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	<title>Wilhelm Friedrich Hermann Reinwald - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T03:10:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-61302-3 am 15. September 2025 um 08:49 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-15T08:49:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Reinwald-wilhelm-friedrich-hermann-in-koenig-robert-deutsche-litteraturgeschichte-bd02-bielefeld-velhagen-und-klasing-1895-s064.jpg|mini|Wilhelm Friedrich Hermann Reinwald]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Friedrich Hermann Reinwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. August]] [[1737]] in [[Wasungen]]; † [[6. August]] [[1815]] in [[Meiningen]]; auch: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Reinwald&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher [[Bibliothekar]] und [[Sprachwissenschaft]]ler. Er war eng mit [[Friedrich Schiller]] befreundet und heiratete später dessen Schwester [[Christophine Reinwald|Elisabetha Christophine Friederike]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Friedrich Hermann Reinwald war Sohn des Wasunger Amtmannes und Meininger Regierungsrates Johann Ernst Reinwald (1704–1750). Nachdem der Vater früh verstorben war und die Mutter zu Beginn des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]] bei einer Plünderung ihr gesamtes Vermögen verloren hatte, nahm sich der Meininger [[Herzogtum Sachsen-Meiningen#Liste der Herzöge von Sachsen-Meiningen|Herzog]] [[Anton Ulrich (Sachsen-Meiningen)|Anton Ulrich]] der Familie an. Reinwald erhielt zunächst häuslichen Unterricht, anschließend lernte er am Meininger Gymnasium und studierte dann Rechtswissenschaft von 1753 bis 1756 in [[Jena]]. Nach dem Tod der Mutter 1758 lebte er bei einem nahen Verwandten in [[Gotha]], wo er bei [[Georg Anton Benda]] Musikunterricht genoss und engen Kontakt mit dem Theologen und Dichter [[Jakob Friedrich Schmidt]] pflegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Gönner, Herzog Anton Ulrich, 1762 als Geheimer Kanzlist für kurze Zeit nach [[Wien]] geschickt, musste Reinwald nach dessen Tod auf Geheiß der Regentin [[Charlotte Amalie von Hessen-Philippsthal|Charlotte Amalie]] wieder zurück nach Meiningen und in einer schlecht bezahlten, niederen Stellung arbeiten. Reinwalds Lage besserte sich erst mit dem neuen Herzog [[Karl (Sachsen-Meiningen)|Karl]], der ihn 1776 mit der Ordnung der herzoglichen Kunst- und Literaturschätze betraute, eine Tätigkeit, die er mehr als vierzig Jahre ausführte. 1784 wurde Reinwald zum herzoglich-meiningischen Rat ernannt, zwei Jahre später heiratete er Elisabetha Christophine Friederike Schiller, doch an seiner finanziell immer noch eher dürftigen Stellung änderte dies nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch zahlreiche Veröffentlichungen beispielsweise in [[Friedrich Nicolai]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine deutsche Bibliothek|Allgemeinen deutschen Bibliothek]]&amp;#039;&amp;#039; und in [[Christian Felix Weiße]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Bibliothek der schönen Wissenschaften]]&amp;#039;&amp;#039; suchte Reinwald seine finanzielle Situation aufzubessern. Schiller veröffentlichte in seinen Horen einen Beitrag Reinwalds mit dem Titel „Pulver-Verschwörung in England im Jahre 1605, dem dritten der Regierung Jakobs I.“&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [http://www.friedrich-schiller-archiv.de/schriften/horen/horen-1796-6-stueck/ Friedrich Schiller: Die Horen, 1796, 6. Stück]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daneben versuchte Reinwald sich schon früh als Dichter mit verschiedenen Veröffentlichungen unter anderem in Schillers [[Thalia (Zeitschrift)|Thalia]] 1787, Schillers [[Musen-Almanach]] 1796 und im Niederrheinischen Taschenbuch 1806. 1802 wird er zum ersten Bibliothekar in Meiningen ernannt und erst 1805 zum Hofrat, womit endlich auch sich eine finanzielle Sicherheit einstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarische Arbeiten (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Poetische Briefe und kleine Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; F.E. Hartmann, Meiningen 1769.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Poetische Launen, Erzählungen, Briefe und Miscellaneen.&amp;#039;&amp;#039; Auf Kosten der Verlagskasse für  Gelehrte und Künstler und zu finden in der Buchhandlung der Gelehrten, Dessau 1782 ([http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk/view-title/index.php?katalog=ZVDD&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.zvdd.de%2Fdms%2Fload%2Fmet%2F%3FPPN%3DPPN73183674X&amp;amp;showCoverImg=1 Digitalisat] der [[Staatsbibliothek zu Berlin|Staatsbibliothek zu Berlin – PK]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lottens Briefe an eine Freundin während ihrer Bekanntschaft mit [[Die Leiden des jungen Werthers|Werthern]]. Aus dem Englischen übersetzt.&amp;#039;&amp;#039; Zwey Theile. [[Friedrich Nicolai]], Berlin und Stettin 1788 ([http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10745002_00009.html Digitalisat] der [[Bayerische Staatsbibliothek|BSB]]).&lt;br /&gt;
* 15 Lieder im &amp;#039;&amp;#039;Neuen Sachsen-Koburg-Meiningischen Gesangbuch&amp;#039;&amp;#039;, Meiningen 1790.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprachwissenschaftliche Arbeiten (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hennebergisches Idiotikon. Oder Sammlung der in der gefürsteten Grafschaft Henneberg gebräuchlichen Idiotismen, mit etymologischen Anmerkungen und Vergleichung anderer alten und neuen germanischen Dialekte.&amp;#039;&amp;#039; Nicolai, Berlin und Stettin 1793.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|28|104|111|Reinwald, Wilhelm Friedrich Hermann|Max Löwisch|ADB:Reinwald, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* [http://www.friedrich-schiller-archiv.de/briefe/briefe-an-wilhelm-reinwald/ Briefe Friedrich Schillers an Wilhelm Reinwald] im [http://www.friedrich-schiller-archiv.de Friedrich Schiller Archiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116428554|LCCN=no/2002/59162|VIAF=13057932}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reinwald, Wilhelm Friedrich Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Meiningen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person um Friedrich Schiller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1737]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1815]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reinwald, Wilhelm Friedrich Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Reinwald, Wilhelm&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bibliothekar und Sprachwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. August 1737&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wasungen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. August 1815&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Meiningen]]&lt;br /&gt;
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