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	<title>Wilhelm Hausenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mirmok12 am 19. April 2026 um 14:05 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hausenstein Wilhelm um1906.JPG|mini|hochkant|Wilhelm Hausenstein, um 1906]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hausenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Juni]] [[1882]] in [[Hornberg]]; † [[3. Juni]] [[1957]] in [[München]]) war ein deutscher historischer [[Schriftsteller]], [[Kunstkritiker]] und [[Kulturgeschichte|Kulturhistoriker]], [[Publizist]] und [[Diplomat]]. Er setzte sich gegen den [[Nationalsozialismus]] und [[Antisemitismus (bis 1945)|Antisemitismus]] ein und widmete sich nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] intensiv der [[Deutsch-französische Freundschaft|deutsch-französischen Freundschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hausensteins Mutter Clara, geb. Baumann, war die Tochter des „Bärenwirts“ in Hornberg. Sein Vater Wilhelm, ein [[Großherzogtum Baden|großherzoglich badischer]] Finanzbeamter, starb, als sein gleichnamiger Sohn neun Jahre alt war. Wilhelm Hausenstein besuchte das Gymnasium in Karlsruhe und legte 1900 das Abitur ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erinnerungen 239&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Hausenstein: &amp;#039;&amp;#039;Pariser Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. Günter Olzog Verlag, München 1961, S. 239.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]], [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]] und [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] studierte er [[Klassische Philologie]], Philosophie, Theologie, Kunstgeschichte, [[Nationalökonomie]] und Geschichte, unter anderem bei [[Lujo Brentano]]. 1901 arbeitete er während eines Aufenthalts in [[Belgien]] als Hauslehrer der Familie von [[Gustav Schönleber]]. 1905 wurde er mit der von [[Karl Theodor von Heigel]] betreuten Dissertation über &amp;#039;&amp;#039;Die Wiedervereinigung Regensburgs mit Bayern im Jahre 1810&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. 1906 war er ein halbes Jahr lang Vorleser der im Pariser Exil lebenden einstigen [[Königreich beider Sizilien|Königin beider Sizilien]], [[Marie von Neapel-Sizilien|Marie in Bayern]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erinnerungen 239&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 trat er der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei]] bei (1919 trat er wieder aus) und betätigte sich in deren Arbeiterbildungsgesellschaft &amp;#039;&amp;#039;[[Verein Vorwärts|Vorwärts]]&amp;#039;&amp;#039;. Eine [[Habilitation]] war ihm infolgedessen unmöglich. Hausenstein wurde daraufhin freier Schriftsteller. 1908 heiratete er Marga Schroeder, die Adoptivtochter eines Bremer Großkaufmanns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde Hausenstein aus gesundheitlichen Gründen nicht zum Kriegsdienst eingezogen. Da er 1915 die Schrift &amp;#039;&amp;#039;Belgien – Notizen&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht hatte, darin auch ein Kapitel über „Wirtschaft und Politik“, galt er als Kenner Belgiens und wurde zum [[Generalgouvernement Belgien]], der deutschen Verwaltung des besetzten Landes, abgeordnet. Ab Januar 1916 war er Redakteur der von [[Anton Kippenberg]] gegründeten deutsch-belgischen Monatszeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Belfried&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eva-Maria Herbertz 13&amp;quot;&amp;gt;[[Eva-Maria Herbertz]]: &amp;#039;&amp;#039;„Das Leben hat mich gelebt“. Die Biografie der Renée-Marie Hausenstein&amp;#039;&amp;#039;. Allitera-Verlag, München 2012, ISBN 978-3-86906-172-6, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Brüssel]] lernte Hausenstein 1916 seine spätere zweite Ehefrau Alice Marguerite („Margot“) Kohn (1890–1997) kennen. Kohns damaliger Ehemann, Richard Lipper, starb am 22. November 1916 in einem Lazarett. Nach Beendigung seines Dienstes in Brüssel ging Hausenstein Ende Oktober 1917 nach München zurück, begann bei der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Münchner Neueste Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039; und wurde gleichzeitig freier Mitarbeiter der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Er motivierte [[Ulrich Christoffel]] dazu, kunstkritische Berichte für die &amp;#039;&amp;#039;Münchner Neuesten Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; zu verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margot (Lipper-)Kohn brach mit ihrer Familie und folgte Hausenstein nach München. Im November 1918 ließ er sich von Marga scheiden und heiratete am 5. Mai 1919 Margot Kohn. Trauzeugen waren [[Emil Preetorius (Grafiker)|Emil Preetorius]] und [[Rainer Maria Rilke]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eva-Maria Herbertz 13&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Februar 1922 wurde seine Tochter Renée-Marie geboren († 2015). Sie wurde katholisch getauft, ihre Eltern verschwiegen ihr jedoch, dass ihre Mutter Jüdin und Renée-Marie damit ebenfalls Jüdin war. Beides erfuhr sie 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erschien in der &amp;#039;&amp;#039;[[Große Sowjetische Enzyklopädie|Sowjet-Enzyklopädie]]&amp;#039;&amp;#039; ein umfänglicher Beitrag Hausensteins über das [[Barock]]. 1932 zog die Familie nach [[Tutzing]] am Starnberger See.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erinnerungen 239&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme der Nationalsozialisten]] erzwang die politische Polizei am 14. April 1933 Hausensteins fristlose Entlassung als Redaktionsmitglied der &amp;#039;&amp;#039;Münchner Neuesten Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Eva-Maria Herbertz: &amp;#039;&amp;#039;„Das Leben hat mich gelebt“. Die Biografie der Renée-Marie Hausenstein&amp;#039;&amp;#039;. Allitera-Verlag, München 2012, ISBN 978-3-86906-172-6, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1934 bis 1943 war er verantwortlich für das Literaturblatt und die Frauenbeilage der &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. Am 24. November 1936 wurde er aus der [[Reichsschrifttumskammer]] ausgeschlossen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erinnerungen 239&amp;quot; /&amp;gt; durfte also keine Bücher mehr veröffentlichen. Grund für den Ausschluss war seine Weigerung, moderne Werke als [[entartete Kunst]] zu bezeichnen und die Namen jüdischer Künstler aus seiner &amp;#039;&amp;#039;Kunstgeschichte&amp;#039;&amp;#039; zu entfernen. Die noch vorhandenen Exemplare der &amp;#039;&amp;#039;Kunstgeschichte&amp;#039;&amp;#039; ließ das [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda]] einstampfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erinnerungen 240&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Hausenstein: &amp;#039;&amp;#039;Pariser Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. Günter Olzog Verlag, München 1961, S. 240.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1943 wurde er auch aus der [[Reichspressekammer]] ausgeschlossen, verlor dadurch seine Stelle bei der &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Zeitung&amp;#039;&amp;#039; (kurz bevor diese ihr Erscheinen einstellen musste) und unterlag fortan einem Verbot jeglicher publizistischer Arbeit. Hausenstein konzentrierte sich auf seine Autobiografie &amp;#039;&amp;#039;Lux Perpetua&amp;#039;&amp;#039; und bereitete weitere Bücher vor – ständig in der Gefahr, dass seine Frau Margot „abgeholt“ würde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Wilhelm Hausenstein 2014.jpg|mini|hochkant|Grab Hausensteins auf dem [[Bogenhausener Friedhof]]]]&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende bot ihm 1945 die [[Amerikanische Besatzungszone|US-amerikanische Besatzungsmacht]] die Chefredaktion der &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; an; Hausenstein lehnte das Angebot wegen seiner angegriffenen Gesundheit und seiner literarischen Pläne ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 gründete er mit 48 anderen Schriftstellerinnen und Schriftstellern (darunter [[Adolf Grimme]], [[Erich Kästner]] und [[Marie Luise Kaschnitz]]) die [[Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Assmann, Herbert Heckmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Kritik und Zuversicht. 50 Jahre Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 1999, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 ging er, auf Vorschlag von [[Maria Schlüter-Hermkes]] und auf persönliche Bitte [[Konrad Adenauer]]s,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto B. Roegele]]: &amp;#039;&amp;#039;Rückblick auf die Pariser Jahre&amp;#039;&amp;#039;. In: Walther Migge: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hausenstein. Wege eines Europäers.&amp;#039;&amp;#039; Katalog einer Ausstellung, Marbach am Neckar 1967, S. 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; als [[Generalkonsul]] der [[Westdeutschland|neugegründeten Bundesrepublik]] nach [[Paris]]. Anschließend wurde er [[Geschäftsträger]] und schließlich erster [[Liste der deutschen Botschafter in Frankreich#Botschafter der Bundesrepublik Deutschland|Botschafter der Bundesrepublik Deutschland]] in [[Vierte Französische Republik|Frankreich]]. Anfang 1955 ging Hausenstein in den Ruhestand; sein Nachfolger wurde [[Vollrath von Maltzan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausenstein schrieb rund 80 Bücher über kulturelle Themen, Kunst- und Reisebücher, Erzählungen und auch Erinnerungen; einige von ihnen erschienen unter den [[Pseudonym]]en „Johann Armbruster“ und „Kannitverstan“. Sein &amp;#039;&amp;#039;Tagebuch im Kriege&amp;#039;&amp;#039; gilt als eines der eindrucksvollsten Dokumente der [[Luftangriffe auf München|Zerstörung Münchens]] im Zweiten Weltkrieg. Auch als Übersetzer aus dem Französischen, etwa von [[Baudelaire]]-Gedichten, tat Hausenstein sich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinem Freundeskreis zählten neben seinem Trauzeugen Rainer Maria Rilke unter anderen [[Paul Klee]], [[Annette Kolb]], [[Alfred Kubin]], [[Karl Valentin]], [[Albert Weisgerber]], [[Franz Josef Schöningh]] und [[Theodor Heuss]]. Mit Weisgerber und Heuss traf er sich auch in Paris. Nach dem frühen Tod Weisgerbers im Ersten Weltkrieg verfasste Hausenstein im Jahre 1918 dessen Biografie. Hausenstein hatte mehrere Ämter inne und fungierte ab 1950 als Präsident der [[Bayerische Akademie der Schönen Künste|Bayerischen Akademie der Schönen Künste]]. Außerdem wurde er 1955 zum [[Großoffizier (Ordenskunde)|Großoffizier]] der [[Ehrenlegion]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Hausenstein erlag am 3. Juni 1957 einem Herzinfarkt und wurde auf dem [[Bogenhausener Friedhof]] in München begraben, wo sein Grab erhalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Renée-Marie Parry Hausenstein konnte 1942, nachdem sie eine [[Scheinehe]] geschlossen hatte, nach [[Brasilien]] ausreisen. 1946 emigrierte sie in die [[Vereinigte Staaten|USA]]; von dort aus unterstützte sie ihre Eltern mit Paketen.&amp;lt;ref&amp;gt;Eva-Maria Herbertz: &amp;#039;&amp;#039;»Das Leben hat mich gelebt«. Die Biografie der Renée-Marie Hausenstein.&amp;#039;&amp;#039; Allitera, München 2012, ISBN 978-3-86906-172-6 ([http://www.eva-maria-herbertz.de/media/Das-Leben-hat-mich-gelebt-Biografie-Hausenstein.pdf Leseprobe] (PDF; 8,5&amp;amp;nbsp;MB)).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wilhelm-Hausenstein-Ehrung ==&lt;br /&gt;
Die Bayerische Akademie der Schönen Künste vergibt seit 1986 „für Verdienste um kulturelle Vermittlung“ die [[Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste#Hintergrund|Wilhelm-Hausenstein-Ehrung]]. Sie wird vom Direktorium der Akademie vergeben und ist 5.000 Euro dotiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wilhelm-Hausenstein-Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
Im November 2001 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm-Hausenstein-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; gegründet, die u.&amp;amp;nbsp;a. das Andenken Wilhelm Hausensteins wahren sowie die Erforschung und Verbreitung seiner Werke fördern soll. Zu diesem Zweck veranstaltet sie alle zwei Jahre in Hornberg die „Wilhelm-Hausenstein-Symposien“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1905: &amp;#039;&amp;#039;Die Wiedervereinigung Regensburgs mit Bayern im Jahre 1810&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1910: &amp;#039;&amp;#039;Der Bauern-Bruegel&amp;#039;&amp;#039; (sein erstes Buch); Monografie über den Maler&lt;br /&gt;
* 1911: &amp;#039;&amp;#039;Der nackte Mensch in der Kunst aller Zeiten&amp;#039;&amp;#039; ([https://dn790000.ca.archive.org/0/items/dernacktemenschi0000haus/dernacktemenschi0000haus.pdf 6. Auflage])&lt;br /&gt;
* 1911: &amp;#039;&amp;#039;Rokoko, Französische und deutsche Illustratoren des achtzehnten Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Piper, München (3. Aufl. 1918)&lt;br /&gt;
* 1912: &amp;#039;&amp;#039;Soziologie der Kunst. Bild und Gemeinschaft&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1912: &amp;#039;&amp;#039;Die großen Utopisten ([[Charles Fourier|Fourier]] - Saint-Simon - [[Robert Owen (Unternehmer)|Owen]])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1914: &amp;#039;&amp;#039;Malerei, Plastik, Zeichnung. Die bildende Kunst der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1914: &amp;#039;&amp;#039;Vom Künstler und seiner Seele&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1915: &amp;#039;&amp;#039;Belgien – Notizen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1916: &amp;#039;&amp;#039;Der Körper des Menschen in der Geschichte der Kunst. Teil 2 Die Schönheit der Gestalt&amp;#039;&amp;#039; („Eine Arbeit, die vor Jahren unter dem Sammeltitel „Der nackte Mensch in der Kunst aller Zeiten und Völker“ im Rahmen eines einzigen großen Buches erschien, wird, in zwei Bände zerlegt, neu veröffentlicht. Text und Bildermaterial sind unverändert geblieben.“ Vgl. Vorwort.)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.antikvariat.net/sv/lbh771453-der-nackte-mensch-der-kunst-aller-zeiten-zweite-um-ein-nachwort-vermehrte-auflage-mit-152&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1916 ?: &amp;#039;&amp;#039;Der Körper des Menschen in der Geschichte der Kunst. 3. Teil: Die Schönheit der Gestalt.&amp;#039;&amp;#039; (S. 287–671)&lt;br /&gt;
* 1918: &amp;#039;&amp;#039;Albert Weisgerber, ein Gedenkbuch, Herausgegeben von der Münchener Neuen Sezession&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1919: &amp;#039;&amp;#039;Der Isenheimer Altar des [[Matthias Grünewald]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1919: &amp;#039;&amp;#039;Vom Geist des Barock&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1919: &amp;#039;&amp;#039;Über Expressionismus in der Malerei&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1920: &amp;#039;&amp;#039;Exoten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1921: &amp;#039;&amp;#039;Kairuan oder eine Geschichte vom Maler Klee und von der Kunst dieses Zeitalters&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1922: &amp;#039;&amp;#039;Barbaren und Klassiker. Ein Buch von der Bildnerei Exotischer Völker&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1923: &amp;#039;&amp;#039;Giotto&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &amp;#039;&amp;#039;Kunstgeschichte&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1932: &amp;#039;&amp;#039;Europäische Hauptstädte&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1936: &amp;#039;&amp;#039;Buch einer Kindheit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1947: &amp;#039;&amp;#039;Begegnungen mit Bildern&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1947: &amp;#039;&amp;#039;Lux Perpetua. Summe eines Lebens aus dieser Zeit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1949: &amp;#039;&amp;#039;Was bedeutet die moderne Kunst&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1948: &amp;#039;&amp;#039;Zwiegespräch über den Don Quijote&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1955: &amp;#039;&amp;#039;Besinnliche Wanderfahrten.&amp;#039;&amp;#039; Schnell &amp;amp; Steiner, München&lt;br /&gt;
* 1958: &amp;#039;&amp;#039;Liebe zu München&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1961: &amp;#039;&amp;#039;Pariser Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1968: Friedrich Bentmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jugenderinnerungen und Reiseskizzen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1967: &amp;#039;&amp;#039;Tagebücher 1: Licht unter dem Horizont. Tagebücher von 1942 bis 1946&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &amp;#039;&amp;#039;Tagebücher 2: Impressionen und Analysen. Letzte Aufzeichnungen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
;zu Lebzeiten&lt;br /&gt;
* 1949: [[Johann-Peter-Hebel-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1952: Großes [[Bundesverdienstkreuz]] mit Stern und Schulterband&lt;br /&gt;
* 1954: [[Literaturpreis der Landeshauptstadt München|Literaturpreis der Stadt München]]&lt;br /&gt;
* 1955: Großoffizier der [[Ehrenlegion]]&lt;br /&gt;
* 1955: [[Professor (Ehrentitel in Baden-Württemberg)|Ehrentitel „Professor“]]&amp;lt;!--nicht Prof. h. c.!--&amp;gt; des [[Baden-Württemberg|Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
;posthum&lt;br /&gt;
* 1966: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm-Hausenstein-Weg&amp;#039;&amp;#039; in München-[[Bogenhausen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Helga Pfoertner: &amp;#039;&amp;#039;Mit der Geschichte leben.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, Literareron, München 2001, ISBN 3-89675-859-4, S. 194. ({{Webarchiv |url=http://www.ns-dokumentationszentrum-muenchen.de/files/pfoertner1.pdf |text=PDF; 1,1 MB |wayback=20140428180641}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1972: [[Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium]] in München&lt;br /&gt;
* 1982: [[Karlsruhe:Wilhelm-Hausenstein-Allee|Wilhelm-Hausenstein-Allee]] in [[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
* 1990: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium&amp;#039;&amp;#039; in [[Durmersheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kerstin Bitar: &amp;#039;&amp;#039;„Die Kunst in diesem Augenblick“. Wilhelm Hausensteins kunstkritisches und kunstliterarisches Werk.&amp;#039;&amp;#039; (Dissertation) Bouvier, Bonn 2019, ISBN 978-3-416-04044-0.&lt;br /&gt;
* Laurence Blanc: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hausenstein (1882–1957). Un médiateur culturel et politique entre l&amp;#039;Allemagne et la France&amp;#039;&amp;#039;. (= Annales Littéraires de l&amp;#039;Université de Franche-Comté, 642). Paris 1997.&lt;br /&gt;
* [[Peter Härtling]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hausenstein: Lux perpetua.&amp;#039;&amp;#039; In: (ders.): &amp;#039;&amp;#039;Vergessene Bücher. Hinweise und Beispiele.&amp;#039;&amp;#039; Goverts, 1966, S. 151–159&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Lappenküper]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hausenstein – Adenauers erster Missionschef in Paris&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Jg. 43 (1995), Nr. 4, S. 635–678. ([https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1995_4_4_lappenkueper.pdf Online]; PDF; 2,0&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* Walther Migge: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hausenstein. Wege eines Europäers. Katalog einer Ausstellung&amp;#039;&amp;#039;. Marbach am Neckar 1967.&lt;br /&gt;
* {{NDB|8|113|115|Hausenstein, Wilhelm|[[Robert Minder]]|118547003}}&lt;br /&gt;
* [[Peter Reuss (Diplomat)|Peter Matthias Reuss]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Mission Hausenstein (1950–1955)&amp;#039;&amp;#039;. Sinzheim 1995, ISBN 3-930747-20-0.&lt;br /&gt;
* [[Martin Schieder]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Blick des anderen. Die deutsch-französischen Kunstbeziehungen 1945–1959&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Passagen/Passages.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 12). Mit einem Vorwort von Werner Spies und einem Gedicht von K. O. Götz. Akademie-Verlag, Berlin 2005, ISBN 978-3-05-004148-3, S. 74–88.&lt;br /&gt;
* Dieter Sulzer: &amp;#039;&amp;#039;Der Nachlass Wilhelm Hausenstein. Ein Bericht&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Schillergesellschaft, Marbach am Neckar 1982, ISBN 3-928882-43-0.&lt;br /&gt;
* Johannes Werner: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hausenstein. Ein Lebenslauf&amp;#039;&amp;#039;. Iudicium, München 2005, ISBN 3-89129-177-9.&lt;br /&gt;
* Eckhardt Köhn: &amp;#039;&amp;#039;Der einsame Leser und die helfende Literatur. Zu Wilhelm Hausensteins Tagebüchern&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039; 2/2025, S. 173–184.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118547003}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118547003}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dla-marbach.de/suche/?L=0&amp;amp;q=wilhelm+hausenstein Suche nach: Wilhelm Hausenstein.] Deutsches Literaturarchiv Marbach&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.whg.musin.de/biographie/index_biographie1.htm |text=Biografie |wayback=20120904054647}} Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium, München&lt;br /&gt;
* [https://www.wilhelm-hausenstein.de/ Wilhelm-Hausenstein-Gesellschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118547003|LCCN=n83135630|NDL=00550691|VIAF=7405078}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hausenstein, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Botschafter in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstkritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Übersetzer aus dem Französischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Person (Frankfurter Zeitung)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Großoffizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hausenstein, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller, Kunstkritiker, Kulturhistoriker, Publizist und Diplomat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Juni 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hornberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Juni 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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