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	<title>Wilhelm Embacher - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Embacher&amp;diff=1151446&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dlanold: /* Akademischer Lehrer und Erfinder */ +WL</title>
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		<updated>2026-04-04T19:16:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Akademischer Lehrer und Erfinder: &lt;/span&gt; +WL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Embacher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. November]] [[1914]]; † [[7. Februar]] [[2008]] in [[Saalfelden]], [[Land Salzburg|Salzburg]]) war ein österreichischer [[Geodät]], Erfinder, [[Ingenieurkonsulent]] und [[Hochschulprofessor]] an der [[TH Wien]] und der [[Universität Innsbruck]]. Seine Spezialgebiete waren die [[Geodätische Astronomie]] und Anwendungen der [[Gravimetrie]] in den Ingenieurwissenschaften. Er entwickelte mehrere einschlägige Methoden und Instrumente, von denen die [[Embacher-Methode]] zur geografischen Ortsbestimmung und die gravimetrische [[Felsmutung]] bis heute angewandt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Willi Embachers Eltern waren Anna und Engelbert Embacher, der Vater [[Betriebsleiter]] des Saalfeldener Elektrizitätswerks. Nach der Volksschule in Saalfelden kam er an die Oberrealschule in [[Linz]], wo er 1932 mit Auszeichnung maturierte. Danach begann er das [[Physik]]-Studium an der [[TH Wien]], wechselte nach 3 Jahren auf [[Vermessungswesen]] und erlangte kurz vor dem Militärdienst 1939 das [[Absolutorium]]. Bei Kämpfen an der West- und Ostfront erhielt er mehrere Tapferkeitsauszeichnungen, wurde schwer verwundet und verlor ein Auge. Die Rekonvaleszenz nützte Embacher dafür, sein Studium [[1944]] mit dem [[Dipl.-Ing.]] abzuschließen, und heiratete die Vermessungsbeamtin Paula geb. Winkelmayer. Sie hatte noch vor ihm als erste [[Geodätin]] Österreichs das Diplom erlangt. Zu Kriegsende geriet Embacher aber bis 1946/47 in englische [[Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser kehrte er 1948 als [[Hochschulassistent]] an die TH Wien zurück und wurde bereits im Folgejahr mit einer Dissertation über &amp;#039;&amp;#039;Vektorielle [[Ausgleichsrechnung]]&amp;#039;&amp;#039; promoviert – gleichzeitig mit [[Paula Embacher]], welche das Thema [[Gradmessung]] bearbeitet hatte. Zu diesem seltenen Ereignis und der Geburt des dritten Kindes kam hinzu, dass auch der damalige Rektor [[Friedrich Hopfner]] ein Geodät war und für die Promotion der Eheleute einen Sondertermin im Juli 1949 ansetzte – wenige Wochen vor seinem Unfalltod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1950 Dozent [[Friedrich Hauer]] Ordinarius für Ingenieurgeodäsie wurde, übernahm Embacher dessen Assistentenstelle am Institut für [[Höhere Geodäsie]]; dessen Professur war seit Hopfners Tod vakant und blieb es wegen der Kriegsfolgen noch lange. Neben den dadurch erwachsenden Pflichten war Embacher den Studenten ein beliebter Ratgeber und labte sie jedes Mal mit einem [[Äpfel|Apfel]]. Seiner wachsenden Erfahrung in der Vermessungspraxis folge 1955 die [[Habilitation]] für die Fachgebiete &amp;#039;&amp;#039;Geografische [[Ortsbestimmung]] und [[Landesvermessung]]&amp;#039;&amp;#039;, 1964 die Ernennung zum a.o. Professor. Im selben Jahr erhielt er die Befugnis als Ingenieurkonsulent für [[Vermessungswesen]] und führte sein Büro in Saalfelden (mit seiner Frau) bzw. in Wien IX.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akademischer Lehrer und Erfinder ==&lt;br /&gt;
Neben Aufgaben der [[Ingenieurgeodäsie]] bearbeitete Embacher vor allem Themen und neue Anwendungen der [[Gravimetrie]] und spezielle Vermessungen wie der [[Tauern Autobahn]]. Zur astronomischen [[Orientierung (Geodäsie)|Orientierung]] dieser und anderer Tunnelprojekte entwickelte er zwei spezielle Beobachtungsverfahren ([[Embacher-Methode]] und die von ihm spaßhaft &amp;quot;Zwiemandln&amp;quot; genannte Simultanmethode zur [[Richtungsübertragung]]), mit deren praktischer Erprobung er die späteren Professoren [[Kurt Bretterbauer]] und [[Gottfried Gerstbach]] beauftragte&amp;lt;ref&amp;gt;Institut für Geodäsie (Innsbruck): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift Embacher&amp;#039;&amp;#039;, Inst. Mitt. Band 7, p.11-13 und 78ff., Innsbruck 1984&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während sich die erstgenannte Methode in der Fachliteratur etablierte, erbrachte die zweitgenannte -- außer für sehr erfahrene Beobachter -- nicht die erwartete Genauigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der TH lehrte Embacher neben geodätischen Lehrveranstaltungen auch [[Flugnavigation]]. Ende 1967 wurde er als o. Universitätsprofessor nach [[Universität Innsbruck|Innsbruck]] berufen, wo er Vorstand des neu gegründeten Instituts für Vermessungswesen und [[Photogrammetrie]] wurde. Zu seinen bleibenden Verdiensten zählt der Aufbau der Innsbrucker Baufakultät und die Einführung der [[Geodätische Woche|Geodätischen Wochen]] im Bundessportheim (jetzt [[Universitätszentrum Obergurgl|Universitätszentrum]]) [[Obergurgl]]. Diese Kombination von [[Fachtagung]] und professionell geführten [[Schischule|Schikursen]] wurde nach Embachers Emeritierung 1985 von seinen Nachfolgern [[Günter Chesi]] und [[Klaus Hanke]] in 2-Jahres-Abständen weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptarbeitsgebiete ==&lt;br /&gt;
Die Schwerpunkte von Embachers Forschungstätigkeit waren:&lt;br /&gt;
* Das [[Erdschwerefeld]], die Gravimetrie und neue Einsatzgebiete moderner [[Gravimeter]] (siehe [[Askania Werke|Askania]]), unter anderem zur Messung von [[Erdgezeiten]]. Durch Präzisionsgravimetrie und [[Schweregradient]]en gelang ihm erstmals die Ortung unterirdischer Hohlräume und [[Felsmutung]]en;&lt;br /&gt;
* Aufbau des gravimetrischen Testfeldes [[Buschberg]] (Niederösterreich);&lt;br /&gt;
* Die [[Astrogeodäsie]] (Instrumentenkunde), Entwicklung der [[Embacher-Methode]] zur Azimut- und Breitenbestimmung, Einführung einschlägiger [[Nachtübung]]en für Geodäsie-Studenten;&lt;br /&gt;
* [[Ingenieurgeodäsie]] im Gebirge, Einfluss der [[Lotabweichung]]en auf ingenieurgeodätische Arbeiten, z.&amp;amp;nbsp;B. im Verkehrswege- und [[Tunnelbau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1984: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_10542/imfname_251156.pdf Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952] (PDF; 6,9&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Embacher: [https://www.ovg.at/de/vgi/files/pdf/3744 Neue Vorschläge zur geografischen Ortsbestimmung], Österreichische Zeitschrift für Vermessungswesen, Jahrgang.1952, Seiten 3 bis 13, 50-58 und 82 bis 88, Wien, 1952.&lt;br /&gt;
* Institut für Geodäsie (Innsbruck): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift Embacher&amp;#039;&amp;#039; (Einleitung und Beitrag K.Bretterbauer). Inst.Mitt. Band 7, p. 11–13 und 78ff., Innsbruck 1984&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.uibk.ac.at/geometrie-vermessung/gruppe_vermessung_und_geoinformation/geschichte.html Arbeitsbereich für Geometrie und Vermessung - Geschichte], Universität Innsbruck&lt;br /&gt;
* [https://www.uibk.ac.at/geometrie-vermessung/gruppe_vermessung_und_geoinformation/geschichte/embacher_nachruf.pdf Em. o. Univ. Prof. Dipl.-Ing. Dr. Wilhelm Embacher †]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1089203241|VIAF=278181683}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Embacher, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geodät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Embacher, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Geodät und Hochschulprofessor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. November 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Saalfelden]], Salzburg&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Februar 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Saalfelden]], [[Land Salzburg|Salzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dlanold</name></author>
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