<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wilhelm_Eildermann</id>
	<title>Wilhelm Eildermann - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wilhelm_Eildermann"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Eildermann&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T07:49:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Eildermann&amp;diff=2666531&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Eildermann&amp;diff=2666531&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-25T09:11:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wilhelm Eildermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Juli]] [[1897]] in [[Bremen]]; † [[16. Oktober]] [[1988]] in [[Ost-Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]], Journalist und [[Hochschullehrer]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Arbeitersohn Wilhelm Eildermann wurde Volksschullehrer und trat 1915 in die SPD ein. In den Jahren 1904 bis 1912 war er Volontär der &amp;#039;&amp;#039;[[Bremer Bürgerzeitung]]&amp;#039;&amp;#039; und schrieb auch für die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Junge Garde&amp;#039;&amp;#039; in Bremen. Von 1916 bis 1918 kämpfte er im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Im Jahr 1919 wechselte er zur KPD, war ab 1920 Funktionär und arbeitete bis zum Jahr 1933 für verschiedene deutsche KPD-Zeitungen. Eildermann war unter anderem von 1921 bis 1923 Chefredakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Niedersächsische Arbeiterzeitung|Niedersächsischen Arbeiterzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, von 1923 bis 1924 Chefredakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Schlesische Arbeiterzeitung|Schlesischen Arbeiterzeitung]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Breslau]] und 1928 bis 1930 Chefredakteur der [[Tribüne (KPD-Zeitung)|Tribüne]] in Magdeburg. Er heiratete nach 1925 [[Luise Eildermann]], geb. Gieber (1899–1986), die 1930/31 KPD-Mitglied der [[Bremische Bürgerschaft|Bremischen Bürgerschaft]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;Dagmar Stuckmann: &amp;#039;&amp;#039;Eildermann, Luise, geb. Gieber&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Frauen Geschichte(n)&amp;#039;&amp;#039;, Bremer Frauenmuseum (Hrsg.). Edition Falkenberg, Bremen 2016, ISBN 978-3-95494-095-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1930 wurde Eildermann wegen Pressevergehen zu einem Jahr und neun Monaten [[Festungshaft]] verurteilt, die er in Bremen absaß. Von 1932 bis Februar 1933 war Eildermann Chefredakteur der &amp;#039;&amp;#039;Volkswacht&amp;#039;&amp;#039; in [[Rostock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] im Jahr 1933 war er illegaler [[Agitprop]]leiter der Bezirksleitung Mecklenburg der KPD. Am 1. Mai 1933 wurde er verhaftet und ins [[KZ Fuhlsbüttel]] gebracht. Im Jahr 1934 wurde er wegen illegaler Betätigung zu 30 Monaten Haft verurteilt, die er in [[Bützow|Bützow-Dreibergen]] und in [[Neustrelitz|Strelitz]] absaß. Nach der Entlassung im Mai 1936 lebte Eildermann in Bremen, arbeitete beim Bau der Autobahn und war wieder illegal politisch tätig. Im Januar 1937 emigrierte Eildermann in die [[Tschechoslowakei]] und war dort Mitarbeiter der Auslandsredaktion der sudetendeutschen kommunistischen &amp;#039;&amp;#039;Roten Fahne&amp;#039;&amp;#039; und der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Der Funke&amp;#039;&amp;#039;. Im Oktober 1937 ging er nach Paris und war dort Mitarbeiter im Sekretariat des &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Zentrums für Recht und Freiheit in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Er schrieb Artikel für die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Rundschau über Politik, Wirtschaft und Arbeiterbewegung&amp;#039;&amp;#039; der [[Kommunistische Internationale|Kommunistischen Internationale]]. Nach Kriegsausbruch wurde er im September 1939 als feindlicher Deutscher im [[Le Vernet (Internierungslager)|Internierungslager Le Vernet]] interniert. 1943 wurde er nach [[Algerien|Vichy-Algerien]] in das Lager in [[Djelfa]] verlegt und dann entlassen. 1943 kämpfte Eildermann kurzzeitig in der [[Britische Armee|britischen Armee]] und war danach Zivilangestellter der [[US-Army]] in [[Algier]]. Im Jahr 1944 ging er in die [[Sowjetunion]] und wurde Redakteur der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Freies Deutschland&amp;#039;&amp;#039; des [[Nationalkomitee Freies Deutschland|Nationalkomitees Freies Deutschland]]. Im August 1944 wurde Eildermann Lektor an der [[Antifa-Schule|Frontschule]] für deutsche Kriegsgefangene der [[3. Ukrainische Front|3. Ukrainischen Front]]. Im Mai 1947 kehrte er nach Deutschland zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Eildermann 01.jpg|mini|hochkant|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Von 1947 bis 1951 war Eildermann, seit 1946 SED-Mitglied, Redaktionsleiter des Pressedienstes im [[Zentralkomitee der SED]] und Hauptredakteur der &amp;#039;&amp;#039;Abteilung Werbung-Presse-Rundfunk&amp;#039;&amp;#039; und Chefredakteur der SED-Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Einheit (SED-Zeitschrift)|Einheit]]&amp;#039;&amp;#039;. Nach der Wiedereröffnung der Universitäten in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] richtete die [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|Sowjetische Militäradministration (SMAD)]] eine akademische Ausbildung für Journalisten in [[Leipzig]] ein. Im August 1951 wurde Eildermann zum Professor und Direktor des Instituts für Publizistik und Zeitungswissenschaft an der [[Universität Leipzig]] berufen. Er hatte bis 1957 den Lehrstuhl für &amp;#039;&amp;#039;Methodik der journalistischen Praxis&amp;#039;&amp;#039; inne. Eildermann wurde ohne [[Promotion (Doktor)|Promotion]] berufen, was selbst in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] der 1950er Jahre ungewöhnlich war. Von 1954 bis 1957 war Eildermann [[Dekan (Hochschule)|Prodekan]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Sektion Journalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig|Fakultät Journalistik]]&amp;#039;&amp;#039; der Karl-Marx-Universität Leipzig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{CPL|Eildermann_605}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1957 wurde er Sektorleiter [[Edition]] in der Abteilung Geschichte des [[Institut für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der SED|Instituts für Marxismus-Leninismus]] beim ZK der SED in Berlin. Mitte der 1970er Jahre ging Eildermann in den Ruhestand. Im Jahr 1977 ernannte ihn der wissenschaftliche Rat des Institutes für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED anlässlich seines 80. Geburtstages zum [[Ehrendoktor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Eildermann starb 1988 91-jährig in Ost-Berlin. Seine Urne wurde in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]] des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1955 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze&lt;br /&gt;
* 1957 [[Banner der Arbeit]]&lt;br /&gt;
* 1962 Vaterländischer Verdienstorden in Silber&lt;br /&gt;
* 1967 Vaterländischer Verdienstorden in Gold&lt;br /&gt;
* 1970 Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden in Gold&lt;br /&gt;
* 1975 [[Karl-Marx-Orden]]&lt;br /&gt;
* 1977 [[Stern der Völkerfreundschaft]] in Gold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=&lt;br /&gt;
 | Titel=Wie schreibt man einen Zeitungsartikel?&lt;br /&gt;
 | Verlag=Tribüne&lt;br /&gt;
 | Auflage=&lt;br /&gt;
 | Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 | Jahr=1952&lt;br /&gt;
 | ISBN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=&lt;br /&gt;
 | Titel=Das Redigieren und die literarische Korrektur des Zeitungsmaterials&lt;br /&gt;
 | Verlag=&lt;br /&gt;
 | Auflage=&lt;br /&gt;
 | Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 | Jahr=1953&lt;br /&gt;
 | ISBN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=&lt;br /&gt;
 | Titel=Als Wanderredner der KPD unterwegs. Erinnerungen an die ersten Jahre der KPD, 1919 - 1920 &lt;br /&gt;
 | Verlag=[[Karl Dietz Verlag Berlin|Dietz Verlag]]&lt;br /&gt;
 | Auflage=&lt;br /&gt;
 | Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 | Jahr=1977&lt;br /&gt;
 | ISBN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=&lt;br /&gt;
 | Titel=Jugend im ersten Weltkrieg&lt;br /&gt;
 | Verlag=&lt;br /&gt;
 | Auflage=&lt;br /&gt;
 | Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 | Jahr=1972&lt;br /&gt;
 | ISBN=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url= http://www.trafoberlin.de/978-3-89626-784-9.htm |archive-is=20130212053159 |text=www.trafoberlin.de: Jugend im ersten Weltkrieg}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=&lt;br /&gt;
 | Titel=Die Antifaschule – Erinnerungen an eine Frontschule der Roten Armee&lt;br /&gt;
 | Verlag= Dietz-Verlag&lt;br /&gt;
 | Auflage=&lt;br /&gt;
 | Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 | Jahr=1985&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/wilhelm-eildermann?ID=4235 Eildermann, Wilhelm]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=friedrich-wilhelm-eildermann|lemma=Eildermann, Friedrich Wilhelm|autor=Peter Erler|band=1|idNum=699}}&lt;br /&gt;
* [[Tillmann Bendikowski]]: &amp;#039;&amp;#039;Sommer 1914: Zwischen Begeisterung und Angst – wie Deutsche den Kriegsbeginn erlebten&amp;#039;&amp;#039;. Bertelsmann, München 2014.&lt;br /&gt;
* [[Klaus G. Saur]]: &amp;#039;&amp;#039;Eildermann, (Friedrich) Wilhelm.&amp;#039;&amp;#039; In: Karin Peter, Gabriele Bartelt-Kircher, Anita Schröder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitungen und andere Drucksachen. Die Bestände des Dortmunder Instituts für Zeitungsforschung als Quelle und Gegenstand der Forschung.&amp;#039;&amp;#039; Klartext-Verlag, Essen 2014, ISBN 978-3-8375-1015-7, S. 453f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{CPL|Eildermann_605}}&lt;br /&gt;
* [https://research.uni-leipzig.de/agintern/CPL/PDF/Eildermann_Wilhelm.pdf Wilhelm Eildermann, Professoren der Universität Leipzig 1945–1993], abgerufen am 22. November 2017&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/85343af9-23d9-4414-aef3-69fabff79bcb/ Nachlass Bundesarchiv NY 4251]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11852951X|LCCN=n86137188|NDL=|VIAF=42301670}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eildermann, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eildermann, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Eildermann, Friedrich Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher kommunistischer Politiker (KPD/SED) und Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juli 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Oktober 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ost-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
	</entry>
</feed>