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	<title>Wilhelm Heger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Heger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Mai]] [[1904]] in [[Vinkovci]], [[Königreich Ungarn]]; † 1982 in [[Porta Westfalica]]) war ein deutscher [[Haarwasser]]fabrikant, der Mitte der 1950er Jahre bundesweit Aufsehen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heger besuchte die Volksschule in Vinkovci und die Realschule in [[Graz]]. Er studierte in Graz und [[Wien]]. 1928 war er als Getränkefabrikant in [[Zagreb]] tätig, wenige Jahre später als Brause- und Likörfabrikant in [[Paris]]. 1935–1939 führte er in Paris ein pharmazeutisches Institut. 1939 wurde er durch Intervention des Erzbischofs von Zagreb aus kroatischer Haft freigelassen. 1946 war er in [[Konstanz]] ansässig, hier setzte sich der Freiburger Erzbischof [[Conrad Gröber]] für ihn ein. 1950 stand er in [[Freiburg im Breisgau]] wegen Betrugs vor Gericht. Nach dem Intermezzo auf [[Schloss Mainberg]] (siehe unten) lebte er offenbar im Großraum [[München]]. 1976 taucht sein Name letztmals in der Presse auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heger war in zweiter Ehe verheiratet mit der 17 Jahre jüngeren Antonie, geb. Stich. Das Paar hatte sechs Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach gescheiterten Comebackversuchen als Geschäftsmann lebte Heger zuletzt bei einem seiner Kinder in Porta Westfalica, wo er 1982 verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hegers „wissenschaftliche Haarforschung“ ==&lt;br /&gt;
Heger besaß keinerlei wissenschaftliche Ausbildung auf dem Gebiet der Biologie, Chemie, Kosmetik oder als Heilpraktiker. Öffentliches Interesse erregte Heger mit seinem Versprechen, allen Glatzköpfen zu neuem Haarwuchs zu verhelfen. Der „Glatzendoktor“ errichtete Behandlungs-Salons in Frankfurt, Baden-Baden und München. Im Sommer 1954 etablierte er seine Firmenzentrale auf [[Schloss Mainberg]] bei [[Schweinfurt]]. Groß angelegte Werbekampagnen mit ganzseitigen Anzeigen in überregionalen Zeitungen machten auf „Hegers Haar-Kuren“ aufmerksam. Ca. 100 Beschäftigte arbeiteten in Mainberg für Heger. Als jedoch nach wenigen Monaten immer mehr Klagen über ausbleibende Erfolge bei Hegers Behandlungsmethoden eingingen, kam es ab Februar 1955 zu einem spektakulären Prozess vor dem Amtsgericht München.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Harbeck-Barthel: [https://www.nordbayern.de/region/ausgegraben-aus-dem-archiv-als-glatzenkonig-ins-eigene-schloss-1.4429953?searched=true &amp;#039;&amp;#039;Ausgegraben aus dem Archiv: Als „Glatzenkönig“ ins eigene Schloss &amp;#039;&amp;#039;.] [[Nürnberger Nachrichten#Internet|Nordbayern.de]], 5. Juni 2015, abgerufen am 17. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde wegen Betrugs zu dreieinhalb Jahren Gefängnis und zur Zahlung einer Geldstrafe von 10.000&amp;amp;nbsp;[[Deutsche Mark|DM]] verurteilt. Heger war ruiniert, die Firma bankrott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Hennig: &amp;#039;&amp;#039;Hegers haariges Wirtschaftswunder (1954–1955)&amp;#039;&amp;#039;. In: Thomas Horling, Uwe Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fürsten &amp;amp; Industrielle. Schloss Mainberg in acht Jahrhunderten&amp;#039;&amp;#039; (= Veröffentlichungen des Historischen Vereins Schweinfurt N. F. Bd. 8, Mainfränkische Studien Bd. 80). Spurbuchverlag, Baunach, 2011, ISBN 978-3-88778-360-0, Seite 529–538&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=31970449|Titel=Hegers rundes Werk|Jahr=1955|Nr=24}}&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=44439377|Titel=Sie wachsen aber doch|Jahr=1949|Nr=52}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://www.abendblatt.de/archiv/article.php?xmlurl=/ha/1958/xml/19581007xml/habxml58_24159.xml | titel= Neuer Prozeß gegen den Haarforscher Heger | hrsg=[[Hamburger Abendblatt]] 233/1958, S. 14 | datum=1958-10-07 | zugriff=2016-07-16 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20140728061814/http://www.abendblatt.de/archiv/article.php?xmlurl=/ha/1958/xml/19581007xml/habxml58_24159.xml | archiv-datum=2014-07-28}}&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=42972199|Titel=Von Haaren träumen|Jahr=1972|Nr=9|Seiten=62–64}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118977687|VIAF=27871373}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heger, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betrüger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugoslawiendeutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 20. oder 21. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heger, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Haarwasserfabrikant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Mai 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Vinkovci]], [[Königreich Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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