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	<title>Wilhelm Hellwag - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T19:11:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Hellwag&amp;diff=1867794&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Bauten */ Dateigröße angepasst</title>
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		<updated>2026-03-10T20:16:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bauten: &lt;/span&gt; Dateigröße angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grabmal Wilhelm Hellwag Friedhof Matzleinsdorf 2026-02-17.jpg|mini|Grabmal von Wilhelm Hellwag]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GuentherZ 2010-01-02 4028 Evangelischer Friedhof Wilhelm Hellwag Detail.jpg|mini|Grabmal von Wilhelm Hellwag – Detail]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GuentherZ 2009-12-19 0084 Wien20 Hellwagstrasse.jpg|mini|Hellwagstraße in der Brigittenau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hellwag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. September]] [[1827]] in [[Eutin]]; † [[5. Januar|5. Jänner]] [[1882]] in [[Wien]]; vollständiger Name &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Conrad Wilhelm Hellwag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=K. |Titel=Conrad Wilhelm Hellwag † |Jahr=1882 |Heft=2 |Seiten=15 |zlb=30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konrad Wilhelm Hellwag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.austriaca.at/oebl/oebl_H/Hellwag_Konrad-Wilhelm_1827_1882.xml Österreichisches Biografisches Lexikon] abgerufen am 8. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Konrad Hellwag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{RöllEnzyklopädie |Band=6 |Seiten=186 |Lemma=Hellwag |Autor= |zenoID=20011416009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein Eisenbahningenieur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Hellwag war Sohn von [[Ernst Hellwag|Ernst Ludwig Hellwag]] (1790–1862) und seiner Frau Maria Amalia Anna geb. Wibel (1798–1833) sowie Enkel von [[Christoph Friedrich Hellwag]] (1754–1835), wo er zunächst das Gymnasium, die heutige [[Johann-Heinrich-Voß-Schule]], besuchte. Als 19-Jähriger half er bei Vermessungsarbeiten für den Bau der [[Bahnstrecke Kiel–Lübeck]] und trat Ende März 1848 im [[Schleswig-Holsteinische Erhebung|Krieg gegen Dänemark]] dem [[Freischar]]-Korps von General [[Ludwig von der Tann-Rathsamhausen]] bei, geriet aber bereits am 9. April des gleichen Jahres nach der [[Schlacht von Bau]] in dänische Gefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September kehrte er nach Eutin zurück, wo er am 24. September 1848 die Abiturientenprüfung bestand, anschließend begann er an der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Universität Kiel]] das Studium der Physik. Am 16. März 1849 trat er in das Pionierkorps der [[Schleswig-Holsteinische Armee|Schleswig-holsteinischen Armee]] ein und nahm an den Kämpfen des Jahres 1850 teil. Nach Auflösung der Armee am 1. April 1851 verließ Hellwag Schleswig-Holstein, um in [[München]] sein Studium wieder aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 übersiedelte Wilhelm Hellwag nach [[Basel]], wo er als Ingenieur in den Dienst der [[Schweizerische Centralbahn|Schweizerischen Zentralbahn]] trat. Im gleichen Jahr, am 23. August 1853, heiratete er seine ebenfalls in Eutin geborene Cousine Meta Hellwag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1868 übersiedelte Wilhelm Hellwag von [[Innsbruck]] nach Wien-Hietzing, wo er bis 1875 blieb. Dann folgte der Umzug nach [[Zürich]]. 1879 folgte die Rückkehr nach Wien, wo er 1880 zu den Gründungsmitgliedern des [[Deutscher Schulverein|Deutschen Schulvereins]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1881 musste ihm das durch einen Unfall während seiner Kindheit erblindete Auge entfernt werden. Nach einem Erholungsaufenthalt in [[Karlsbad]] unternahm er eine Russlandreise, um dort den Bau einer Bahnstrecke vorzubereiten. Auf dieser Reise erkrankte er allerdings und nach seiner Rückkehr nach Wien verstarb er dort in der Nacht vom 4. zum 5. Jänner 1882 an einer Nierenerkrankung. Beigesetzt wurde er auf dem [[Evangelischer Friedhof Matzleinsdorf|Evangelischen Friedhof Matzleinsdorf]] (Grab  4-425) in Wien. Sein Grabdenkmal wurde vom Architekten [[Josef Unger]] entworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1893 wurde nach Wilhelm Hellwag die &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Straßennamen von Wien/Brigittenau#H|Hellwagstraße]]&amp;#039;&amp;#039; im 20. Wiener Gemeindebezirk benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Mit seiner Frau Meta, die nach dem Tod ihres Ehemannes nach Eutin zurückkehrte und am 20. November 1890 verstarb, hatte Wilhelm Hellwag sieben Kinder:&lt;br /&gt;
* Maria Anna, verheiratet mit dem Kaufmann Reepen in Hamburg&lt;br /&gt;
* Gustav Hellwag, Postdirektor in Brake&lt;br /&gt;
* Wilhelm Hellwag, Pastor in Kiel&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Hellwag]], akademischer Maler und Professor in Karlsruhe&lt;br /&gt;
* Karl Hellwag, Bankbeamter in New York&lt;br /&gt;
* [[Hans Hellwag]], akademischer Maler in München&lt;br /&gt;
* [[Fritz Hellwag]], Kunstschriftsteller und Redakteur in Berlin&lt;br /&gt;
Wilhelm Hellwag war ein Enkel von [[Christoph Friedrich Hellwag]] sowie mütterlicherseits von [[Ludwig Conrad Leopold Wibel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Friedl: &amp;#039;&amp;#039;Wibel (Wiebel), Ludwig Conrad Leopold.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Friedl u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Isensee, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5, S. 788; [http://www.lb-oldenburg.de/pdf/biohandb/u-z.pdf lb-oldenburg.de] (PDF; 10&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
Ab 1853 arbeitete Wilhelm Hellwag unter [[Karl Etzel]] an Trassierungen und Projektierungen von Neubauten der Schweizerischen Zentralbahn. Als Baudirektor der [[Kaiser Franz Joseph-Orientbahn]] berief Karl Etzel ihn später als Sektionsingenieur nach Wien, um ihn mit Planung und Bauaufsicht des Streckenabschnitts [[Székesfehérvár|Stuhlweißenburg]]–[[Nagykanizsa|Kanizsa]] zu beauftragen. Im Anschluss daran war er mit Arbeiten an der Bahnstrecke Wien-Triest befasst. Ebenfalls unter Etzel arbeitete er an der Planerstellung für die [[Brennerbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nordwestbahn ===&lt;br /&gt;
Wilhelm Hellwag legte im Oktober 1868 dem Handelsministerium das Generalprojekt für die Linien des sogenannten garantierten Netzes der [[Nordwestbahn (Österreich)|Nordwestbahn]] vor. 1868/1869 wurden die Detailpläne dem Ministerium vorgelegt und nach deren Genehmigung mit den Bauarbeiten begonnen. Als erste Teilstrecke wurde jene von [[Kolín]] nach Jenikau am 6. Dezember 1869 in Betrieb genommen. Ab 1. Juli 1872 waren alle Linien des garantierten Netzes in Betrieb. Das gesamte Liniennetz der Österreichischen Nordwestbahn (garantiertes Netz + Ergänzungsnetz) konnte ab Sommer 1874 genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausragende Bauten waren der [[Wien Nordwestbahnhof|Nordwestbahnhof]] (1870–1872) und die [[Nordwestbahnbrücke]] (1871–1872) in Wien sowie die [[Znaimer Eisenbahnbrücke]] über die [[Thaya]] in [[Znojmo|Znaim]] (1869–1871) und Eisenbahn- u. Straßenbrücke in [[Ústí nad Labem|Aussig]] (1972–1974).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.usti-aussig.net/stavby/karta/nazev/245-patrovy-zeleznicni-a-silnicni-most usti-aussig.net] abgerufen am 8. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gotthardbahn ===&lt;br /&gt;
Im April 1875 trat Wilhelm Hellwag seinen Dienst als Oberingenieur zur Errichtung der [[Gotthardbahn]] an. Zu errichten waren die nördliche und südliche Anschlussbahn sowie die eigentliche Gebirgsbahn mit dem [[Gotthardtunnel]], mit dessen Errichtung 1872 begonnen worden war. Der Betrieb auf allen Linien der Gotthardbahn wurde am 23. Mai 1882 eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem Bau der Gotthardstrecke verfasste er das Buch &amp;#039;&amp;#039;Process Ofenheim, Vernehmung des Sachverständigen im Eisenbahn-Baufach Wilhelm Hellwag&amp;#039;&amp;#039;. 1882 erschien in Basel die von ihm verfasste, aus sieben Broschüren bestehende Publikation &amp;#039;&amp;#039;Die Gotthardbahn. Mein Konflikt mit der Verwaltung&amp;#039;&amp;#039;. Darin setzte er sich gegen die ihm gegenüber erhobenen Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Bau der Bahnlinie zur Wehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Österreichischen Ingenieur- und Architekten-Vereines&amp;#039;&amp;#039;, Wien, 1914, Heft 49/50, S. 737&lt;br /&gt;
* {{NDB |Autor=Viktor Schützenhofer |Lemma=Hellwag, Konrad Wilhelm |Band=8 |Seite=488 |SeiteBis=489 |GND=135905451}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.austriaca.at/oebl/oebl_H/Hellwag_Konrad-Wilhelm_1827_1882.xml Konrad Wilhelm Hellwag.] Österreichisches Biographisches Lexikon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116690070|LCCN=|NDL=|VIAF=80342242}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hellwag, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenbahningenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in der Schleswig-Holsteinischen Erhebung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1827]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hellwag, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Eisenbahningenieur und Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. September 1827&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eutin]], Großherzogtum Oldenburg&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Januar 1882&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]], Österreich-Ungarn&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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