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	<title>Wilhelm Hahnemann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T22:39:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Hahnemann&amp;diff=140907&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernhard Diener: /* Erfolgreicher Verbinder bei Admira und Wacker */ Tippfehlerberichtigung</title>
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		<updated>2025-10-08T06:31:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Erfolgreicher Verbinder bei Admira und Wacker: &lt;/span&gt; Tippfehlerberichtigung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm „Willy“ Hahnemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. April]] [[1914]] in [[Wien]]; † [[23. August]] [[1991]] ebenda) war ein [[österreich]]ischer [[Fußball]]spieler und [[Fußballtrainer|-trainer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Verbinder wurde er mit [[SK Admira Wien|Admira Wien]] und [[SC Wacker Wien|Wacker Wien]] insgesamt sechsmal [[Österreichischer Meister (Fußball)|österreichischer Meister]] und zählt mit 230 Toren zu den [[Liste der Fußball-Torschützenkönige (Österreich)|besten Schützen]] der Liga. Als Trainer gewann er mit dem [[Grasshopper Club Zürich]] die [[Schweizer Meister (Fussball)|Schweizer Meisterschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Erfolgreicher Verbinder bei Admira und Wacker ===&lt;br /&gt;
Willy Hahenmann begann seine Fußballerkarriere beim [[SR Donaufeld]], von dem er 1931 in die [[Fußball-Bundesliga (Österreich)|I. Liga]] zum [[SK Admira Wien]] kam. Er konnte sich hier rasch als Linksverbinder etablieren und machte sich auch im Schatten des berühmten Jedleseer linken Flügel [[Anton Schall (Fußballspieler)|Schall]]-[[Adolf Vogl (Fußballspieler)|Vogl]] rasch einen Namen. In der Saison [[Österreichische Fußballmeisterschaft 1935/36|1935/36]] konnte er sogar [[Liste der Fußball-Torschützenkönige (Österreich)|österreichischer Schützenkönig]] werden. Willy Hahnemanns Partner als Rechtsaußen bei der Admira hieß in dieser Zeit [[Leopold Vogl (Fußballspieler)|Leopold Vogl]]. Er selbst galt als umsichtiger, schusskräftiger Stürmer mit gutem Kopfballspiel und technischer Beschlagenheit. In der Zeit bis 1939 konnte der Zigeuner, wie er auf Grund seines Teints gerufen wurde, allein fünf [[österreichischer Meister (Fußball)|österreichische Meisterschaften]] mit den Botanikern sammeln sowie zweimal den [[ÖFB-Cup]] gewinnen. Beim berühmten 8:0-Sieg über Rapid im Cupfinale 1934 trat er als dreifacher Torschütze in Erscheinung. Krönender Höhepunkt Hahnemanns Admirakarriere war jedoch der Einzug in das [[Mitropapokal 1934|Finale 1934]] des [[Mitropapokal (Fußball)|Mitropacups]], wo er auch zwei Tore gegen [[SSC Neapel|Neapel]] sowie Treffer gegen [[AC Sparta Prag|Sparta]] und [[Juventus Turin|Juventus]] beisteuerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich Willy Hahnemann auch international beim Verein beweisen konnte, gab er am 12. Mai 1935 gegen [[Polnische Fußballnationalmannschaft|Polen]] sein Debüt in der [[österreichische Fußballnationalmannschaft|Nationalmannschaft]] und schoss beim 5:2 auch ein Tor. In den folgenden Jahren gehörte er zum Stammaufgebot des Teams, die [[Anschluss Österreichs|Annexion Österreichs]] sowie der Zweite Weltkrieg zum Höhepunkt seiner Karriere bedeuteten aber einen schweren Einschnitt. Serienmeister Admira stürzte ab, er selbst blieb, wurde aber Stammspieler der [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|reichsdeutschen Mannschaft]], mit der er in allerdings sportlich wenig wertvollen Ländermatches mit besetzten und verbündeten Gebieten zu zahlreichen Torerfolgen kam. So erzielte er am 1. September 1940 beim 13:0 gegen Finnland sechs Treffer und erreichte damit – hinter den zehn Treffern, die Gottfried Fuchs bei den Olympischen Spielen 1912 gegen Russland erzielt hatte – die zweithöchste Torzahl eines Spielers in der Geschichte der deutschen Nationalmannschaft überhaupt. Willy Hahnemann zählte auch zu jenen österreichischen Spielern, die im reichsdeutschen Team an der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1938|Weltmeisterschaft 1938]] teilnahmen, wobei er im Wiederholungsspiel gegen die Schweiz das 1:0 erzielte. Nach Kriegsende sah sich der Admiraner aufgrund seines Wohnorts im damals viergeteilten Wien zu einem Übertritt zum [[SC Wacker Wien]] gezwungen, wo er nahtlos an alte Erfolge anschließen konnte und 1947 das Double gewann. Als bester Torschütze des Vereins in der Meisterschaft und mit zwei Treffern im Cupfinale beim 4:3 gegen die [[FK Austria Wien|Austria]] hatte er maßgeblichen Anteil an den einzigen beiden nationalen Wacker-Titeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriereende, Trainertätigkeiten und Ausklang als Tennisspieler ===&lt;br /&gt;
Willy Hahnemann zählte auch wieder zu den Fixstarten im österreichischen Nationalteam und durfte zum Abschluss seiner internationalen Karriere das rot-weiß-rote Team bei den [[Olympische Sommerspiele 1948/Fußball/Österreich|Olympischen Spielen 1948]] als Kapitän aufs Feld führen. Der Stürmer ließ sich aber auch nicht durch die Feuerzeugaffaire 1949 aus der Ruhe bringen und blieb noch bis 1952 Stammspieler bei Wacker in der A-Liga, in der er insgesamt 221 Tore geschossen hatte. Der Stürmer nahm daraufhin den Trainerposten bei der [[First Vienna FC 1894|Vienna]] an, mit der er in seinem ersten Trainerjahr 1953 den vierten Rang erreichte. Im Anschluss daran löste er 1953 Hans Krauß als Trainer der [[SpVgg Greuther Fürth|SpVgg Fürth]] in der deutschen [[Fußball-Oberliga Süd|Oberliga Süd]] ab, wo er insgesamt zwei Jahre blieb. Es lockte ihn schließlich der [[Grasshopper Club Zürich]] in die Schweiz. Willy Hahnemann blieb insgesamt drei Saisonen beim einstigen [[Karl Rappan|Rappan]]-Verein und gewann dabei 1956 das Double aus [[Schweizer Meister (Fussball)|Meisterschaft]] und [[Swisscom Cup|Schweizer Cup]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 wechselte er für ein Jahr in die [[Challenge League|Nationalliga B]] zum [[FC Biel-Bienne]], wo der Aufstieg in die NLA nur knapp verpasst wurde. Willy Hahnemann wurde daraufhin aber von Wacker zurück nach Meidling gerufen, nachdem die Schwarz-Weißen immer stärker in Schwierigkeiten kamen. Letztlich musste der ehemalige Stürmer auf Grund eines Spielermangels sich selbst in einer A-Liga-Partie gegen die Vienna einwechseln und schoss als 45-Jähriger auch noch sein 230. Meisterschaftstor. 1961/62 nahm der Wiener noch einmal ein Engagement beim FC Biel-Bienne an, ehe er sich vom Profifußball zurückzog. Als Spielertrainer des Hütteldorfer ACs in der 3. Wiener Klasse wurde er aber sogar noch Torschützenkönig und letztlich noch für die Saison [[Schweizer Fussballmeisterschaft 1966/67|1966/67]] von [[Lausanne-Sports]] zurück in die NLA geholt, wo er unter Karl Rappen noch einmal das Cupfinale erreichte. Von 1968 bis 1970 trainierte Hahnemann den zweitklassigen [[Wiener AC]] und anschließend in der [[1. Amateurliga Schwarzwald-Bodensee 1970/71]] den [[FV Biberach]], mit dem er Vizemeister wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willy Hahnemann blieb stets sportlich weiter aktiv, zählte unter den Senioren zu den besten Tennisspielern des Landes und verdiente sich entsprechend als Tennistrainer. Im 78. Lebensjahr brach Willy Hahnemann tot auf dem Tennisplatz zusammen. Er wurde am [[Kagraner Friedhof]] bestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verstorbenensuche&amp;quot;&amp;gt;{{Verstorbenensuche Wien |Name=Wilhelm Hahnemann |Friedhof=Kagran |Jahr=1991}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1993 wurde in Wien-[[Floridsdorf]] (21. Bezirk) die &amp;#039;&amp;#039;Hahnemanngasse&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolge ==&lt;br /&gt;
* [[Zentropacup]][[Zentropacup#Finale|-Finalist 1951]]&lt;br /&gt;
* 1 × [[Mitropapokal (Fußball)|Mitropapokal]][[Mitropapokal 1934#Finale|-Finalist 1934]]&lt;br /&gt;
* 6 × [[Österreichischer Meister (Fußball)|Österreichischer Meister]]: 1932, 1934, 1936, 1937, 1939, 1947&lt;br /&gt;
* 1 × [[Schweizer Meister (Fussball)|Schweizer Meister]]: 1956 (Trainer)&lt;br /&gt;
* 3 × [[ÖFB-Cup|Österreichischer Cupsieger]]: 1932, 1934, 1947&lt;br /&gt;
* 1 × [[Swisscom Cup|Schweizer Cupsieger]]: 1956 (Trainer)&lt;br /&gt;
* 23 Spiele und 4 Tore für die [[österreichische Fußballnationalmannschaft]] von 1935 bis 1937 und 1946 bis 1948&lt;br /&gt;
* 23 Länderspiele und 16 Tore für die [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|reichsdeutsche Fußballnationalmannschaft]] von 1938 bis 1941&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|24047}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Torschützenkönige der österreichischen Fußballmeisterschaft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hahnemann, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (SK Admira Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (SC Wacker Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (FC Lausanne-Sport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Meister (Fußball)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (First Vienna FC)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (SpVgg Greuther Fürth)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (Grasshopper Club Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (FC Biel-Bienne)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (SC Wacker Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (Wiener AC)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer an einer Fußball-Weltmeisterschaft (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hahnemann, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hahnemann, Willy (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Fußballspieler und -trainer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. April 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. August 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernhard Diener</name></author>
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