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	<title>Wilhelm Gratzl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T01:52:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Gratzl&amp;diff=2088563&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TigerFromEarth: Eine Namensverbesserung</title>
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		<updated>2026-03-14T11:27:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eine Namensverbesserung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Gratzl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. vor 1946; gest. nach 1958) war ein [[Österreich]]er, der in der Nachkriegszeit Opfer eines [[Justizirrtum]]s wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fall ==&lt;br /&gt;
Gratzl wurde 1956 wegen eines im April 1946 angeblich verübten Mordes im Bezirk [[Krems an der Donau]] zu fünfzehn Jahren Haft verurteilt. „Der einzige ‚Beweis‘ für Gratzls Schuld war die Aussage seines Mithäftlings Franz Dürnecker, der vor Gericht aussagte, Gratzl habe ihm die Schuld gestanden.“ Nachdem Gratzl am 16.&amp;amp;nbsp;Dezember 1957 von der [[Justizanstalt Stein|Männerstrafanstalt Stein]] aus den Journalisten  [[Gustaf Adolf Neumann]] kontaktiert hatte, wurde der Fall wieder aufgerollt. Neumann setzte sich mit Gratzls Verteidigerin Dr. Englisch in Verbindung und holte Informationen von [[Interpol]] ein. Man fand heraus, dass Stanislaus Starschinsky (charakteristisches Merkmal: Goldzahn), ein von der russischen Besatzungsmacht nach Lemberg gebrachter russischer [[Deserteur]], den Mord begangen hatte. Gratzl wurde im März 1958, nach „dem von Gustaf Adolf Neumann betriebenen Wiederaufnahmeverfahren“, aus der Haft entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Martin Sutermeister]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Summa Iniuria: Ein Pitaval der Justizirrtümer]]&amp;#039;&amp;#039;. Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Falsches Wiedererkennen.&amp;#039;&amp;#039; Elfenau, Basel 1976, S. 209–210.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Der Fall Gratzl zählte gemäß Aussage des österreichischen Rechtsanwalts und Politikers [[Otto Tschadek]] zu einem von vier Fällen von Justizirrtümern (neben den Fällen [[Alois Manninger]], [[Rudolf Rechberger]] und [[Franz Thiel]]), welche &amp;#039;&amp;#039;„das Vertrauen … in die [österreichische] [[Rechtsprechung]]“&amp;#039;&amp;#039; der Nachkriegszeit erschütterten und zur Verhinderung der Wiedereinführung der [[Todesstrafe]] in Österreich beitrugen.&amp;lt;ref name=steno&amp;gt;[https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/VIII/NRSITZ/NRSITZ_00054/imfname_157206.pdf &amp;quot;Dringliche Anfrage betreffend die Verhinderung von Justizirrtümern&amp;quot;] (PDF; 1,8&amp;amp;nbsp;MB) der Abgeordneten [[Franz Olah]], (Otto?) Kranzlmayr, (Rudolf?) Marchner und Genossen an den Herrn Bundesminister für Justiz. Nationalrat VIII. GP. 54.Sitzung, 5. März 1958. Stenographisches Protokoll. Seite 2474–2484.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gratzl, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer eines Justizirrtums]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 19. oder 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 20. oder 21. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gratzl, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichisches Opfer eines Justizirrtums&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=vor 1946&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TigerFromEarth</name></author>
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