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	<title>Wilhelm Gutbrod - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;PatrickBrauns: /* Fahrzeugbauer */</title>
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		<updated>2021-03-29T23:02:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Fahrzeugbauer&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Gutbrod&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Februar]] [[1890]] in [[Gerlingen|Gerlingen bei Stuttgart]]; † [[9. August]] [[1948]] in [[Plochingen|Plochingen am Neckar]]) war ein Erfinder und Unternehmer im Fahrzeugbau. Er entwickelte zahlreiche Motorräder und Automobile, Dreirad- und Vierrad-Lieferwagen sowie Rasenmäher, die unter den Markennamen &amp;#039;&amp;#039;Standard&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Gutbrod (Unternehmen)|Gutbrod]]&amp;#039;&amp;#039; vermarktet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauernsohn ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Gutbrod wurde am 26. Februar 1890 in Gerlingen bei Stuttgart in eine Bauernfamilie hineingeboren und wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Er besuchte an seinem Heimatort die Volksschule und machte danach eine Lehre als Dreher und Werkzeugmacher im benachbarten [[Korntal-Münchingen|Korntal]]. Offenbar fiel er durch gute Auffassungsgabe und Fleiß auf, da man ihn bereits im zweiten Lehrjahr auf Baustellen als Vorarbeiter einsetzte. Nach Beendigung seiner Lehre arbeitete Gutbrod beim noch jungen Feinmechanik- und Elektrotechnik-Unternehmen [[Robert Bosch (Unternehmen)|Bosch]] in Stuttgart. Dort besuchte er neben seiner Arbeit auch Abendkurse an der Maschinenbauschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soldat und Student ==&lt;br /&gt;
Von 1910 bis 1912 leistete Wilhelm Gutbrod beim [[Artillerie]]regiment 65 im [[Württemberg|württembergischen]] [[Ludwigsburg]] seinen Wehrdienst ab. Anschließend begann er trotz knapper Geldmittel ein Studium an der Maschinenbauschule in [[Esslingen am Neckar|Eßlingen am Neckar]]. Weil er bei der dortigen Aufnahmeprüfung besonders gut abschnitt, wurde ihm das Schulgeld erlassen. Mit Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] rückte er 1914 in sein Ludwigsburger Stammregiment ein, wechselte aber 1915 freiwillig von der Artillerie zu den noch im Aufbau befindlichen [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|Fliegertruppen]]. Aufgrund seiner technischen Fähigkeiten wurde er als Ausbilder für Motorenbau an die Motorenschule in [[Stuttgart-Untertürkheim|Untertürkheim]] abkommandiert. Während des Krieges setzte er sein Maschinenbau-Studium an der Abendschule fort. 1918 konnte Gutbrod das reguläre Studium an der Maschinenbauschule in Eßlingen wieder aufnehmen und 1919 mit der [[Ingenieur]]sprüfung erfolgreich abschließen. Für seine Abschlussprüfung hatte er ein Zweitakt-[[Motorrad]] entworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits zuvor, am [[26. Mai]] [[1917]], hatte er Pauline Maria Hahn geheiratet. Im April 1918 wurde sein erster von zwei Söhnen, Walter, geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ingenieur ==&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium ging Wilhelm Gutbrod im Oktober 1919 als Betriebsleiter zum Unternehmen [[Kaelble]] nach [[Backnang]], das [[Straßenwalze|Motorstraßenwalzen]] herstellte. Dort konstruierte und baute er den ersten Dieselmotor für die Kaelble-Walzen. 1923 wechselte er zum Stuttgarter Unternehmen Klotz, wo Gutbrods für die Ingenieursprüfung entworfenes Zweitakt-Motorrad fast unverändert gebaut wurde. Dieses Motorrad erreichte eine Geschwindigkeit von fast 130 Kilometern in der Stunde und erzielte in den folgenden Jahren bei Motorradrennen mehrere Erfolge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:ZweiRadMuseumNSU Standard BS500.JPG|thumb|Ein Motorrad vom Typ &amp;#039;&amp;#039;Standard BS 500&amp;#039;&amp;#039; von 1932 im Deutschen Zweirad- und NSU-Museum in Neckarsulm.]]&lt;br /&gt;
[[Bild:StandardSuperior.jpg|thumb|Werbung für den ersten &amp;quot;Volkswagen&amp;quot; vom Typ &amp;#039;&amp;#039;Gutbrod Superior 500&amp;#039;&amp;#039; von 1933.]]&lt;br /&gt;
== Fahrzeugbauer ==&lt;br /&gt;
1926 machte sich Wilhelm Gutbrod gemeinsam mit dem kaufmännischen Leiter des Unternehmens Klotz, Gustav Rau, selbständig und gründete 1926 in den ehemaligen Pferdeställen einer Ludwigsburger Kaserne die [[Gutbrod (Unternehmen)|Standard-Fahrzeugfabrik GmbH]]. Gutbrod selbst fungierte als technischer Leiter und Geschäftsführer der Firma. Das Unternehmen zog 1933 nach [[Stuttgart-Feuerbach]] und 1937 nach [[Plochingen]] am Neckar um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen begann 1926 mit dem Bau von Motorrädern der Marke &amp;#039;&amp;#039;Standard&amp;#039;&amp;#039; und 1933 mit der Produktion von Automobilen sowie Dreirad- und Vierrad-Lieferwagen der Marke &amp;#039;&amp;#039;Gutbrod&amp;#039;&amp;#039;. Die Motorräder errangen in den folgenden Jahren national und international zahlreiche Erfolge bei Rennen und Langstreckenfahrten. Das erste Automobil der Firma vom Typ &amp;#039;&amp;#039;Gutbrod Superior 500&amp;#039;&amp;#039; wurde noch vor dem späteren VW als erster &amp;quot;Volkswagen&amp;quot; vermarktet. Die Lieferwagen waren vor allem wegen ihrer Robustheit sehr erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kam die Produktion vollständig zum Erliegen. 1946 wurde das Werk in Plochingen teilweise demontiert. Obwohl Wilhelm Gutbrod bereits gegen Ende des Krieges schwer erkrankt war, leitete er noch den Wiederaufbau des Unternehmens ein, bevor er am 9. August 1948 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod führte der älteste Sohn Walter Gutbrod die Firma weiter, doch schon 1953 musste das Unternehmen wegen Zahlungsunfähigkeit teilweise verkauft werden. Heute werden unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Gutbrod&amp;#039;&amp;#039; noch Hand- und Aufsitzmäher, Vertikutierer und Motorhacken vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otfried Jaus / Peter Kaiser: Neben den Großen: Standard Gutbrod&lt;br /&gt;
* [http://68957.homepagemodules.de/t380f28-Die-Gruenderjahre.html Faksimiles der Manuskriptseiten zum Leben von Wilhelm Gutbrod]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.standard-gutbrod.de/Die_Marke/Der_Grunder/der_grunder.html Über Wilhelm Gutbrod]&lt;br /&gt;
* [http://www.gutbrod-online.net/pages/geschichte/geschichte.html Firmengeschichte auf der offiziellen Gutbrod-Homepage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012798909|VIAF=171829269}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gutbrod, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gutbrod, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Erfinder und Unternehmer im Fahrzeugbau&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Februar 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gerlingen|Gerlingen bei Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. August 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Plochingen|Plochingen am Neckar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PatrickBrauns</name></author>
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