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	<title>Wilhelm Junkmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Junkmann&amp;diff=810373&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Magipulus: HC: Entferne Kategorie:Gymnasiallehrer; Ergänze Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelm Junkmann.jpg|mini|Wilhelm Junkmann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Junkmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Johann Bernhard Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;) (* [[2. Juli]] [[1811]] in [[Münster]]; † [[23. November]] [[1886]] in [[Breslau]]) war ein deutscher (Hochschul-)Lehrer, Historiker, Schriftsteller und Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Sein Vater Philipp war Schuhmachermeister in Münster. Junkmann selbst heiratete vermutlich 1855 Maria Theresia (geb. Schlüter). Diese war eine Tochter des Juristen Clemens August Schlüter und eine Schwester des Philosophen [[Christoph Bernhard Schlüter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Junkmann studierte seit 1829 [[Philologie]] und [[Geschichte]] in Münster und [[Bonn]] (dort u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Ernst Moritz Arndt]] und [[Joseph Görres]]). Im Jahr 1833 hatte er die Staatsprüfung in Münster abgelegt. Zwar erhielt er die Lehrbefugnis für die unteren Klassen in Griechisch, Deutsch, Geschichte, Mathematik und Religion. Allerdings reichte sein Zeugnis nicht für eine Stelle als Oberlehrer aus. Mit dem Ziel einer Promotion ging er zur Fortsetzung des Studiums nach Berlin. Er war seit 1830 Mitglied der [[Burschenschaft]] &amp;#039;&amp;#039;Populonia Bonn&amp;#039;&amp;#039; und wurde deshalb 1835 zu sechs Jahren [[Festungshaft]] verurteilt. Verbunden war dies mit dem Verbot in den preußischen Staatsdienst einzutreten. Nach vier Monaten jedoch wurde Junkmann bereits begnadigt. Im Zuge der [[Demagogenverfolgung]] wurde er im &amp;#039;&amp;#039;Schwarzen Buch&amp;#039;&amp;#039; der Frankfurter [[Bundeszentralbehörde]] (Eintrag Nr. 801) festgehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/07a5846c-c764-45ef-8b34-c2665552df3e/ Das Schwarze Buch]&amp;#039;&amp;#039; digitalisiert im [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1835 bis 1837 war er Schriftsteller und Privatgelehrter in Münster. Im Jahr 1837 Privaterzieher im Haus des Freiherren [[Droste zu Vischering#Droste zu Senden|Droste zu Senden]]. Im selben Jahr wurde Junkmann Kandidat (im Schuldienst), 1838 Hilfslehrer am [[Gymnasium Paulinum (Münster)|Gymnasium Paulinum]] in Münster, ehe er ein Jahr später nach [[Coesfeld]] wechselte. Allerdings hat Junkmann diese Stelle nach einem Streit mit dem dortigen Schulleiter wieder aufgegeben und kehrte ohne Aussicht auf Weiterbeschäftigung 1844 nach Münster ins Haus seiner Eltern zurück. Im selben Jahr bekam er ein staatliches Stipendiat und setzte sein Studium der Geschichte in Bonn fort. Dort hörte er unter anderem bei [[Friedrich Christoph Dahlmann]]. Im Jahr 1847 promovierte er ebenfalls in Bonn. Die Habilitation folgte 1851. In den Jahren 1847–1851 war er wieder Schriftsteller in Münster und musste sich zeitweise wegen seiner politischen Ansichten in einem Dorf im [[Kreis Lippstadt]] verbergen. Von 1851 bis 1854 war er Privatdozent für Geschichte an der Akademie in Münster, gleichzeitig war er beim Provinzialarchiv der [[Provinz Westfalen]] ebenfalls in Münster beschäftigt. Im Jahr 1854 wurde er außerordentlicher Professor für Geschichte am [[Lyceum Hosianum]] in [[Braniewo|Braunsberg]], wo er die Gründung des [[Historischer Verein für Ermland|Historischen Vereins für Ermland]] anregte,&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Buchholz: &amp;#039;&amp;#039;75 Jahre Historischer Verein für Ermland&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für die Geschichte und Altertumskunde Ermlands&amp;#039;&amp;#039; (ZGAE), Bd. 24 (1932), S. 461–522, hier S. 467.&amp;lt;/ref&amp;gt; und ab 1855 ordentlicher Professor in Breslau. Seit 1862 war er Ehrenmitglied der [[katholische Studentenverbindung|katholischen Studentenverbindung]] [[KDStV Winfridia (Breslau) Münster|KDStV Winfridia Breslau]] im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]].&amp;lt;ref&amp;gt;Generalregister der Mitglieder des Kartellverbandes der katholischen Studentenverbindungen Deutschland als Beilage zu Nr. 50 des Korrespondenz-Blattes beim Vorort Guestfalia in Tübingen. Wintersemester 1886/87, Druck von Ferdinand Schöningh in Paderborn, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche und publizistische Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
Junkmann war Mitarbeiter und Mitherausgeber des „Katholischen Magazins für Wissenschaft und Leben“ (Münster), außerdem Mitarbeiter des „Münsterschen Sonntagsblattes für katholische Christen,“ des „Allgemeinen Kirchenlexikons“ sowie der „Allgemeinen Realenzyklopädie für das katholische Deutschland“ (1847–1851). Außerdem war er Mitarbeiter der [[Regesta Historiae Westfaliae]] und Begründer der [[Westfalia Sacra]]. Daneben verfasste Junkmann weitere historische Arbeiten. Hinzu kamen zahlreiche belletristische und lyrische Werke. Befreundet war er unter anderem mit [[Annette von Droste-Hülshoff]]. Diese bescheinigte ihm für seine Lyrik viel Talent, eine eindringliche Sprache, eine glänzende Phantasie sowie eine tiefe Wahrheit des Gefühls. Allerdings könne er eine gewisse westfälische Steifheit nicht ablegen. Mit dem Beginn seiner politischen Tätigkeit gab er seine lyrischen Versuche auf. Junkmann war Mitglied verschiedener wissenschaftlicher Vereinigungen unter anderem des [[Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens|Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens]]. Außerdem gehörte er in Bonn dem literarischen [[Maikäferbund]] von [[Gottfried Kinkel (Schriftsteller)|Gottfried Kinkel]] an. Außerdem pflegte er Umgang mit [[Levin Schücking]], [[Willibald Alexis]] und [[Gustav Kolb (Publizist)|Gustav Kolb]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Mandate ==&lt;br /&gt;
Junkmann war 1848 Mitglied der [[Frankfurter Nationalversammlung|Deutschen Nationalversammlung]] für den Wahlkreis Recklinghausen. Dort war er Mitglied des [[Katholischer Club|Katholischen Clubs]], sowie der [[Casino (Fraktion)|Casinofraktion]] und wechselte später zur Fraktion [[Pariser Hof (Fraktion)|Pariser Hof]]. Im Jahr 1850 war er Mitglied des [[Erfurter Unionsparlament]]s und in den Jahren 1849–1852 Mitglied der II. Kammer des [[Preußischer Landtag|preußischen Landtages]] für den Wahlkreis Münster. Dort war er Mitglied der Linken Fraktion (von Auerswald-Beckerath). Später war Junkmann dann katholisch-konservativ und [[Großdeutsche Lösung|großdeutsch]] orientiert. Er wurde ein entschiedener Gegner von [[Liberalismus]] und [[Sozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Eduard Michelis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 3: &amp;#039;&amp;#039;I–L.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1999, ISBN 3-8253-0865-0, S. 43–44.&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Parlament (Erfurter Unionsparlament) von 1850. Ein Handbuch: Mitglieder, Amtsträger, Lebensdaten, Fraktionen&amp;#039;&amp;#039;. München 2000, ISBN 3-437-31128-X, S. 177–178.&lt;br /&gt;
* [[Josefine Nettesheim]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Junkmann: Dichter, Lehrer, Politiker, Historiker. 1811–1886. Nach neuen Quellen bearbeitet&amp;#039;&amp;#039;. Münster 1969.&lt;br /&gt;
* {{NDB|10|697|698|Junkmann, Wilhelm|Josefine Nettesheim|11871421X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|11871421X}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wortblume.de/dichterinnen/grusswju.htm Annette von Droste Hülshoff: Gruß an Wilhelm Junkmann] &lt;br /&gt;
* {{WestfAutoren|395}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11871421X|VIAF=15564259}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Junkmann, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Zweiten Kammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Volkshauses des Erfurter Unionsparlaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Braunsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1811]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Junkmann, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Junkmann, Johann Bernhard Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher (Hochschul-)Lehrer, Historiker, Schriftsteller und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Juli 1811&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. November 1886&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
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