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	<title>Wilhelm Gustloff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;JoeHard: Die letzte Textänderung von ~2026-42660-8 wurde verworfen und die Version 261517916 von ~2025-33341-65 wiederhergestellt.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-42660-8&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-42660-8&quot;&gt;~2026-42660-8&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/261517916&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/261517916&quot;&gt;261517916&lt;/a&gt; von ~2025-33341-65 wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Person Wilhelm Gustloff, zum KdF-Schiff siehe [[Wilhelm Gustloff (Schiff)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm-Gustloff.jpg|mini|Wilhelm Gustloff]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Gustloff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Januar]] [[1895]] in [[Schwerin]]; † [[4. Februar]] [[1936]] in [[Davos]], [[Schweiz]]) war ein deutscher [[Nationalsozialismus|Nationalsozialist]] und Landesgruppenleiter der [[NSDAP/AO|NSDAP-Auslandsorganisation]] (AO) in der Schweiz. Nach ihm wurden die [[Wilhelm-Gustloff-Stiftung]] und das [[Kraft durch Freude|KdF]]-Kreuzfahrtschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Wilhelm Gustloff (Schiff)|Wilhelm Gustloff]]&amp;#039;&amp;#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliches ==&lt;br /&gt;
Gustloff schloss die mittlere Reife ab und beendete eine Lehre als Bankkaufmann. Er hatte ein chronisches Lungenleiden und einen angegriffenen Kehlkopf, weshalb er im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nicht als Soldat einberufen wurde. 1917 siedelte er nach Davos über, um das Lungenleiden auszukurieren, und blieb danach in der Schweiz. Er fand eine Anstellung am [[Physikalisch-Meteorologisches Observatorium|Physikalisch-Meteorologischen Observatorium]] in Davos. 1923 heiratete Gustloff in [[Schwerin]] die Postbeamtentochter Hedwig Schoknecht. Die Ehe blieb kinderlos.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bollier 30&amp;quot;&amp;gt;Peter Bollier: &amp;#039;&amp;#039;Die NSDAP unter dem Alpenfirn. Geschichte einer existenziellen Herausforderung für Davos, Graubünden und die Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. Bündner Monatsblatt Verlag Desertina, 2016, ISBN 978-3-85637-490-7, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteitätigkeit ==&lt;br /&gt;
1921 wurde Gustloff Mitglied des [[Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund|Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes]], trat 1927&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bollier 30&amp;quot; /&amp;gt; der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei und war ab 1932 hauptamtlicher Landesgruppenleiter der [[NSDAP/AO|NSDAP-Auslandsorganisation]] in der Schweiz und zugleich Obmann der [[Hilfskasse der NSDAP]]. Nach der [[Machtergreifung der Nationalsozialisten]] im Deutschen Reich im Januar 1933 verstärkte Gustloff seine Aktivitäten und legte ein Netz von „Stützpunkten“ in Bern, Glarus, Lausanne und Zuoz und [[NSDAP-Ortsgruppe]]n in Davos, Lugano, Zürich und Basel an. Mitte 1934 waren es bereits 27 Stützpunkte, 14 Ortsgruppen, an sieben Orten gab es [[Hitlerjugend|HJ-]] und [[Bund Deutscher Mädel|BDM-Gruppen]], und eine ausgebaute Landesorganisation mit Sekretariat, Adjutant, Propagandaleiter, Schatzmeister und Presseobmann. Bis 1936 warb er unter den 100.000 [[Auslandsdeutsche]]n in der Schweiz mehr als 5.000 als Parteimitglieder an und fand für den Nationalsozialismus auch unter den Schweizern Sympathisanten und Gönner, ohne das Ziel, die schweizerische Öffentlichkeit zu gewinnen, erreichen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine antidemokratische und antisemitische Propagandatätigkeit und die Durchführung von deutschen Wahlveranstaltungen auf Schweizer Boden führten im Dezember 1933 zur ersten einer Reihe von parlamentarischen [[Interpellation]]en (Anfragen), die vom Schweizer [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrat]] [[Johannes Baumann]] im September 1935 aus außenpolitischen Gründen hinhaltend beantwortet wurden. Gleichwohl drohte ab Mitte 1935 die Ausweisung Gustloffs, nachdem sein Propagandablatt &amp;#039;&amp;#039;Der Reichsdeutsche&amp;#039;&amp;#039; bekannt gemacht hatte, dass die politischen Leiter der Schweizer NSDAP/AO den [[Führereid]] geleistet hatten. Gustloff und die Leitung der AO in Deutschland versuchten nun, ihn als „[[Attaché|Gesandtschafts-Attaché]] für Deutschtumsfragen“ unter diplomatische Immunität zu stellen, was allerdings die [[Akkreditierung (Diplomatie)|Akkreditierung]] erfordert hätte. Dies wollten die Schweizer nicht zulassen und drohten ihrerseits, in diesem Fall auch einen Diplomaten Gustloff zur [[persona non grata]] erklären zu können. Der Gesandte [[Ernst von Weizsäcker]] konnte zwar die Schweizer Politik zum Einlenken bringen, diese konnte aber die Schweizer Zeitungen nicht zügeln, welche nun auch eine Verwicklung Gustloffs in die Entführung [[Berthold Jacob]]s behaupteten.&amp;lt;ref&amp;gt;Berthold Jacob wurde ohne Zutun der Schweizer NSDAP/AO aus Basel entführt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weizsäcker [[Demarche|demarchierte]] pflichtgemäß gegen Angriffe der Presse auf deutsche Regierungsmitglieder. Schließlich belastete Gustloff der Fall des promovierten Juristen und Doppelstaatlers Helmuth Kittelmann (1891–1943)&amp;lt;ref&amp;gt;Detlef Peitz: [https://www.researchgate.net/publication/314636553_Parlamentsstenografen_und_NS-Diktatur_Teil_3_Protokollierung_von_Recht_und_Unrecht &amp;#039;&amp;#039;Parlamentsstenografen und NS-Diktatur&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Stenografische Praxis]]&amp;#039;&amp;#039;, Zeitschrift des Verbandes der Parlaments- und Verhandlungsstenografen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
63. Jahrgang, 1/2015, PDF (&amp;#039;&amp;#039;Hellmuth Ernst Friedrich Kittelmann (*19.10.1891 in Dresden, † 20.03.1943 in Berlin&amp;#039;&amp;#039;))&amp;lt;/ref&amp;gt;, der beim [[Bundesversammlung (Schweiz)|Schweizer Parlament]] als [[Parlamentsstenografie|Parlamentsstenograf]] beschäftigt war und, als dies bekannt wurde, seine Mitgliedschaft in der Zürcher NSDAP-Ortsgruppe aufgeben musste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.parlament.ch/de/services/sommerserien/sommerserie-2016/sommerserie-2016-5 |titel=Ein Nazi-Mitglied im Bundeshaus |werk=parlament.ch |datum= |abruf=2017-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Gustloff Kittelmann ersatzweise die Mitgliedschaft in der Schweizer Landesgruppe der NSDAP/AO verschafft hatte, wurde Kittelmann fristlos und ohne Pensionsansprüche entlassen. Weizsäcker und Baumann versuchten noch am 20. Januar 1936 in einem diplomatischen Gespräch, die Wogen zu glätten, doch die Affäre war am 31. Januar 1936 noch nicht ausgestanden, als das &amp;#039;&amp;#039;[[St. Galler Tagblatt]]&amp;#039;&amp;#039; wiederum das [[Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten|Politische Department]] und dessen Bundesrat [[Giuseppe Motta]] unter der Überschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Quo usque tandem abutere, Catilina, patientia nostra?|Quousque tandem?]]&amp;#039;&amp;#039; zu einem schärferen Vorgehen gegen die NSDAP in der Schweiz aufforderte.&amp;lt;ref&amp;gt;Detlef Peitz: &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Kittelmann&amp;#039;&amp;#039;. In: François Comment (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;125 Jahre Amtliches Bulletin der Bundesversammlung&amp;#039;&amp;#039;. Bern 2016, ISBN 978-3-906211-02-2, S. 179–198.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Attentat ==&lt;br /&gt;
Gustloff, der zu seinem 41. Geburtstag, dem Jahrestag der „[[Machtergreifung]]“, in Berlin gewesen war, wurde nach seiner Rückkehr, am 4. Februar 1936, in seiner Wohnung in Davos vom jüdischen Studenten [[David Frankfurter]] mit einer Pistole erschossen. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis in [[Chur]] im Sommer 1945 erklärte Frankfurter, er habe eigentlich nicht Gustloff töten wollen, sondern Adolf Hitler: „Das war mein erster Plan, aber er blieb unerreichbar.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sven Felix Kellerhoff |url=https://www.welt.de/geschichte/kopf-des-tages/article225645035/David-Frankfurter-Statt-Hitler-erschoss-er-den-Schweizer-NSDAP-Chef-Wilhelm-Gustloff.html |titel=David Frankfurter: Statt Hitler erschoss er den Schweizer NSDAP-Chef Wilhelm Gustloff |werk=[[Die Welt|Welt Online]] |datum=2021-02-04 |abruf=2021-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[nationalsozialistische Propaganda]] erhob Wilhelm Gustloff zum „[[Blutzeuge (Nationalsozialismus)|Blutzeugen]] der Bewegung“ und ließ seinen Sarg per Sonderzug ins Reich bringen. Zugleich war die nationalsozialistische Führung aufgrund der angespannten außenpolitischen Lage und der am 6. Februar beginnenden [[Olympische Winterspiele 1936|Olympischen Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen]] darauf bedacht, es nicht zu gewalttätigen Ausschreitungen kommen zu lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kershaw720&amp;quot;&amp;gt;[[Ian Kershaw]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitler – 1889–1936&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Stuttgart 1998, ISBN 3-421-05131-3, S. 720. Saul Friedländer: &amp;#039;&amp;#039;Das Dritte Reich und die Juden&amp;#039;&amp;#039;. München 2007, ISBN 978-3-406-56681-3, S. 199. [[Arnd Krüger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Olympischen Spiele 1936 und die Weltmeinung. Ihre außenpolitische Bedeutung unter besonderer Berücksichtigung der USA&amp;#039;&amp;#039;. Bartels &amp;amp; Wernitz, Berlin 1972 (= Sportwissenschaftliche Arbeiten, Band 7).&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 5. Februar 1936 gab [[Wilhelm Frick]] eine Weisung dazu:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Betr. Verhütung von Ausschreitungen aus Anlass der Ermordung des Gruppenleiters Schweiz der NSDAP Gustloff.&amp;lt;br /&amp;gt;Unter Bezugnahme auf meinen Erlass zur Verhinderung von Ausschreitungen vom 20.&amp;amp;nbsp;8.&amp;amp;nbsp;1935 III P 3710/59 ordne ich im Einvernehmen mit dem Stellvertreter des Führers [[Rudolf Heß|Rudolf Hess]] an, dass Einzelaktionen gegen Juden aus Anlass der Ermordung des Leiters der Landesgruppe Schweiz der NSDAP Wilhelm Gustloff in Davos unbedingt zu unterbleiben haben. Ich ersuche gegen etwaige Aktionen vorzugehen und die öffentliche Sicherheit und Ordnung aufrecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Reich 1933–1937&amp;#039;&amp;#039;. München 2008, ISBN 978-3-486-58480-6, S. 558 (Dokument 225).&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Adolf Hitler]] beschränkte sich bei seiner Rede zu Gustloffs Beerdigung in Schwerin auf eine „relativ zurückhaltende“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kershaw720&amp;quot; /&amp;gt; und „für seine Begriffe maßvolle“ Rede.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Domarus: &amp;#039;&amp;#039;Hitler. Reden und Proklamationen&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Würzburg 1962, S. 573 (dort auch Rede im Wortlaut abgedruckt).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der „jüdische Feind“ sei nun zum ersten Mal offen und ohne Mittelsmänner in Erscheinung getreten; für die Schweiz sei es ein „Ruhmesblatt“, dass sich niemand zu dieser Tat habe dingen lassen. Allerdings forderte Hitler bald darauf einen Gesetzentwurf zur Erhebung einer „Judensondersteuer“ und ordnete an, „die Vorbereitungen eines entsprechenden Gesetzentwurfes so zu beschleunigen, dass die Möglichkeit gegeben wäre, das Gesetz bereits nach Ende des Gustloff-Prozesses zu verkünden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat aus einem Geheimschreiben in: Uwe Dietrich Adam: &amp;#039;&amp;#039;Judenpolitik im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;. Unv. Nachdr. Düsseldorf 2003, ISBN 3-7700-4063-5, S. 114 + Anm. 88.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Historiker [[Uwe Dietrich Adam]] folgert, dass Hitler nur eine politisch weniger brisante Lage abwartete, um dann propagandistisch wirksam mit einer der späteren [[Judenvermögensabgabe]] vergleichbaren Strafaktion zu agieren; dies scheiterte schließlich aus Zeitgründen.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Dietrich Adam: &amp;#039;&amp;#039;Judenpolitik im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;. S. 114 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der britische Historiker [[Ian Kershaw]] wertet das Ausbleiben einer antijüdischen Gewaltwelle als Beleg dafür, dass das NS-Regime durchaus imstande war, die Aktionen der radikalen Parteimitglieder unter Kontrolle zu halten, wenn es opportun erschien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kershaw720&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste und größte [[Kraft durch Freude#Tätigkeiten|KdF-Schiff]], damals gerade in Auftrag gegeben, hätte auf den Namen &amp;#039;&amp;#039;Adolf Hitler&amp;#039;&amp;#039; getauft werden sollen, Hitler entschied jedoch, das Schiff &amp;#039;&amp;#039;[[Wilhelm Gustloff (Schiff)|Wilhelm Gustloff]]&amp;#039;&amp;#039; zu nennen. Die [[Schiffstaufe|Taufe]] vollzog er 1937 gemeinsam mit Hedwig Gustloff, der Witwe des Ermordeten, die vor ihrer Ehe mit Gustloff bis zum 8. November 1923 Hitlers Sekretärin gewesen war. Sie erhielt monatlich einen Ehrensold von 400 Reichsmark von Hitler persönlich. Das Schiff wurde von einem sowjetischen U-Boot am 30. Januar 1945 versenkt, Gustloffs 50. Geburtstag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus wurden unter anderem in [[Magdeburg]], [[Freital]], [[Rodgau|Rodgau Nieder-Roden]] und [[Stadt Benneckenstein (Harz)|Benneckenstein (Harz)]] Straßen nach Gustloff benannt, die später umbenannt wurden. In Düsseldorf wurde 1936 die heutige [[Nordparksiedlung Düsseldorf]] nach Gustloff benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;471. Bekanntmachung:&amp;#039;&amp;#039; Auf Vorschlag der Stadtverwaltung benenne ich die südlich der Stockumer Kirchstraße liegende Siedlung „Wilhelm-Gustloff-Siedlung“, Düsseldorf, 2. Juli 1936. Der Polizeipräsident. In: &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt für den Regierungsbezirk Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1936, Stück 29, S. 191. [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/7558410?query=Wilhelm-Gustloff-Siedlung ub.uni-duesseldorf.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Schwerin]] erinnerte ein Denkmal in einem „Ehrenhain“ an ihn und andere „Blutzeugen“. Dort war im Fundament eines aufgestellten Findlings auch seine Urne beigesetzt. Denkmal und Findling wurden 1947 gesprengt.&amp;lt;ref&amp;gt;Udo Brinker: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Schwerin von den Anfängen bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. 2011, S. 282.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Rostock wurde der um 1936 fertiggestellte, nach Gustloff benannte Platz später in [[Thomas-Müntzer-Platz (Rostock)|Thomas-Müntzer-Platz]] umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Roland Aegerter: &amp;#039;&amp;#039;Politische Attentate des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. NZZ-Verlag, Zürich 1999, ISBN 3-85823-786-8.&lt;br /&gt;
* Peter Bollier: &amp;#039;&amp;#039;Die NSDAP unter dem Alpenfirn. Geschichte einer existenziellen Herausforderung für Davos, Graubünden und die Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. Bündner Monatsblatt Verlag Desertina, 2016, ISBN 978-3-85637-490-7.&lt;br /&gt;
* [[Armin Fuhrer]]: &amp;#039;&amp;#039;Tod in Davos. David Frankfurter und das Attentat auf Wilhelm Gustloff&amp;#039;&amp;#039;. Metropol, Berlin 2012, ISBN 978-3-86331-069-1 (= &amp;#039;&amp;#039;Reihe Zeitgeschichten&amp;#039;&amp;#039;, Band 9).&lt;br /&gt;
* Günter Lachmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Nationalsozialismus in der Schweiz 1931–1945. Ein Beitrag zur Geschichte der Auslandsorganisation der NSDAP.&amp;#039;&amp;#039; [[Dissertation]]sschrift, Freie Universität Berlin, 18. Dezember 1962.&lt;br /&gt;
* [[Emil Ludwig]]: &amp;#039;&amp;#039;Mord in Davos.&amp;#039;&amp;#039; Querido Verlag, Amsterdam 1936, erweitert u. a. um ein Interview mit David Frankfurter als zweite Auflage 1945 als &amp;#039;&amp;#039;David und Goliath: Geschichte eines politischen Mordes&amp;#039;&amp;#039; in Zürich erschienen und posthum erneut 1986 Emil Ludwig, [[Peter O. Chotjewitz]], &amp;#039;&amp;#039;Der Mord in Davos: Texte zum Attentatsfall David Frankfurter, Wilhelm Gustloff&amp;#039;&amp;#039;, als eine um Beiträge von Chotjewitz und Kreuzer erweiterte Ausgabe, Hrsg. [[Helmut Kreuzer]], März Verlag, Herbstein 1986, ISBN 3-88880-065-X.&lt;br /&gt;
* [[Victor Klemperer]]: &amp;#039;&amp;#039;„Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten.“ Tagebücher 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Aufbau-Verlag 1995 (3). 1, S. 245.&lt;br /&gt;
* Thomas F. Schneider (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Non Fiktion – Emil Ludwig&amp;#039;&amp;#039;. Wehrhahn Verlag 2016, ISBN 978-3-86525-546-4 (zugleich 11. Jg., Heft 1/2, der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Arsenal der anderen Gattungen&amp;#039;&amp;#039;; mit Beiträgen zu David Frankfurter, zum Mord in Davos und verwandten Themen).&lt;br /&gt;
* Stephan Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Freiherr von Weizsäckers Beziehungen zur Schweiz (1933–1945). Ein Beitrag zur Geschichte der Diplomatie&amp;#039;&amp;#039;. Lang, Bern 2007, ISBN 978-3-03911-207-4, S. 208–236.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roman / Film ==&lt;br /&gt;
* [[Günter Grass]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Im Krebsgang]]. Eine Novelle&amp;#039;&amp;#039;. Steidl, Göttingen 2002, ISBN 3-88243-800-2.&lt;br /&gt;
* [[Konfrontation (Film)|Konfrontation]] von Rolf Lyssy (1976)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118836242}}&lt;br /&gt;
* Sebastian Felz: [http://www.lexikon-der-politischen-strafprozesse.de/glossar/frankfurter-david-2/ Frankfurter, David]. In: Kurt Groenewold, Alexander Ignor, Arnd Koch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Politischen Strafprozesse.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|GND=118836242}}&lt;br /&gt;
* {{Dodis|P4271}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|17339|Gustloff-Affäre|Autor=[[Ruedi Brassel|Ruedi Brassel-Moser]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118836242|LCCN=nr87000744|VIAF=24442031}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gustloff, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensgeber für ein Schiff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteifunktionär (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schwerin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der deutschen Außenpolitik 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-schweizerische Beziehungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mordopfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gustloff, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Nationalsozialist und Landesgruppenleiter der NSDAP-Auslandsorganisation in der Schweiz&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Januar 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schwerin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Februar 1936&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Davos]], Schweiz&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JoeHard</name></author>
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