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	<title>Wilhelm Fonk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T02:30:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Fonk&amp;diff=1462839&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-10-18T07:44:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:FonkWilhelm.jpg|miniatur|Wilhelm Fonk]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Fonk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Januar]] [[1896]] in [[Barmen]]; † [[13. März]] [[1974]] in [[Erlangen]]) war ein deutscher Politiker ([[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Kaiserreich und Weimarer Republik (1896 bis 1933) ===&lt;br /&gt;
Fonk besuchte das [[Gymnasium]]. Nach dem Abitur, das er 1914 ablegte, nahm er ab dem 1. September 1914 am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, in dem er als Angehöriger des Infanterieregiments 39 und des Reserveinfanterieregiments 218 an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ost-]] und [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] kämpfte. 1915 wurde er zum Leutnant der Reserve befördert, außerdem wurde er während des Krieges mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] beider Klassen und mit dem [[Verwundetenabzeichen]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits während des Krieges war Fonk an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] als Student der [[Volkswirtschaft]] und der Rechtswissenschaft immatrikuliert. Nach dem Krieg studierte er ebendiese Fächer in [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] (1918 bis 1919), [[Westfälische Wilhelms-Universität|Münster]] (1919) und [[Universität zu Köln|Köln]] (1919 bis 1920). Im November 1920 promovierte er in Köln zum Dr. rer. pol. Anschließend arbeitete er zwei Jahre lang als Assistent im Verband der Rheinisch-Westfälischen Baumwollspinner in [[Mönchengladbach]]. 1922 heiratete er. Im Juli desselben Jahres wurde Fonk [[Syndikus]] der Handels- und Industriebeiräte der Zentrumspartei in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Düwell / Wolfgang Köllmann: &amp;#039;&amp;#039;Rheinlandwestfalen im Industriezeitalter&amp;#039;&amp;#039;, 1983, S. 82. An der gleichen Stelle beschreiben sie Fonk als „tüchtig“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 1932 kam er in den Vorstand desselben Gremiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1920er Jahre begann er, sich verstärkt politisch zu betätigen. Als Mitglied der katholischen Zentrumspartei übernahm er verschiedene Ämter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Reichstagswahl Juli 1932|Reichstagswahl vom Juli 1932]] wurde Fonk als Kandidat des Zentrums für den Wahlkreis 7 (Breslau) in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt, dem er in der Folge bis zum November 1933 angehörte. Bestätigt wurde sein Mandat zwischenzeitlich zweimal, bei den Reichstagswahlen vom November 1932 und bei den Wahlen vom März 1933. Das wichtigste parlamentarische Ereignis, an dem Fonk sich während seiner Abgeordnetenzeit beteiligte, war die Verabschiedung des [[Ermächtigungsgesetz]]es im März 1933, das unter anderem auch mit seiner Stimme beschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus und Nachkriegszeit (1933 bis 1974) ===&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1933 wurde Fonk in den sogenannten „Arbeitsausschuss in der Reichskanzlei“ berufen. Dieses Gremium, das Hitler im Gegenzug für die Zustimmung der Zentrumspartei zum [[Ermächtigungsgesetz]] hatte bilden lassen, sollte führenden Zentrums-Politikern die Möglichkeit geben, Einblick in aktuelle Gesetzesvorhaben zu nehmen, um so frühzeitig eventuelle Bedenken oder Kritikpunkte anmelden zu können. Der Arbeitsausschuss, dem außer Fonk noch drei weitere Zentrums-Politiker – [[Ludwig Kaas]], [[Adam Stegerwald]] und [[August Wegmann (Politiker, 1888)|August Wegmann]] – angehörten, traf im März/April 1933 drei Mal zu Sitzungen mit [[Adolf Hitler]] zusammen: am 31. März 1933, am 2. April (in Anwesenheit von [[Wilhelm Frick]] und [[Hans Heinrich Lammers]]) und zuletzt am 7. April.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg May: &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Kaas&amp;#039;&amp;#039;, S. 372.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Regime sich weiter konsolidiert hatte und eine kooperative Haltung des Zentrums weniger bedeutsam wurde, wurde der Ausschuss wieder aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 wurde Fonk führender Mitarbeiter beim [[Kaufhaus Schocken|Schocken]]-Konzern. Dort übernahm er zunächst das Ressort Verwaltung und die Repräsentanz des Unternehmens im Verkehr mit den Behörden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa ab 1941 nahm Fonk am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil. Er geriet in sowjetische Kriegsgefangenschaft, aus der er später frühzeitig entlassen wurde, da er während des Krieges die Beförderung zum Offizier ausgeschlagen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Hömig: &amp;#039;&amp;#039;Brüning. Zwischen Weimarer und Bonner Republik&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 431.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Rückkehr in die Heimat übernahm Fonk erneut führende Positionen in der [[Merkur, Horten &amp;amp; Co.|Merkur AG]].&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Fuchs, 1990.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später stieg er bis zum Vorsitzenden des Vorstandes der Merkur AG und zum Generaldirektor der Merkur Horten &amp;amp; Co. in Nürnberg auf.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039; vom 2. Februar 1956.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1960 wurde er von [[Großmeister (Ritterorden)|Kardinal-Großmeister]] [[Nicola Canali]] zum Ritter des [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem|Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem]] ernannt und am 30. April 1960 durch [[Lorenz Jaeger|Lorenz Kardinal Jaeger]], Großprior des Ordens, investiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fonk war Mitglied der katholischen Studentenverbindung Suevia-Köln im [[Kartellverband|KV]].&amp;lt;ref&amp;gt; [[Akademische Monatsblätter]] 1933 S. 144&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Interessenvertretungen von Industrie und Handel: Ihre Entstehung und Tätigkeit. Eine Vorstudie für die Zusammensetzung des Reichswirtschaftsrates.&amp;#039;&amp;#039; Köln, Univ., Diss., 1920 [1921].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zentrum und Industrie&amp;#039;&amp;#039;. Germania, Berlin 1924.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Karl Ritter von Klimesch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Köpfe der Politik, Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Johann Wilhelm Naumann, Augsburg 1951, o.&amp;amp;nbsp;S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|126510474}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|126510474}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000007539|Wilhelm Fonk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126510474|VIAF=47755890}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fonk, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fonk, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (Zentrum), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Januar 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Barmen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. März 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Erlangen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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