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	<title>Wilhelm Feuerherdt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T04:44:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Feuerherdt&amp;diff=1982985&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nassauer27: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2024-11-15T08:13:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Feuerherdt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Juni]] [[1895]] in [[Leipzig]]; † [[10. Juli]] [[1932]] in [[Dessau]]) war ein Dessauer Sozialdemokrat und [[Antifaschist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Feuerherdt wurde am 6. Juni 1895 in Leipzig geboren. Er hatte nach dem Besuch der Schule [[Schlosserei|Schlosser]] und [[Maschinenbau]]er gelernt und arbeitete in den Dessauer [[Junkers &amp;amp; Co.|Junkerswerken]] als [[Ingenieur]]. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] diente er in einem Seebataillon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch engagierte sich Feuerherdt in der [[SPD|Sozialdemokratischen Partei]], im [[Allgemeiner freier Angestelltenbund|Allgemeinen freien Angestelltenbund]] und er führte eine Hundertschaft im [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Rückfahrt von einer Kundgebung in [[Zerbst]] kam es in der Nacht vom 9. auf den 10. Juli 1932 vor dem Schweizerhaus in [[Ziebigk (Dessau-Roßlau)|Dessau-Ziebigk]] zu einer Auseinandersetzung zwischen seiner [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold|Reichsbannergruppe]] und einer Gruppe [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]], welche im Schweizerhaus ihr Stammlokal hatten. Aus einem Wortwechsel wurde eine handfeste Schlägerei und es kam zu Schusswechseln und Angriffen mit Hieb- und Stichwaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Nacht wurden insgesamt acht Männer, darunter fünf weitere Mitglieder seiner Reichsbannergruppe, teils schwer verletzt in ein Dessauer Krankenhaus eingeliefert. Wilhelm Feuerherdt erlag noch in der Nacht seine schweren Stichverletzungen im Gesicht und im Rücken.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Feuerherdt.jpg|thumb|Ruhestätte auf dem [[Neuer Begräbnisplatz (Dessau)|Friedhof 1]] in Dessau ]]&lt;br /&gt;
Am 13. Juli 1932 wurde sein Leichnam im Garten des Dessauer SPD-Hauses Tiovoli aufgebahrt und anschließend folgten tausende Anhalter dem Sarg auf dem Weg zum Krematorium in der Heidestraße. Das Urnengrab befindet sich auf dem Dessauer Friedhof I. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein, in der sich die wachsende Anpassung von Beamten widerspiegelt. Am 23. September 1932 wurden die Ermittlungen zu den Todesumständen Feuerherdts beendet und als ergebnislos bezeichnet. Außerdem wurde erklärt, dass die Nationalsozialisten in Notwehr gehandelt hätten und die Schuld für das Geschehene bei den Reichsbannerleuten liege. Der Witwe teilte der Erste Staatsanwalt Erich Lämmler mit, dass ihr Mann durch „einen rechtswidrigen Angriff auf andere“ seinen Tod selbst verschuldet habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dessau,Stolperstein Lindenplatz5,Wilhelm Feuerherdt.JPG|mini|Stolperstein für Wilhelm Feuerherdt in Dessau-Roßlau]]&lt;br /&gt;
Eine Straße im Ortsteil [[Waldersee (Dessau-Roßlau)|Waldersee]] und ein Platz im Ortsteil [[Mildensee]] sind heute nach ihm benannt. Am 26. März 2014 wurde vor Feuerherdts letztem Wohnhaus am Lindenplatz 5 in Dessau ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] für ihn verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://anhalt800.de/Deutsch/Archivmenue/News-Archiv/?NewsID=2305&amp;amp;Year=2014 |titel=Elf neue Stolpersteine |titelerg= |hrsg=Werkstatt Gedenkkultur in Dessau-Roßlau |werk=anhalt800.de |datum=2014 |abruf=2024-11-15 |sprache=de |format= |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nationalsozialistischer Mordterror in Dessau, in: Volksblatt für Anhalt, Dessau 11. Juli 1932; Der Tote in Dessau, in: ebenda, 14. Juli 1932; Staatsanwalt schreibt an Feuerherdts Witwe, in: ebenda, 29. September 1932.&lt;br /&gt;
* LASA, DE, Stami DE 3, Nr. 1138, Bl. 143 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.dessau-geschichte.de Die Geschichte der Stadt Dessau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Feuerherdt, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marineinfanterist (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Reichsbanner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Sachsen-Anhalt ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Feuerherdt, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Dessauer Sozialdemokrat und Antifaschist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juni 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Juli 1932&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dessau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nassauer27</name></author>
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