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	<title>Wilhelm Fay - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Fay&amp;diff=911263&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GT1976: Redundante Kategorie entfernt</title>
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		<updated>2026-02-19T18:51:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redundante Kategorie entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F027819-0006, Frankfurt, Kommunalkongress der CDU-CSU.jpg|mini|Bürgermeister Wilhelm Fay (links), neben [[Alfred Dregger]], [[Kurt Georg Kiesinger]] und [[Hans-Jürgen Moog]], 1968 in Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Fay&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Juli]] [[1911]] in [[Frankfurt-Sossenheim|Sossenheim]]; † [[7. Februar]] [[1980]] in [[Frankfurt am Main]]) war ein deutscher [[Jurist]] und Politiker ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]])&amp;lt;ref&amp;gt;Hessische Biografie (Weblinks)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm und Henriette Fay im Zoogesellschaftshaus Frankfurt.jpg|mini|Wilhelm und Henriette Fay im [[Zoo-Gesellschaftshaus]] Frankfurt]]&lt;br /&gt;
Wilhelm Fay wurde am 1. Juli 1911 als Sohn des Frankfurter [[Kurzwaren]]händlers Wilhelm Fay und seiner Frau Wilhelmine in Sossenheim geboren. Sein Vater gründete 1908 den Sossenheimer Arbeiterverein und arbeitet im [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]] mit. Die Familie verließ 1912 Sossenheim und zog in das [[Frankfurt-Nordend|Frankfurter Nordend]] Spohrstraße 13. Der Vater betrieb im Hirschgraben 7 den Kurzwarenhandel Schweitzer &amp;amp; Fay bis 1933. Das Geschäft wurde aufgrund der politischen Wirren 1933 geschlossen. Wilhelm Fay engagierte sich schon früh in der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] Sturmschar der katholischen Bernardusgemeinde um Pfarrer Alois Eckert, der zu seinem geistigen [[Ziehvater]] wurde. Er besuchte die katholische Selektenschule bis zur sechsten Klasse und wechselte auf das [[Freiherr-vom-Stein-Schule (Frankfurt am Main)|Kaiser Wilhelms-Gymnasium]], wo er 1930 mit dem Abitur abschloss&amp;lt;ref&amp;gt;Hessische Biografie (Weblinks)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Anschließend studierte Fay Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main und München&amp;lt;ref&amp;gt;Hessische Biografie (Weblinks)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während seines Studiums trat er dem [[Windthorstbund]] an der Universität Frankfurt bei und wurde Mitglied im Zentrum. Er legte 1934 das erste juristische Staatsexamen ab&amp;lt;ref&amp;gt;Hessische Biografie (Weblinks)&amp;lt;/ref&amp;gt;, nach erfolgreichem Referendariat bestand Fay wider Erwarten nicht das zweite juristische Staatsexamen. Aufgrund seines starken politischen Engagements als Zentrumspolitiker und Redner des Windthorstbundes galt Fay den Prüfern als politisch unzuverlässig. Er erhielt die Auflage, das gesamte [[Referendariat]] zu wiederholen. Auf Anraten des gerade aus der NS-Haft zurückgekehrten Pfarrers Alois Eckert, dessen katholische Sturmschar 1937 von den Nazis verhaftet und gefoltert worden war, trat Fay 1937 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein&amp;lt;ref&amp;gt;Hessische Biografie (Weblinks)&amp;lt;/ref&amp;gt;, um seine juristische Ausbildung abzuschließen. Ebenfalls 1937 promovierte er zum [[Dr. jur.]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hessische Biografie (Weblinks)&amp;lt;/ref&amp;gt; und beendete erst seine Ausbildung 1939 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen&amp;lt;ref&amp;gt;Hessische Biografie (Weblinks)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Anschließend arbeitete er als Handlungsbevollmächtigter bei der [[Frankfurter Bank]]. Er wurde 1941 als [[Rechtsanwalt]] zugelassen&amp;lt;ref&amp;gt;Hessische Biografie (Weblinks)&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1945 zum Landgerichtsrat ernannt&amp;lt;ref&amp;gt;Hessische Biografie (Weblinks)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während der gesamten [[Zeit des Nationalsozialismus]] engagierte er sich für den politischen Katholizismus und unterstützte befreundete jüdische Familien. &lt;br /&gt;
Fay wurde 1941 als Soldat zur Marine eingezogen&amp;lt;ref&amp;gt;Hessische Biografie (Weblinks)&amp;lt;/ref&amp;gt; und war in den Niederlanden auf der Insel [[Walcheren]] und in Griechenland auf der Insel [[Ägina]] stationiert. 1945 geriet er in britische Gefangenschaft und war auf der Ostseeinsel [[Fehmarn]] interniert. Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft kehrte er nach Frankfurt zurück und wurde dort von der [[Spruchkammerverfahren|Spruchkammer]] entnazifiziert. Die Amerikaner beauftragten ihn mit der [[Lizenzpresse|Lizenzierung der neuen freien Presse]]. Ihm oblag es, den [[Frankfurter Generalanzeiger]], die [[Frankfurter Rundschau]] und die [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] zu lizenzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Fay beim Bundeskanzler Konrad Adenauer.jpg|mini|Wilhelm Fay beim Bundeskanzler Konrad Adenauer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CDU Landesvorsitzender Wilhelm Fay bei einer Rede während des Bundestagswahlkampf.jpg|mini|Wilhelm Fay bei seiner Rede während des Bundestagswahlkampfs]]&lt;br /&gt;
Während der Zeit der [[Weimarer Republik]] war Fay Mitglied des [[Windthorstbund]]s und des Zentrums. Zum 1. Mai 1937 trat er in die NSDAP ein (Mitgliedsnummer 4.814.740).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/8630381&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Klausch Hessen-Parlament |Seite=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Sturmabteilung|SA]] hatte er eine Anwärterschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht Kirschner: &amp;#039;&amp;#039;Abschlussbericht der Arbeitsgruppe zur Vorstudie „NS-Vergangenheit ehemaliger hessischer Landtagsabgeordneter“ der Kommission des Hessischen Landtags für das Forschungsvorhaben „Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen“&amp;#039;&amp;#039;. [[Hessischer Landtag]], Wiesbaden 2013, S. 34. ([https://web.archive.org/web/20170218063421/https://www.uni-marburg.de/icwc/abschlussbericht_vorstudie_landtag_kirschner.pdf Online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gehörte 1945 zum Gründerkreis der hessischen CDU&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Im Dienste der Demokratie - die Trägerinnen und Träger der Wilhelm Leuschner-Medaille 1965 - 2011&amp;quot;, Hessische Landesregierung, 2011, Seite 110&amp;lt;/ref&amp;gt; und war von 1952 bis 1961 sowie 1972/73 Kreisvorsitzender der CDU Frankfurt. Von 1952 bis 1967 war er Landesvorsitzender der CDU [[Hessen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hessische Biografie (Weblinks)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Anschließend war er Ehrenvorsitzender der hessischen Christdemokraten&amp;lt;ref&amp;gt;Hessische Biografie (Weblinks)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Fay gehörte dem [[Hessischer Landtag|Hessischen Landtag]] vom 5. November 1953, als er für die ausgeschiedene Abgeordnete [[Elisabeth Pitz-Savelsberg|Elisabeth Pitz]] nachrückte, bis 1970 an. Von 1962 bis 1970 war er Vorsitzender des Landtagshauptausschusses und von 1962 bis 1968 stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Fay war von 1948 bis zu seinem Tode Mitglied des [[Magistrat (Deutschland)|Magistrats]] der Stadt Frankfurt am Main und hatte diese Funktion von 1956 bis 1966 hauptamtlich inne. Von 1966 bis 1972 amtierte er als [[Bürgermeister (Hessen)|Bürgermeister]] und Wirtschaftsförderungsdezernent der Stadt Frankfurt. 1972 verweigerte die SPD die Wiederwahl Fays, was zum Bruch der Koalition aus SPD und CDU führte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Im Dienste der Demokratie - die Trägerinnen und Träger der Wilhelm Leuschner-Medaille 1965 - 2011&amp;quot;, Hessische Landesregierung, 2011, S. 110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1970: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_10542/imfname_251156.pdf Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952] (PDF; 6,9&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1971: [[Großes Verdienstkreuz]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Im Dienste der Demokratie - die Trägerinnen und Träger der Wilhelm Leuschner-Medaille 1965 - 2011&amp;quot;, Hessische Landesregierung, 2011, Seite 109 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1978: [[Wilhelm-Leuschner-Medaille]] des Landes Hessen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Im Dienste der Demokratie - die Trägerinnen und Träger der Wilhelm Leuschner-Medaille 1965 - 2011&amp;quot;, Hessische Landesregierung, 2011, Seite 109 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wilhelm-Fay-Straße in Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* Sein Grab auf dem Hauptfriedhof ist ein [[Ehrengrab]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Er war Ehrenmitglied der katholischen Studentenverbindung K.D.St.V. Moeno-Franconia Frankfurt am Main (CV).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Hessen-Parlament 1946–1986 |Seite=245–246}}&lt;br /&gt;
* Jochen Lengemann: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 126.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Wilhelm Fay}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1024147614}}&lt;br /&gt;
* [http://lernen.bildung.hessen.de/hessen/gedenktage/zeige_monat?monat=7&amp;amp;ist_ueberregional=0 Hinweis beim Bildungsserver Hessen]&lt;br /&gt;
* [http://www.udocorts.de/presse/presse_72.html Kurzbiographie auf der Homepage von Udo Corts]&lt;br /&gt;
* [http://www.cduhessen.de/inhalte/1000228/geschichte/index.html Informationen auf der Website der CDU Hessen]&lt;br /&gt;
* Informationen über Wilhelm Fays [https://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-98684 Teilnachlass 1] im Archiv für Christlich-Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung Sankt Augustin&lt;br /&gt;
* [https://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-98685 Teilnachlass 2] im Institut für Stadtgeschichte Frankfurt.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=1024147614|titel=Fay, Wilhelm|datum=2020-02-13}}&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=1024147614|Titel=Dr. jur. Wilhelm Fay|Datum=2023-02-07|Abruf=2023-09-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bürgermeister von Frankfurt am Main}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landesvorsitzende der CDU Hessen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1024147614|VIAF=257984982}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fay, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der CDU Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Wilhelm-Leuschner-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fay, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (Zentrum, CDU), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juli 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt-Sossenheim|Sossenheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Februar 1980&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GT1976</name></author>
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