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	<title>Wilhelm Florin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Florin&amp;diff=727133&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PequodOnStationAtLZ: added picture</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;added picture&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|1=beschreibt den KPD-Politiker. Zum Theologen siehe [[Wilhelm Florin (Theologe)]].}}&lt;br /&gt;
[[File:Wilhelm Florin 1930.jpg|thumb|right|Wilhelm Florin ca. 1930]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Florin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. März]] [[1894]] in [[Poll (Köln)|Köln-Poll]]; † [[5. Juli]] [[1944]] in [[Moskau]]) war ein deutscher Politiker ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]) und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der gelernte [[Niet]]er Florin stammte aus einer katholischen Arbeiterfamilie und engagierte sich zunächst im [[Katholischer Jungmännerverband|Katholischen Jungmännerverein]], ehe er sich 1913 dem freigewerkschaftlichen [[Deutscher Metallarbeiterverband|Deutschen Metallarbeiterverband]] und der [[Sozialismus|sozialistischen]] Jugendbewegung anschloss. Er wurde 1914 zur Infanterie in den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] eingezogen. Als Kriegsgegner trat er 1917 der neu gegründeten [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] bei; dafür wurde Florin zeitweise in eine Strafeinheit abkommandiert. Mit dem linken USPD-Flügel schloss er sich Ende 1920 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] an und war bis 1923 als ehrenamtlicher Funktionär und Betriebsrat aktiv. 1923 wurde Florin auf Veranlassung von [[Eugen Eppstein]] &amp;#039;&amp;#039;Orgleiter&amp;#039;&amp;#039; (Leiter der Abteilung Organisation und [[Propaganda]]) des KPD-Bezirks Mittelrhein, bis er Ende des Jahres von den französischen Behörden aus dem Rheinland ausgewiesen wurde. Er setzte seine politische Arbeit illegal fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 wurde Florin in das [[Zentralkomitee]] der KPD gewählt, im Mai des gleichen Jahres wurde er auch Mitglied des [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstages]], dem er bis zur Aufhebung der Reichstagsmandate durch [[Adolf Hitler|Hitler]] am 8. März 1933 angehörte. Gleichzeitig fungierte er zeitweise als &amp;#039;&amp;#039;Polleiter&amp;#039;&amp;#039; (Leiter der Abteilung Politik) in den Bezirken Thüringen und Oberschlesien. Bei der Absetzung von [[Ruth Fischer|Fischer]] und [[Arkadi Maslow|Maslow]] von der Parteiführung nach einer Intervention [[Josef Stalin|Stalins]] stand Florin auf der Seite des neuen Vorsitzenden [[Ernst Thälmann]] und reorganisierte ab 1925 den durch fraktionelle Auseinandersetzung zerrütteten Parteibezirk Ruhr, welchem er bis 1932 vorstand und den er auf [[Stalinismus|stalinistische]] Linie brachte. Die KPD-Presse bezeichnete in dieser Zeit Florin, welcher auch 1927 wieder in das ZK und 1929 ins [[Politbüro]] gewählt worden war, als „&amp;#039;&amp;#039;Führer des Ruhrproletariats&amp;#039;&amp;#039;“. 1932 löste Florin [[Walter Ulbricht]] als &amp;#039;&amp;#039;Polleiter&amp;#039;&amp;#039; im Bezirk Berlin-Brandenburg ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] im Januar 1933 nahm Florin am 7.&amp;amp;nbsp;Februar 1933 an der [[Illegale Tagung der KPD im Sporthaus Ziegenhals|illegalen Tagung des ZK]] der KPD im [[Sporthaus Ziegenhals]] bei Berlin teil.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://etg-ziegenhals.de/ziegenhalser-tagung/die-teilnehmer/ Teilnehmer an der Tagung des ZK der KPD am 7. Februar 1933] Freundeskreis „Ernst-Thälmann-Gedenkstätte“ e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem [[Reichstagsbrand]] tauchte Florin zunächst unter und [[Emigration|emigrierte]] über Paris in die [[Sowjetunion]]. In Paris unterzeichnete er 1936 den Aufruf zur antifaschistischen Volksfront des [[Lutetia-Kreis]]es. Bei den parteiinternen Auseinandersetzungen über die [[Volksfront]]politik gehörte Florin zunächst mit [[Hermann Schubert (Politiker)|Hermann Schubert]], [[Franz Dahlem]] und [[Fritz Schulte (Politiker)|Fritz Schulte]] zu den „linken“ Kritikern der neuen Parteilinie, schwenkte aber schnell auf die Position von [[Wilhelm Pieck]] und Ulbricht um. Auf dem Kongress der [[Komintern]] 1935 wurde Florin auch Mitglied des [[Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale|Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale]] (EKKI) und der Internationalen Kontrollkommission der Komintern; beiden Gremien gehörte er bis zur Komintern-Auflösung 1943 an. Florin wirkte außerdem als Sprecher beim vom Moskau aus operierenden [[Deutscher Volkssender|Deutschen Volkssender]]. Von 1943 bis zu seinem Tode engagierte sich Florin als Gründungsmitglied auch im [[Nationalkomitee Freies Deutschland]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Gedenkstätte der Sozialisten (Urnenwand) - Florin.jpg|mini|hochkant|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Florin starb an den Folgen einer kurzen schweren Krankheit&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung – Biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Dietz Verlag Berlin 1970, S. 135&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde 1944 zunächst auf dem [[Nowodewitschi-Friedhof]] in Moskau bestattet, seine Urne aber 1955 nach Berlin überführt und in der &amp;#039;&amp;#039;[[Gedenkstätte der Sozialisten]]&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Hoffmann (Gewerkschafter)|Joachim Hoffmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Berlin-Friedrichsfelde. Ein deutscher Nationalfriedhof&amp;#039;&amp;#039;, Das Neue Berlin, 2001, S. 180&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Seine Frau Therese Florin, geborene Althammer, war langjährige stellvertretende Vorsitzende des [[Demokratischer Frauenbund Deutschlands|DFD]], sein Sohn [[Peter Florin]] war ein DDR-Diplomat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wurde eine Kaserne der [[Nationale Volksarmee|NVA]] (in [[Rostock]], heute Hanse-Kaserne), das [[Stahl- und Walzwerk Hennigsdorf|Stahl- und Walzwerk in Hennigsdorf]], eine Straße im [[Berlin]]er Stadtteil [[Prenzlauer Berg]] (heute Lilli-Henoch-Straße), eine Straße (seit 1991 Kötzschenbrodaer Straße) in [[Coswig (Sachsen)|Coswig]] und eine Oberschule, sowie eine Straße (seit 1997 Hoepnerstraße) im Leipziger Stadtteil [[Gohlis (Leipzig)|Gohlis]] nach ihm benannt. Die [[Deutsche Post der DDR]] gab 1974 zu seinen Ehren eine [[Sondermarke]] in der Serie [[Persönlichkeiten der deutschen Arbeiterbewegung]] heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fragen unserer Einheitsfrontpolitik&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Internationale (Zeitschrift/Gruppe Internationale)|Die Internationale. Zeitschrift für Praxis und Theorie des Marxismus]]&amp;#039;&amp;#039;. Begründet von Rosa Luxemburg und Franz Mehring. Hrsg. vom Zentralkomitee der Kommunistischen Partei. 15. Jg. Heft 7–8. August 1932. Berlin 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ergebnisse und Aussichten des sozialistischen Aufstiegs in der Sowjetunion. Auszug aus der Rede auf der Reichsparteiarbeiterkonferenz der KPD, 15.bis 18. Oktober 1932&amp;#039;&amp;#039;. Kommunistische Partei Deutschlands (Ernst Schneller), Berlin (1932)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Pieck. Ein Kämpferleben im Dienste der Arbeiterklasse&amp;#039;&amp;#039;. Mit Beiträgen von Wilhelm Florin, [[Johannes R. Becher]]. Verlags Genossenschaft Ausländischer Arbeiter in der UdSSR,  Moskau 1936.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wie stürzen wir Hitler. Der Weg zur Einheitsfront und zur antifaschistischen Volksfront in Deutschland. Rede und Schlußwort auf der Brüsseler Konferenz der Kommunistischen Partei Deutschlands Oktober 1935&amp;#039;&amp;#039;. Verlagsgenossenschaft Ausländischer Arbeiter in der UdSSR, Moskau 1936.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Fluch von Nürnberg. Hitlers Kriegsrat gegen Freiheit und Frieden&amp;#039;&amp;#039;. Mit Beiträgen von Wilhelm Pieck, Wilhelm Florin, Peter Wieden. Editions Promethee, Strasbour 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Warum führt Hitler Krieg gegen die Sowjetunion? Ein Vortrag vor deutschen Kriegsgefangenen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag für Fremdsprachige Literatur, Moskau 1942.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gegen den Faschismus. Reden und Aufsätze. Mit einem biographischen Abriß von Siegfried Ittershagen&amp;#039;&amp;#039;. Dietz Verlag, Berlin 1986, ISBN 3-320-00648-7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Ein Beitrag in: Die große sowjetische Enzyklopädie, Band 41, S. 364, Moskau 1938.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johannes R. Becher: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Florin&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Internationale Literatur]]. Band 14. Moskau 1944, Nr. 8, S.&amp;amp;nbsp;60.&lt;br /&gt;
* Eckhard Trümpler: &amp;#039;&amp;#039;Florin, Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Biographisches Lexikon]]. Dietz Verlag, Berlin 1970, S.&amp;amp;nbsp;133–134.&lt;br /&gt;
* Eckhard Trümpler: &amp;#039;&amp;#039;Die Sache der Arbeiter war seine Sache. Wilhelm Florin&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung&amp;#039;&amp;#039;. 14. Jg., Berlin 1972, S.&amp;amp;nbsp;111–118.&lt;br /&gt;
* Gerhard Nitzsche: &amp;#039;&amp;#039;Unveröffentlichte Rede Wilhelm Florins von 1944&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung&amp;#039;&amp;#039;. 26. Jg., Berlin 1984, Heft 2, S.&amp;amp;nbsp;217–219.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3870340371}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3b-1424.html?ID=4292 Florin, Wilhelm]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118813013}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|118813013}}&lt;br /&gt;
* [http://www.etg-ziegenhals.de/Wilhelm_Florin.html Kurzbiografie]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/0788acce-0831-47c2-8ac9-208f0d669eee/ Nachlass Bundesarchiv NY 4009]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118813013|LCCN=n/86/16569|VIAF=62345204}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Florin, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DMV-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nationalkomitee Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EKKI-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zentrale der KPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zentralkomitees der KPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Florin, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ries, Peter (Pseudonym); Müller, Walter (Pseudonym); Müller, W. Berlin (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD) und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. März 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Poll (Köln)|Köln-Poll]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juli 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PequodOnStationAtLZ</name></author>
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