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	<title>Wilhelm Ferdinand Lipper - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T08:44:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Ferdinand_Lipper&amp;diff=268397&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BurghardRichter: /* Leben und Werk */ Hochformatige Abbildung verkleinert</title>
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		<updated>2023-10-04T22:14:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Werk: &lt;/span&gt; Hochformatige Abbildung verkleinert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelm Ferdinad Lipper.JPG|miniatur|Wilhelm Ferdinand Lipper]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Ferdinand Lipper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. April]] [[1733]] in [[Münster]]; † [[29. Oktober]] [[1800]] in [[Nürnberg]]) war ein deutscher [[Architekt]]. Er gilt als bedeutender Vertreter des [[Klassizismus]] in [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Die Vorfahren von Wilhelm Ferdinand Lipper lebten in [[Rüthen]], welches damals bekannt war durch den [[Rüthener Sandstein]].  Wilhelm Ferdinands Vater, Johann Bernhard Lipper, war Oberkriegskommissar des Fürstbischofs von Münster. Seine Mutter, Maria Hermine Theodora, war die Tochter des bekannten münsterschen Baumeisters [[Gottfried Laurenz Pictorius]]. Der Großvater von Wilhelm Ferdinand, Johann Jodocus Lipper, Geheimsekretär des Fürstbischofs [[Friedrich Christian von Plettenberg]] wurde am 4. Februar 1652 in Rüthen geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eberhard Henneböle]]: &amp;#039;&amp;#039;Steinhauer, Bildschnitzer und Maler in Rüthen nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] bis um 1750.&amp;#039;&amp;#039; Landkreis Lippstadt, 1974, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lipper absolvierte zunächst eine theologische Ausbildung und wurde [[Kanoniker]] in [[Fritzlarer Dom|Fritzlar]], [[Mindener Dom|Minden]] und [[St. Georg (Vechta)|Vechta]]. Nach dem Tod von [[Johann Conrad Schlaun]] wurde er im Jahr 1774 mit der Fortführung der Bauarbeiten am [[Fürstbischöfliches Schloss Münster|Münsterschen Schloss]] und der Vervollständigung der Innenausstattung beauftragt. Ein von ihm bereits 1772 vorgelegter Entwurf zur klassizistischen Adaptierung auch des Außenbaus fand keine Berücksichtigung. Nach seinen Entwürfen entstanden vor allem die Eingangshalle, das Treppenhaus und der Festsaal in klassizistischen Formen, wofür er in seiner Zeit viel Lob und Anerkennung erhielt. Unter Fürstbischof [[Maximilian Franz von Österreich]] wurden die Arbeiten ab 1784 jedoch nur reduziert weitergeführt und schließlich ganz eingestellt. Die von Lipper entworfenen Teile des Innenausbaus sind nicht erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Veranlassung des münsterischen Staatsministers [[Franz von Fürstenberg (Politiker)|Franz von Fürstenberg]] führte Lipper 1773 bis 1776 den Umbau der städtischen Fleischhalle zu einem Komödienhaus durch (1894 abgebrochen). Dem Baukörper wurde eine repräsentative klassische Tempelfassade mit dorischen Säulen und einem Dreiecksgiebel vorgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Romberger Hof (1).JPG|mini|hochkant|Front des Romberger Hofes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1777 wurde Lipper zum Oberlandbaudirektor mit einem festen Gehalt von 500 Reichstalern ernannt. Ein Jahr später errichtete er an der [[Promenade (Münster)|Wallpromenade]] zwei [[Torhäuser am Neutor|Torhäuser am Maxtor]]. Er wurde zum gefragten Architekten des Adels; zu seinen Entwürfen zählen die nicht verwirklichten Umbaupläne des [[Schloss Wocklum|Schlosses Wocklum]] sowie 1779 der [[Romberger Hof]] in [[Münster]], der teilweise als Ruine in den Neubau des [[Städtische Bühnen Münster|Stadttheaters Münster]] integriert wurde. Straßenseitig erhielt das Bauwerk eine durch Pilaster und einen viersäuligen Mittelrisalit reich gegliederte Fassade ähnlich der des 1769 bis 1779 von [[Simon Louis du Ry]] errichteten [[Fridericianum (Kassel)|Fridericianum]] in [[Kassel]], während die Gartenfassade auf das vereinfachte Lisenensystem wie bei Schlaun zurückgriff. Auch beim Neubau des [[Gymnasium Paulinum (Münster)|Gymnasiums Paulinum]] in Münster 1788 (1945 zerstört) entwarf Lipper eine von einem Dreiecksgiebel bekrönte Fassade, die sich in ihrer flachen [[Lisenen]]struktur Gestaltungsprinzipien von Johann Conrad Schlaun rezipiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Karlheinz Haucke: &amp;#039;&amp;#039;Abwechslung und ‚superbe Wirkung‘. Schlaun-Rezeption bei Lipper, Reinking und den beiden Vagedes.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus Bußmann, Florian Matzner, Ulrich Schulze (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Johann Conrad Schlaun 1695–1773. Architektur des Spätbarock in Europa&amp;#039;&amp;#039;. Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster 1995, S.&amp;amp;nbsp;647–653.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1790 übernahm Lipper den Bau der 1785 von [[Franz Ignaz Michael Neumann]] begonnenen [[Deutscher Orden|Deutschordenskirche]] [[St. Elisabeth (Nürnberg)|St.&amp;amp;nbsp;Elisabeth in Nürnberg]], die er nach Niederlegung der bereits ausgeführten Teile nach eigenen Entwürfen errichtete. Vor Fertigstellung des Kirchenbaus 1802 verstarb er in Nürnberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Clemens Lipper]] (1742–1813), ein jüngerer Bruder von Wilhelm Ferdinand, war ebenfalls Geistlicher und Architekt. Er lebte als Kanoniker in [[Osnabrück]] und Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Lippers bekanntesten Schülern zählen die Brüder [[Clemens August von Vagedes|Clemens August]] und [[Adolph von Vagedes]] sowie [[August Reinking]], den er auch in seinem Testament bedachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Nachfahren des Peter Pictorius.&amp;#039;&amp;#039; Beilage zur Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Westfalen&amp;#039;&amp;#039;, Münster September 1933.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Bußmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Ferdinand Lipper. Ein Beitrag zur Geschichte des Frühklassizismus in Münster&amp;#039;&amp;#039; (Westfalen, 18. Sonderheft). Aschendorff, Münster 1972, ISBN 3-402-05970-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.baukunst-nuernberg.de/epoche.php?epoche=Klassizismus&amp;amp;objekt=Elisabethkirche Weblink zur Elisabethkirche]&lt;br /&gt;
* [http://www.eo-bamberg.de/eob/opencms/sites/bistum/pfarreien/dekanate/nuernberg/st_elisabeth_nuernberg/kirche/index.html Weblink zur Geschichte von St. Elisabeth]&lt;br /&gt;
* [http://www.nrw-stiftung.de/projekte/projekt.php?id=188&amp;amp;archiv=M%25FCnster&amp;amp;pl=projekte NRW-Stiftung.de: „Das Torhäuschen in Münster“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123965500|VIAF=15692736}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lipper, Wilhelm Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Klassizismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1733]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1800]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lipper, Wilhelm Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. April 1733&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Oktober 1800&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BurghardRichter</name></author>
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