerode sowie der Einbau „Neuen Bibliothek“. Diese Arbeiten zählen zu Kimbels bis heute besterhaltenen Hauptwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Melitta Schmidt [Jonas]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Kimbel und die Kunsttischlerei Kimbel &amp;amp; Friedrichsen.&amp;#039;&amp;#039; Studien zum Firmennachlaß, Magisterarbeit, Text- und Bildband, [masch., unpubliziert] TU Berlin 1987.&lt;br /&gt;
* Melitta Jonas: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Kimbel. Ein Historist in der Moderne.&amp;#039;&amp;#039; In: Ausstellungskatalog &amp;#039;&amp;#039;Art Déco. Kunst des Historismus?&amp;#039;&amp;#039; Christian Juranek, Ulrich Feldhahn, Melitta Jonas, Edition Schloss Wernigerode, Band 22, Verlag Janos Stekovics, Wettin-Löbejün OT Dößel 2019, ISBN 978-3-89923-402-2.&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Kimbel, Wilhelm |Band=20 |Seite=309 |SeiteBis=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|127762337}}&lt;br /&gt;
* Konrad Schwabe: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Kimbel.&amp;#039;&amp;#039; (Kurzbiografie) [http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/bezirk/lexikon/kimbel.html berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127762337|LCCN=n/2005/79506|VIAF=262624479}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kimbel, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstschreiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenarchitekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kimbel, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ebenist (Kunstschreiner) und Innenarchitekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Februar 1868&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Mai 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zehdenick]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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