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	<title>Wilhelm Gaus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Nerenz: /* Leben und Werk */ Rechtschreibung</title>
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		<updated>2025-12-28T10:29:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Werk: &lt;/span&gt; Rechtschreibung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Karl Friedrich Gaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Oktober]] [[1876]] in [[Braunschweig]]; † [[20. November]] [[1953]] in [[Pöcking|Gut Schmalzhof]] bei [[Starnberg]]) war ein deutscher [[Chemiker]]. Von 1931 bis 1937 leitete er die [[BASF]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Sein Vater Wilhelm Gaus (1847–1916) war Postdirektor bäuerlicher Herkunft aus [[Niedersachsen]]. Seine Mutter Anna Ternedde (1851–1934) stammte aus [[Seesen]].&lt;br /&gt;
Einem 1896 begonnenen Studium der Chemie in [[Technische Universität Braunschweig|Braunschweig]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Universität Breslau|Breslau]] folgte 1900 die Promotion zum Dr. phil. Seine akademischen Lehrer in Breslau waren [[Richard Abegg]] und [[Albert Ladenburg]]. Er absolvierte seinen Militärdienst und war als Privatassistent Abeggs tätig, bevor er 1902 als Physikochemiker zur BASF nach [[Ludwigshafen am Rhein|Ludwigshafen]] wechselte. Bis zum Jahre 1910 gelang ihm bei der Erweiterung der [[Indigo]]synthese die rationalisierte Herstellung wichtiger Vorstufen und Hilfsstoffe. Er wurde Leiter der Stickstoffabteilung und Stellvertreter [[Carl Bosch]]s. An dessen Projekt der [[Haber-Bosch-Verfahren|Ammoniaksynthese]] hatte Gaus wichtigen Anteil. Nach Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]s schlossen sich mehrere große deutsche Chemieunternehmen zur [[I.G. Farben|I.G. Farbenindustrie AG]] zusammen. In der Folge übernahm Gaus im Konzern Leitungsfunktionen, insbesondere in der Entwicklung neuer Forschungs- und Produktionsbereiche. Im Jahre 1931 wurde ihm die Leitung der BASF übertragen. Im selben Jahr wurde er von der [[Universität Karlsruhe]] mit der Verleihung des Dr.-Ing. E. h. geehrt. Gaus wechselte 1937 in den Aufsichtsrat der I. G. Farben. Sein Nachfolger als Leiter der BASF wurde [[NSDAP]]-Mitglied [[Carl Wurster]]. Gaus galt als scharfer Kritiker der NS-Regierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1937 haben mit Gaus sieben weitere Mitglieder den Vorstand der IG Farben verlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.basf.com/dam/jcr:e7e720f3-b648-381e-b787-36b98083ae17/1937_I.G.Farben_Geschaeftsbericht.pdf |titel=Bericht des Vorstands und des Aufsichtsrats und Jahresabschluß für das Geschäftsjahr 1937. |hrsg=IG-Farben |datum=18. Juni 1938 |abruf=25.10.2024}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr hat sich Gaus mit seiner Frau Lina auf Gut Schmalzhof zurückgezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/lokales/starnberg/poecking-ort377114/poeckinger-prominenz-ns-zeit-autoren-haben-tief-recherchiert-und-klaeren-auf-13305786.html |titel=Die Pöckinger Prominenz in der Nazi-Zeit: Autoren haben tief recherchiert und klären auf |hrsg=Merkur |datum=2019-12-14 |sprache= |abruf=2024-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.briefkasten-digital.de/media/ereader/epaper_f88c155774aca3d670201422bbac9619/small.pdf |titel=Pöckinger Historiker erforschen die Ortsgeschichte im Dritten Reich |hrsg=Starnberger Anzeiger |datum=23. Dezember 2019 |abruf=25.10.2024}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ammoniak-Partialdrucke über ammoniakalischen Metallsalzlösungen, ein Beitrag zur Elektroaffinitätstheorie&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation Breslau 1900&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über den Einfluß von Neutralsalzen auf die Tension des Ammoniaks aus wäßriger Lösung&amp;#039;&amp;#039;, Zeitschrift für anorganische Chemie 25, 1900, S. 236ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Horst-Rüdiger Jarck, Günter Scheel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigisches Biographisches Lexikon. 19. und 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Hannover 1996, S. 200.&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|101|101|Gaus, Wilhelm Karl Friedrich|Karl Schoenemann|138048967}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138048967|VIAF=306252441}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gaus, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industriemanager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (I.G. Farben)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (BASF)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gaus, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gaus, Wilhelm Karl Friedrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker und Unternehmensleiter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Oktober 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. November 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Pöcking|Gut Schmalzhof]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nerenz</name></author>
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