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	<title>Wilhelm Jerusalem - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Werdegang */</title>
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		<updated>2026-04-18T16:01:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werdegang&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:וילהלם ירוזלם.jpg|mini|hochkant|Wilhelm Jerusalem]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Jerusalem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[11. Oktober]] [[1854]] in [[Dřenice|Dřenitz]], [[Königreich Böhmen|Böhmen]], [[Kaisertum Österreich]]; gestorben [[15. Juli]] [[1923]] in [[Wien]]) war ein österreichischer [[Pädagoge]], [[Philosoph]] und Soziologe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Von 1872 bis 1876 studierte er an der [[Karls-Universität Prag|Universität Prag]] [[klassische Philologie]] und promovierte über „Die Inschrift von Sestos und Polybios“. 1878 erhielt er von der Jüdischen Gemeinde in Prag die Lehrerlaubnis als Rabbiner.&amp;lt;ref&amp;gt;Originaldokument der Jüdischen Gemeinde in Prag im Familienbesitz, aus dem Hebräischen ins Deutsche übersetzt von Michael Jerusalem, Kfar Saba 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1887 war er Gymnasiallehrer in Prag und [[Mikulov|Nikolsburg]] in Mähren. 1888 wurde er Mitglied des Lehrkörpers am [[Bundesgymnasium Wien 8|k.k. Staatsgymnasium im VIII. Bezirk Wiens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 wurde er als Privatdozent an der [[Universität Wien]] zugelassen. Vom Studienjahr 1892 / 1893 an hielt er regelmäßig Vorlesungen über die &amp;#039;&amp;#039;Einleitung in die Philosophie&amp;#039;&amp;#039; (als Buch in zehn Auflagen erschienen; Übersetzung in acht Sprachen). Sein &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Psychologie&amp;#039;&amp;#039; wurde in sieben Auflagen herausgegeben und in fünf Sprachen übersetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schlick&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|nfp|22|07|1928|27|Wilhelm Jerusalem zum Gedächtnis|AUTOR=[[Moritz Schlick]]}} Wieder veröffentlicht und kommentiert in: &amp;#039;&amp;#039;Die Wiener Zeit: Aufsätze, Beiträge, Rezensionen 1926–1936&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Johannes Friedl und Heiner Rutte, Springer-Verlag, Wien / New York 2008, ISBN 978-3-211-33114-9, S. 137 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1894 bis 1902 lehrte er auch an der [[Israelitisch-Theologische Lehranstalt|Israelitisch-Theologischen Lehranstalt]] in Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Encyclopaedia Judaica]], Volume 9 Is-Jer, Keter-Publishing, Jerusalem 1971&amp;lt;/ref&amp;gt; Wilhelm Jerusalem war auch jahrelang Präsident von [[B’nai B’rith]] Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter-André Alt: &amp;#039;&amp;#039;Sigmund Freud: Der Arzt der Moderne&amp;#039;&amp;#039;. C.H.Beck, München 2016, ISBN 978-3-406-69689-3, S.&amp;amp;nbsp;402 ([https://books.google.de/books?id=n-rkDAAAQBAJ&amp;amp;pg=PT402 Ausschnitte] bei [[Google Books]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 beteiligte er sich, gemeinsam mit dem Gynäkologen [[Hugo Klein (Mediziner)|Hugo Klein]] (1863–1937), dem Politiker [[Julius Ofner]] (1845–1924) und dem Kinderarzt [[Josef Karl Friedjung]] (1871–1946) an der Gründung des „Österreichischen Bundes für Mutterschutz“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WM&amp;quot;&amp;gt;Walter Mentzel: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Klein (1863–1937) – Frauenarzt – Gynäkologe – Frauenrechtsaktivist – und Begründer des Mutterschutzes in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; In: Universitätsbibliothek Medizinische Universität Wien, VanSwietenBlog, 20. November 2020. [https://ub.meduniwien.ac.at/blog/?p=35867 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Jerusalem gab 1907 sein Lehramt an Mittelschulen auf. 1912 brachte er dazu das Werk &amp;#039;&amp;#039;Die Aufgaben des Lehrers an höheren Schulen&amp;#039;&amp;#039; heraus, von [[Moritz Schlick]] als &amp;#039;&amp;#039;das schönste seiner Bücher&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schlick&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jerusalem forderte höflich, aber bestimmt eine Bildungsreform in [[Cisleithanien|Altösterreich]]. Besonders interessierte er sich für die Bildungschancen von Minderheiten. Er verfasste die erste Monografie über die Erziehung von Taubblinden. 1890 veröffentlichte Jerusalem eine psychologische Studie über die taubblinde [[Laura Bridgman]]. Er hatte das literarische Talent der taubblinden Autorin [[Helen Keller]] entdeckt und war mit ihr in Briefkorrespondenz.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Gantschacher &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Jerusalem – Helen Keller – Briefe&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-9503173-0-5,  ARBOS-Edition © &amp;amp; ® 2010-2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 gründete er mit [[Rosa Mayreder]], [[Max Adler (Jurist)|Max Adler]], [[Rudolf Goldscheid]], [[Ludo Moritz Hartmann|Ludo Hartmann]], [[Karl Renner]], [[Rudolf Eisler (Philosoph)|Rudolf Eisler]], [[Josef Redlich]] und [[Michael Hainisch]] die &amp;#039;&amp;#039;[[Soziologische Gesellschaft in Wien]]&amp;#039;&amp;#039;, die bis in die 1920er Jahre rege Vortrags- und Publikationstätigkeit entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders interessiert war Jerusalem an der philosophischen Richtung und Methode des [[Pragmatismus]], dessen Hauptwerk „Der Pragmatismus“ von [[William James]] er 1907 in die deutsche Sprache übersetzte. Jerusalems eigene philosophische Anschauung war dem Pragmatismus verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Jerusalem außerordentlicher Professor für Philosophie und Pädagogik an der [[Universität Wien|Wiener Universität]]. Im Frühsommer 1919 wurde Jerusalem Pädagoge des Schönbrunner Kreises, der Arbeitsgemeinschaft sozialistischer Erzieher. Dem Wiener Vizebürgermeister [[Max Winter]] gelang es, den &amp;#039;&amp;#039;[[Österreichische Kinderfreunde|Österreichischen Kinderfreunden]]&amp;#039;&amp;#039; im Hauptgebäude des Schlosses Schönbrunn Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. In dieser [[Schönbrunner Erzieherschule]], in der junge Menschen zu Pädagogen ausgebildet wurden, konnte Jerusalem seine reformpädagogischen Programme gemeinsam mit seinen Kollegen [[Alfred Adler]], [[Max Adler (Jurist)|Max Adler]], [[Marianne Pollak]], [[Josef Luitpold Stern]] und [[Otto Felix Kanitz]] verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Jerusalem grave, 2016.jpg|mini|hochkant|Grab der Familie Jerusalem auf dem Döblinger Friedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 wurde Wilhelm Jerusalem auf Betreiben [[Otto Glöckel]]s zum ordentlichen Professor für Philosophie und Pädagogik an der Universität Wien ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jerusalem starb am 15. Juli 1923 in Wien an Herzversagen und wurde auf dem [[Döblinger Friedhof#Gräber weiterer Persönlichkeiten|Döblinger Friedhof]] beerdigt. Das Grab ist noch erhalten. Im Jahr 1954 wurde in Wien-[[Liste der Straßennamen von Wien/Floridsdorf#J|Floridsdorf]] (21. Bezirk) die &amp;#039;&amp;#039;Jerusalemgasse&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Wilhelm Jerusalems Schülern und Studenten zählten unter anderem: [[Stefan Hock]], [[Wilhelm Hoffer]], [[Otto Felix Kanitz]], [[Karl Renner]], [[Erwin Stein (Musiker)|Erwin Stein]], [[Viktor Ullmann]] und [[Anton Wildgans]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Er hatte mit seiner Frau Katharina, geb. Pollak (geboren 1856 in [[Tanvald|Tannwald]], Nordböhmen, gestorben 1932 in Wien) fünf Kinder:&lt;br /&gt;
* Edmund, * 17. September 1879 in Nikolsburg, gest. 23. März 1962 in Jerusalem.&lt;br /&gt;
* Erwin Jerusalem, * 27. April 1881 in Nikolsburg, [[Oberlandesgericht Wien|Oberlandesgerichtsrat]] bzw. Senatsvorsitzender in Wien, wurde am 30. Jänner 1943 in Auschwitz ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lettertothestars.at/himmelsbriefe.php?s=1&amp;amp;opfer__id=42204 |wayback=20160303185003 |text=&amp;#039;&amp;#039;A Letter to the Stars&amp;#039;&amp;#039;: Brief seines Sohnes Hans Jerusalem |archiv-bot=2019-05-23 18:45:03 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nach der im Nationalsozialismus umgekommenen Tochter [[Irene Jerusalem]], * 10. September 1882 in Nikolsburg, gest. 1942 oder 1943, ist seit 2006 der &amp;#039;&amp;#039;Irene-Jerusalem-Weg&amp;#039;&amp;#039; im 13. Bezirk, [[Liste der Straßennamen von Wien/Hietzing#I|Hietzing]], benannt.&lt;br /&gt;
* Lilli, * 4. April 1885 in Nikolsburg, gest. 10. März 1903 in Wien&lt;br /&gt;
* Flora, * 11. August 1889 in Wien, gest. 27. Oktober 1907 in Wien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lucien Lévy-Bruhl Denken 1921 Titel.jpg|mini|hochkant|Übersetzung von [[Lucien Lévy-Bruhl]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Denken der Naturvölker&amp;#039;&amp;#039; (1921)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Reform des Unterrichtes in der philosophischen Propädeutik&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Programm des Staats-Gymnasiums in Nikolsburg&amp;#039;&amp;#039;. Nikolsburg 1885, S. 3–32 ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-334503}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Laura Bridgman]], Erziehung einer Taubblinden&amp;#039;&amp;#039;. Verlag des k.k. Staatsgymnasiums im VIII.Bezirk, Wien 1890.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grillparzers Welt- und Lebens-Anschauungen&amp;#039;&amp;#039;. Eisenstein Verlag, Wien 1891.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Urtheilsfunction&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Wilhelm Braumüller, Wien und Leipzig 1895.&lt;br /&gt;
* {{ANNO|ddf|22|02|1900|79|Drei Studentinnen|anno-plus=ja}} (Über [[Hypatia|Hypatia von Alexandria]], [[Sophie Germain]] und [[Helen Keller|Helene Keller]].)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Haus der Piaristen. Zum 16. November 1901&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zur Feier des zweihundertjährigen Bestandes des k. k. Staatsgymnasiums im VIII. Bezirke Wiens. Wien&amp;#039;&amp;#039; 1901, S. V-IX ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-411314}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Aufgaben des Mittelschullehrers&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Wilhelm Braumüller, Wien und Leipzig 1903.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kants Bedeutung für die Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Wilhelm Braumüller, Wien und Leipzig 1904.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marie Heurtin. Erziehung einer blind und taub Geborenen&amp;#039;&amp;#039;. Verlagsbuchhandlung Carl Konegen, Wien 1905.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedanken und Denker&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Wilhelm Braumüller, Wien und Leipzig 1905&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der kritische Idealismus und die reine Logik&amp;#039;&amp;#039;. Wien und Leipzig 1905. ([https://digitale-bibliothek-mv.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:9-g-4885273 Digitalisat] in der Digitalen Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wege und Ziele der Ästhetik&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Wilhelm Braumüller, Wien und Leipzig 1906.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Pragmatismus, Vorwort zur Übersetzung des Werkes von William James&amp;#039;&amp;#039;. Felix Meiner Verlag, Leipzig 1907.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Aufgaben des Lehrers an Höheren Schulen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Wilhelm Braumüller, Wien/Leipzig 1912.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Krieg im Lichte des Gesellschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;. Ferdinand Enke, Stuttgart 1915.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zu dem Menschen redet eben die Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Friedenspflichten des Einzelnen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Friedrich Andreas Perthes, Gotha 1917.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Moralische Richtlinien nach dem Kriege&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Wilhelm Braumüller, Wien 1918&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meine Wege und Ziele&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Philosophie der Gegenwart in Selbstdarstellungen&amp;#039;&amp;#039;. Band III herausgegeben von Raymond Schmidt. Felix Meiner Verlag, Leipzig 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einleitung in die Philosophie&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Wilhelm Braumüller, Wien 1899. 9./10. Auflage 1923.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die soziologische Bedingtheit des Denkens und der Denkformen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Versuche zu einer Soziologie des Wissens&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben  von [[Max Scheler]]. Verlag Duncker &amp;amp; Humblot, München/Leipzig 1924.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedanken und Denker Neue Folge&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von Edmund und Erwin Jerusalem, Verlag Wilhelm Braumüller, Wien 1925.&lt;br /&gt;
* [[Lucien Lévy-Bruhl]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Denken der Naturvölker&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Geleitwort von Wilhelm Jerusalem, Verlag Wilhelm Braumüller, Wien 1926.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Soziologie&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Wilhelm Braumüller, Wien 1926.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Jerusalem – Helen Keller – Briefe&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von Herbert Gantschacher. ARBOS-Edition 2012, ISBN 978-3-9503173-0-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wladimir Iljitsch Lenin]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Materialismus und Empiriokritizismus]]&amp;#039;&amp;#039; (1909). In: &amp;#039;&amp;#039;Werke&amp;#039;&amp;#039;, Band 14. Dietz Verlag, Berlin 1962.&lt;br /&gt;
* [[Bertrand Russell]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Pragmatismus&amp;#039;&amp;#039; (1909). In: &amp;#039;&amp;#039;Philosophische und politische Aufsätze&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Philipp Reclam jun., Stuttgart 1971.&lt;br /&gt;
* Max Adler (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Wilhelm Jerusalem zu seinem 60. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Mit Beiträgen von Max Adler, Rudolf Eisler, Sigmund Feilbogen, Rudolf Goldscheid, Stefan Hock, Helen Keller, Josef Kraus, Anton Lampa, [[Ernst Mach]], Rosa Mayreder, Julius Ofner, Josef Popper, Otto Simon, Christine Touaillon und Anton Wildgans, Verlag Wilhelm Braumüller, Wien und Leipzig 1915.&lt;br /&gt;
* Edmund und Erwin Jerusalem: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Veröffentlichungen Wilhelm Jerusalems&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Wilhelm Braumüller, Wien und Leipzig 1924, erweiterte Ausgabe 1925.&lt;br /&gt;
* [[Moritz Schlick]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Jerusalem zum Gedächtnis&amp;#039;&amp;#039;. Typoskript 1928, Wiener Kreis Archiv. Einzusehen im &amp;#039;&amp;#039;Noord-Hollands Archief&amp;#039;&amp;#039;, Haarlem, Bestand 017/A.63.&lt;br /&gt;
* Edmund Jerusalem: &amp;#039;&amp;#039;Helen Keller, die taub-blinde Schriftstellerin&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dvar Liladim&amp;#039;&amp;#039;, Jerusalem 1940 (aus dem Hebräischen übersetzt von Michael Jerusalem, Kfar Saba 2010).&lt;br /&gt;
* [[Karl Renner]]: &amp;#039;&amp;#039;An der Wende zweier Zeiten&amp;#039;&amp;#039;. Danubia Verlag, Wien 1946.&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|3|111||Jerusalem Wilhelm|}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|10|418|419|Jerusalem, Wilhelm|Hans Brockard|117116149}}&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Lieber]]: &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem, Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wilhelm Bernsdorf]], Horst Knospe: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Soziologenlexikon&amp;#039;&amp;#039;, Band 1. Enke, Stuttgart 1980, S. 196–197.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Haller (Philosoph)|Rudolf Haller]], [[Friedrich Stadler]] (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Ernst Mach – Werk und Wirkung&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Hölder-Pichler-Tempsky, Wien 1988.&lt;br /&gt;
* [[William James]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Pragmatismus&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von [[Klaus Oehler]]. Felix Meiner Verlag, Hamburg 1994.&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Nasko]], Johannes Reichl: &amp;#039;&amp;#039;Karl Renner&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Holzhausen, Wien 2000.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Habermas]]: &amp;#039;&amp;#039;Über Wilhelm Jerusalem&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Habermas and Pragmatism&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von Mitchell Aboulafia, Myra Bookman und Katherine Kemp. Routledge, London und New York 2002.&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Nagl]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Jerusalems Rezeption des Pragmatismus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Verdrängter Humanismus – verzögerte Aufklärung&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von [[Michael Benedikt (Philosoph)|Michael Benedikt]], Reinhold Knoll und Cornelius Zehetner unter Mitarbeit von [[Endre Kiss (Philosophiehistoriker)|Endre Kiss]]. WUV, Wien 2005.&lt;br /&gt;
* Heinz Weiss: &amp;#039;&amp;#039;Die Pädagogen des Schönbrunner Kreises&amp;#039;&amp;#039;. Katalog des Österreichischen Staatsarchivs, Wien 2007.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Gantschacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Dem Vergessen entreißen! Der Briefwechsel zwischen dem österreichisch-jüdischen Philosophen Wilhelm Jerusalem und der amerikanischen taubblinden Schriftstellerin [[Helen Keller]]&amp;#039;&amp;#039;. GebärdenSache, Wien 2009.&lt;br /&gt;
* Herbert Gantschacher: &amp;#039;&amp;#039;Viktor Ullmann – Zeuge und Opfer der Apokalypse = Viktor Ullmann – witness and victim of the apocalypse&amp;#039;&amp;#039;. Ungekürzte Originalausgabe in deutscher und englischer Sprache mit Zusammenfassungen in italienischer, slowenischer und tschechischer Sprache, Arnoldstein-Klagenfurt-Salzburg-Wien-Prora-Prag, ARBOS-Edition 2015, ISBN 978-3-9503173-3-6.&lt;br /&gt;
* Herbert Gantschacher: &amp;#039;&amp;#039;Viktor Ullmann – Svědek a oběť apokalypsy 1914–1944.&amp;#039;&amp;#039; Archiv hlavního města, Prag 2015, ISBN 978-80-86852-62-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem, Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Encyclopaedia Judaica]]&amp;#039;&amp;#039;, 1972, Band 9, Sp. 1593f.&lt;br /&gt;
* [[Evelyn Adunka]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Jerusalem (1854–1923).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zwischenwelt. Zeitschrift für Kultur des Exils und des Widerstands&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 2023, Nr. 3–4, S. 29–34.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wilhelm Jerusalem}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117116149}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.austrian-philosophy.at/jerusalem_kurzbiographie.html/ | wayback=20070617023736 | text=Kurzbiographie: Wilhelm Jerusalem bei austrian-philosophy}}&lt;br /&gt;
* Thomas Uebel: &amp;#039;&amp;#039;[https://journals.openedition.org/ejpap/1497 Wilhelm Jerusalem, the Social Element in his Pragmatism, and its Antecedent in Völkerpsychologie]&amp;#039;&amp;#039;, European Journal of Pragmatism and American Philosophy, XI-1 2019 (Open Edition Journals)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117116149|LCCN=n91031960|VIAF=67234543}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jerusalem, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdischer Philosoph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Karls-Universität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1854]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jerusalem, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Philosoph und Pädagoge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Oktober 1854&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dřenice|Drenitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Juli 1923&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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