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	<title>Wilhelm Friedrich Loeper - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T15:15:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Friedrich_Loeper&amp;diff=544224&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koschi73: + Kat.</title>
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		<updated>2025-12-20T08:48:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Kat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:LoeperWilhelmFriedrich.jpg|mini|Wilhelm Friedrich Loeper]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Friedrich Loeper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Oktober]] [[1883]] in [[Schwerin]]; † [[23. Oktober]] [[1935]] in [[Dessau]]) war Politiker der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und [[Gauleiter]] des [[Gau Magdeburg-Anhalt|Gaues Magdeburg-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Loeper wurde als Sohn eines Apothekers geboren. 1884 siedelte seine Familie nach Friesack (Mark Brandenburg) über. Kurze Zeit später erfolgte ein Umzug nach [[Roßlau (Elbe)|Roßlau/Elbe]], wo der Vater eine Apotheke übernahm. Er besuchte zunächst die Schule in Roßlau, später das Friedrichs-Gymnasium in Dessau und legte dort 1903 sein [[Abitur]] ab. Loeper schlug dann eine militärische Laufbahn ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. März 1903 trat er als [[Fahnenjunker]] in das Pionier-Bataillon von Rauch (1.&amp;amp;nbsp;Brandenburgisches) Nr.&amp;amp;nbsp;3 in [[Berlin-Spandau|Spandau]] ein und absolvierte dann die [[Kriegsschule]] Neiße. Bereits am 19. August 1904 wurde er [[Leutnant]] und nach diversen weiteren Kommandos (Stettin, Berlin, Graudenz und Allenstein) am 18. August 1912 schließlich [[Oberleutnant]]. Es erfolgte dann seine Versetzung zum [[Magdeburgisches Pionier-Bataillon Nr. 4|Magdeburgischen Pionier-Bataillon&amp;amp;nbsp;4]]. Hier übernahm er 1913 das Kommando über einen [[Scheinwerferzug]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Ersten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Nach Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war er zwischen 1914 und 1918 an der Westfront als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] und [[Kompaniechef]] im Pionier-Bataillon 19 eingesetzt. Er wurde mehrere Male verwundet, die erste Verwundung erhielt er am 15. September 1914 (Granatsplitter) bei Bieuxy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszeichnungen im Ersten Weltkrieg:&lt;br /&gt;
* 22. September 1914 [[Eisernes Kreuz|Eisernes Kreuz II. Klasse]],&lt;br /&gt;
* 4. April 1915 [[Militärverdienstkreuz (Mecklenburg)|Mecklenburg-Schweriner Militärverdienstkreuz]] II. Klasse,&lt;br /&gt;
* 27. Mai 1915 Eisernes Kreuz I. Klasse,&lt;br /&gt;
* 25. Oktober 1915 Mecklenburg-Schweriner Militärverdienstkreuz I. Klasse,&lt;br /&gt;
* 3. Februar 1916 [[Friedrich-Kreuz|Anhaltisches Friedrichskreuz]] am Band für Kämpfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Juli 1915 heiratet Loeper seine Frau Elisabeth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Loeper Führer eines [[Freikorps]], das im [[Baltikum]] und im [[Ruhrgebiet]] im Einsatz war. In dieser Funktion war er auch an der Niederschlagung des [[Spartakusaufstand]]es beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Gründung der [[Reichswehr]] wurde Loeper Kompaniechef im Pionierbataillon 2. Im Jahr 1923 war er als Lehrer an der [[Ausbildungszentrum Pioniere|Pionierschule]] in [[München]] tätig und lernte dort [[Adolf Hitler]] kennen. Loeper beteiligte sich am [[Hitlerputsch|Hitler-Ludendorff-Putsch]] vom 9. November 1923 und beabsichtigte, die Pionierschule dem Befehl Hitlers zu unterstellen. Nach der Niederschlagung des Putschversuchs wurde Loeper deshalb 1924 aus der Reichswehr entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loeper begann sich nun in der NSDAP zu engagieren, 1925 trat er der Partei bei ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 6.980).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/540920&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog nach Dessau und leitete zunächst die dortige [[NSDAP-Ortsgruppe]]. Noch im gleichen Jahr wurde er Geschäftsführer des Gaus und schließlich 1927 als Nachfolger von [[Gustav Hermann Schmischke]] Gauleiter im [[Gau Magdeburg-Anhalt]]. Loeper widmete sich dem Aufbau der Partei in seinem Gau und bekämpfte das in Dessau ansässige [[Bauhaus]]. In einem Brief von 1930 schrieb er: „wie das Bauhaus nach Jerusalem gehört und nicht nach Dessau“. Loeper hatte später entscheidenden Anteil an der Zerschlagung dieser Institution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 wurde er Mitglied des [[Landtag des Freistaates Anhalt|Anhaltischen Landtags]]. Anhalt hatte bereits seit 1932 eine nationalsozialistische Landesregierung. Ab 1930 war er für den Wahlkreis 10 ([[Magdeburg]]) auch Mitglied des [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstags]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loeper wurde Leiter des Personalamtes der NSDAP und Herausgeber des Trommler-Verlags. 1932 richtete er im [[Schloss Großkühnau]] die erste Stammabteilung und die Führerschule des [[Reichsarbeitsdienst]]es ein. Im gleichen Jahr erfolgte die Ernennung Loepers zum Landesinspektor der NSDAP für Mitteldeutschland-Brandenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ab 1933 ===&lt;br /&gt;
Nach der reichsweiten „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wurde Loeper &amp;#039;&amp;#039;gemeinsamer [[Reichsstatthalter]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Freistaat Braunschweig|Braunschweig]] und [[Anhalt]]. Als sein Amtssitz wurde ihm Dessau bestimmt. Noch 1933 verlieh ihm die Stadt [[Magdeburg]] die [[Ehrenbürger]]würde, die ihm 1946 jedoch [[postum]] wieder aberkannt wurde. Im Januar 1934 wurde er zum [[Schutzstaffel|SS]]-[[SS-Ehrenführer|Ehren-Gruppenführer]] (SS-Nummer 142.592) und Gauehrenführer des Reichsarbeitsdienstes ernannt. 1935 wurde er Mitglied der [[Akademie für Deutsches Recht]]. Er ist auch Ehrenbürger von Dessau (30. Mai 1933), Ehrenbürger der Gemeinde [[Mildensee]] (Dessau) und der Stadt [[Stadt Gernrode|Gernrode]] gewesen. Am 4. Juni 2008 beschloss der Stadtrat von Dessau-Roßlau die offizielle Streichung von Wilhelm Friedrich Loeper (wie auch von Adolf Hitler und [[Joachim Albrecht Eggeling]], Nachfolger Loepers als Gauleiter) von der Ehrenbürgerliste der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Oktober 1935 verstarb Gauleiter Loeper an [[Halskrebs]]. Seine Beisetzung erfolgte im [[Napoleonsturm (Mildensee)|Napoleonsturm]] in [[Mildensee]] bei Dessau; später wurde er auf dem Mildenseer Friedhof begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
In der Region erfolgten diverse Ehrungen. So benannte die Gemeinde [[Magdeburg-Ottersleben|Ottersleben]] die [[Magdeburger Straßen/H|Hauptmann-Loeper-Straße]], die Stadt [[Braunschweig]] die Wilhelm-Friedrich-Loeper-Straße (heute: Adolfstraße), die Stadt [[Leopoldshall]] die Hauptmann-Loeper-Straße (ab 1946 wieder Hohenerxlebener Straße), Dessau das Hauptmann-Loeper-Gymnasium (heute [[Philanthropinum Dessau|Philanthropinum]]), die Stadt [[Wernigerode]] eine Brücke, die Stadt [[Zerbst]] das Freibad, die Hansestadt Osterburg (Altmark) den Hauptmann-Loeper-Berg (heute: Weinberg) und die Stadt [[Rostock]] die Hauptmann-Loeper-Straße (heute nach [[Otto Kuphal]] &amp;#039;&amp;#039;Kuphalstraße&amp;#039;&amp;#039; genannt) nach ihm. Sämtliche Benennungen verschwanden jedoch nach Kriegsende wieder. Die Ehrenbürgerschaft der Stadt Zerbst erlosch, gemäß den städtischen Satzungen, mit seinem Tode 1935. Im November 1935 erhielt die 59. SS-Standarte (Regiment) zu Dessau den &amp;#039;&amp;#039;Ehrennamen Loeper&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Mark C. Yerger: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine-SS. The Commands, Units and Leaders of the General SS.&amp;#039;&amp;#039; Schiffer, Atglen Pa. 1997, ISBN 0-7643-0145-4, S. 200.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Bein]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Braunschweiger Personal.&amp;#039;&amp;#039; Döring Druck, Braunschweig 2017, ISBN 978-3-925268-56-4, S.&amp;amp;nbsp;158–165.&lt;br /&gt;
* Torsten Kupfer: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Friedrich Loeper (1883–1935): NSDAP-Gauleiter und Reichsstatthalter.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Vereins für Anhaltische Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;, 11 (2002), S.&amp;amp;nbsp;155–165.&lt;br /&gt;
* Gerald Christopeit: &amp;#039;&amp;#039;Loeper, Wilhelm Friedrich.&amp;#039;&amp;#039; In: Guido Heinrich, Gunter Schandera (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Magdeburger Biographisches Lexikon]] 19. und 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Biographisches Lexikon für die Landeshauptstadt Magdeburg und die Landkreise Bördekreis, Jerichower Land, Ohrekreis und Schönebeck.&amp;#039;&amp;#039; Scriptum, Magdeburg 2002, ISBN 3-933046-49-1.&lt;br /&gt;
* [[Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich|Erich Stockhorst: &amp;#039;&amp;#039;5000 Köpfe. Wer war was im 3. Reich&amp;#039;&amp;#039;]]. (Unveränderter Nachdruck der ersten Auflagen von 1967 und 1985), Arndt, Kiel 2000, ISBN 3-88741-116-1.&lt;br /&gt;
* Hans Henningsen: &amp;#039;&amp;#039;Unser Hauptmann Loeper – Leben und Sterben eines Kämpfers.&amp;#039;&amp;#039; 1936, Trommler-Verlag GmbH Magdeburg (D. Heim).&lt;br /&gt;
* Anzeigen des &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatts für Anhalt&amp;#039;&amp;#039; (Anhaltischer Staats-Anzeiger), 172. Jahrgang Nummer 80 und 81 vom 23. Oktober 1935 (D.&amp;amp;nbsp;Heim).&lt;br /&gt;
* Stadtrat Dessau-Roßlau: &amp;#039;&amp;#039;Vorlage: DR/BV/137/2008/V.&amp;#039;&amp;#039; 2008.&lt;br /&gt;
* Personalabteilung RF-SS (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Dienstalterslisten der SS|Dienstaltersliste]] der Schutzstaffel der NSDAP. Stand 1. Oktober 1934&amp;#039;&amp;#039;, Birkner (vorm. Hermes), München 1934, S. 2 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|117155055}}&lt;br /&gt;
* [https://www2.gwlb.de/nis/niedersaechsische_personen/ Niedersächsische Personen]&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/011608}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117155055|VIAF=47532645}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Loeper, Wilhelm Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Freistaat Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Hitlerputsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Führer einer Freiformation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gauleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsstatthalter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Gruppenführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anhalter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pionier/Ingenieur (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Preußen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Loeper, Wilhelm Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR und Gauleiter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Oktober 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schwerin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Oktober 1935&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dessau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koschi73</name></author>
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