<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wilhelm_Hansmann</id>
	<title>Wilhelm Hansmann - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wilhelm_Hansmann"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Hansmann&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T15:14:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Hansmann&amp;diff=1507470&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Goesseln am 24. September 2025 um 15:01 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Hansmann&amp;diff=1507470&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-24T15:01:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hansmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Oktober]] [[1886]] in [[Eichlinghofen]]; † [[27. Oktober]] [[1963]] in [[Dortmund]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Er war [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] der [[Landkreis Hörde|Landkreise Hörde]] und [[Ennepe-Ruhr-Kreis|Ennepe-Ruhr]], [[Freistaat Preußen|preußischer]] und [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischer]] [[Landtagsabgeordneter]] und von 1946 bis 1954 [[Oberstadtdirektor]] in Dortmund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilhelm war das älteste von neun Kindern des Politikers [[Heinrich Hansmann]] und seiner Ehefrau Emma Hansmann, geborene Ruhfus. Er machte zunächst eine Lehre als Gärtner und besuchte dann das [[Gelehrtenschule des Johanneums|Johanneum]] in Hamburg. Am 5.&amp;amp;nbsp;Februar 1905 trat er in die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) ein und übernahm die Leitung des Eichlinghofer Ortsvereins von seinem Vater. Von 1906 bis 1908 besuchte er die [[Volkshochschule|Freie Hochschule]] in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde er zum [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Heer]] eingezogen und nahm als Soldat an den Schlachten um [[Festungsring Lüttich|Lüttich]], [[Schlacht um Verdun|Verdun]] und Reims teil. Diese Erfahrungen machten ihn zum überzeugten Kriegsgegner. Er kehrte verwundet in seine Heimat zurück und begann erneut mit der politischen Arbeit. Er war zunächst Arbeiter- und Soldatenrat in [[Arnsberg]]. Dort freundete er sich mit der Familie des Regierungspräsidenten [[Max König (Politiker, Mai 1868)|Max König]] an. Dessen Tochter, Rosa Eleonore König heiratete er 1920, sie verstarb jedoch schon drei Jahre später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1919 bis zu dessen Eingemeindung nach Dortmund 1928 war Wilhelm Hansmann [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] des [[Landkreis Hörde|Landkreises Hörde]].  Er setzte sich vor allem sozialpolitisch ein, etwa bei der Einrichtung von Kinderheimen oder im Wohnungsbau. Daneben war er unter anderem an der Gründung der [[Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen|Vereinigten Elektrizitätswerke Westfalen AG (VEW)]] und der [[Dortmunder Energie- und Wasserversorgung|Dortmunder Wasserwerke GmbH]] beteiligt. Hansmann heiratete erneut, diesmal die Ärztin Charlotte Hansmann, geborene Steinkopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1928 gehörte er dem [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]] an, ein Jahr später wurde er erneut Landrat, diesmal im [[Ennepe-Ruhr-Kreis]]. Im Zuge einer Affäre um von ihm über die Moral der Soldaten während des Ersten Weltkriegs getätigter Äußerungen verlor er die Position des Landrates am 23. Juni 1931 nach Beschluss des preußischen Staatsministeriums. Der Justizreferendar [[Hans Bernd Gisevius]], Düsseldorf, hatte behauptet, Hansmann habe in größeren Versammlungen von den deutschen Frontsoldaten gesagt, dass sie &amp;quot;besoffen wie die Schweine&amp;quot; zum Sturm gegangen wären. Nur dann hätten sie Mut und Tapferkeit gezeigt, wenn sie unter Alkohol gestanden hätten. Das Landgericht Düsseldorf bestätigte in einem Urteil am 29. August 1931 den Wahrheitsbeweis dieser Behauptung des Beklagten Dr. Gisevius, obgleich nicht alle geladenen Zeugen dies eindeutig bestätigen konnten und der frühere Landrat Hansmann dies auch bestritt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bochumer Anzeiger vom 31. August 1931: &amp;#039;&amp;#039;Landrat Hansmann entgleist&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Unmittelbar nach der [[Machtergreifung]] erhielt er [[Redeverbot]]. Am 17.&amp;amp;nbsp;März 1933 wurde er von Nationalsozialisten überfallen und misshandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe seiner Schwester Martha Neumann (geb. Hansmann) floh Hansmann über Düsseldorf und Köln nach [[Saarbrücken]], wo er sich aktiv im Widerstand gegen die Nationalsozialisten engagierte. Das [[Saargebiet]] stand von 1920 bis 1935 unter französischer Verwaltung. Hansmann stand im August 1933 auf der [[Erste Ausbürgerungsliste des Deutschen Reichs von 1933|Ersten Ausbürgerungsliste des Deutschen Reichs]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Michael Hepp |Titel=Die Ausbürgerung deutscher Staatsangehöriger 1933–45 nach den im Reichsanzeiger veröffentlichten Listen |Band=Band 1: Listen in chronologischer Reihenfolge |Verlag=De Gruyter Saur |Ort=München |Datum=1985 |ISBN=978-3-11-095062-5 |Seiten=3 |Kommentar=Nachdruck von 2010}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Anschluss des Saargebiets emigrierte er ins französische Morsbach (bei [[Forbach (Moselle)|Forbach]]), die Genehmigung zum Aufenthalt in Grenznähe hatte er vom französischen Innenminister [[Albert Sarraut]] persönlich erhalten. Er schloss sich kurzfristig der [[Résistance]] an und emigrierte 1942 ins schweizerische [[Winterthur]]-[[Seen (Winterthur)|Seen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Hansmann Herne 1946.jpg|mini|Wilhelm Hansmann spricht in  Herne 1946]]&lt;br /&gt;
Am 30.&amp;amp;nbsp;Oktober 1945 kehrte er nach Dortmund zurück und nahm die politische Arbeit wieder auf. Er war Mitbegründer der [[Europäische Bürgermeistervereinigung|Europäischen Bürgermeistervereinigung]] und gehörte dem ersten Ratsgremium nach dem Zweiten Weltkrieg an. Anfang 1946 war er für kurze Zeit Oberbürgermeister der Stadt Dortmund. Am 16.&amp;amp;nbsp;April 1946 wurde er zum [[Oberstadtdirektor]] Dortmunds gewählt. Er wurde Mitglied des [[Ernannter Landtag (Nordrhein-Westfalen)|Ernannten Landtags von Nordrhein-Westfalen]], konzentrierte sich aber anschließend wieder auf die Kommunalpolitik. In seine Ära fiel der Wiederaufbau der Stadt, darunter auch der Neubau der [[Westfalenhallen|Westfalenhalle]], der Bau des [[Theater Dortmund|Theaters am Hiltropwall]] und des neuen Stadthauses. Auf seine Initiative geht der hohe Grünanteil in Dortmund zurück sowie die Gründung des [[Zoo Dortmund|Dortmunder Zoos]]. Er war außerdem an der Gründung der [[Sozialakademie Dortmund]] und der [[Auslandsgesellschaft Nordrhein-Westfalen]] beteiligt. Für die Stadt Dortmund nahm er Mitgliedschaften im [[Landschaftsverband Westfalen-Lippe]], im [[Ruhrtalsperrenverein]] und im [[Ruhrsiedlungsverband]] wahr. Seine Amtszeit wurde per Ratsbeschluss mehrfach über die Pensionsgrenze verlängert, am 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 1954 legte er schließlich sein Amt als Oberstadtdirektor nieder. Er vertrat die Stadt aber weiterhin als Aufsichtsratsvorsitzender der VEW (1946–1963),&amp;lt;ref&amp;gt;VEW AG (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mehr als Energie. Die Unternehmensgeschichte der VEW 1925–2000.&amp;#039;&amp;#039; Klartext Verlag, Essen 2000, ISBN 978-3-88474-890-9, S. 391.&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Dortmunder Stadtwerke]] und der [[Konsumgenossenschaft]] Dortmund-Hamm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Hansmann starb im Jahr 1963 in Dortmund.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBD&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Günther Högl |Hrsg=Hans Bohrmann |Titel=Hansmann, Wilhelm |Sammelwerk=Biographien bedeutender Dortmunder. Menschen in, aus und für Dortmund |Band=3 |Verlag=Klartext |Ort=Essen |Datum=2001 |ISBN=3-88474-954-4 |Seiten=93 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Hansmann wurde am 17.&amp;amp;nbsp;Dezember 1956 die Ehrenbürgerschaft der Stadt Dortmund verliehen. Er war der erste Träger dieser Auszeichnung in Dortmund nach dem Zweiten Weltkrieg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBD&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Begegnungsstätte für ältere Menschen (Wilhelm-Hansmann-Haus) in Dortmund und eine Kleingartenanlage in Dortmund-Wambel sind nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Stadt Dortmund&lt;br /&gt;
   |Titel=Wilhelm Hansmann. Leben und Wirken&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Feierstunde am 29.&amp;amp;nbsp;Oktober 1986 zum Gedenken an den 100.&amp;amp;nbsp;Geburtstag von Wilhelm Hansmann, früherer Oberbürgermeister und langjähriger Oberstadtdirektor in Dortmund&lt;br /&gt;
   |Ort=Dortmund&lt;br /&gt;
   |Datum=1986}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hansmann&amp;#039;&amp;#039;, in: Klaus Pfeiffer, Joachim Rott: &amp;#039;&amp;#039;Die erste Ausbürgerungsliste vom 25. August 1933&amp;#039;&amp;#039;. Berlin: Hentrich &amp;amp; Hentrich, 2016, S. 45f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hansmann, Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur, 1980, S. 269f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|ID=00425}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wirindortmund.de/hombruch/wilhelm-hansmann-persoenlichkeiten-des-stadtbezirks-hombruch-89811 Webseite zu Wilhelm Hansmann] bei www.wirindortmund.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister von Dortmund}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1049346033|VIAF=307310226}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hansmann, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Regierungsbezirk Arnsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Ennepe-Ruhr-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Résistancekämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstadtdirektor (Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Dortmund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatenloser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hansmann, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Oktober 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eichlinghofen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Oktober 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dortmund]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
	</entry>
</feed>