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	<title>Wilhelm Hennis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ringtonatus am 14. März 2025 um 18:14 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hennis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Februar]] [[1923]] in [[Hildesheim]]; † [[10. November]] [[2012]] in [[Freiburg im Breisgau]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.badische-zeitung.de/freiburg/politikwissenschaftler-wilhelm-hennis-gestorben &amp;#039;&amp;#039;Politikwissenschaftler Wilhelm Hennis gestorben.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 10. November 2012, abgerufen am 9. Januar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Politikwissenschaft]]ler. Von 1967 bis 1988 lehrte er an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Hennis, Sohn des Handelsvertreters und Botanikers Wilhelm Hennis und dessen Frau Gertrud Hennis, geb. Hellberg, und Enkel des gleichnamigen Gründers einer Orchideengärtnerei, verbrachte die ersten zehn Lebensjahre in seiner Geburtsstadt Hildesheim. Im Jahr 1933 wanderte die Familie nach [[Venezuela]] aus, wo der Vater im Auftrag des Präsidenten [[Juan Vicente Gómez]] in San Juan de los Morros, einem kleinen Ort am Rande der [[Llanos]] eine [[Maulbeergewächse|Maulbeerplantage]] anlegen sollte, um Venezuela in der Seidenproduktion [[autark]] zu machen. Das Projekt scheiterte aus klimatischen Gründen schnell, weshalb die Familie in die Hauptstadt [[Caracas]] zog, wo Hennis die deutsche Humboldt-Schule besuchte. Ende 1937 kehrte er der besseren Schulbildung wegen nach Deutschland zurück und besuchte die Freiherr-von-Fletcher-Schule in [[Dresden]], wo er im [[Internat]] lebte. Nach dem Abitur 1942 wurde er umgehend zur Marine eingezogen und diente als Offizier bis zu seiner Entlassung im August 1945. Er überlebte den Untergang des U-Boots &amp;#039;&amp;#039;[[U 2 (U-Boot, 1935)|U 2]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Hennis’ Lebenslauf vom 12. Januar 1951 aus den Promotionsakten, gedruckt bei: Reinhard Mehring: &amp;#039;&amp;#039;Laudatio. Verleihung des Theodor-Eschenburg-Preises an Prof. Dr. Dr. h. c. Wilhelm Hennis am 24. September 2009 auf dem Kongress der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft in Kiel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Politische Vierteljahresschrift|PVS]]&amp;#039;&amp;#039; 50 (2009), S. 816–823, hier: S. 817 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da er gegen Ende des Jahres 1944 die Übernahme des ihm angetragenen Amt des [[Nationalsozialistischer Führungsoffizier|Nationalsozialistischen Führungsoffiziers]] ablehnte, wurde er vom Dienst entbunden und an die Front nach [[Stavanger]] verlegt. Kurz darauf wurde er wegen [[Wehrkraftzersetzung]] angezeigt. Zu einem Verfahren kam es vor Kriegsende nicht mehr. In [[Norwegen]] geriet Hennis kurzzeitig in britische [[Kriegsgefangenschaft]]. Am 4. August 1945 kehrte er bereits in seine Heimatstadt zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stephan Schlak]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hennis. Szenen einer Ideengeschichte der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;, C.H. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-56936-4, S.&amp;amp;nbsp;27&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Wintersemester 1945/46 [[Immatrikulation|immatrikulierte]] sich Hennis an der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]] für das Studium der [[Rechtswissenschaft]], das er nach sieben Semestern im Oktober 1949 mit dem ersten Staatsexamen vor dem [[Oberlandesgericht Celle]] abschloss. Anschließend verfasste er seine Doktorarbeit &amp;#039;&amp;#039;Das Problem der Souveränität&amp;#039;&amp;#039;, mit der er 1951 bei [[Rudolf Smend (Rechtswissenschaftler)|Rudolf Smend]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde. Noch 1945 gehörte Hennis zu den Gründern der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Universitätszeitung|Göttinger Universitätszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, bei der er erste publizistische Erfahrungen sammelte. Zudem engagierte er sich mit befreundeten Kommilitonen, darunter [[Horst Ehmke]] und [[Peter von Oertzen]], im [[Sozialistischer Deutscher Studentenbund|SDS]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Hennis: &amp;#039;&amp;#039;Politikwissenschaft als Beruf&amp;#039;&amp;#039;. In: Wilhelm Hennis: &amp;#039;&amp;#039;Regieren im modernen Staat. Politikwissenschaftliche Abhandlungen I&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen 1999, S. 381–415, hier: S. 399 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie diese fühlte sich Hennis dem Lehrer Rudolf Smend immer verbunden, dessen &amp;#039;&amp;#039;Staatsrechtliche Abhandlungen&amp;#039;&amp;#039; er 1954 erstmals herausgab.&amp;lt;ref&amp;gt;Zuletzt in 3. Auflage: [[Rudolf Smend (Jurist)|Rudolf Smend]]: &amp;#039;&amp;#039;Staatsrechtliche Abhandlungen und andere Aufsätze&amp;#039;&amp;#039;. Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1994.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insofern ist Hennis im Schulstreit der deutschen Staatsrechtslehre in der frühen Bundesrepublik der Smend-Schule zuzurechnen, obwohl er sich von deren Verfassungs- und Grundrechtsverständnis immer wieder distanzierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Dazu die Rezension von [[Ernst-Wolfgang Böckenförde]]: &amp;#039;&amp;#039;Hennis, Wilhelm, Verfassung und Verfassungswirklichkeit. Ein deutsches Problem. Tübingen 1968, J. C. B. Mohr&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Staat]]&amp;#039;&amp;#039; 9 (1970), S. 533–536.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Promotion ging Hennis nach [[Bonn]], wo er als [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-Fraktion im [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] tätig war. Er arbeitete für [[Adolf Arndt]], den Rechtsexperten der Fraktion, der in dieser Zeit mehrere Klagen vor dem eben eingerichteten [[Bundesverfassungsgericht]] vorbereitete, mittels derer die SPD Einfluss auf die Außenpolitik gewinnen wollte. So war Hennis an der Vorbereitung der Schriftsätze beteiligt, die den Klagen gegen [[Schuman-Plan]] und [[EVG-Vertrag]] zugrunde lagen. 1951 übernahm Arndt zudem die Vertretung der [[Verfassungsbeschwerde (Deutschland)|Verfassungsbeschwerde]] des Hamburger Senatsdirektors [[Erich Lüth]] und überließ seinem jungen Mitarbeiter Hennis die Ausarbeitung der Beschwerde, die im Dezember 1951 beim Bundesverfassungsgericht einging.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Darnstädt]]: &amp;#039;&amp;#039;Verschlusssache Karlsruhe. Die internen Akten des Bundesverfassungsgerichts.&amp;#039;&amp;#039; München 2018, S. 201 und S. 204–207 (die Verfassungsbeschwerde datiert vom 18. Dezember 1951). Zum Verfahrensverlauf: {{BVerfGE|7|198}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Lüth-Urteil]], das für die Grundrechtsdogmatik epochal war, erging erst 1958. Zu diesem Zeitpunkt hatte Hennis die Rechtswissenschaft längst zugunsten der Politikwissenschaft aufgegeben. Mit seiner Rolle als „nicht wegzudenkendes Glied (...) in der Kausalkette“, die zu dem folgenreichen Urteil führte, kokettierte er in späteren Jahren aber gern.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Hennis: &amp;#039;&amp;#039;Politikwissenschaft als Beruf&amp;#039;&amp;#039;. In: Wilhelm Hennis: &amp;#039;&amp;#039;Regieren im modernen Staat. Politikwissenschaftliche Abhandlungen I&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen 1999, S. 381–415, hier: S. 403 ff., Zitat S. 405.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Einladung [[Henry Kissinger]]s reiste Hennis 1952 in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] und verbrachte den Sommer in [[Harvard University|Harvard]]. Er konnte den Aufenthalt in Amerika um einige Monate verlängern und kam in persönlichen Kontakt mit [[Otto Kirchheimer]], [[Eric Voegelin]] und [[Leo Strauss]].&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Schlak: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hennis. Szenen einer Ideengeschichte der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;, C.H. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-56936-4, S.&amp;amp;nbsp;54&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 1953 wurde Hennis Assistent von [[Carlo Schmid]] am Institut für Politische Wissenschaft der [[Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main|Universität Frankfurt am Main]]. Hier reichte er im Herbst 1959 seine [[Habilitationsschrift]] &amp;#039;&amp;#039;Zum Begriff der politischen Wissenschaft – Ein Beitrag zu ihrer Rekonstruktion&amp;#039;&amp;#039; ein, mit der er sich im Juni 1960 [[Habilitation|habilitierte]] und die 1963 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Politik und Praktische Philosophie. Eine Studie zur Rekonstruktion der politischen Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039; erstmals veröffentlicht wurde. Die Arbeit war in der Fakultät nicht auf einhellige Zustimmung gestoßen, worin sich ein Richtungsstreit zwischen empirisch-sozialwissenschaftlicher und philosophischer Orientierung innerhalb der im Aufbau befindlichen Politikwissenschaft abzeichnete.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Habilitationsverfahren: Reinhard Mehring: &amp;#039;&amp;#039;Teleologie und Topik. Von der praktischen Philosophie zur politischen Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. In: Andreas Anter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hennis’ politische Wissenschaft. Fragestellungen und Diagnosen&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen 2013, S. 47–72, hier: S. 49–51.&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch im Sommer 1960 erhielt Hennis einen Ruf an die [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Pädagogische Hochschule Hannover]], schon 1962 wurde er als ordentlicher Professor für Politische Wissenschaft neben [[Siegfried Landshut]] an die [[Universität Hamburg]] berufen. Von dort ging er 1967 an die [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]], wo er bis zu seiner Emeritierung 1988 den Lehrstuhl für [[Politische Theorie]] innehatte. Zu Hennis’ akademischen Schülerinnen und Schülern gehören [[Heinrich Meier (Philosoph)|Heinrich Meier]], [[Reinhard Mehring]] und [[Petra Weber (Historikerin)|Petra Weber]], auch der Globalhistoriker [[Jürgen Osterhammel]] war an seinem Lehrstuhl tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1960 bis 1975 war Hennis Mitherausgeber der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Politica. Abhandlungen und Texte zur politischen Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039; im [[Luchterhand Literaturverlag|Luchterhand-Verlag]]. Dieses Projekt ist für die Geistesgeschichte der Bundesrepublik insofern bemerkenswert, als der zweite Herausgeber zunächst [[Roman Schnur]], ein bekennender [[Carl Schmitt|Schmittianer]], war, der eben zu dieser Zeit gemeinsam mit [[Ernst-Wolfgang Böckenförde]] die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Staat]]&amp;#039;&amp;#039; gründete. Erklärtes Ziel der Herausgeber von &amp;#039;&amp;#039;Politica&amp;#039;&amp;#039; war, die alten Fronten zwischen Schmitt- und Smend-Schule in der jüngeren Generation zu überwinden. Die Reihe eröffnete mit [[Iring Fetscher]]s Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Rousseaus politische Philosophie&amp;#039;&amp;#039; und brachte schon als vierten Band 1962 die einflussreiche Habilitationsschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Strukturwandel der Öffentlichkeit]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Jürgen Habermas]]. Über einen zweiten Band von Habermas, die Aufsatzsammlung &amp;#039;&amp;#039;Theorie und Praxis&amp;#039;&amp;#039;, kam es aber schon 1963 zur Auseinandersetzung zwischen den Herausgebern: Schnur lehnte einen weiteren Titel des [[Frankfurter Schule|Frankfurters]] ab, Hennis, der nach 1968 zu Habermas’ Antipoden werden sollte, befürwortete das Buch. Schnur stieg im Streit aus dem Projekt aus, das fortan von Hennis und [[Hans Maier (Politiker, 1931)|Hans Maier]] verantwortet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Schlak: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hennis. Szenen einer Ideengeschichte der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;, C.H. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-56936-4, S.&amp;amp;nbsp;75–78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hennis trat 1946 in die [[SPD]] ein, verließ die Partei aber im Jahr 1958 aus Protest gegen deren Unterstützung der Aktion [[Kampf dem Atomtod]]. 1962 kehrte er in die Partei zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rüdiger Voigt]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hennis und die Sozialdemokratie&amp;#039;&amp;#039;. In: Andreas Anter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hennis’ politische Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen 2013, S. 153–166, hier: S. 153 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Hennis bereits als wichtiger akademischer Befürworter einer Wahlrechtsreform profiliert, die den Übergang von der [[Verhältniswahl]] zur relativen [[Mehrheitswahl]] anstrebte. So hatte er in &amp;#039;&amp;#039;Amtsgedanke und Demokratiebegriff&amp;#039;&amp;#039;, seiner Frankfurter Antrittsvorlesung im Februar 1961 für das Mehrheitswahlrecht in Ein-Mann-Wahlkreisen nach britischem Vorbild geworben, das dem [[Parlamentarisches Regierungssystem|Parlamentarischen Regierungssystem]] angemessener sei als das Verhältniswahlrecht.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Hennis: &amp;#039;&amp;#039;Amtsgedanke und Demokratiebegriff&amp;#039;&amp;#039;. In: Wilhelm Hennis: &amp;#039;&amp;#039;Politikwissenschaft und politisches Denken. Politikwissenschaftliche Abhandlungen II&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen 2000, S. 127–147, speziell: S. 135 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er versuchte seine Partei für diese dort wenig populäre Forderung zu gewinnen und unterstützte 1966 die Bildung der [[Große Koalition|Großen Koalition]] „einzig mit der Rechtfertigung, auf Dauer die verfassungs- und wahlrechtlichen Grundlagen einer parlamentarischen Kanzlerdemokratie zu legen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Hennis: &amp;#039;&amp;#039;Der Deutsche Bundestag 1949–1965. Leistungen und Reformaufgaben&amp;#039;&amp;#039;. 1966 in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Monat]]&amp;#039;&amp;#039; erschienen, wiederabgedruckt in: Wilhelm Hennis: &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Weg in den Parteienstaat&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1998, S. 21–48, Zitat S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 1967 wurde Hennis von Innenminister [[Paul Lücke]] neben [[Günter Dürig]], [[Thomas Ellwein]], [[Ferdinand Hermens]], [[Erwin Scheuch]] und [[Ulrich Scheuner]] in den Beirat zu Fragen der Wahlrechtsreform berufen, der unter dem Vorsitz [[Theodor Eschenburg]]s tagte.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Schlak: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hennis. Szenen einer Ideengeschichte der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;, C.H. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-56936-4, S.&amp;amp;nbsp;124&amp;amp;nbsp;f. mit S.&amp;amp;nbsp;252, Anm.&amp;amp;nbsp;23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als sich abzeichnete, dass die Reform von der SPD verschleppt wurde, um die [[Freie Demokratische Partei|FDP]] als möglichen Koalitionspartner zu erhalten, trat Hennis 1969 abermals aus der Partei aus, diesmal endgültig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]] wurde Hennis seit 1968 zur Zielscheibe der [[Studentenbewegung]]. Seinerseits profilierte er sich mit seinem im Februar 1969 in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Merkur (Zeitschrift)|Merkur]]&amp;#039;&amp;#039; publizierten Vortrag &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Unruhe&amp;#039;&amp;#039; als entschiedener Gegner der Bewegung. Vor dem Hintergrund [[Weimarer Republik|Weimarer Erfahrungen]] sah er Gefahren für den Staat und die Hochschulen. So gehörte Hennis im Jahr 1970 zum engsten Gründerkreis des &amp;#039;&amp;#039;[[Bund Freiheit der Wissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039;: gemeinsam mit [[Hans Maier (Politiker, 1931)|Hans Maier]], [[Richard Löwenthal]] und [[Hermann Lübbe]] hatte er den Gründungsaufruf formuliert&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20180129044216/http://www.bund-freiheit-der-wissenschaft.de/ &amp;#039;&amp;#039;Gründungsaufruf von 1970.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; ([[Ernst Nolte]] lieferte den Namen) und gehörte dem Gründungskomitee an.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Maier: &amp;#039;&amp;#039;Böse Jahre, gute Jahre. Ein Leben 1931 ff.&amp;#039;&amp;#039; München 2011, S. 172 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer Reihe von Publikationen positionierte sich Hennis als [[Konservatismus|konservativer]] Mahner gegen Tendenzen der 1970er Jahre: in &amp;#039;&amp;#039;Demokratisierung. Zur Problematik eines Begriffs&amp;#039;&amp;#039; (1969) wandte er sich gegen die Übertragung des Staatsorganisationsprinzips [[Demokratie]] auf den gesellschaftlichen Bereich, in &amp;#039;&amp;#039;Legitimität. Zu einer Kategorie der Bürgerlichen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; (1975) argumentierte er gegen [[Jürgen Habermas|Habermas]]’ &amp;#039;&amp;#039;[[Legitimationsprobleme im Spätkapitalismus]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Beide Texte wiederabgedruckt in: Wilhelm Hennis: &amp;#039;&amp;#039;Politikwissenschaft und politisches Denken. Politikwissenschaftliche Abhandlungen II&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt; und in &amp;#039;&amp;#039;Organisierter Sozialismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Hennis: &amp;#039;&amp;#039;Organisierter Sozialismus. Zum strategischen Staats- und Politikverständnis der Sozialdemokratie&amp;#039;&amp;#039;. Klett, Stuttgart 1977.&amp;lt;/ref&amp;gt; (1977) gegen den &amp;#039;&amp;#039;Orientierungsrahmen ’85&amp;#039;&amp;#039;, ein Programmpapier des linken SPD-Flügels. Nach Bildung der [[Sozialliberale Koalition|Sozialliberalen Koalition]] 1969 war Hennis zudem in die [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] eingetreten und arbeitete in der von seinem Göttinger Kommilitonen [[Richard von Weizsäcker]] geleiteten Grundsatz-Kommission der Partei mit.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Schlak: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hennis. Szenen einer Ideengeschichte der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;, C.H. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-56936-4, S.&amp;amp;nbsp;174.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quer zu seinem parteipolitischen Engagement stand Hennis’ Einsatz gegen die zivile Nutzung der [[Kernenergie]]. Er hielt den Paragraphen 9a des [[Atomgesetz (Deutschland)|Atomgesetzes]], der die Entsorgung regelt, für verfassungswidrig, „da eine vor den späteren Generationen verantwortbare Entsorgung nicht möglich ist“. Gemeinsam mit [[Max Himmelheber]] und [[Fabian von Schlabrendorff]] gewann er den Verleger [[Ernst Klett der Jüngere|Ernst Klett]] dafür, ein Rechtsgutachten bei [[Hasso Hofmann]] in Auftrag zu geben, das sich zu der Monographie &amp;#039;&amp;#039;Rechtsfragen der atomaren Entsorgung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hasso Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Rechtsfragen der atomaren Entsorgung&amp;#039;&amp;#039;. Klett-Cotta, Stuttgart 1981.&amp;lt;/ref&amp;gt; ausweitete. Die friedliche Nutzung der Atomenergie erklärte Hennis als „einer freiheitlichen Gesellschaft unwürdig“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu diesem Abschnitt: Wilhelm Hennis: &amp;#039;&amp;#039;Politikwissenschaft als Beruf&amp;#039;&amp;#039;. In: Wilhelm Hennis: &amp;#039;&amp;#039;Regieren im modernen Staat. Politikwissenschaftliche Abhandlungen I&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen 1999, S. 381–415, hier: S. 405 (auch beide Zitate).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977/78 hatte Hennis die Theodor-Heuss-Professur an der [[New School for Social Research]] in [[New York City|New York]] inne. Hier kam er in Kontakt mit [[Hans Staudinger]], der vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] in Heidelberg studiert hatte und [[Max Weber]] zutiefst verehrte.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Schlak: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hennis. Szenen einer Ideengeschichte der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;, C.H. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-56936-4, S.&amp;amp;nbsp;186&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Hennis wurde dadurch eine alte Leidenschaft für Weber reaktiviert: Er berichtete später,&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Hennis: &amp;#039;&amp;#039;Max Webers Fragestellung&amp;#039;&amp;#039;. Tübingen 1987, S. III (Vorbemerkung).&amp;lt;/ref&amp;gt; dass diese Leidenschaft 1944 mit der Lektüre von [[Karl Jaspers]]’ Buch &amp;#039;&amp;#039;Max Weber. Deutsches Wesen im Politischen Denken, im Forschen und Philosophieren&amp;#039;&amp;#039; (1932) begonnen und seine Studienzeit geprägt habe, dass er sich dann aber im Gefolge von Eric Voegelin und Leo Strauss von Weber distanziert hätte. Aus New York zurückgekehrt, wandte sich Hennis einer vertieften Weber-Lektüre zu, veröffentlichte 1982 den ersten Aufsatz zum Thema (&amp;#039;&amp;#039;Max Webers Fragestellung&amp;#039;&amp;#039;) und publizierte dann über zwanzig Jahre auf diesem Feld; seine Weber-Studien liegen heute gesammelt in drei Bänden vor (&amp;#039;&amp;#039;Max Webers Fragestellung&amp;#039;&amp;#039; (1987), &amp;#039;&amp;#039;Max Webers Wissenschaft vom Menschen&amp;#039;&amp;#039; (1996) und &amp;#039;&amp;#039;Max Weber und Thukydides&amp;#039;&amp;#039; (2003)). Hennis knüpft an frühe Weber-Interpretationen [[Karl Löwith]]s und Siegfried Landshuts an und wendet sich dezidiert gegen die Inanspruchnahme Webers als Gründervater der modernen [[Soziologie]], wie sie sich in Folge der Arbeiten [[Talcott Parsons]] durchgesetzt hatte&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Hennis: &amp;#039;&amp;#039;Max Webers Fragestellung&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen 1987, S. 3–8.&amp;lt;/ref&amp;gt; und auch von den Herausgebern der [[Max-Weber-Gesamtausgabe]] verfochten wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Gesamtausgabe daher kritisch: Wilhelm Hennis: &amp;#039;&amp;#039;Im langen Schatten einer Edition – Zum Erscheinen des ersten Bandes der Max Weber-Gesamtausgabe (MWG) (1985)&amp;#039;&amp;#039;. In: Wilhelm Hennis: &amp;#039;&amp;#039;Max Weber und Thukydides&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen 2003, S. 73–86.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hennis dagegen stellt Weber in die Tradition der politischen Philosophie seit [[Platon]] und macht in seinem Werk die zentrale Fragestellung nach dem Schicksal des Menschentums unter den Bedingungen der Moderne aus, woraus sich das durchgängige Thema des Zusammenhangs von Persönlichkeit und Lebensordnung ergeben habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Hennis: &amp;#039;&amp;#039;Max Webers Wissenschaft vom Menschen&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen 1996, S. 94.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hennis verstand die Politikwissenschaft als &amp;#039;&amp;#039;praktische Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Seinen Ansatz hatte er in der Habilitationsschrift &amp;#039;&amp;#039;Politik und praktische Philosophie&amp;#039;&amp;#039; dargelegt und daran immer festgehalten. Er knüpfte an die [[Aristoteles|aristotelische]] Unterscheidung von Theorie und Praxis an. Während theoretische Wissenschaften Erkenntnisse um ihrer selbst willen erstrebten, bezögen sich praktische Wissenschaften (bei Aristoteles [[Politikwissenschaft|Politik]], [[Ethik]] und [[Ökonomie]]) immer auf ein menschliches Handeln und damit auf ein bewusstes Wählen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Hennis: &amp;#039;&amp;#039;Politik und praktische Philosophie. Eine Studie zur Rekonstruktion der politischen Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. In: Wilhelm Hennis: &amp;#039;&amp;#039;Politikwissenschaft und politisches Denken. Politikwissenschaftliche Abhandlungen II&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen 2000, S. 1–126, hier: S. 30 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Politikwissenschaft als praktische Wissenschaft in dieser Tradition ist für Hennis durch zwei wesentliche Aspekte bestimmt:&amp;lt;ref&amp;gt;Hierzu: Reinhard Mehring: &amp;#039;&amp;#039;Teleologie und Topik. Von der praktischen Philosophie zur politischen Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. In: Andreas Anter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hennis’ politische Wissenschaft. Fragestellungen und Diagnosen&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen 2013, S. 47–72.&amp;lt;/ref&amp;gt; zum einen durch ihren [[Teleologie|teleologischen]] Charakter, insofern sie immer auf Sinn und Zweck von Herrschaft bezogen ist und daher notwendigerweise normative Elemente enthält, zum anderen durch ihre wissenschaftliche Methode, die niemals zu derart exakten Resultaten führen könne wie in den theoretischen Wissenschaften, vielmehr in der [[Topik (Aristoteles)|Topik]], dem Sammeln und Abwägen von Argumenten, ihre angemessene Arbeitsweise finde. Nach Hennis ging diese Tradition im Zuge des modernen [[Rationalismus]] ([[René Descartes]], [[Francis Bacon]]; von [[Thomas Hobbes]] auf die politische Theorie übertragen) verloren, der den Wissenschaftsbegriff der theoretischen Wissenschaften auch auf die Praxis übertragen habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Hennis: &amp;#039;&amp;#039;Politik und praktische Philosophie. Eine Studie zur Rekonstruktion der politischen Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. In: Wilhelm Hennis: &amp;#039;&amp;#039;Politikwissenschaft und politisches Denken. Politikwissenschaftliche Abhandlungen II&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen 2000, S. 1–126, hier: S. 35–46.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Hennis’ Rekonstruktion des traditionellen Wissenschaftsverständnisses brachte ihn in Gegensatz zu vorherrschenden empirisch-szientistischen Ansätzen der Politikwissenschaft. In seinen Schriften setzte er sich, immer von aktuellen Problemlagen ausgehend, mit Fragen der [[Regierungslehre]], der [[Politische Partei|politischen Parteien]] und der [[Ideengeschichte]] auseinander. Seit den 1960er Jahren begleitete er die politische Entwicklung der Bundesrepublik auch in Artikeln der Tagespresse.&amp;lt;ref&amp;gt;Vollständige Liste von Hennis’ Zeitungsbeiträgen in: Andreas Anter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hennis’ politische Wissenschaft. Fragestellungen und Diagnosen&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen 2013, S. 347–357.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hennis war mit der [[Kunsthistoriker]]in Haide Hennis, geb. Gundelach (1922–2004), verheiratet. Der Ehe entstammen zwei Töchter und ein Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1987 erhielt Hennis das Große [[Bundesverdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland und 2003 den [[Reuchlinpreis]] der Stadt [[Pforzheim]]. 1988 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der Göttinger [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Verzeichnis der Mitglieder |Sammelwerk=Jahrbuch der Göttinger Akademie der Wissenschaften |Band=2011 |Nummer=1 |Datum=2012 |ISBN= |Seiten=44}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 14. Juli 2009 erhielt er den Dr. rer. pol. ehrenhalber der Universität Hamburg. Die Laudatio hielt [[Christine Landfried]]. Im selben Jahr wurde ihm der [[Theodor-Eschenburg-Preis]] der [[Deutsche Vereinigung für Politische Wissenschaft|DVPW]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Problem der Souveränität. Ein Beitrag zur neueren Literaturgeschichte und gegenwärtigen Problematik der politischen Wissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Vorwort von [[Christian Starck]]. Mohr Siebeck, Tübingen 2003, ISBN 3-16-147974-2 (Zugleich: Göttingen, Universität, Dissertation, 1951 maschinschriftlich; zu Hennis’ 80. Geburtstag erstmals publiziert).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Politik und praktische Philosophie. Eine Studie zur Rekonstruktion der politischen Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politica. Abhandlungen und Texte zur politischen Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 14, {{ZDB|504386-4}}). Luchterhand, Neuwied am Rhein u.&amp;amp;nbsp;a. 1963 (Zugleich: Frankfurt am Main, Universität, Habilitations-Schrift, 1959/1960).&lt;br /&gt;
* als Herausgeber mit [[Peter Graf von Kielmansegg]] und [[Ulrich Matz]]: &amp;#039;&amp;#039;Regierbarkeit. Studien zu ihrer Problematisierung.&amp;#039;&amp;#039; Klett-Cotta, Stuttgart 1977 (Band 1) und 1979 (Band 2).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Max Webers Fragestellung. Studien zur Biographie des Werks.&amp;#039;&amp;#039; Mohr, Tübingen 1987, ISBN 3-16-345150-0 (In englischer Sprache: &amp;#039;&amp;#039;Max Weber. Essays in Reconstruction.&amp;#039;&amp;#039; Translated by Keith Tribe. Allen &amp;amp; Unwin, London 1988, ISBN 0-04-301301-5; in italienischer Sprache: &amp;#039;&amp;#039;Il problema Max Weber.&amp;#039;&amp;#039; A cura di Enzo Grillo. Laterza, Rom u.&amp;amp;nbsp;a. 1991, ISBN 88-420-3753-2; in französischer Sprache: &amp;#039;&amp;#039;La problématique de Max Weber.&amp;#039;&amp;#039; Traduit de l’allemand par Lilyane Deroche-Gurcel. Presses Universitaires de France, Paris 1996, ISBN 2-13-046650-8).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Max Webers Wissenschaft vom Menschen. Neue Studien zur Biographie des Werks.&amp;#039;&amp;#039; Mohr, Tübingen 1996, ISBN 3-16-146543-1, ISBN 3-16-146544-X (In englischer Sprache: &amp;#039;&amp;#039;Max Weber’s Science of Man. New Studies for a Biography of the Work.&amp;#039;&amp;#039; Translated by Keith Tribe. Threshold Press, Newbury 2000, ISBN 1-903152-00-3).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Politik als praktische Wissenschaft. Aufsätze zur politischen Theorie und Regierungslehre.&amp;#039;&amp;#039; Piper, München 1968. (In englischer Sprache: &amp;#039;&amp;#039;Politics as a practical Science.&amp;#039;&amp;#039; Translated by Keith Tribe. Palgrave Macmillan, Basingstoke u.&amp;amp;nbsp;a. 2009, ISBN 978-0-230-00728-4).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Weg in den Parteienstaat. Aufsätze aus vier Jahrzehnten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Reclams Universal-Bibliothek]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 9724). Reclam, Stuttgart 1998, ISBN 3-15-009724-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Politikwissenschaftliche Abhandlungen.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Mohr Siebeck, Tübingen&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Regieren im modernen Staat.&amp;#039;&amp;#039; 1999, ISBN 3-16-147344-2;&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Politikwissenschaft und politisches Denken.&amp;#039;&amp;#039; 2000, ISBN 3-16-147253-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Max Weber und Thukydides. Die „hellenische Geisteskultur“ und die Ursprünge von Webers politischer Denkart&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 2003, Nr. 1, {{ISSN|0065-5287}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Max Weber und Thukydides. Nachträge zur Biographie des Werks.&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 2003, ISBN 3-16-147973-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &amp;lt;!-- chronologisch --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hans Maier (Politiker, 1931)|Hans Maier]], Ulrich Matz, [[Kurt Sontheimer]], Paul Ludwig Weihnacht (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Politik, Philosophie, Praxis. Festschrift für Wilhelm Hennis zum 65. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Klett-Cotta, Stuttgart 1988, ISBN 3-608-91471-4.&lt;br /&gt;
* [[Rolf Zundel (Journalist)|Rolf Zundel]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zeit.de/1988/37/aus-der-naehe-erlebt-aus-der-distanz-gelehrt/komplettansicht Aus der Nähe erlebt, aus der Distanz gelehrt]. [Porträt anlässlich des 65. Geburtstags].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. September 1988.&lt;br /&gt;
* [[Christian Starck]]: &amp;#039;&amp;#039;Menschenbild, Institutionen und Ethos. Zur circumspektiven Politikwissenschaft von Wilhelm Hennis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Juristenzeitung]]&amp;#039;&amp;#039; 55 (1999), S. 927–929.&lt;br /&gt;
* [[Stephan Schlak]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hennis. Szenen einer Ideengeschichte der Bundesrepublik.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-56936-4 (Dissertation).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-10797 Rezension] ([[H-Soz-Kult]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Mehring]]: &amp;#039;&amp;#039;Laudatio. Verleihung des Theodor-Eschenburg-Preises an Prof. Dr. Dr. h. c. Wilhelm Hennis am 24. September 2009 auf dem Kongress der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft in Kiel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Politische Vierteljahresschrift]]&amp;#039;&amp;#039; 50 (2009), S. 816–823.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hennis.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Heinz Ludwig Arnold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Kindlers Literatur Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Band 7: &amp;#039;&amp;#039;Hai – Hyr.&amp;#039;&amp;#039; 3., völlig neu bearbeitete Auflage. Metzler, Stuttgart u.&amp;amp;nbsp;a. 2009, ISBN 978-3-476-04000-8, S. 353 f.; Christian Starck: Biogramm, Werkartikel &amp;#039;&amp;#039;Politik und praktische Philosophie&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Anter (Politikwissenschaftler)|Andreas Anter]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hennis’ politische Wissenschaft. Fragestellungen und Diagnosen.&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 2013, ISBN 978-3-16-152235-2.&lt;br /&gt;
* Andreas Anter: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der Zuspitzung: In memoriam Wilhelm Hennis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv des öffentlichen Rechts]]&amp;#039;&amp;#039; 139/3 (2014), S.&amp;amp;nbsp;476–481.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Meier (Philosoph)|Heinrich Meier]]: &amp;#039;&amp;#039;Politik und Praktische Philosophie. Gedenkrede auf Wilhelm Hennis&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Abhandlungen und Reden zur Philosophie, Politik und Geistesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 76). Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 2014, ISBN 978-3-428-14291-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118837745}}&lt;br /&gt;
* [https://portal.uni-freiburg.de/politik/professuren/politische-theorie/mitarbeiter/prof.-em.-dr.-dr.-h.c.-wilhelm-hennis/?searchterm=hennis Wilhelm Hennis auf der Seite der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=https://www.vergleichende-politikwissenschaft.de/hennis.htm | wayback=20080125210200 | text=Eintrag von Hennis auf der Seite Vergleichende Politikwissenschaft}}&lt;br /&gt;
* Gunter Hofmann: [https://www.zeit.de/1993/08/blick-nach-vorn-im-zorn &amp;#039;&amp;#039;Blick nach vorn im Zorn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeit Online&amp;#039;&amp;#039; vom 19. Februar 1993 (Artikel zu Hennis’ 70. Geburtstag)]&lt;br /&gt;
* [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/wilhelm-hennis-im-gespraech-nun-wollte-ich-sehen-wie-der-staat-arbeitet-1511867.html „Nun wollte ich sehen, wie der Staat arbeitet“] Interview der &amp;#039;&amp;#039;FAZ&amp;#039;&amp;#039; mit Hennis vom 18. Februar 2008 anlässlich seines 85. Geburtstags, in dem er sein Grundverständnis von Politik als praktischer Wissenschaft darlegt, S. 36.&lt;br /&gt;
* [https://www.gazette.de/Archiv/Gazette-Mai2001/Hennis.html Hennis’ Artikel in &amp;#039;&amp;#039;DIE ZEIT&amp;#039;&amp;#039;, in dem er aufrief, sich wegen der Aktenvernichtungen im Zuge des Regierungswechsels von 1998 gegen die ehemalige Regierung unter Helmut Kohl beim Generalstaatsanwalt in Köln zu beschweren]&lt;br /&gt;
* [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/nachruf-auf-wilhelm-hennis-ein-mann-direkter-worte-und-taten-11957646.html Patrick Bahners: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf auf Wilhelm Hennis. Ein Mann direkter Worte – und Taten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;FAZ&amp;#039;&amp;#039; vom 12. November 2012.]&lt;br /&gt;
* [[Thomas Noetzel]]: [https://web.archive.org/web/20160805175443/https://www.uni-marburg.de/fb03/politikwissenschaft/institut/lehrende/noetzelneu/publinoetzel/wilhelmhennis.pdf &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hennis. Politikwissenschaft als Tugendlehre.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF)&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Mehring]]: &amp;#039;&amp;#039;Der letzte Kulturprotestant. Wilhelm Hennis zum 100. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;, veröffentlicht am 15. Februar 2023 auf [https://www.soziopolis.de/der-letzte-kulturprotestant.html soziopolis.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118837745|LCCN=n/86/116120|VIAF=97898320|NDL=00468230}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hennis, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politikwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Georg-August-Universität Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (PH Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Briten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hennis, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politikwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Februar 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hildesheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. November 2012&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ringtonatus</name></author>
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