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	<title>Wilhelm Helms - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T12:37:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Helms&amp;diff=1909073&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-04-10T14:42:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KAS-Helms, Wilhelm-Bild-13985-1.jpg|miniatur|hochkant|Kandidatenplakat Wilhelm Helms’ zur Europawahl 1984]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Helms&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Dezember]] [[1923]] in [[Bissenhausen]], Gemeinde [[Heiligenloh]], [[Kreis Syke]]; † [[8. Dezember]] [[2019]] in [[Vechta]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/twistringen-ort47316/wechselvolle-politische-ausnahme-karriere-13287524.html Kreiszeitung: Bundestagsabgeordneter Wilhelm Helms gestorben ]&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Deutsche Partei|DP]], [[Freie Demokratische Partei|FDP]] und [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur wurde Helms zum [[Kriegsdienst]] eingezogen und diente von 1942 bis 1945 in der [[Wehrmacht]].&amp;lt;!--- wo ? ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg absolvierte er eine landwirtschaftliche Lehre und übernahm 1948 als Landwirt den Hof seiner Eltern. Ab 1956 war Helms Gemeinderat in Heiligenloh. Von 1961 bis 1972 war er dort Bürgermeister und hatte zugleich ein Kreistagsmandat. Von 1964 bis 1968 war er Landrat der [[Landkreis Grafschaft Hoya|Grafschaft Hoya]].&lt;br /&gt;
Bis 1962 war Helms Mitglied der [[Deutsche Partei|Deutschen Partei]]. 1963 trat er der FDP bei. Er wurde Vorsitzender des Bezirksverbandes Elbe-Weser und zog bei der [[Bundestagswahl 1969]] über die Landesliste der [[FDP Niedersachsen]] in den Deutschen Bundestag ein. Nach dieser Wahl kam erstmals eine [[Sozialliberale Koalition]] an die Regierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. April 1972 trat Helms im Zuge einer weite Teile der damaligen Gesellschaft spaltenden Diskussion um die [[Ostverträge]] aus der FDP-Fraktion aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Müller |Titel=Das konstruktive Mißtrauensvotum. Chronik und Anmerkungen zum ersten Anwendungsfall des Art. 67 GG |Sammelwerk=Zeitschrift für Parlamentsfragen |Band=3 |Nummer=3 |Datum=1972 |ISSN=0340-1758 |Seiten=275–291 |JSTOR=24201364}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er äußerte, er sehe die „liberale Eigenständigkeit“ der FDP nicht mehr als gegeben an. Dieser und andere Parteiübertritte ermutigten die CDU/CSU-Fraktion, am 24. April 1972 den Antrag auf ein [[Misstrauensvotum#Rainer Barzel gegen Willy Brandt 1972|konstruktives Misstrauensvotum]] gegen [[Willy Brandt]] zugunsten von [[Rainer Barzel]] zu stellen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kas.de/web/geschichte-der-cdu/kalender/kalender-detail/-/content/wahlen-zum-6.-deutschen-bundestag-cdu-und-csu-erreichen-46-1-.-spd-und-fdp-vereinbaren-anschliessend-eine-regierungskoalition. |titel=Wahlen zum 6. Deutschen Bundestag: CDU und CSU erreichen 46,1 %. SPD und FDP vereinbaren anschließend eine Regierungskoalition. |datum=2010-09-01 |abruf=2019-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Da Helms sowie zwei weitere FDP-Abgeordnete sofort nach dem Scheitern des Misstrauensvotums klargestellt hatten, dass sie für den Antrag votiert hatten, mussten zwei Parlamentarier der Union Barzel ihre Stimme verweigert haben. Ab dem 5. Mai 1972 war Helms Gast der CDU/CSU-Fraktion&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=[[Archiv für Christlich-Demokratische Politik]] der [[Konrad-Adenauer-Stiftung]] e.&amp;amp;nbsp;V. |url=https://www.kas.de/c/document_library/get_file?uuid=19d93884-72f4-9364-3f1e-61f0d7c53fd8&amp;amp;groupId=252038 |titel=Findbuch 08-001 CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag |werk= |datum= |abruf=2019-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und schied nach den [[Bundestagswahl 1972|vorgezogenen Neuwahlen im Herbst 1972]] aus dem Bundestag aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1979 bis 1984 war der in [[Bissenhausen|Twistringen-Bissenhauen]] lebende Helms dann für die CDU Mitglied des ersten direkt gewählten [[Europäisches Parlament|Europäischen Parlaments]]. Dort war er für die [[Europäische Volkspartei|EVP]]-Fraktion von 1979 bis 1984 Mitglied des Landwirtschaftsausschusses und von 1980 bis 1981 Mitglied im Ausschuss für Verkehr. Von 1983 bis 1984 war er zudem stellvertretender Vorsitzender der Delegation für die Beziehungen zu [[Kanada]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.europarl.europa.eu/meps/de/826/WILHELM_HELMS/history/1 |titel=1. Wahlperiode {{!}} Wilhelm HELMS {{!}} Abgeordnete {{!}} Europäisches Parlament |abruf=2019-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Helms klagte vor dem [[Landgericht München|Münchner Landgericht]] gegen eine Passage in Brandts Memoiren, wonach er Brandt im Vier-Augen-Gespräch „mit Tränen in den Augen“ gestanden habe, er werde „wegen des Hofes“ mit der CDU-Opposition gegen Brandt stimmen und erreichte eine einstweilige Verfügung, mit der die weitere Auslieferung des Buches gestoppt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In zweiter Instanz gab das [[Oberlandesgericht München|Münchner Oberlandesgericht]] Brandt recht; Brandt habe „glaubhaft gemacht“, dass seine Schilderung zutreffend sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-13499539&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13499539 |Titel=Brandt siegt über Helms |Autor= |Jahr=1990 |Nr=32 |Datum=1990-08-06 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedoch verzichtete Brandt bei den weiteren Auflagen auf die Erwähnung des Gesprächs am 28.&amp;amp;nbsp;April 1972 und sogar auf die Nennung von Helms.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Grau |url=https://www.kas.de/c/document_library/get_file?uuid=168573f4-07e0-2f65-dade-26f97bd52cf5&amp;amp;groupId=252038%20 |titel=Auf der Suche nach den fehlenden Stimmen 1972. Zu den Nachwirkungen des gescheiterten Misstrauensvotums Barzel/Brandt |werk= |hrsg=Konrad-Adenauer-Stiftung |datum= |abruf=2019-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Passage in [[Arnulf Baring]]s Buch &amp;#039;&amp;#039;Machtwechsel&amp;#039;&amp;#039;, in welcher der Autor behauptete, Helms habe sich zur Stimmenthaltung beim Misstrauensvotum gegen Brandt bekannt, ließ er durch einstweilige Verfügung verbieten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Arnulf Baring |Titel=Machtwechsel |Auflage=3 |Verlag=Deutscher Taschenbuchverlag |Ort=Stuttgart |Datum=1984 |ISBN=3-421-06095-9 |Seiten=421}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 327.&lt;br /&gt;
* Kai Wambach: &amp;#039;&amp;#039;Rainer Barzel. Eine Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh Verlag, Paderborn 2019. ISBN 978-3-506-70261-6, S. 523 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{MdEP|826}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kas.de/c/document_library/get_file?uuid=168573f4-07e0-2f65-dade-26f97bd52cf5&amp;amp;groupId=252038%20 Auf der Suche nach den fehlenden Stimmen 1972. Zu den Nachwirkungen des gescheiterten Misstrauensvotums Barzel/Brandt] Aufarbeitung der Geschehnisse des Jahres 1972&lt;br /&gt;
* [https://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Der-Mann-der-Willy-Brandt-stuerzen-wollte Der Mann, der Willy Brandt stürzen wollte] Artikel zu Helms’ 90. Geburtstag in der [[Hannoversche Allgemeine Zeitung|Hannoverschen Allgemeinen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1120310709|VIAF=6443148122906295200002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Helms, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Landkreis Diepholz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Europäische Volkspartei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Helms, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (FDP), MdB, MdEP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Dezember 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heiligenloh (Twistringen)|Bissenhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Dezember 2019&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Vechta]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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