<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wilhelm_Hegeler</id>
	<title>Wilhelm Hegeler - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wilhelm_Hegeler"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Hegeler&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-22T01:48:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Hegeler&amp;diff=1181266&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Commons hinzugefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Hegeler&amp;diff=1181266&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-09T23:01:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commons hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:R Dührkoop - Wilhelm Hegeler.jpg|miniatur|Wilhelm Hegeler]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hegeler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Februar]] [[1870]] in [[Varel]], [[Oldenburg (Land)|Oldenburg]]; † [[8. Oktober]] [[1943]] in [[Icking|Irschenhausen]]) war ein [[deutsche]]r [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Hegeler entstammte einer [[Industrieller|Fabrikantenfamilie]]. Sein Vater starb kurz nach seiner Geburt, und seine Mutter heiratete Matthias Evers (1845–1906),&amp;lt;ref&amp;gt;{{DDB|Person|116612061|Matthias Evers, Wilhelm Hegelers Stiefvater,}}&amp;lt;/ref&amp;gt; den [[Hauslehrer]] ihrer&lt;br /&gt;
Kinder. Er war der Bruder des zum Katholizismus konvertierten lutherischen Pfarrers [[Georg Gotthilf Evers]] (1837–1916).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie wechselte mehrfach den Wohnort; über [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]], [[Hannover]] und [[Elberfeld]] gelangte sie schließlich nach [[Düsseldorf]], wo Wilhelm Hegeler von 1879 bis 1889 aufwuchs. Nach dem Besuch des [[Gymnasium]]s und der [[Abitur|Reifeprüfung]] begann er 1889 ein [[Studium]] der [[Rechtswissenschaft]]. Hegeler [[Studium|studierte]] an den [[Universität]]en in [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]], [[Universität Genf|Genf]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]]. Da er sich bereits als Schüler für die Literatur interessiert hatte – insbesondere für französische Autoren wie [[Émile Zola|Zola]], [[Honoré de Balzac|Balzac]] und [[Guy de Maupassant|Maupassant]] sowie russische wie [[Nikolai Wassiljewitsch Gogol|Gogol]], [[Fjodor Michailowitsch Dostojewski|Dostojewski]] und [[Lew Nikolajewitsch Tolstoi|Tolstoi]] – hörte er während seines Studiums neben [[Rechtswissenschaft|juristischen]] auch [[Vorlesung]]en in [[Literatur]], [[Kunstgeschichte]] und [[Geschichte]]. Von [[Genf]] aus unternahm er Reisen nach [[Frankreich]] und hielt sich längere Zeit in [[Paris]] auf. Während seines letzten [[Semester]]s an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berliner Universität]] lebte Hegeler, der zu dieser Zeit mit der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratie]] sympathisierte, in [[Berlin-Friedrichshagen|Friedrichshagen]] bei [[Berlin]], wo er Kontakte zum [[Friedrichshagener Dichterkreis]] pflegte und Mitarbeiter von [[Bruno Wille]]s [[Volksbühne Berlin|Freier Volksbühne]] war. Nach Abschluss seines Studiums gab Hegeler&lt;br /&gt;
die [[Rechtswissenschaft]] auf und verlegte sich auf die [[Literatur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1893 an veröffentlichte Wilhelm Hegeler zahlreiche erzählende Werke, die anfangs noch stark vom [[Naturalismus (Literatur)|Naturalismus]] beeinflusst waren, teilweise auch der [[Unterhaltungsliteratur]] zuzurechnen sind. Ab 1895 lebte Hegeler im [[Thüringen|thüringischen]] [[Rudolstadt]]. Nach der Heirat zog er mit seiner Frau nach [[München]], später zurück nach [[Berlin]]. Hegelers erste Ehe scheiterte 1904; anschließend hielt er sich längere Zeit in [[Italien]] auf. Von 1906 bis 1918 lebte er u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Weimar]] in der damaligen [[Mozartstraße 17 (Weimar)|Moltkestraße 17]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] meldete sich Wilhelm Hegeler [[Freiwilliger (Militär)|freiwillig]] zum Militär. Nach einer Ausbildung zum [[Sanitäter]] war er von Februar bis Oktober 1915 [[Gesundheits- und Krankenpfleger|Krankenpfleger]] in einem [[Lazarett]] in [[Zweite Flandernschlacht|Flandern]]. Von November 1915 bis Kriegsende wirkte er als [[Kriegsberichterstattung|Kriegsberichterstatter]] für das deutsche [[Hauptquartier]] an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]]. Hegeler lieferte zahlreiche [[Reportage]]n, u.&amp;amp;nbsp;a. für das [[Berliner Tageblatt]] und [[Münchner Neueste Nachrichten|Münchner Neuesten Nachrichten]]. Bei Ende des Krieges war er lebensgefährlich an einem Herz- und Magenleiden erkrankt; während seiner [[Rekonvaleszenz]] hielt er sich in dem [[Thüringen|thüringischen]] Ort [[Blankenhain]] auf. In seinem literarischen Schaffen vollzog er nunmehr die Abkehr von seinen früheren Werken und praktizierte als Autor eine weitgehend unpolitische [[Innerlichkeit]]. Ab 1923 hielt er sich wieder häufiger in [[Weimar]] und [[Berlin]] auf, wo er u.&amp;amp;nbsp;a. auch bei der [[Literaturverfilmung|Verfilmung]] seines [[Roman]]s &amp;#039;&amp;#039;Pietro der Korsar und die Jüdin Cheirinca&amp;#039;&amp;#039; durch die [[UFA|Ufa]] mitwirkte. Ab 1928 lebte Hegeler erneut in Weimar; 1929 unternahm er eine ausgedehnte Reise nach [[Frankreich]], [[Spanien]] und [[Nordafrika]]. Nachdem seine zweite Ehe bereits kurz nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] geschieden worden war, heiratete er 1932 zum dritten Mal; auch diese Ehe scheiterte bereits nach wenigen Monaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er es ablehnte, dem neuen Regime durch Mitgliedschaft in literarischen Gremien oder Verbänden seine Reverenz zu erweisen, waren Hegelers Publikationsmöglichkeiten nach der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|nationalsozialistischen]] [[Machtergreifung]] stark eingeschränkt; bis zu seinem Tod erschienen nur noch drei Bücher von ihm. Hegeler lebte ab 1939 in [[Icking|Irschenhausen]] im [[Isar]]tal. Sein Tod war die Folge seines Herzleidens und eines [[Schock (Medizin)|Schocks]], ausgelöst durch einen [[Luftkrieg|Luftangriff]] auf einen Nachbarort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mutter Bertha&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1893&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Und alles um die Liebe&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1894&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pygmalion&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1898&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sonnige Tage&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1898&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nellys Millionen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1899&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ingenieur Horstmann&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1900&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pastor Klinghammer&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1903&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleist&amp;#039;&amp;#039;, Berlin [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1904&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Flammen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1905&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pietro der Korsar und die Jüdin Cheirinca&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1906&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Ärgernis&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1908&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die frohe Botschaft&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1910&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Den Himmel über mir und unter mir die Wellen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1911&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Des Königs Erziehung&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1911&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Mut zum Glück&amp;#039;&amp;#039;, Berlin [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1911&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eros&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1913&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tiefurt&amp;#039;&amp;#039;, Weimar 1913&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Leidenschaft des Hofrat Horn&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1914&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die goldene Kette&amp;#039;&amp;#039;, Berlin [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1915&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bei unseren Blaujacken und Feldgrauen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1916&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Siegeszug durch Serbien&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1916&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwei Freunde&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1921&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der verschüttete Mensch&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1922&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Otto der Schmied&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1923&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Apfel der Elisabeth Hoff&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1925&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Gerücht und andere Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1926&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die zwei Frauen des Valentin Key&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1927&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Goya und die Bucklige&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1928&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Zinsgroschen&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1928&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Wunder von Belair&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1931&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der innere Befehl. Ein Yorck-Roman&amp;#039;&amp;#039;, Universitas Deutsche Verlags-Aktiengesellschaft, Berlin 1936; erschien im selben Jahr unter dem Titel: &amp;#039;&amp;#039;Die Entscheidung. Roman aus dem Schicksalsjahre 1812&amp;#039;&amp;#039; im Wegweiser-Verlag, Berlin&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Gewitter&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1939&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Kastenmännchen&amp;#039;&amp;#039;, Prag [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1943&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Festner: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hegeler&amp;#039;&amp;#039;, Freiburg i. Schw. 1954&lt;br /&gt;
* {{NDB|8|222|223|Hegeler, Wilhelm|Rupprecht Leppla|116570962}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116570962}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|116570962}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|1039}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116570962|LCCN=no/2006/83222|VIAF=74606613}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hegeler, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauernfeld-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hegeler, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Februar 1870&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Varel]], [[Oldenburg (Land)|Oldenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Oktober 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Icking|Irschenhausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>