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	<title>Wilhelm Hauers - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T13:49:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Hauers&amp;diff=2027021&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-10-13T14:35:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hamburger Rathaus Baumeister 1.jpg|mini|hochkant|Architekten: [[Martin Haller (Architekt)|Martin Haller]], Wilhelm Hauers, [[Wilhelm Emil Meerwein]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rath - 27.JPG|mini|hochkant|Gipsmodell von Aloys Denoth für das Bildnis von Wilhelm Hauers am Hamburger Rathaus (Seite: Alter Wall)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Christuskirche Hannover Nordstadt Klagesmarkt Symbol Architekt Wilhelm Hauers.jpg|mini|hochkant|Eber an der [[Christuskirche (Hannover)|Christuskirche]] in Hannover als Symbol für Hauers (= die &amp;#039;&amp;#039;Hauer&amp;#039;&amp;#039; des Ebers)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hauers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Februar]] [[1836]] in [[Celle]]; † [[27. April]] [[1905]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher [[Architekt]] und Mitbegründer der [[Bauhütte zum weißen Blatt|Niedersächsischen Bauhütte]], später auch der [[Hamburger Bauhütte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Hauers studierte von 1852 bis 1855 an der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Polytechnischen Schule Hannover]]. Hier schloss er sich 1853 der Landsmannschaft Slesvico-Holsatia, dem späteren [[Corps Slesvico-Holsatia]], an. 1858 wurde er zum Ehrenburschen ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Corps Slesvico-Holsatia, Corpsliste.&amp;#039;&amp;#039; Wintersemester 1981/82, S. 12, Nr. 018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Studium arbeitete er im Büro von [[Conrad Wilhelm Hase]], unter anderem als Bauleiter der [[Christuskirche (Hannover)|Christuskirche]] in [[Hannover]]. Sein „Porträt“ ist an dieser Kirche als [[Wasserspeier]] mit Eberkopf (= die „Hauer“ des Ebers) symbolisiert. 1860 war er Mitbegründer der &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsischen Bauhütte&amp;#039;&amp;#039; und wurde später zum Ehrenmitglied ihrer Nachfolgerin, der &amp;#039;&amp;#039;[[Bauhütte zum Weißen Blatt]]&amp;#039;&amp;#039;, ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Anregung seines Studienfreundes [[Franz Andreas Meyer]] ging Hauers 1866 nach Hamburg, wo er zunächst in der Baudeputation angestellt war. 1871 eröffnete er im Wirtschaftsboom nach der Gründung des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreichs]] ein eigenes Architekturbüro, das er bis 1884 gemeinsam mit August Hüser führte. Mit Aufträgen für Privatwohnhäuser im [[Alsterpark#Das Alstervorland|Alstervorland]] und der bauspekulativ angelegten [[Straßendurchbruch|Durchbruchstraße]] [[Colonnaden]] sowie erfolgreichen Wettbewerbsbeiträgen etablierte sich Hauers als freier Architekt. Als einer der Preisträger beim Wettbewerb für das [[Hamburger Rathaus]] 1876 schloss sich Hauers gemeinsam mit [[Martin Haller (Architekt)|Martin Haller]] &amp;amp; Leopold Lamprecht, [[Johannes Grotjan (Architekt)|Johannes Grotjan]] &amp;amp; Henry Robertson, [[Bernhard Hanssen]] &amp;amp; [[Emil Meerwein]] sowie [[Hugo Stammann]] &amp;amp; [[Gustav Zinnow]] zum sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Rathausbaumeisterbund&amp;#039;&amp;#039; zusammen, nach dessen Entwurf das Rathaus von 1886 bis 1897 schließlich errichtet wurde. Dabei zeichnete Hauers insbesondere für die Ausführung des Ratskellers verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Absolvent der [[Hannoversche Architekturschule|Hannoverschen Schule]] war Hauers während der Kaiserzeit maßgeblich daran beteiligt, die dort propagierte neogotische Backsteinarchitektur auch in Hamburg zu etablieren. Mit der 1882 fertiggestellten [[St. Johannis-Harvestehude|St. Johannis-Kirche]] konnte Hauers auch einen wichtigen Bau realisieren, der in der Tradition der [[Christuskirche (Hannover)|Christuskirche]] in Hannover steht und die dort erstmals umgesetzten Prinzipien des [[Eisenacher Regulativ]]s neu interpretierte. Im Wohnungsbau konnte sich die [[Neugotik|Neogotik]] jedoch nicht durchsetzen, und auch Hauers schwenkte bei seinen Wohnhausprojekten auf die in der großbürgerlichen Bauherrenschaft präferierten Stilformen der [[Neorenaissance]] um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1889 war Hauers Abgeordneter in der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]], wo er sich in Ausschüssen und Kommissionen vor allem für das Bauwesen einsetzte. Daneben war er auch Mitglied im 1859 gegründeten [[Architekten- und Ingenieurverein Hamburg|Architekten- und Ingenieurverein]] sowie im [[Hamburger Künstlerverein von 1832]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten und Entwürfe (unvollständig) ==&lt;br /&gt;
Hauers entwarf zahlreiche Gebäude unterschiedlicher Art, außerdem Brunnen, Grabmäler und Möbel.&lt;br /&gt;
* 1864–1865: Turnhalle des [[TK Hannover|Turn-Klubbs zu Hannover]]&amp;lt;!--Der schreibt sich wirklich noch heute so!--&amp;gt; (TKH) in Hannover, Maschstraße (gemeinsam mit [[Wilhelm Schultz (Uhrmacher)|Wilhelm Schultz]])&lt;br /&gt;
* 1870–1871: Villa Michael Prado in Hamburg-Harvestehude, Mittelweg 13 (nicht erhalten)&lt;br /&gt;
* 1871–1873: Aktien-Brauerei Marienthal in Hamburg-Wandsbek&lt;br /&gt;
* 1872–1873: Kinderhospital in Hamburg-Borgfelde, Hinrichsenstraße 2&lt;br /&gt;
* 1873: Villa Joost in Hamburg-Uhlenhorst, Marienterrasse 8&lt;br /&gt;
* 1875: Grabmal Johannes Dalmann auf dem [[Jacobipark|St. Jacobi-Friedhof]] in Hamburg-Eilbek&lt;br /&gt;
* 1877–1878: Wohnhaus Colonnaden 3 in Hamburg&lt;br /&gt;
* 1879–1880: Wohnhaus Colonnaden 5 in Hamburg&lt;br /&gt;
* 1880: Harms’scher Dammtor-Pavillon in Hamburg&lt;br /&gt;
* 1880–1882: [[St. Johannis (Harvestehude)|St.-Johannis-Kirche]] in Hamburg-Rotherbaum&lt;br /&gt;
* 1881–1882: Villa Wentzel in Hamburg-Winterhude, Rondeel&lt;br /&gt;
* 1887: Pfarrhaus der St. Johannis-Gemeinde in Hamburg-Rotherbaum&lt;br /&gt;
* 1886–1888: Portale der [[Hamburger Elbbrücken#Neue Elbbrücke|Neuen Elbbrücke]] in Hamburg (gemeinsam mit dem Architekten [[August Pieper (Architekt)|August Pieper]] und dem Ingenieur [[Franz Andreas Meyer]])&lt;br /&gt;
* 1888–1889: [[Kaufhaus Sundt]] in [[Bergen (Norwegen)]]&lt;br /&gt;
* 1886–1897: [[Hamburger Rathaus|Rathaus]] in Hamburg (als Mitglied einer Architekten-Arbeitsgemeinschaft, des sogenannten „Rathausbaumeisterbundes“)&lt;br /&gt;
* 1891–1894: [[An der Börse 1|Verwaltungsgebäude für die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Militärdienst-Versicherungsanstalt&amp;#039;&amp;#039;]] in Hannover, Rathenaustraße / Landschaftsstraße (mit [[Georg Hägemann]]; jetzt zum Komplex der [[Deutsche Bank]] AG gehörend)&lt;br /&gt;
* 1897–1900: Stadthäuser Heilwigstraße 17–21 in Hamburg-Harvestehude&lt;br /&gt;
* 1900: vierter Bau des [[Alsterpavillon]]s in Hamburg (1914 durch Neubau ersetzt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Hauers, Wilhelm |Band=16 |Seite=129 |SeiteBis=}}&lt;br /&gt;
* [[Manfred F. Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Hauers, Georg Friedrich Wilhelm.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Franklin Kopitzsch]], [[Dirk Brietzke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburgische Biografie]]. Personenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Wallstein Verlag, Göttingen 2006, S. 156–157.&lt;br /&gt;
* AIV [[Architekten- und Ingenieurverein Hamburg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Denkschrift zum 50-jährigen Stiftungsfest des Architekten- und Ingenieur-Vereins zu Hamburg am 18. April 1909.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1909, S. 113.&lt;br /&gt;
* [[Günther Kokkelink]], [[Harold Hammer-Schenk]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Laves und Hannover. Niedersächsische Architektur im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1989, S. 568 u.ö.&lt;br /&gt;
* Günther Kokkelink, [[Monika Lemke-Kokkelink]]: &amp;#039;&amp;#039;Baukunst in Norddeutschland.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1998, S. 533&amp;amp;nbsp;f. u.ö.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Knocke]] in: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtlexikon Hannover]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 273.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://glass-portal.hier-im-netz.de/hs/g-l/hauers_wilhelm.htm Architektenbiografie von Wilhelm Hauers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1015500331|VIAF=182183862}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hauers, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Historismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied einer Studentenverbindung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der Bauhütte zum Weißen Blatt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger des Fünferbundes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Conrad Wilhelm Hase]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1836]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hauers, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Februar 1836&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Celle]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. April 1905&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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