<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wilhelm_Gurlitt</id>
	<title>Wilhelm Gurlitt - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wilhelm_Gurlitt"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Gurlitt&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T19:41:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Gurlitt&amp;diff=1482338&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-18215-84: /* Literatur */ Zusatz Veröffentlichung Krierer 2013</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Gurlitt&amp;diff=1482338&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-23T15:49:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Zusatz Veröffentlichung Krierer 2013&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;August Franz Christian &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Gurlitt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. März]] [[1844]] in [[Rom]]; † [[13. Februar]] [[1905]] in [[Graz]]) war ein deutscher [[Klassische Archäologie|Klassischer Archäologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Gurlitt wurde auf einer Studienreise seines Vaters, des Malers [[Louis Gurlitt]] (siehe auch: [[Gurlitt (Familie)]]), geboren und wandte sich schon in jungen Jahren der Kunstgeschichte zu. Er studierte in [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] Klassische Philologie und Archäologie bei [[Hermann Sauppe]] und [[Ernst Curtius]] und arbeitete anschließend einige Jahre als Deutschlehrer in Athen und ab 1870 als Hauslehrer in der Adelsfamilie Salm-Reifferscheidt. Nebenbei beschäftigte er sich mit den antiken Baudenkmälern Athens und arbeitete an seiner Habilitation, die er 1875 mit der Schrift &amp;#039;&amp;#039;Das Alter und die Bauzeit des sogenannten Theseion in Athen&amp;#039;&amp;#039; (Wien 1875) erreichte. Das Werk widmete er dem Andenken seines „unvergeßlichen Freundes“ [[Friedrich Matz der Ältere|Friedrich Matz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877 wurde er als außerordentlicher Professor auf den neugeschaffenen Lehrstuhl für Klassische Archäologie an der [[Universität Graz]] berufen, den er bis zu seinem Tod innehatte. 1890 wurde er zum ordentlichen Professor befördert. Im akademischen Jahr 1894/1895 war er Dekan der Philosophischen Fakultät. 1900 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften zu Wien]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Gurlitt leitete ab 1900 den Steiermärkischen Kunstverein und verlieh diesem eine starke Hinwendung zu modernen Strömungen. Er setzte sich zudem erfolgreich dafür ein, den Künstler [[Paul Schad-Rossa]] nach Graz zu holen, um die [[Moderne Kunst]] in der Steiermark zu etablieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Eva Klein: &amp;#039;&amp;#039;Vergessene Steirische Moderne. Paul Schad-Rossa und das kreative Milieu um 1900.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Jahrbuch der Stadt Graz.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. v. der Stadt Graz. Band 42, Graz 2012, S. 593–616.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ein wesentlicher Förderer der [[Grazer Zeitkunst]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gudrun Danzer, [[Peter Pakesch]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aufbruch in die Moderne? Paul Schad-Rossa und die Kunst in Graz.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog. Neue Galerie am Universalmuseum Joanneum, Graz 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner fünfjährigen Zeit als Hauslehrer der Salm-Reifferscheidts lernte Wilhelm Gurlitt deren Pflegetochter Mary Labatt (1857–1940) kennen. Sie verheiratete sich am 15. Juli 1885 im Palais Liechtenstein und hatten drei Töchter, die Kunstmalerin und Restauratorin Brigitta Gurlitt (1889–1956), die Botanikerin Ludwiga Gurlitt verh. Bornhardt (1891–), und Wilhelma Gurlitt (1894–1978). Wilhelm Gurlitt starb nach längerer Krankheit am 13. Februar 1905. Sein wissenschaftlicher Nachlass wird im Archiv der [[Karl-Franzens-Universität]] Graz aufbewahrt, ein weiterer Teilnachlass (Familienpapiere, Familien- und wissenschaftliche Korrespondenz) im [[Historisches Archiv des Germanischen Nationalmuseums|Historischen Archiv des Germanischen Nationalmuseums]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ais-pure.gnm.de/recherche/90406 Nachlass Gurlitt, Mary und Wilhelm]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Literatur]] ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jahreshefte des Österreichischen Archäologischen Instituts.&amp;#039;&amp;#039; Band 8 (1905), Beiblatt Sp. 125.&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Gurlitt]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Gurlitt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Jahrbuch für die Altertumswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 38, 1914, S. 63–89 (mit Schriftenverzeichnis, [https://archive.org/details/jahresberichtb166169leipuoft/page/62/mode/2up?view=theater Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|2|109||Gurlitt Wilhelm|}}&lt;br /&gt;
* Iris Koch: [https://homepage.univie.ac.at/elisabeth.trinkl/forum/forum0615/75gurlitt.htm &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Gurlitts Weg von der Klassischen Archäologie zur Landesarchäologie&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Forum Archaeologiae – Zeitschrift für klassische Archäologie&amp;#039;&amp;#039; 75 / VI / 2015.&lt;br /&gt;
* [[Justus Cobet]]: &amp;#039;&amp;#039;Der klassische Archäologe Wilhelm Gurlitt im Netz der Altertumswissenschaft. Mit einem Anhang: Briefwechsel zwischen Cornelius und Wilhelm Gurlitt über „das Schöne in der Kunst“&amp;#039;&amp;#039;, in: Ursula Renner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die anderen Gurlitts. Unterwegs zu einer Familiengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Darmstadt 2021, ISBN 978-3-534-40465-0, S. 88–121 + 361–374.&lt;br /&gt;
* Karl R. Krierer: Die Conze-Medaille. Ausgewählte Schriftstücke aus dem Nachlass von Wilhelm Gurlitt im Universitätsarchiv der Karl-Franzens-Universität Graz. In: Peter Mauritsch, Christoph Ulf (Hrsg.): Kulturen. Festschrift Ingomar Weiler. Graz 2013, S. 901–918.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Wilhelm Gurlitt}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116930764}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Klassische Archäologie in Graz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116930764|LCCN=n/2010/62918|VIAF=59848470}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gurlitt, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Archäologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Österreichischen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Gurlitt|Wilhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1844]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gurlitt, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gurlitt, August Franz Christian Wilhelm&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Klassischer Archäologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. März 1844&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Februar 1905&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-18215-84</name></author>
	</entry>
</feed>