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	<title>Wilhelm Guske - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Guske&amp;diff=1545666&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FordPrefect42: lf nach Verschiebung</title>
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		<updated>2022-12-20T10:51:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Guske&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. November]] [[1880]] in [[Oberhausen]]; † [[5. Januar]] [[1957]] in [[Pfronten]]) war ein preußischer Beamter und deutscher Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) sowie Vorsitzender der [[Eiserne Front|Eisernen Front]] in [[Koblenz]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] gegen den [[Nationalsozialismus]]. Im Jahr 1946 war er für kurze Zeit Oberbürgermeister von Koblenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Guske wurde als Sohn von Karl Guske geboren. Nach der [[Volksschule]] arbeitete er wie sein Vater auch in einer Fabrik, bevor er [[Soldat]] wurde. 1911 ging er als [[Militäranwärter]] und Stadtsekretär in den Dienst der Stadt [[Essen]]. 1912 heiratete er Friedel Jaenisch und im darauffolgenden Jahr kam sein Sohn Heinz Ulrich zur Welt. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er erneut Soldat und schied 1917 wegen einer schweren Verwundung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Guske 1919 sein [[Abitur]] nachgeholt hatte und Mitglied der SPD geworden war, wählte man ihn zum Bürgermeister von [[Berlin-Mahlsdorf]]. 1921 wurde er [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] im [[Landkreis Neustettin]], im nächsten Jahr Landrat im [[Landkreis Merseburg]]. In den folgenden Jahren studierte er Rechts- und Staatswissenschaften an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle]]. Das Studium schloss er 1928 mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Doktor der Rechtswissenschaften|Dr. jur.]] ab. Im selben Jahr wurde Guske Geschäftsführer der Gemeinnützigen Siedlungsgesellschaft in [[Bad Dürrenberg]], wo der Architekt [[Alexander Klein (Architekt)|Alexander Klein]] eine Siedlung im [[Bauhaus]]stil errichtete. Das Amt des Vizepräsidenten der [[Rheinprovinz]] in [[Koblenz]] übernahm Guske im Jahr 1930. Dort wurde er im selben Jahr Vorsitzender der [[Eiserne Front|Eisernen Front]], daneben war er auch im [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold]] aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] von [[Adolf Hitler]] 1933 wurde in Koblenz die Eiserne Front zerschlagen. Guske wurde am 7. März 1933 von seinem Amt als Vizepräsident der Rheinprovinz enthoben und in „[[Schutzhaft (Nationalsozialismus)|Schutzhaft]]“ genommen. Bereits nach dem [[Preußenschlag]] war er seit dem 4. Oktober 1932 in den einstweiligen Ruhestand versetzt worden. Später wurde er in [[Untersuchungshaft]] genommen, man warf ihm Untreue während seiner Arbeit in Bad Dürrenberg vor, kam aber gegen Auflagen wieder frei. Das Strafverfahren wurde 1936 nach langer Verzögerung vor dem [[Landgericht Erfurt]] verhandelt, bei dem man sogar [[Walter Gropius]] aus London als Zeugen vorlud. Das Verfahren endete mit einer Verurteilung wegen Untreue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langer Arbeitslosigkeit gelang es Guske 1938 wieder in Berlin als [[Syndikus]] bei einer Firma beschäftigt zu werden. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] fällt 1940 sein einziger Sohn. Nach Ende des Krieges wurde er Syndikus des [[Kreis Bernau|Kreises Bernau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem plötzlichen Tod des Koblenzer Oberbürgermeisters [[Wilhelm Kurth]] wurde Guske am 1. Juni 1946 nach Zustimmung des französischen Militärgouverneurs [[Marie-Pierre Kœnig]] zu seinem Nachfolger ernannt. Er stellte ein 15-Punkte-Programm zum Wiederaufbau und zur Versorgung der Stadt auf. In seine kurze Amtszeit fällt am 1. Juni 1946 die Wiedereröffnung des [[Theater Koblenz|Theaters]], das im August 1944 geschlossen wurde und bei den [[Luftangriffe auf Koblenz|Luftangriffen]] als eines der wenigen Gebäude der Innenstadt weitgehend unversehrt geblieben war. Bei den ersten freien Kommunalwahlen vom 15. September 1946 ging die [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] in Koblenz als stärkste Kraft hervor. Der bisherige Bürgermeister [[Josef Schnorbach]] übernahm am 22. September 1946 das Amt des Koblenzer Oberbürgermeisters. Guske ging als Ministerialrat nach [[Hessen]] ins Ministerium für politische Befreiung unter [[Gottlob Binder]], bevor er 1948 in den Ruhestand trat. Die letzten Lebensjahre verbrachte er in Pfronten im [[Allgäu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schütz: &amp;#039;&amp;#039;Koblenzer Köpfe. Personen der Stadtgeschichte. Namensgeber für Straßen und Plätze.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag für Anzeigenblätter GmbH Mülheim-Kärlich, Mülheim-Kärlich 2005.&lt;br /&gt;
* Energieversorgung Mittelrhein GmbH (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Koblenz.&amp;#039;&amp;#039; Gesamtredaktion: Ingrid Bátori in Verbindung mit Dieter Kerber und Hans Josef Schmidt. 2 Bände. Theiss, Stuttgart 1992–1993;&lt;br /&gt;
** Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Von den Anfängen bis zum Ende der kurfürstlichen Zeit.&amp;#039;&amp;#039; 1992, ISBN 3-8062-0876-X;&lt;br /&gt;
** Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Von der französischen Stadt bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 1993, ISBN 3-8062-1036-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mahnmal-koblenz.de/index.php/dauerausstellung/personenverzeichnis/263-61-wilhelm-guske-spd-vizepraesident-der-rheinprovinz-und-oberbuergermeister-von-koblenz.html Porträt von Wilhelm Guske] in: mahnmal-koblenz.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister von Koblenz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125334109|VIAF=3430511}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Guske, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbürgermeister (Koblenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Landkreis Neustettin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Landkreis Merseburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Reichsbanner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Guske, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verwaltungsangestellter und Politiker (SPD), Oberbürgermeister von Koblenz&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. November 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oberhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Januar 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Pfronten]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FordPrefect42</name></author>
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