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	<title>Wilhelm Hudelmaier - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T00:49:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Hudelmaier&amp;diff=1025958&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-49938-1: Beleg, Links</title>
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		<updated>2025-08-31T22:37:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Beleg, Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hudelmaier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1934]] in [[Schlichten (Schorndorf)|Schlichten]], [[Baden-Württemberg]]; † [[2000]]) war ein deutscher verurteilter [[Täter (Strafrecht)|Straftäter]], der in den 1970er-, 1980er- und 1990er-Jahren bei 19&amp;amp;nbsp;[[Raub]]zügen und [[Geiselnahme]]n gemeinsam mit [[Herbert Franz Jacoby]] rund 20 Millionen D-Mark erbeutete. Bekanntheit erlangte Hudelmaier durch die [[Entführung der Schlecker-Kinder]], bei der er 9,6 Millionen D-Mark erpresste.&amp;lt;ref name=daserste/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die kriminelle Karriere Hudelmaiers begann 1975 mit einem ersten [[Banküberfall]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gisela Friedrichsen |Titel=»Mir war immer alles zu eng« |Sammelwerk=[[Der Spiegel]] |Datum=1999-03-14 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/politik/mir-war-immer-alles-zu-eng-a-a9aebbab-0002-0001-0000-000010209116 |Abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach gelang es ihm, die [[Polizei]] 23 Jahre lang an der Nase herumzuführen. Hudelmaier erweckte stets den Eindruck eines biederen, wackeren Schwaben. Auch später während des Prozesses machte er immer einen manierlichen Eindruck. Er galt als gepflegter, ruhiger und intelligenter Mann, und sogar seine Opfer beschrieben Hudelmaier als höflich und zuvorkommend – aber eiskalt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;berlinerkurier&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.berliner-kurier.de/die-schlecker-entfuehrer-wandern-bis-zum-jahr-2013-hinter-gitter-18198716 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Schlecker-Entführer wandern bis zum Jahr 2013 hinter Gitter&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160414011947}}, in: &amp;#039;&amp;#039;[[berliner-kurier.de]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. März 1999, abgerufen am 1. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein bekanntester und größter Fall war die Entführung der Schlecker-Kinder, bei der es der Polizei&lt;br /&gt;
trotz einer fast 100 Mann starken [[Sonderkommission]] nicht gelang, Hinweise auf die Täter zu finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;daserste&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/die-grossen-kriminalfaelle/sendung/2004/die-schlecker-entfuehrer-swr-100.html |titel=Die Schlecker-Entführer - Sendungs A bis Z - ARD {{!}} Das Erste |werk=daserste.de |hrsg=[[ARD]] |datum=2013-04-16 |sprache=de |abruf=2022-08-01 |kommentar=Erstausstrahlung: 16.02.2004}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihrer Verzweiflung ermittelten die Beamten damals sogar im Kollegenkreis. Auch [[Anton Schlecker]] geriet in Verdacht, die Entführung seiner eigenen Kinder selbst inszeniert zu haben.&amp;lt;ref name=daserste/&amp;gt; Insgesamt erbeutete Hudelmaier gemeinsam mit Jacoby bis zum Jahr 1998 rund 20 Millionen D-Mark, die überwiegend verprasst wurden – durch Spekulationen mit Optionsscheinen, mit Warentermingeschäften, seitens Hudelmaier aber vor allem durch eine luxuriöse Lebensweise.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://rhein-zeitung.de/on/99/02/18/topnews/schlecker.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Zwei Angeklagte gestehen Tat&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20071111015554}}, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Rhein-Zeitung|rhein-zeitung.de]]&amp;#039;&amp;#039;, 18. Februar 1999, abgerufen am 1. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens seit Mitte der 1980er-Jahre wusste Hudelmaier, dass er an [[Leukämie]] leidet. Anfang der 1990er-Jahre kam es deshalb erstmals zu einem Krankenhausaufenthalt mit Bestrahlung und [[Chemotherapie]]. Die Kosten der Behandlung soll er möglicherweise mit einem Teil der Beute bezahlt haben. Nach der Entlassung aus dem Hospital zog Hudelmaier in eine kleine Zwei-Zimmer-Wohnung in [[Mannheim]]. Dort wurde das Geld in den folgenden Jahren allmählich knapp. Hudelmaier nahm deshalb erneut Kontakt zu Jacoby auf, und beide begannen mit den Planungen für einen weiteren großen Coup. In [[Ehingen (Donau)|Ehingen]] – in unmittelbarer Nachbarschaft der Schleckers – überfielen sie 1998 einen Bankdirektor und seine Frau im Schlafzimmer. Dann erpressten sie die Herausgabe von 1,9 Millionen D-Mark, die Geldscheine waren allerdings präpariert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.swp.de/goeppingen/lokales/goeppingen/Sparkassenraeuber-werden-zu-langjaehrigen-Haftstrafen-verurteilt;art5583,490863 |text=&amp;#039;&amp;#039;Sparkassenräuber werden zu langjährigen Haftstrafen verurteilt&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160110173651}}, in: &amp;#039;&amp;#039;[[swp.de]]&amp;#039;&amp;#039;, 21. Mai 2010, abgerufen am 1. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Rund zwei Wochen später wurde Hudelmaier gefasst – er war zu diesem Zeitpunkt bereits 64 Jahre alt.&amp;lt;ref name=berlinerkurier/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Festnahme erfuhr Hudelmaier in den Medien auch angesichts seines überraschenden Alters eine zunehmend positive Darstellung. Er wurde beispielsweise als „Gentleman-Gangster“ beschrieben und habe auch vor Gericht nie den Eindruck erweckt, das ihm zugesprochene Gefährdungspotenzial zu besitzen. Auch die Tatsache, mehr als zwei Jahrzehnte lang unerkannt ein Verbrechen nach dem anderen begangen zu haben sowie sein offensichtlicher Trickreichtum wurden in der Öffentlichkeit mit Verblüffung zur Kenntnis genommen. Im Rahmen der Doku-Reihe &amp;#039;&amp;#039;[[Die großen Kriminalfälle]]&amp;#039;&amp;#039; wurde die Geschichte von Hudelmaier und Jacoby verfilmt und 2004 ausgestrahlt.&amp;lt;ref name=daserste/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1999 wurde Wilhelm Hudelmaier vom [[Landgericht]] [[Ulm]] zu dreizehneinhalb Jahren Haft verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.abendblatt.de/daten/2004/02/16/262666.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Zwei Berufsverbrecher mit großem Geldbedarf&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20040309222357}}, in: &amp;#039;&amp;#039;[[abendblatt.de]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. Februar 2004, abgerufen am 1. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print-welt/article568720/Hohe-Haftstrafen-im-Schlecker-Prozess.html &amp;#039;&amp;#039;Hohe Haftstrafen im Schlecker-Prozeß&amp;#039;&amp;#039;], [[Die Welt]], 23. März 1999&amp;lt;/ref&amp;gt; Nur ein Jahr später starb er in der Haftanstalt an den Folgen seiner Erkrankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Roland May: &amp;#039;&amp;#039;Die Schlecker-Entführer.&amp;#039;&amp;#039; In: Helfried Spitra (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die großen Kriminalfälle.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der St. Pauli-Killer, der Ausbrecherkönig und neun weitere berühmte Verbrechen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Piper&amp;#039;&amp;#039; 4477). Piper Verlag GmbH, München u. a. 2005, ISBN 3-492-24477-7, S. 164–179.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm6840473}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129737038|VIAF=62636402}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hudelmaier, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankräuber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hudelmaier, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Räuber&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1934&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schlichten (Schorndorf)|Schlichten/Schorndorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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