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	<title>Wilhelm Keim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T06:29:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Keim&amp;diff=735922&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ChemSim: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-03-27T12:45:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Keim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Dezember]] [[1934]] in [[Oberhausen]]; † [[30. September]] [[2018]] in [[Aachen]])&amp;lt;ref&amp;gt;F. Schüth, P. Wasserscheid: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Keim (1934–2018).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Angewandte Chemie International Edition]].&amp;#039;&amp;#039; 58.1, 2018, S.&amp;amp;nbsp;31–32, [[doi:10.1002/anie.201812688]].&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Chemiker]], der zuletzt Professor für [[Technische Chemie]] an der [[RWTH Aachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studium und Promotion, Berufserfahrung in der Chemieindustrie ==&lt;br /&gt;
Sein Chemie-Studium absolvierte Wilhelm Keim zuerst an der [[Universität Münster]] und später an der [[Universität Saarbrücken]]. Im Jahr 1963 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er am [[Max-Planck-Institut für Kohlenforschung]] in [[Mülheim an der Ruhr]] bei [[Karl Ziegler]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Academictree|chemistry|57663|Name=Wilhelm Keim |Datum=1. Januar 2018}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend absolvierte er von 1964 bis 1965 ein zweijähriges [[Post-Doktorand|Postdoktorandenprogramm]] („Postdoc Fellowship“) an der renommierten [[Columbia University]] in [[New York City]] unter der Leitung von Professor [[Thomas J. Katz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin trat Keim in die [[Royal Dutch Shell|Shell Development Company]] in [[Emeryville]], [[Kalifornien]], ein, um zwei Jahre später im Jahr 1967 zum Leiter der Forschungsgruppe [[Petrochemie]] aufzusteigen. Als nächste Stationen seiner Karriere wurde er ab 1969 Leiter der Abteilung Petroleum Chemistry und ab 1972 Leiter der Grundlagenforschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsaktivitäten ==&lt;br /&gt;
Nachdem er in seiner mehrjährigen beruflichen Tätigkeit in der [[Chemieindustrie]] praktische Erfahrungen gesammelt hatte, wechselte Keim in den Forschungsbereich. Im Jahr 1973 trat Keim als [[Professor]] an der [[Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen]] die Nachfolge von [[Friedrich Asinger]] als Institutsdirektor des Instituts für [[Technische Chemie]] und Petrolchemie an. Im Jahr 1985 lehnte er eine Berufung an die [[Technische Universität Clausthal]] sowie die Geschäftsführung des Steinkohlenbergbauvereins ab. Im Jahr 2001 erfolgte seine [[Emeritierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forschungsaktivitäten von Keim umfassten die Bereiche [[homogene Katalyse|homogene]] und [[heterogene Katalyse]], die [[Hydroformylierung]] und die Funktionalisierung von [[Olefine]]n sowie selektive C–C-Verknüpfungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Keim: &amp;#039;&amp;#039;Nickel: Ein Element mit vielfältigen Eigenschaften in der technisch-homogenen Katalyse.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Angewandte Chemie.&amp;#039;&amp;#039; 102, 1990, S.&amp;amp;nbsp;251–260, {{DOI|10.1002/ange.19901020305}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei fokussierte er sich auf die Heterogenisierung von homogenen [[Katalysator]]en und die Zweiphasenkatalyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keim gehörte zu den Schlüsselfiguren im Bereich Entwicklung des [[SHOP-Prozess|Shell Higher Olefins Process]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Keim: &amp;#039;&amp;#039;Oligomerization of Ethylene to α-Olefins: Discovery and Development of the Shell Higher Olefin Process (SHOP).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Angewandte Chemie International Edition.&amp;#039;&amp;#039; 52, 2013, S.&amp;amp;nbsp;12492–12496, {{DOI|10.1002/anie.201305308}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Keim: &amp;#039;&amp;#039;Vor- und Nachteile der homogenen Übergangsmetallkatalyse, dargestellt am SHOP-Prozeß&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Chemie Ingenieur Technik.&amp;#039;&amp;#039; 56, 1984, S.&amp;amp;nbsp;850–853, {{DOI|10.1002/cite.330561108}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei finden die SHOP-Olefine eine breite Anwendung in vielen Bereichen der industriellen Chemie. Erwähnt sei hier unter anderem die Modifizierung von [[Polyethylen]] als Ethylen-α-Olefin-Copolymer, als Ausgangsstoff für synthetische [[Fettalkohol]]e per [[Isomerisierung]], [[Olefinmetathese]] und Hydroformylierung oder per [[Sulfonierung]] zu [[Sulfonat|α-Olefin-Sulfonaten]]. Maßgeblich prägte er darüber hinaus den Bereich „Advanced Fluids“ in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Wasserscheid, Wilhelm Keim: &amp;#039;&amp;#039;Ionische Flüssigkeiten – neue „Lösungen“ für die Übergangsmetallkatalyse.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Angewandte Chemie.&amp;#039;&amp;#039; 112, 2000, S.&amp;amp;nbsp;3926–3945, {{DOI|10.1002/1521-3757(20001103)112:21&amp;lt;3926::AID-ANGE3926&amp;gt;3.0.CO;2-U}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keim war Autor von zahlreichen Werken, zu denen rund 200 Publikationen und 40 Patente gehören. Ferner war er einer der Mitautoren und Mitherausgeber des [[Winnacker-Küchler: Chemische Technik|Winnacker-Küchler]], eines bedeutenden Handbuchs der chemischen Technik, das heute als das Standard-Werk für &amp;#039;&amp;#039;Prozesse und Produkte aus der chemischen Industrie&amp;#039;&amp;#039; gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenpositionen ==&lt;br /&gt;
Die Liste der Positionen und der Ehrenämter, die Keim sowohl in Deutschland als auch im Ausland bekleidete, ist lang. Er war Mitglied der [[Academia Europaea]] (ab 1999),&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ae-info.org/ae/Member/Keim_Wilhelm Eintrag] auf der Internetseite der Academia Europaea&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Russischen Akademie der Wissenschaften]], des [[Aufsichtsrat]]es der [[Degussa|Degussa AG]] und des Vorstandes der [[Gesellschaft Deutscher Chemiker]] (bis 1996). Er war [[Ehrenprofessor]] an der [[Technische Universität Dalian|Technischen Universität Dalian]] in [[Volksrepublik China|China]] und an der [[Universität Hangzhou]], China, war auch Adjunct Professor an der [[King Fahd Universität]] in [[Dhahran]], [[Saudi-Arabien]]. Ferner war er Ehrendoktor an der [[Université Lille Nord de France|Universität Lille]] und Ehrenmitglied der [[DECHEMA]]. Er war stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums des [[DECHEMA-Forschungsinstitut]]s und Vorsitzender des Vorstandes der [[DGMK|Deutsche wissenschaftliche Gesellschaft für Erdöl, Erdgas und Kohle]] gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Preise ==&lt;br /&gt;
Keim war Träger der DECHEMA-Medaille, des Alwin-Mittasch-Preises und der „Carl-Engler-Medaille“ der DGMK.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.dgmk.de/kalender/12_Dezember.pdf|title=Carl-Engler-Medaillen-Träger: Prof. Dr. rer nat. Dr. h.c. Wilhelm Keim|publisher=www.dgmk.de|accessdate=2009-06-05|last=|first=|format=PDF; 4,1&amp;amp;nbsp;MB|archiveurl=https://web.archive.org/web/20131218122336/http://www.dgmk.de/kalender/12_Dezember.pdf|archivedate=2013-12-18|offline=yes}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seinen Namen trägt die Auszeichnung „Willi-Keim-Preis“, die 2012 von der Fachgruppe Advanced Fluids der ProcessNet, eine Initiative von DECHEMA und [[VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen]], zu seinen Ehren eingeführt wurde und zur Förderung der wissenschaftlichen Nachwuchskräfte im Bereich „Advanced Fluids“ und deren Anwendung verliehen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.processnet.org/ProcessNet/Medaillen+und+Preise/Willi+Keim_Preis.html | titel= Willi Keim-Preis der Fachgruppe Advanced Fluids | zugriff=2012-11-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Keim, [[Arno Behr (Chemiker, 1952)|Arno Behr]] und [[Günter Schmitt (Korrosionist)|Günter Schmitt]]: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Industriellen Chemie: techn. Produkte u. Prozesse.&amp;#039;&amp;#039; 1. Aufl., Salle, Frankfurt Berlin München 1986, ISBN 3-7935-5490-2; ISBN 3-7941-2553-3 (Sauerländer).&lt;br /&gt;
* R. Dittmeyer, W. Keim, G. Kreysa, A. Oberholz (Hrsg.): Winnacker·Küchler: Chemische Technik. Prozesse und Produkte; 5., erweiterte und aktualisierte Auflage 2003–2005. 9677 Seiten, 4661 Abbildungen. Wiley-VCH, Weinheim, ISBN 978-3-527-30430-1.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Kunststoffe&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.): Wiley-VCH, Weinheim 2006, ISBN 978-3-527-31582-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|131705792}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131705792|LCCN=n/82/214967|VIAF=94457825}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Keim, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (RWTH Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Academia Europaea]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor einer Universität in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2018]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Keim, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Dezember 1934&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oberhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. September 2018&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ChemSim</name></author>
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