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	<title>Wilhelm Hasenack - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Hasenack&amp;diff=1310080&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 30. August 2025 um 16:51 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hasenack&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Juli]] [[1901]] in [[Schwelm]]; † [[9. März]] [[1984]] in [[Göttingen]]) war ein deutscher [[Wirtschaftswissenschaftler]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Oswald Hahn|Titel=Trauer um Erich Gutenberg (Köln) 13.12.1897 – 22. 5.1984 Wilhelm Hasenack (Göttingen) 26. 7.1901 – 9. 4.1984 Friedrich Henzel (Mannheim) 7. 2.1891 – 18. 3.1984 Heinrich Rittershausen (Köln) 5. 8.1898 – 15. 6.1984|Sammelwerk=Zeitschrift für das gesamte Genossenschaftswesen|Band=34|Nummer=1|Datum=1984-04-01|ISSN=2366-0414|DOI=10.1515/zfgg-1984-0124|Online=https://www.degruyter.com/view/j/zfgg.1984.34.issue-1/zfgg-1984-0124/zfgg-1984-0124.xml|Abruf=2017-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er prägte die Entwicklung der Betriebswirtschaftslehre mit und machte sich unter anderem bei der Wiederanknüpfung internationaler Beziehungen der [[Betriebswirtschaftslehre]] nach dem Zweiten Weltkrieg verdient. Besondere Berücksichtigung fand bei ihm u.&amp;amp;nbsp;a. der Mensch im Betrieb als Subjekt. Besonders kritisch betrachtete er die [[Mathematik]] in der BWL, sowie die [[Demontage (Reparation)|Demontage]] der deutschen Wirtschaft nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Hasenack legte 1920 sein Abitur am [[Märkisches Gymnasium Schwelm|Realgymnasium]] in Schwelm ab und studierte danach ein Semester der Volkswirtschaftslehre in [[Bonn]]. 1923 erreichte er das Examen als Diplom-Kaufmann in [[Köln]]. Nach einer Bankpraxis 1924/1925 promovierte er 1925 zum Dr. rer. pol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1925 bis 1928 war er Assistent und Privatdozent an der Technischen Hochschule Berlin und hat dort am Aufbau des Wirtschafts-Ingenieur-Studiums mitgewirkt. Er habilitierte 1929 in Berlin und wurde 1934 außerordentlicher Professor. 1933 trat er der [[Sturmabteilung|SA]], am 30. Oktober 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.057.155).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/13760025&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Mantel: Betriebswirtschaftslehre und Nationalsozialismus, Wiesbaden 2009, S. 712&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 wurde er an die [[Handelshochschule Leipzig]] berufen und war dort von 1939 bis 1941 Rektor. Dieses Amt legte Hasenack ein halbes Jahr vor Ablauf der Amtszeit aus politischen Gründen nieder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Titel=Neunzehntes und Zwanzigstes Jahrhundert|Verlag=Franz Steiner Verlag|Datum=1997|ISBN=9783515070669|Online=https://books.google.de/books?id=FOy_fSWcdRsC&amp;amp;pg=PA215&amp;amp;lpg=PA215&amp;amp;dq=%22Wilhelm+Hasenack%22+%22Rheinisch-Westf%C3%A4lischen+Instituts+f%C3%BCr+Wirtschaftsforschung%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=Wjj7WjxNaS&amp;amp;sig=UAJT-MfmrTSa4JO_UyjUMifjr-Y&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiw5_SO_LrVAhUDbVAKHbrbDhQQ6AEIMzAB#v=onepage&amp;amp;q=%22Wilhelm%20Hasenack%22%20%22Rheinisch-Westf%C3%A4lischen%20Instituts%20f%C3%BCr%20Wirtschaftsforschung%22&amp;amp;f=false|Abruf=2017-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 wurde Hasenack von der sowjetischen Besatzungsmacht aus seinem Amt als Hochschullehrer entlassen und siedelte 1947 mit seiner Familie nach Westdeutschland über, wo er im selben Jahr auf Bitte die Leitung der Betriebswirtschaftlichen Abteilung des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung in [[Essen]] übernahm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 wurde Hasenack auf den damals einzigen betriebswirtschaftlichen Lehrstuhl an der [[Universität Göttingen]] berufen und plante dort die Einführung des betriebswirtschaftlichen und des wirtschaftspädagogischen Studiums. Im gleichen Jahr gründete er die Zeitschrift [[Betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.uni-goettingen.de/de/historie/89465.html|titel=Historie - Georg-August-Universität Göttingen|autor=Georg-August-Universität Göttingen - Öffentlichkeitsarbeit|sprache=de|zugriff=2017-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 wurde Wilhelm Hasenack [[Emeritierung|emeritiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Im September 1961 hat die Deutsche Gesellschaft für Betriebswirtschaft Wilhelm Hasenack die Silberne [[Johann Friedrich Schär|Johann-Friedrich-Schär-Plakette]] verliehen.&lt;br /&gt;
* Im Dezember 1964 wurde Hasenack die Würde eines Dr. rerum politicarum honoris causa durch die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der [[Technische Universität Berlin|Technischen Universität Berlin]] verliehen.&lt;br /&gt;
* 1973 wurde Hasenack Ehrenmitglied des Verbandes der Diplom-Handelslehrer Niedersachsens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Betriebskalkulationen im Bankgewerbe&amp;#039;&amp;#039; (= Bank- und finanzwirtschaftliche Abhandlungen, Bd. 5). Springer 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unternehmertum und Wirtschaftslähmung. Die Dauerkrise in den deutschen Unternehmungen und die Voraussetzungen des wirtschaftlichen Aufstiegs&amp;#039;&amp;#039;. Brückenverlag, Berlin 1932 ([https://digi.econbiz.de/viewer/image/1011220512/3/ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Rechnungswesen der Unternehmung&amp;#039;&amp;#039;. Reclam, Leipzig 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Handels-Hochschule in Leipzig. Insbesondere ihre Arbeit im Kriege&amp;#039;&amp;#039;. Limpert, Dresden 1941 ([https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/339578/1 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beweggründe und Zeitpunkt der Demontage-Aktion&amp;#039;&amp;#039; (= Betriebsdemontagen als Reparationen, Bd. 1). Westdeutscher Verlag, Köln 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsgefahren an der Ruhr durch Demontagen&amp;#039;&amp;#039; (= Betriebsdemontagen als Reparationen, Bd. 2). Westdeutscher Verlag, Köln 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Betriebsraubbau und Wirtschaftslenkung&amp;#039;&amp;#039; (= Beiträge zur Betriebswirtschaft, Bd. 2). Heckner, Wolfenbüttel 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bilanz der Demontage. Nachkriegsmethoden internationaler Industriepolitik und ihr Einfluss auf die Zukunft der europäischen Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neuordnung des wirtschaftswissenschaftlichen Studiums&amp;#039;&amp;#039;. Gabler, Wiesbaden 1954.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Buchhaltung und Abschluß. Mit praktischen Übungen und Lösungen&amp;#039;&amp;#039;. Zwei Bände. Girardet, Essen 1954/1955.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Buchführung und Abschluß im betriebswirtschaftlichen Gesamtzusammenhang&amp;#039;&amp;#039;. 5. Aufl. Girardet, Essen 1964.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Humor in der Werbung. Zusammenhänge und Beispiele.&amp;#039;&amp;#039; Taylorix-Fachverlag, Stuttgart 1974.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arbeitshumanisierung und Betriebswirtschaft. Fließband- und Gruppenarbeit im Wettbewerb.&amp;#039;&amp;#039; Hanser, München 1977, ISBN 3-446-12324-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Jürgen Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Marxistisch-leninistische Wirtschaftswissenschaften nach sowjetischem Modell an den Hochschulen der SBZ/DDR: Legitimation und Propaganda für die Parteitage der SED&amp;#039;&amp;#039;. In: Hans-Jürgen Gerhard (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Struktur und Dimension. Festschrift für Karl Heinrich Kaufhold. Band 2: Neunzehntes und zwanzigstes Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1997.&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Engeleiter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gegenwartsfragen der Unternehmensführung. Festschrift zum 65. Geburtstag von Wilhelm Hasenack&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1966.&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Engeleiter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Unternehmen und Gesellschaft. Festschrift zum 75. Geburtstag von Wilhelm Hasenack&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1976.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. rer. pol. Dr. h. c. Wilhelm Hasenack.&amp;#039;&amp;#039; Kurzbiografie bei der Interessengemeinschaft Geschichte der Handelshochschule Leipzig e.&amp;amp;nbsp;V. ([https://www.igghhl.de/hasenack.pdf online], PDF, 200 kB).&lt;br /&gt;
* Klemens Grube und Jan Körnert: &amp;#039;&amp;#039;75 Jahre „Wagnis und Notwendigkeit“ – Wilhelm Hasenack und die Gründung der BFuP&amp;#039;&amp;#039;. In: Betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis (BFuP), 75. Jg., H. 6/2023, S. 697–713.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118546589}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118546589|VIAF=74644563}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hasenack, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HHL Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hasenack, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Wirtschaftswissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Juli 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schwelm]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. März 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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