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	<title>Wilhelm Eidam - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T14:50:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Eidam&amp;diff=1648749&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: Normdaten korrigiert</title>
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		<updated>2024-01-22T14:01:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Eidam&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Mai]] [[1908]] in [[Gelnhausen]] (Hessen); † [[10. Juli]] [[1993]] ebenda) war ein deutscher [[Maler]] und Kunsterzieher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Eidam wuchs in Gelnhausen auf. Nach seinem Abitur 1927 studierte er von 1928 bis 1931 an der [[Kunsthochschule Kassel|Staatlichen Kunstakademie in Kassel]] und – nach deren Schließung im Zuge der Ausbildungszentralisierung – von 1931 bis 1933 an der [[Preußische Akademie der Künste|Akademie der Künste in Berlin]], dort unter anderem bei [[Max Liebermann]]. In dieser Zeit unternahm Eidam Studienreisen nach Italien, Istrien, Frankreich und Holland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach seinem Staatsexamen 1933 wurde Eidam als Schüler des jüdischen Malers Liebermann mit einem Berufsverbot belegt. Bis zu seinem Militärdienst verdiente sich Eidam seinen Lebensunterhalt unter anderem als Kopist am [[Staatliche Hochschule für Bildende Künste – Städelschule|Städelschen Kunstinstitut]] in [[Frankfurt am Main]] und als Berufsberater in [[Wetzlar]]. 1939 heiratete er Else Bödicker (* 6. Mai 1914). 1941 kam sein erster Sohn, [[Gerd Eidam|Gerd]], auf die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im darauf folgenden Jahr musste Eidam seinen Militärdienst antreten. Nach mehreren Verletzungen im [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Krieg gegen die Sowjetunion]] wurde er in das Kloster [[Erzabtei Sankt Ottilien|Sankt Ottilien]] am Ammersee verbracht. Wieder genesen wurde Eidam zunächst am Mittelmeer im Grenzgebiet zwischen Frankreich und Spanien eingesetzt, danach sollte seine Einheit in die Normandie verlegt werden. Bei dem Angriff britischer Flugzeuge auf den Transportzug in der Bretagne südlich der Linie Nantes – Angers am 9. Juli 1944 verlor Eidam seinen rechten Arm und seinen rechten Fuß. Bereits im Lazarett begann der ursprüngliche Rechtshänder mit der linken Hand zu schreiben, zu zeichnen und zu malen. Während seines Lazarettaufenthaltes und der sich daran anschließenden Kriegsgefangenschaft porträtierte er 89 Personen – Ärzte, Pfleger, Schwestern, Pfarrer und Aufseher – und tauschte die Bilder gegen Zigaretten und Nahrungsmittel für seine Mitgefangenen ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FAZ&amp;quot;&amp;gt;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] vom 26. August 2008, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Zerstörung Hanaus durch britische Bombenangriffe 1945 kamen Eidams Schwiegereltern und seine Schwägerin Kläre ums Leben. Mit ihnen verbrannte ein Großteil seiner eigenen Werke aus der Vorkriegs- und Kriegszeit sowie Skizzen, die ihm sein Lehrer Max Liebermann während des Studiums überlassen hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FAZ&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr aus der französischen Kriegsgefangenschaft arbeitete Eidam ab 1947 als Kunsterzieher an der Grimmelshausenschule (Gymnasium) in Gelnhausen. In demselben Jahr wurde sein zweiter Sohn, Ulrich, geboren. Bis zu seiner Pensionierung unternahm Eidam Studienreisen unter anderem nach Italien, Spanien, Nordafrika, Frankreich, Holland und Belgien. Seine Gemälde wurden in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Juli 1993 starb Eidam in seinem Elternhaus in Gelnhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Eidams Werk umfasst mehr als 1.000 Gemälde und Aquarelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur/Quellen ==&lt;br /&gt;
* Leonhard Tomczyk: &amp;#039;&amp;#039;Bildende Kunst im Spessart.&amp;#039;&amp;#039; CoCon-Verlag, Hanau 2009. ISBN 978-3-937774-66-4.&lt;br /&gt;
* Gerd Eidam: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Eidam, Mensch und Maler in Gelnhausen.&amp;#039;&amp;#039; Kürle-Verlag, Gelnhausen 2014. ISBN 978-3-924417-54-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1306210690|LCCN=|NDL=|VIAF=221169829159937320001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eidam, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eidam, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Kunsterzieher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Mai 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gelnhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Juli 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gelnhausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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