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	<title>Wilhelm Kasper - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;updated picture&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Wilhelm Kasper 1932.jpg|thumb|right|Kaspers offizielles [[Preußischer Landtag|Landtags]]porträt, 1932]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Kasper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. August]] [[1892]] in [[Titisee-Neustadt|Neustadt im Schwarzwald]]; † [[10. Januar]] [[1985]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher kommunistischer Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Landarbeiters war nach einer kaufmännischen Lehre in [[Berlin]] tätig. Im Jahr 1916 trat er in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ein und wechselte bereits ein Jahr später zur [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]]. Mit dem Zusammenschluss des linken Flügels der Partei mit der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] gehörte er der [[Vereinigte Kommunistische Partei Deutschlands|VKPD]] beziehungsweise später der KPD an. Beruflich war er ab 1919 Gewerkschaftssekretär im freigewerkschaftlichen [[Zentralverband der Angestellten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Wilhelm Kasper 1925.jpg|thumb|left|Kaspers offizielles [[Preußischer Landtag|Landtags]]porträt, 1925]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1923 gehörte er der Bezirksleitung der KPD für Berlin und Brandenburg an und war zuständig für Gewerkschaftsfragen. Ein Jahr später war er auch Mitglied der Gewerkschaftsabteilung der Zentrale der Partei auf Reichsebene. Ab 1924 gehörte er auch dem [[Preußischer Landtag|preußischen Landtag]] an. Er war ab 1928 Geschäftsführer der KPD-Fraktion. Ab 1932 war er stellvertretender Vorsitzender des Beamtenausschusses des Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1929 gehörte er dem [[Zentralkomitee]] der Partei an und war Kandidat für das [[Politbüro]]. Er war in die sogenannte [[Abegg-Affäre]] verwickelt. Dabei handelte es sich um einen Gesprächskontakt zwischen dem preußischen Staatssekretär im Innenministerium [[Wilhelm Abegg (Politiker)|Wilhelm Abegg]] und dem hochrangigen Beamten [[Rudolf Diels]] auf der einen Seite und den Politikern der KPD Kasper und [[Ernst Torgler]] auf der anderen Seite. Dabei ging es offenbar darum, die KPD in die Abwehr des erstarkten [[Nationalsozialismus]] einzubinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der nationalsozialistischen [[Machtergreifung]] wurde er unmittelbar nach dem [[Reichstagsbrand]] am 28. Februar 1933 verhaftet und im [[Konzentrationslager Sonnenburg]] inhaftiert. Dort wurde er schwer misshandelt. Beim [[Reichstagsbrandprozess]] trat er als Zeuge für Ernst Torgler auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1935 wurde er vom [[Volksgerichtshof]] zu drei Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt. Die Haft saß er bis 1937 im Zuchthaus [[Luckau]] ab. Nach einer Zeit der Arbeitslosigkeit arbeitete er ab 1938 für die Zentralverwaltung der [[Berliner Stadtgüter]]. Im selben Jahr heiratete er zum zweiten Mal. Bis 1939 stand er unter polizeilicher Aufsicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach Kriegsende trat er erneut der KPD bei. Gegen ihn ermittelte 1947 der Landesvorstand der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] wegen seines Verhaltens in der Zeit des Nationalsozialismus. Ihm wurde zur Last gelegt, im Dienst der Goebbelspropaganda gestanden zu haben und Kasper wurde 1947 aus der Partei ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Einspruch dagegen hatte keinen Erfolg und um einer möglichen Verhaftung zu entgehen flüchtete er im September 1947 nach Hamburg. Dort arbeitete er zunächst als Gärtner und schließlich als Büroangestellter bei der Stadtverwaltung Hamburg. Ab 1954 war er Mitglied des Landesfriedenskomitee Hamburg. Im Jahr 1969 trat er der [[Deutsche Kommunistische Partei|DKP]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/wilhelm-kasper?ID=4548 &amp;#039;&amp;#039;Kasper, Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;.] In: {{BibISBN|978-3-320-02130-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesarchiv.de/aktenreichskanzlei/1919-1933/1000/adr/adrhl/kap1_4/para2_42.html Eintrag.] In: Akten der Reichskanzlei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133514544|VIAF=43029751}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kasper, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zentralkomitees der KPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sonnenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betroffener eines Parteiausschlussverfahrens (SED)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DKP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kasper, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. August 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Titisee-Neustadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Januar 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PequodOnStationAtLZ</name></author>
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