<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wilhelm_Hempfing</id>
	<title>Wilhelm Hempfing - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wilhelm_Hempfing"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Hempfing&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T21:17:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Hempfing&amp;diff=501438&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Hempfing&amp;diff=501438&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-27T07:15:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hempfing-Self-portrait.jpg|mini|215px|Selbstporträt (1929)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hempfing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Juli]] [[1886]] in [[Schönau (Odenwald)]]; † [[6. Juni]] [[1948]] in [[Karlsruhe]]) war ein deutscher [[Malerei|Maler]] und [[Radierer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Hempfing war der Sohn eines Fabrikdirektors. Nach Abschluss der [[Oberrealschule]] in [[Heidelberg]] begann er auf Wunsch des Vaters eine Ausbildung zum Zeichenlehrer. Dazu besuchte er die Großherzoglich Badischen Kunstgewerbeschule in Karlsruhe und lernte Zeichnen bei [[August Groh]] (1871–1944) sowie Modellieren bei [[Fridolin Dietsche]] (1861–1908) und [[Otto Feist]] (1872–1939). Nach dem Abschluss des Studiums im Frühjahr 1907 arbeitete er als Zeichenlehrer in [[Tauberbischofsheim]], [[Bühl]] und schließlich in [[Ettlingen]]. Vom Unterrichten unbefriedigt, nahm er bereits im Herbst 1908 ein Kunststudium an der [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe|Großherzoglich-Badischen Akademie der Bildenden Künste]] in [[Karlsruhe]] auf, das er 1913 beendete. Hier war er Meisterschüler für figürliche Malerei bei [[Friedrich Fehr]] (1862–1927). Die [[Radierung|Radierverfahren]] und Drucktechniken erlernte er bei [[Walter Conz]] (1872–1947).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Studienzeit unternahm er Studienreisen nach den [[Niederlande]]n (1910), an die [[Oberitalienische Seen|oberitalienischen Seen]] (1911), nach [[Paris]] und in die [[Bretagne]] (1913) und reichte bereits ab 1912 Arbeiten zu Sammelausstellungen ein. Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm er im [[Badisches Train-Bataillon Nr. 14|Badischen Train-Bataillon 14]] und in der [[75. Reserve-Division (Deutsches Kaiserreich)|75. Reserve-Division]] sowohl an der Ost- als auch an der Westfront zuletzt als [[Leutnant]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg setzte er seine Reisetätigkeit fort. Er hielt sich am [[Überlinger See]], an der [[Schleswig-Holstein|schleswig-holsteinischen]] Küste und auf der Insel [[Sylt]] auf und besuchte die [[französische Schweiz]], [[Spanien]] und [[Marokko]], [[Italien]], [[Kroatien]] und die Inseln [[Hiddensee]] und [[Rügen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war er Mitglied der [[Reichskammer der bildenden Künste]]. Für diese Zeit ist seine Teilnahme an 28 Ausstellungen sicher belegt&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Papenbrock]], Gabriele Saure (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in deutschen Ausstellungen. Teil 1. Ausstellungen deutsche Gegenwartskunst in der NS-Zeit.&amp;#039;&amp;#039; VDG, Weimar, 2000; S. 451 und passim&amp;lt;/ref&amp;gt;, unter anderem von 1937 bis 1944 an allen [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellung]] im [[Haus der Deutschen Kunst]] in München.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Thoms: &amp;#039;&amp;#039;Große Deutsche Kunstausstellung München 1937–1944. Verzeichnis der Künstler in zwei Bänden.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Maler und Graphiker.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2010, ISBN 978-3-937294-01-8, S. ?.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Bombenschäden an Wohnung und Atelier in Karlsruhe durch den Luftangriff vom 4. Dezember 1944 kam er bei dem späteren Kunsthändler und Auktionator [[Roman Norbert Ketterer|Roman Ketterer]] in [[Eislingen]] bei [[Göppingen]] unter. Nach Kriegsende kehrte er nach Karlsruhe zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Hempfing war verheiratet mit Olga Mathilde Wild. Das Ehepaar hatte zwei Töchter. Hempfing starb 61-jährig in Karlsruhe und wurde auf dem [[Hauptfriedhof Karlsruhe|Hauptfriedhof]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.karlsruhe.de/stadt-rathaus/sterbefall-friedhoefe/grabsuche |titel=Grabsuche Karlsruhe |kommentar=Namen eintragen|abruf=2024-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Hempfings [[Œuvre]] umfasst vorwiegend die Landschafts- und Aktmalerei, aber auch Porträts und Blumenbilder. Sehr produktiv war er auch mit der ihm eigenen, stark von Walter Conz beeinflussten Radiertechnik. Hempfing ist auch als Grafiker und Buchgestalter hervorgetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er-Jahren verdiente er den Lebensunterhalt mit Männer-, Frauen- und Kinderporträts. Sein persönliches Interesse aber galt der Aktmalerei sowohl im Innenraum als auch im Freien, hier vornehmlich in Badeszenen. Nach der Machtübernahme 1933 fanden die [[Nationalsozialisten]] Gefallen an seinen Bildern und hohe Funktionäre kauften seine Werke. So erwarben auf den Großen Deutschen Kunstausstellungen [[Joseph Goebbels]] (1897–1945) das Ölgemälde &amp;#039;&amp;#039;Der junge Tag&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gdk-research.de/de/obj19402713.html |titel=Der junge Tag — Die Großen Deutsche Kunstausstellungen 1937 – 1944/45 |abruf=2024-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Wilhelm Brückner]] (1884–1954) &amp;#039;&amp;#039;Sitzender Halbakt einer Blondine&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gdk-research.de/de/obj19404319.html |titel=Sitzender Halbakt einer Blondine — Die Großen Deutsche Kunstausstellungen 1937 – 1944/45 |abruf=2024-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Julius Schaub]] (1898–1967) &amp;#039;&amp;#039;Sitzende Blondine&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gdk-research.de/de/obj19363983.html |titel=Sitzende Blondine — Die Großen Deutsche Kunstausstellungen 1937 – 1944/45 |abruf=2024-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dieser Akt wies laut [[Henry Picker]] (1912–1988) eine verblüffende Ähnlichkeit mit [[Eva Braun]] (1912–1945) auf&amp;lt;ref&amp;gt;Henry Picker: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Tischgespräche im Führerhauptquartier.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Ullstein 1997, ISBN 3-548-26509-X, S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde wohl für [[Adolf Hitler|Hitler]] (1889–1945) erworben. Hempfing war auch an der künstlerischen Ausgestaltung des Gebäudes der NS-[[Gauleitung]] Baden in Karlsruhe (Braunes Haus) mit ideologischen Wandbildern und Skulpturen beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; widths=&amp;quot;130&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
 Hempfing, Mädchenakt.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Mädchenakt&amp;#039;&amp;#039;, (Öl auf Leinwand, 1930)&lt;br /&gt;
 Wilhelm Hempfing Goats grazing on a hillside 1933.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Grasende Ziegen am Han&amp;#039;&amp;#039;g (Öl auf Leinwand, 1933)&lt;br /&gt;
 Hempfing, Waldnymphe.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Nackte Waldnymphe am Wasserfall&amp;#039;&amp;#039; (Öl auf Leinwand, 1940)&lt;br /&gt;
 Am strand 1942.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Mädchen vor der Wasserkante&amp;#039;&amp;#039; (Öl auf Leinwand, 1942)&lt;br /&gt;
 Hempfing, Akt mit rotem Schuh.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Akt mit rotem Schuh&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt; (Öl auf Karton)&lt;br /&gt;
 Hempfing, Badende, Radierung.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Badende&amp;#039;&amp;#039;, Radierung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Hempfing, Wilhelm |Band=16 |Seite=371 |SeiteEnde=}}&lt;br /&gt;
* {{Vollmer|2|416||Hempfing, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
* Fritz Wilkendorf: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hempfing, 1886-1948.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ekkhart&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Badische Heimat&amp;#039;&amp;#039; 1956, S. 5–17.&lt;br /&gt;
* {{Vollmer|6|42||Hempfing, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
* Norbert Krämer: &amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Hempfing: der Figuren- und Landschaftsmaler aus Schönau im Odenwald [für den Verein Alt-Schönau e.&amp;amp;nbsp;V., anläßlich der Hempfing-Ausstellung, vom 10. bis 24. September 2006, in der Hühnerfautei zu Schönau].&amp;#039;&amp;#039; Kaden, Heidelberg 2006, ISBN 3-922777-80-5.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Kann gerne rein, wenn die Dissertation dann mal publiziert ist&lt;br /&gt;
Derzeit (wann genau ist derzeit) wird an der Universität Heidelberg an einer Dissertation gearbeitet, die sich, am Beispiel des Malers Wilhelm Hempfing, mit den unterschiedlichen Aspekten und Entwicklungen der Aktmalerei in Karlsruhe der 1920er und 1930er Jahre befasst.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wilhelm Hempfing|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|autor= |url=https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php/De:Lexikon:bio-1161 |titel=Wilhelm Hempfing |werk=Stadtlexikon Karlsruhe |abruf=2024-11-18 |abruf-verborgen=1}} &lt;br /&gt;
* Etwa 200 Bilder Hempfings bei [https://www.artnet.com/artists/wilhelm-hempfing/ artnet.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13229320X|VIAF=121833196}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hempfing, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hempfing, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Radierer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Juli 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schönau (Odenwald)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Juni 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>