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	<title>Wilhelm Ferdinand Ermeler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T14:09:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Ferdinand_Ermeler&amp;diff=108137&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-06-04T20:35:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schoppe Julius Ermeler 1834.jpg|mini|hochkant|Wilhelm Ermeler; Porträt von [[Julius Schoppe]], um 1834]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Ferdinand Ermeler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Februar]] [[1784]] in [[Berlin]]; † [[24. Juni]] [[1866]] ebenda) war ein deutscher [[Unternehmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sein Vater [[Christian Ermeler]] (1735–1793) war Besitzer einer [[Kattun]]fabrik in Berlin, die Mutter Friederike Amalia Ermeler geborene Crämer (1766–1848) war die Tochter eines Färbereibesitzers und  dritte Ehefrau.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://blha-recherche.brandenburg.de/detail.aspx?ID=903951 Unterlagen zur Vormundschaft eines Kindes von Friederike Amalia Ermeler, geborene Craemer], Brandenburgisches Landeshauptarchiv, von 1784/86, betraf offenbar Wilhelm oder dessen ältere Schwester.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach etwa einem Jahr ließen sich die Eltern scheiden und der Vater heiratete ein viertes Mal. In dieser Ehe wurde die Halbschwester [[Caroline Lauska|Caroline]] geboren, die später Malerin wurde. Der Junge wuchs bei der Großmutter auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1808 gründete Ermeler die &amp;#039;&amp;#039;[[Zigarre|Cigarren]]-, Rauch- und [[Schnupftabak]]fabrik Ermeler&amp;#039;&amp;#039; im Haus Mühlendamm 12/13 in Berlin. 1818 verlagerte er diese [[Manufaktur]] in das Haus Cölnischer Fischmarkt 6, das er für 9.000 [[Taler]] gekauft hatte. 1824 erwarb Ermeler von seinem Konkurrenten Johann Neumann das Grundstück [[Breite Straße (Berlin-Mitte)|Breite Straße]] 11 mit Wohn- und Fabrikgebäude für 40.000&amp;amp;nbsp;Taler. Er war der bedeutendste Tabakfabrikant und Exporteur in Berlin mit Filialen an anderen Orten, z. B. in [[Schwedt (Oder)|Schwedt]] (&amp;#039;&amp;#039;Ermelerspeicher&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Ermeler war seit seiner Jugend kunst- und kulturinteressiert. In seinem Haus lud er regelmäßig zu Abenden ein, mittwochs zu öffentlichen, sonntags zu geschlossenen Gesellschaften. Zum Bekanntenkreis gehörten Persönlichkeiten des Berliner Geschäfts-, Politik- und Kulturlebens wie der Gouverneur General [[Friedrich von Wrangel]], die Staatsmänner [[Heinrich Friedrich von Itzenplitz]] und [[Rudolf von Auerswald]], der Propst [[Daniel Amadeus Neander]], der Bildhauer [[Christian Daniel Rauch]] und der Kunstkritiker [[Ludwig Rellstab (Dichter)|Ludwig Rellstab]]. Wie schon Neumann verzichteten Ermeler und seine Nachfahren aus Liebe zum Berliner [[Rokoko]] auf modische Veränderungen des um 1760 eingerichteten Bürgerhauses. Sie pflegten und restaurierten es, bevor die Idee des [[Denkmalschutz]]es Jahrzehnte später öffentlich anerkannt wurde. Ermeler, auch durch Wohltätigkeitsveranstaltungen seines Hauses bekannt, wurde dadurch zum Retter des später als &amp;#039;&amp;#039;[[Ermelerhaus]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Gebäudes. Seine Nachkommen verkauften es an die Stadt Berlin, die es 1932 zu einem [[Heimatmuseum]] machte.&amp;lt;ref&amp;gt;Marlies Ebert: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Familie und Tabakfirma Ermeler. Bürgerliches und unternehmerisches Leben und Wirken im Berlin des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: Reiner Güntzer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch Stiftung Stadtmuseum Berlin, Band VIII (2002).&amp;#039;&amp;#039; Henschel Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-89487-467-8, S.&amp;amp;nbsp;105–142.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ermeler unterstützte Künstler auch finanziell. Noch mit 75 Jahren malte er [[Aquarell]]e. Er wurde vom preußischen Staat mit dem [[Ehrentitel]] eines &amp;#039;&amp;#039;Geheimen [[Kommerzienrat]]s&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Wilhelm Ferdinand Ermeler.jpg|mini|Grab von Wilhelm Ferdinand Ermeler und seiner Ehefrau Henriette geborene Becherer auf dem [[Friedhöfe Friedenstraße / Landsberger Allee|Evangelischen Friedhof St. Petri-Luisenstadt]] in Berlin]]&lt;br /&gt;
Unweit des ehemaligen Standorts des Ermelerhauses befand sich die große Barrikade des [[Märzaufstand]]s in Berlin. Ermeler setzte sich für ein ehrenvolles Begräbnis der Opfer der Barrikadenkämpfe ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/index.php?id=dfg-viewer&amp;amp;set%5Bimage%5D=6&amp;amp;set%5Bzoom%5D=default&amp;amp;set%5Bdebug%5D=0&amp;amp;set%5Bdouble%5D=0&amp;amp;set%5Bmets%5D=http%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP24353991-18480320-0-0-0-0.xml Anzeige Ermelers] in der &amp;#039;&amp;#039;Könliglich privilegirten Berlinischen Zeitung&amp;#039;&amp;#039; (spätere &amp;#039;&amp;#039;[[Vossische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;) vom 20. März 1848.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufzeichnungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tagebuch von 1805 bis 1809&amp;#039;&amp;#039;, mit Darstellung der persönlichen Entwicklung, aber auch Gedanken zum Zeitgeschehen und zu Kultur und Kunst&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Briefe aus Italien&amp;#039;&amp;#039; von 1860/1861, mit Reisebeobacbtungen und einem besonderen Interesse an den Kulturdenkmälern des Landes&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Ermeler: &amp;#039;&amp;#039;Briefe aus Italien. Für meine Familie und deren Nachkommen als Geburtstagsgabe dargebracht.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1861. ([[Privatdruck]])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerungsorte und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ermelerhaus]]&amp;#039;&amp;#039;, Märkisches Ufer 10 in Berlin; Nachbau des 1967 abgerissenen Wohnsitzes Ermelers an der Breiten Straße mit Originalteilen ([[Spolie]]n) von 1761/1762.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ehrengrab&amp;#039;&amp;#039;  auf dem [[Friedhöfe Friedenstraße / Landsberger Allee#St. Petri-Luisenstadt-Kirchhof|Friedhof St. Petri-Luisenstadt]] an der Friedenstraße in Berlin-Friedrichshain, Feld SW G4, mit Bronze[[epitaph]]ien an der Kirchhofsmauer für ihn und die Ehefrau&amp;lt;ref&amp;gt;[https://stiftung-historische-friedhoefe.de/wilhelm-ferdinand-ermeler/ Ehrengrab Wilhelm Ferdinand Ermeler], Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin-Brandenburg, letzter Absatz, mit Fotos&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ermelerspeicher&amp;#039;&amp;#039; in [[Schwedt (Oder)]], ehemaliger zweigeschossiger Tabakspeicher aus Ziegelstein-Mauerwerk zur Lagerung des aus der Umgebung angelieferten Tabaks, heute Hauptgebäude der Stadtbibliothek&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schwedt.eu/sixcms/detail.php/bb3.c.212289.de?_lang=de&amp;amp;_nid= Wilhelm Ferdinand Ermeler], Stadt Schwedt (Oder), letzter Absatz, mit Foto&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Benennung der &amp;#039;&amp;#039;Ermelerstraße&amp;#039;&amp;#039; in Berlin von 1938 bis 1947, vorher und danach &amp;#039;&amp;#039;Straßmannstraße&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marlies Ebert: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Familie und Tabakfirma Ermeler. Bürgerliches und unternehmerisches Leben und Wirken im Berlin des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: Reiner Güntzer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch Stiftung Stadtmuseum Berlin, Band VIII (2002).&amp;#039;&amp;#039; Henschel Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-89487-467-8, S. 105–142.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://stiftung-historische-friedhoefe.de/wilhelm-ferdinand-ermeler/ Wilhelm Ferdinand Ermeler], Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin-Brandenburg&lt;br /&gt;
* [http://www.schwedt.eu/sixcms/detail.php/bb3.c.212289.de?_lang=de&amp;amp;_nid= Wilhelm Ferdinand Ermeler], Stadt Schwedt (Oder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136491588|VIAF=80826242}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ermeler, Wilhelm Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1784]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ermeler, Wilhelm Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ermeler, Wilhelm&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer in der Tabakindustrie und Kunstmäzen in Berlin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Februar 1784&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Juni 1866&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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