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	<title>Wilhelm Hug - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Hug&amp;diff=1545491&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Epìdosis: /* Einzelnachweise */ fix GND (waiting for a merge)</title>
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		<updated>2026-04-12T16:52:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; fix GND (waiting for a merge)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HugWilhelm.jpg|mini|Wilhelm Hug]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Wilhelm Hug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Juni]] [[1880]] in [[Endingen am Kaiserstuhl]]; † [[12. Oktober]] [[1966]] in Tiengen, heute [[Waldshut-Tiengen]]) war ein deutscher [[Förster|Forstmann]] und [[Politiker]] ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]). Hug war von 1933 bis 1945 als Landesforstmeister Leiter der badischen Forstverwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Volksschule]] (1886–1891) und des humanistischen Gymnasiums (1891–1900) gehörte Hug ein Jahr lang dem [[5. Badisches Feldartillerie-Regiment Nr. 76|5. Badischen Feldartillerie-Regiment Nr. 76]] an. Danach studierte er von 1901 bis 1907 [[Forstwissenschaft]]en, [[Staatswissenschaft]]en und [[Philosophie]] in [[Freiburg im Breisgau]], [[Karlsruhe]] und [[Straßburg]] sowie an der [[Technische Hochschule Karlsruhe|Technischen Hochschule Karlsruhe]] und schloss das Studium mit dem Staatsexamen ab. 1908 heiratete er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1908 war Hug Förster im [[Baden (Land)|badischen]] Staatsdienst. Nach einer dreijährigen Beschäftigung als Forstpraktikant wurde er nach der forstlichen Staatsprüfung 1911 zum Forstassessor ernannt. Von August 1914 bis Ende 1918 nahm Hug am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, in dem er als Feldartillerieoffizier an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch 1918 wurde er zum Forstamtmann und 1923 schließlich zum [[Oberförster|Forstmeister]] befördert. Im selben Jahr wurde Hug Dienstvorstand des [[Forstamt]]es [[Jestetten]]. 1926 folgte die Ernennung zum [[Forstrat]]. Er war ferner Mitglied des Bürgerausschusses von Jestetten und ab 1930 der Naturforschenden Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Oktober 1930 trat Hug in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 336.487).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/12880863&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. März 1932 wurde er wegen seiner Betätigung für die NSDAP seines Amtes als badischer Forstrat enthoben und in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Der [[Sturmabteilung|SA]] gehörte Hug von 1920 bis 1923 und von 1925 bis 1931 an. Ab November 1930 war Hug als SA-Schulungsleiter und [[NSDAP-Ortsgruppe|Ortsgruppenleiter]] in Jestetten tätig. Von 1931 bis 1933 war Hug Kreisleiter der NSDAP in [[Waldshut]] und begründete dort die [[Schutzstaffel|SS]], [[Hitlerjugend|HJ]] und das [[Nationalsozialistisches Kraftfahrerkorps|NSKK]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Reichstagswahl März 1933|Reichstagswahl vom März 1933]] wurde er Mitglied des achten [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstags der Weimarer Republik]], in dem er bis zu seiner vorzeitigen Mandatsniederlegung am 30. Juni desselben Jahres den Wahlkreis 32 (Baden) vertrat. Hugs Mandat wurde anschließend von [[Adalbert Ullmer]] übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Döring: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Parlamentarischer Arm der Bewegung&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, 2001, S. 374.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während seiner kurzen Abgeordnetenzeit stimmte Hug unter anderem für das [[Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933]], das die juristische Grundlage für die Errichtung der NS-Diktatur bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]]  war Hug, den der mit ihm bekannte Dichter [[Ernst Wiechert]] später als einen „unerschütterlich überzeugten Nationalsozialisten“ beschrieb, Landesforstmeister von Baden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Emil Wiechert: &amp;#039;&amp;#039;Jahre und Zeiten. Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;, 1948, S. 337.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. April 1933 war Hug die Leitung der Forstabteilung des Finanz- und Wirtschaftsministeriums in Karlsruhe übertragen worden. Hug erreichte damit den Höhepunkt seiner forstwirtschaftlichen Laufbahn. Als Wiechert 1938 verhaftet und in ein [[Konzentrationslager]] eingewiesen wurde, kam er schließlich aufgrund der Fürsprache Hugs, der Träger des [[Goldenes Parteiabzeichen|Goldenen Parteiabzeichens]] war und [[Heinrich Himmler]] persönlich kannte, wieder frei.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Franke: &amp;#039;&amp;#039;Jenseits der Wälder&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hug leitete von 1933 bis Kriegsende die Landesgruppe Baden des [[Deutscher Forstverein|Deutschen Forstvereins]] und war von 1934 bis 1945 amtierender badischer Landesjägermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hug kandidierte erfolglos zur Wahl des „[[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Großdeutschen Reichstages]] am 10. April 1938“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erich Stockhorst]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich|5000 Köpfe. Wer war was im 3. Reich]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Arndt, Kiel 2000, ISBN 3-88741-116-1, S. 211.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1939 war Hug Gauhauptstellenleiter und NSDAP-Kreisleiter z.&amp;amp;nbsp;b.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Hug aus dem Staatsdienst entlassen und 1949 als „Minderbelasteter“ [[Entnazifizierung|entnazifiziert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die forstlichen Verhältnisse Badens&amp;#039;&amp;#039;, 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Hasel]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hug&amp;#039;&amp;#039;. In [[Peter Weidenbach]] (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Biographie bedeutender Forstleute aus Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;. Schriftenreihe der Landesforstverwaltung Baden-Württemberg, Band 55. Herausgegeben vom Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Umwelt Baden-Württemberg. Landesforstverwaltung Baden-Württemberg und Baden-Württembergische Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt, Stuttgart und Freiburg im Breisgau 1980, S. 262–265&lt;br /&gt;
* Karl Hasel: &amp;#039;&amp;#039;Hug, Gustav Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Baden-Württembergische Biographien&amp;#039;&amp;#039;, Band 2. Im Auftrag der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg herausgegeben von Bernd Ottnad. W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1999, XXI, 538 S., ISBN 3-17-014117-1, S. 233–234&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12779476X}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|12779476X}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zhsf.uni-koeln.de/biorab/index.htm BIORAB-Datenbank] – Eintrag Wilhelm Hug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012275078|VIAF=60116506}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hug, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSKK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forstbeamter (Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Endingen am Kaiserstuhl)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hug, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hug, Gustav Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Juni 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Endingen am Kaiserstuhl]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Oktober 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Waldshut-Tiengen|Tiengen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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