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	<title>Wilhelm Hasemann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;M2k~dewiki: /* Einleitung */ +</title>
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		<updated>2024-09-02T17:11:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; +&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Maler. Zum Schauspieler siehe [[Wilhelm Hasemann (Schauspieler)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Hasemann by Conrad Ruf.jpg|mini|Wilhelm Hasemann]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirchgang in Gutach, Wilhelm Hasemann.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Kirchgang in Gutach]]&amp;#039;&amp;#039; (1895)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bollenhut (Hasemann).jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Gutacherin&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mühlenbacherin.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Mühlenbacherin&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hasemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. September]] [[1850]] in [[Mühlberg/Elbe]]; † [[28. November]] [[1913]] in [[Gutach (Schwarzwaldbahn)|Gutach]]) war ein deutscher [[Landschaftsmalerei|Landschafts-]] und [[Genremalerei|Genremaler]] und [[Illustrator]], der als „Schwarzwaldmaler“ bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Hasemann, der einzige Sohn des Mechanikers Wilhelm Hasemann, besuchte in der Zeit von 1856 bis 1864 die Bürgerschule in seinem Heimatort Mühlberg. Anschließend arbeitete er zwischen 1865 und 1867 in den Werkstätten seines Vaters. Ein erstes bemerkenswertes Werk entstand 1866 mit dem Bild &amp;#039;&amp;#039;Verunglückte Schlittenpartie&amp;#039;&amp;#039;. Anschließend studierte er bis Juni 1872 an der [[Königliche Akademie der Künste Berlin|Königlichen Akademie der Künste Berlin]], mit einer mehrmonatigen Unterbrechung 1870 durch Dienst als Krankenpfleger im [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Waltrud Heinemann |Titel=Leben und Wirken Wilhelm Hasemanns |Hrsg=Kunstmuseum Hasemann-Liebich |Sammelwerk=Wilhelm Hasemann. Sein Weg zum Schwarzwaldmaler |Ort=Gutach |Datum=2012 |ISBN= |Seiten=17 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Januar 1873 wechselte er für die Fortsetzung seiner Studien zu [[Karl Gussow]] an die [[Großherzoglich-Sächsische Kunstschule Weimar|Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule]] in [[Weimar]]. Nach einem mehrmonatigen Aufenthalt 1879 in München ging er 1880 zu [[Gustav Schönleber]] an die [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe|Großherzoglich Badische Kunstschule Karlsruhe]]. Ein Auftrag der [[Cotta’sche Verlagsbuchhandlung|Cotta’schen Verlagsbuchhandlung]] zur Illustration von [[Berthold Auerbach]]s Novelle „Die Frau Professorin“ führte ihn 1880 nach Gutach.&amp;lt;ref&amp;gt;Ansgar Barth: &amp;#039;&amp;#039;Der Schwarzwaldmaler Wilhelm Hasemann&amp;#039;&amp;#039;. In: Der Schwarzwald 1/2013, {{ISSN|0944-4505}}, S.&amp;amp;nbsp;5–7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Angezogen vom [[Schwarzwald]] und seinen Menschen wurde er im Ort sesshaft. Er schloss sich der [[Großherzoglich-Sächsische Kunstschule Weimar#Die Weimarer Malerschule|Weimarer Malerschule]] an und war im ausgehenden 19. Jahrhundert mit seinem Schwager [[Curt Liebich]] Gründer der Gutacher Malerkolonie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerisches Schaffen ==&lt;br /&gt;
Sein Werk umfasst vor allem Szenen aus dem ländlichen Leben in den unterschiedlichsten Techniken. Mit der Entdeckung der Gutacher Tracht und der [[Schwarzwaldhaus|Schwarzwaldgehöfte]] als künstlerisches [[Sujet]] prägten Hasemann und seine Gutacher Malerkollegen das Bild des Schwarzwalds. Wie der Heimatschriftsteller [[Heinrich Hansjakob]] waren sie Teil einer badischen Volkstrachtenbewegung. Ihre Werke wurden über illustrierte Zeitschriften und Bildpostkarten weit publiziert. Um die Wende zum 20. Jahrhundert fand beispielsweise Hasemanns Bild &amp;#039;&amp;#039;[[Kirchgang in Gutach]]&amp;#039;&amp;#039;, das [[Bollenhut]]-Trägerinnen zeigte, weite Verbreitung.&amp;lt;ref&amp;gt;Brigitte Heck: &amp;#039;&amp;#039;Ein Hut macht Karriere&amp;#039;&amp;#039;. In: Badisches Landesmuseum Karlsruhe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Baden! 900 Jahre – Geschichten eines Landes&amp;#039;&amp;#039;. Info-Verlag, Karlsruhe 2012, ISBN 978-3-937345-56-7, S. 256 (Katalog zur Großen Landesausstellung).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Hasemann heiratete 1889 Luise geborene Lichtenberg aus seiner Heimatstadt Mühlberg. Sein Schwager war der Maler [[Curt Liebich]], der auch in Weimar studierte und Hasemann erstmals 1891 in Gutach besuchte, um ihm Grüße aus Weimar zu überbringen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ansgar Barth |Titel=Curt Liebich. Ein Maler seiner Zeit |Hrsg=Kunstmuseum Hasemann-Liebich |Ort=Gutach |Datum=2018 |ISBN=978-3-9815594-1-5 |Seiten=17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Hasemanns Neffe war der Berliner Bildhauer und Graphiker [[Arminius Hasemann]]. Sein Sohn [[Walter Hasemann]] wurde Badischer Landesgeologe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Hasemann war Ehrenbürger von Gutach. Er erhielt 1898 vom badischen Großherzog [[Friedrich I. (Baden, Großherzog)|Friedrich I.]] den Titel „Professor“. In Gutach sind nach ihm die Grund- und Hauptschule sowie das Kunstmuseum benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kunstmuseum Hasemann-Liebich: {{Webarchiv|url=http://www.kunstmuseum-hasemann-liebich.de/hasemann---liebich.html |wayback=20210107224018 |text=Wilhelm Hasemann |archiv-bot=2024-06-14 17:12:37 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem trägt die Schutzhütte auf dem [[Farrenkopf (Hausach)|Farrenkopf]] am [[Westweg]] zwischen [[Hausach]] und [[Schonach im Schwarzwald|Schonach]] seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtteil [[Waldsee (Freiburg im Breisgau)|Waldsee]] der Stadt [[Freiburg im Breisgau]] erinnert ein Straßenname an den Maler Hasemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
*Gemüsemarkt in einem Thüringer Gebirgsdorf (1874)&lt;br /&gt;
*Eine Kirmes in Thüringen (1877)&lt;br /&gt;
*Der Oberlehof (1883)&lt;br /&gt;
*Im Herrgottswinkel (nach 1883)&lt;br /&gt;
*Geteilte Freude, doppelte Freude (um 1884)&lt;br /&gt;
*Fleißige Hände (1885)&lt;br /&gt;
*Das Bild vom Schatz (1888)&lt;br /&gt;
*Vor der Wallfahrtskirche in Triberg (1891)&lt;br /&gt;
*Edle Reiser (1893)&lt;br /&gt;
*Erika (1894)&lt;br /&gt;
*Kirchgang in Gutach (1895)&lt;br /&gt;
*Schwarzwälder Spinnstube (1901)&lt;br /&gt;
*Sonntag im Gutachtal (1903)&lt;br /&gt;
*An der Gutach (1905)&lt;br /&gt;
*Karfunkelstadt (1906)&lt;br /&gt;
*Porträt des Pfarrers Heinrich Hansjakob (1907)&lt;br /&gt;
*Blühender Ginster (1907)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Illustrationen ==&lt;br /&gt;
*Berthold Auerbach, Lorle, die Frau Professorin. Mit 72 Illustrationen von Wilhelm Hasemann. Stuttgart, Verlag der J. G. Cotta’schen Buchhandlung 1885.&lt;br /&gt;
*Theodor Storm, Immensee. Mit 25 Heliogravüren nach W. Hasemann und Professor Edmund Kanoldt. Leipzig, C. F. Amelangs Verlag, 1887.&lt;br /&gt;
*Wilhelm Jensen, Der Schwarzwald. Mit Illustrationen von Wilhelm Hasemann, Emil Lugo, Max Roman, Wilhelm Volz, Karl Eyth u. A. Berlin, H. Reuther’s Verlagbuchhandlung 1890.&lt;br /&gt;
*Heinrich Hansjakob, Der Vogt auf Mühlstein. Eine Erzählung aus dem Schwarzwald. Prachtausgabe mit acht Heliogravüren nach Original-Zeichnungen von Professor Wilhelm Hasemann. Freiburg im Breisgau, Herdersche Verlagsbuchhandlung, 1895.&lt;br /&gt;
*Heinrich Hansjakob, Waldleute. Erzählungen. Illustriert von W. Hasemann. Stuttgart, Verlag von Adolf Bonz &amp;amp; Comp. 1897.&lt;br /&gt;
*Heinrich Hansjakob, Erinnerungen einer alten Schwarzwälderin. Illustriert von W. Hasemann. Stuttgart, Verlag von Adolf Bonz &amp;amp; Comp. 1898.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermine Villinger]]: &amp;#039;&amp;#039;W. Hasemann und sein Künstlerheim im Schwarzwald&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Velhagen und Klasings Monatshefte&amp;#039;&amp;#039;. Jg. 8 (1893/94), Bd. 2, Heft 9, Mai 1894, S. 297–305.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Eris Busse]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Schwarzwaldmaler Wilhelm Hasemann&amp;#039;&amp;#039;. Konkordia-Verlag, Bühl 1921 (= &amp;#039;&amp;#039;Lug ins Land!&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1).&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Vögely]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Schwarzwaldmaler Wilhelm Hasemann (1850–1913)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Heimat]]&amp;#039;&amp;#039; 69 (1989) S. 13–25 ([http://www.badische-heimat.de/landeskunde/rhein/volkskunde/archiv/texte/bh8901401.htm online]).&lt;br /&gt;
* [[Georg Kuhlins|Georg A. Kuhlins]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hasemann, Ein Maler aus dem Kreis Liebenwerda&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Elster&amp;#039;&amp;#039; Nr. 29 (606), Kreismuseum Bad Liebenwerda 1988.&lt;br /&gt;
* Kunstverein Hasemann-Liebich Gutach e. V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hasemann (1850–1913). Sein Weg zum Schwarzwaldmaler&amp;#039;&amp;#039;. Gutach 2012, ISBN 978-3-9815594-0-8&lt;br /&gt;
* Ansgar Barth: &amp;#039;&amp;#039;Schwarzwaldmaler Wilhelm Hasemann 1850–1913&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Badische Heimat&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 93 (2013), Heft 4, S. 775–778 ([https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/deliver/index/docId/476/file/BLB_Barth_Wilhelm_Hasemann.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Mirja Straub (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hasemann und die Erfindung des Schwarzwalds. Begleitbuch zur Ausstellung des Augustinermuseums, Städtische Museen Freiburg&amp;#039;&amp;#039;. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2023, ISBN  978-3-7319-1350-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kunstmuseum-hasemann-liebich.de/ Kunstmuseum Hasemann-Liebich in Gutach]&lt;br /&gt;
* [http://www.landeskunde-online.de/rhein/volkskunde/trachten/hasemann/index.htm Bilder von Wilhelm Hasemann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116511656|LCCN=n94088416|VIAF=67218895}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hasemann, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarzwaldmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Gutach (Schwarzwaldbahn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1850]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hasemann, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Landschafts- und Genremaler und Illustrator&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. September 1850&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mühlberg/Elbe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. November 1913&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gutach (Schwarzwaldbahn)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M2k~dewiki</name></author>
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