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	<title>Wilhelm Herrmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Herrmann&amp;diff=797379&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-99074-2: Ich habe lediglich eine sprachliche Dopplung entfernt.</title>
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		<updated>2026-02-13T15:15:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ich habe lediglich eine sprachliche Dopplung entfernt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Theologen Wilhelm Herrmann. Zu anderen Personen siehe [[Willi Herrmann]] und [[Willy Herrmann]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Joh Geo Wil Herrmann.jpg|mini|Johann Georg Wilhelm Herrmann (1879)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Wilhelm Herrmann.jpg|mini|Das Grab von Wilhelm Herrmann und seiner Ehefrau Emilie („Milly“) geborene Bergmann im Familiengrab auf dem Hauptfriedhof Marburg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Georg Wilhelm Herrmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Dezember]] [[1846]] in [[Melkow]]; † [[2. Januar]] [[1922]] in [[Marburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;siehe {{HStAM|915|5718|44}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Evangelische Theologie|evangelischer Theologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Herrmann (der Jüngere) wurde als Sohn eines Pfarrers geboren. Er besuchte das Gymnasium in [[Stendal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Winter 1866 studierte Herrmann an der [[Theologische Fakultät Halle|Universität Halle]] [[Evangelische Theologie]] und wurde [[August Tholuck]]s [[Amanuensis]], fungierte also als dessen Schreibgehilfe oder Sekretär, eine Tätigkeit, die mit einem Stipendium verbunden war. Im [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] 1870/71 leistete er als Freiwilliger Kriegsdienst und legte anschließend das erste theologische Examen ab. In den folgenden Jahren war er erst als Hauslehrer in Unseburg (Kreis Wanzleben) und ab 1874 als Lehrer am Stadtgymnasium in Halle tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh widmete er sich philosophischen Studien. [[Maximilian Besser]] (1844–1900), zu jener Zeit als Privatdozent der Evangelischen Theologie an der Hallenser Universität tätig und vor Herrmann Tholucks Sekretär, machte ihn auf [[Albrecht Ritschl (Theologe)|Albrecht Ritschls]] Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;Die christliche Lehre von der Rechtfertigung und Versöhnung&amp;#039;&amp;#039;. 1870–1874, aufmerksam. Anfang 1875 legte Herrmann seine theologische [[Lizentiat]]enprüfung ab und [[Habilitation|habilitierte]] sich mit einer Studie über &amp;#039;&amp;#039;[[Gregor von Nyssa|Gregorii Nysseni]] sententiae de salute adipiscenda&amp;#039;&amp;#039;, 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Januar 1875 schrieb er in einem Brief an Ritschl, welchem Schreiben er seine Lizentiatendissertation beilegte: „Seitdem ich mit Besser in näherem Verkehre stehe, hat er nicht abgelassen, mich auf Ihre Schriften hinzuweisen als ein Mittel, mich aus dem Bann der Bildung, die ich mir teils in der Übereinstimmung, teils in dem Gegensatze zu Halleschen Anregungen erworben habe, zu befreien. Mich in ihren Schriften einzuleben, ist seitdem die eine wissenschaftliche Aufgabe, die ich mir selber gestellt habe.“ Maximilian Besser, „ungewöhnlich regsamen Geistes“ und allem Neuen zugetan, sei in Halle der eigentliche Stifter der so genannten Ritschlschen theologischen Schule gewesen, schrieb [[Ferdinand Kattenbusch]] (1851–1935) in seiner &amp;#039;&amp;#039;Autobiographie&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Abgedruckt in: &amp;#039;&amp;#039;Die Religionswissenschaft der Gegenwart in Selbstdarstellungen&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von Erich Stange. Band 5: Martin Dibelius, Paul Feine, Ferdinand Kattenbusch, Emil Walter Mayer, Willy Staerk, Paul Wernle. Verlag Felix Meiner. Leipzig 1929, S. 85–121.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herrmann gab 1877 seine Schulstelle auf, um als Privatdozent zu lehren. 1879 wurde er als ordentlicher Professor mit der Lehrerlaubnis für [[systematische Theologie]] an die [[Universität Marburg]] berufen. Diese wurde die Stätte seiner [[Arbeit (Philosophie)|Lebensarbeit]] und er blieb ihr, trotz mehrfacher Berufungen auf Lehrstühle anderer namhafter Universitäten, treu. In Marburg beschränkte sich sein Wirken nicht auf akademische Lehre, auch in anderen Funktionen war Herrmann an der Universität tätig: Von 1881 bis 1910 war er Ephorus der [[Hessische Stipendiatenanstalt|Hessischen Stipendiatenanstalt]]. Der theologischen Fakultät diente er im Laufe seiner Karriere sechsmal als Dekan (1882, 1889, 1894, 1901, 1906, 1914). Außerdem amtierte Herrmann 1890 als [[Rektor]] der Universität.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.historische-kommission-muenchen-editionen.de/rektoratsreden/anzeige/index.php?type=rektor&amp;amp;id=-1142679626 Rektoratsreden (HKM)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Anlässlich seines 70. Geburtstags verlieh ihm die Juristische Fakultät der Universität Marburg die [[Ehrendoktor]]würde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Litteraturzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. 38. Jahrgang, Nr. 2, 13. Januar 1917, S.&amp;amp;nbsp;50.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1880 wurde ihm hier ein Dr. phil. h. c. verliehen. Weitere Ehrendoktorwürden erhielt Herrmann von einer Universität in Chicago (Dr. legum) sowie der Universität Christiana in Oslo (D. theol.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herrmann war unter den Schülern Ritschls derjenige, der dessen Theologie am selbstständigsten weiterbildete. Theologen verschiedenartiger Auffassungsweisen wie [[Karl Barth]] (1886–1968) und [[Rudolf Bultmann]] (1884–1976) verdankten ihm entscheidende Anregungen. Neben Barth und Bultmann gehörte der als theologischer Lutherforscher bekannte schwedische Bischof [[Einar Billing]] (1871–1939) zu seinen bedeutenderen Schülern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der protestantischen Dogmatik von Melanchthon bis Schleiermacher&amp;#039;&amp;#039;. Breitkopf und Härtel, Leipzig 1842.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die speculative Theologie in ihrer Entwicklung durch Daub.&amp;#039;&amp;#039; Perthes. Hamburg 1847.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Metaphysik in der Theologie&amp;#039;&amp;#039;. Niemeyer, Halle 1876.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gewissheit des Glaubens und die Freiheit der Theologie.&amp;#039;&amp;#039; Mohr, Freiburg 1887 (2. Aufl. 1889).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Römische und evangelische Sittlichkeit&amp;#039;&amp;#039;. 3. Aufl. Elwert, Marburg 1903.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die sittlichen Weisungen Jesu. Ihr Missbrauch und ihr richtiger Gebrauch&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1904.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Glaube an Gott und die Wissenschaft unserer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 1905.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wirklichkeit Gottes.&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 1914.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Religion unserer Erzieher.&amp;#039;&amp;#039; Quelle &amp;amp; Meyer, Leipzig 1918.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Verkehr des Christen mit Gott. Im Anschluß an Luther dargestellt.&amp;#039;&amp;#039; 7. Aufl. Mohr, Tübingen 1921 (= neue Ausgabe hrsg. von Frank Pritzke u. Dietrich Korsch. Mohr Siebeck, Tübingen 2024, ISBN 978-3-16-162235-9).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Aufsätze.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Friedrich Wilhelm Schmidt. Mohr, Tübingen 1923.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schriften zur Grundlegung der Theologie.&amp;#039;&amp;#039; Zwei Bände. Hrsg. von [[Peter Fischer-Appelt]]. Kaiser, München 1966/1967.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Religion im Verhältniß zum Welterkennen und zur Sittlichkeit&amp;#039;&amp;#039;, Niemeyer, Halle 1879; Nachdruck: Olms, Hildesheim 2005&lt;br /&gt;
* Wilhelm Herrmann/[[Albrecht Ritschl (Theologe)|Albrecht Ritschl]]: &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel 1875 - 1889.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Christophe Chalamet u.&amp;amp;nbsp;a. Mohr Siebeck, Tübingen 2013, ISBN 3-16-149975-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Religion und Geschichte im evangelischen Christentum. Olaus-Petri-Vorlesungen, gehalten an der Universität Uppsala.&amp;#039;&amp;#039; Spenner, Kamen 2021, ISBN 978-3-89991-243-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wirklichkeit Gottes und die Geschichtlichkeit Jesu Christi&amp;#039;&amp;#039; (= Große Texte der Christenheit, Bd. 14). Hrsg. von [[Dietrich Korsch]]. Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2023, ISBN 978-3-374-07308-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ethik&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von [[Dietrich Korsch]] (= Wilhelm-Herrmann-Studienausgabe, Bd. 5). Mohr Siebeck, Tübingen 2023, ISBN 978-3-16-161699-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Theodor Mahlmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Axiom des Erlebnisses bei Wilhelm Herrmann&amp;#039;&amp;#039; (Diss. theol. Münster, 1961), in: NZSTh 4, 1962, S. 11 ff.&lt;br /&gt;
* Theodor Mahlmann: &amp;#039;&amp;#039;Philosophie der Religion bei Wilhelm Herrmann.&amp;#039;&amp;#039; In: NZSTh 6, 1964, S. 70 ff.&lt;br /&gt;
* Eeva Martikainen: &amp;#039;&amp;#039;Religion als Werterlebnis. Die praktische Begründung der Dogmatik bei Wilhelm Herrmann&amp;#039;&amp;#039; (= Forschungen zur systematischen und ökumenischen Theologie, Bd. 99). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2002, ISBN 3-525-56218-7.&lt;br /&gt;
* {{NDB|8|691|692|Herrmann, Johann Georg Wilhelm|Günther Ott|118549995}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Karl-Heinz Michel |Hrsg=[[Helmut Burkhardt]] und Uwe Swarat |Titel=Herrmann, Wilhelm |TitelErg=(1846–1922) |Sammelwerk=Evangelisches Lexikon für Theologie und Gemeinde |Band=2 |Verlag=R. Brockhaus Verlag |Ort=Wuppertal |Datum=1993 |ISBN=3-417-24642-3 |Seiten=900}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|h/herrmann_wi|band=2|spalten=771-773|autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=HERRMANN, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118549995}}&lt;br /&gt;
* [https://www.catalogus-professorum-halensis.de/herrmannwilhelm.html Wilhelm Herrmann] im &amp;#039;&amp;#039;Catalogus Professorum Halensis&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118549995|titel=Herrmann, Johann Georg Wilhelm|datum=2022-01-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118549995|LCCN=n/80/17972|NDL=00619821|VIAF=39409995}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Herrmann, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Theologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur (Religion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Systematischer Theologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor der Philipps-Universität Marburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Philipps-Universität Marburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1846]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherforscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Herrmann, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Herrmann, Johann Georg Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Dezember 1846&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Melkow]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Januar 1922&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Marburg an der Lahn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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