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	<title>Wilhelm Ehm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T02:44:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Ehm&amp;diff=630980&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Th.Binder: /* Auszeichnungen in der DDR */ Neues Deutschland 31.03.1976</title>
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		<updated>2026-03-31T04:25:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Auszeichnungen in der DDR: &lt;/span&gt; Neues Deutschland 31.03.1976&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-U1007-0049, Rostock, 30. Jahrestag DDR-Gründung, Flottenparade.jpg|mini|Wilhelm Ehm (am Mikrofon), Mitte, anlässlich einer Flottenparade zum 30.&amp;amp;nbsp;Jahrestag der DDR 1979|alternativtext=]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Ehm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. August]] [[1918]] in [[Pula]], [[Österreichisches Küstenland|Küstenland]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[9. August]] [[2009]] in [[Rostock]]) war ein deutscher [[Admiral]] und zweimaliger Chef der [[Volksmarine]]. Als solcher war er Stellvertreter des [[Ministerium für Nationale Verteidigung|Ministers für Nationale Verteidigung]] im [[Ministerrat (DDR)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
Ehms Vater war Tischler und diente als [[Waffenmeister]] in der [[Österreichische Marine|k. u. k. Kriegsmarine]]. Sein Sohn wurde während dessen Dienstzeit am 30. August 1918 geboren. Nach Kriegsende zog die Familie zurück nach [[Chomutov|Komotau]] in [[Böhmen]], dem Heimatort des Vaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Ehm erlernte von 1932 bis 1938 den Beruf des [[Elektriker]]s und Radiomechanikers und wurde in dieser Zeit Mitglied der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|Sozialistischen Arbeiter-Jugend]]. Durch das [[Münchner Abkommen]] und dem Anschluss des Sudetenlandes wurde Ehm [[Deutsche Staatsangehörigkeit|Deutscher Staatsbürger]] und diente während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] als Oberfunkmeister in der [[Kriegsmarine]]. Nach der Kapitulation der [[Heeresgruppe Nord]] im [[Kurland-Kessel]] ging er 1945 in sowjetische [[Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg|Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr 1947 arbeitete Ehm in der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Kreisleitung Rügen und trat der Partei 1948 bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehm war von 1950 bis 1951 Offizier für Nachrichtenwesen (Fernmeldewesen) bei der [[Hauptverwaltung Seepolizei]]. Von 1954 bis 1957 war er stellvertretender Chef des Stabes und Leiter der Abteilung Organisation der [[Volkspolizei See]]. Dem schloss sich der Dienst als Stellvertreter des Chefs der Seestreitkräfte an. In dieser Funktion war Ehm von 1958 bis 1959 für die [[Rückwärtige Dienste|Rückwärtigen Dienste]] verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Ernennung zum [[Konteradmiral]] am 1.&amp;amp;nbsp;August 1959 übernahm er die Führung der Seestreitkräfte/Volksmarine. Diese Funktion übte er bis zu seiner Verabschiedung in den Ruhestand am 30. November 1987 aus. Unterbrochen wurde die Tätigkeit durch sein Studium an der [[Seekriegsakademie N. G. Kusnezow|Seekriegsakademie]] der [[Sowjetunion]] von 1961 bis 1963. Neben seinem Dienst als Chef der Volksmarine wurde Wilhelm Ehm ab 1972 mit der Dienststellung eines Stellvertreters des Ministers für Nationale Verteidigung betraut. Zum 28. Jahrestag der Gründung der DDR 1977 wurde Wilhelm Ehm, der seit dem 1. März 1964 [[Vizeadmiral]] war, zum [[Admiral#Volksmarine bis 1990|Admiral]] befördert. Von 1981 bis 1989 gehörte Wilhelm Ehm dem [[SED#Zentralkomitee|Zentralkomitee der SED]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Ehm erwarb neben seinem Abschluss als Diplom-Militärwissenschaftler auch den Grad eines Dr. phil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1960 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber&lt;br /&gt;
* 1973 Friedrich-Engels-Preis&lt;br /&gt;
* 1976 [[Orden des Roten Sterns]] (Sowjetunion)&lt;br /&gt;
* 1978 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Gold&lt;br /&gt;
* 1981 Ehrenspange zum Vaterländischer Verdienstorden in Gold&lt;br /&gt;
* 1983 [[Karl-Marx-Orden]]&lt;br /&gt;
* 1984 Orden [[Banner der Arbeit]] Stufe I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privat ==&lt;br /&gt;
Ehm heiratete 1942 in Komotau seine Frau Melitta (geb. Čapek), die zum Kriegsende mit dem Sohn auf der Insel Rügen gelandet war. Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft schlug er sich zu der Insel durch. Das Ehepaar bekam noch zwei Söhne, alle wurden Offiziere der Volksmarine.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Jablonsky: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Ehm – Vom Heeresfunker der Wehrmacht zum Chef der DDR-Volksmarine.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Ehlert, Armin Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Genosse General! Die Militärelite der DDR in biografischen Skizzen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Militärgeschichte der DDR&amp;#039;&amp;#039;, Band 7). Im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes. Ch. Links, Berlin 2003, ISBN 3-86153-312-X, S. 363–385, hier S. 381.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beteiligter in den Mauerschützenprozessen ==&lt;br /&gt;
Im [[Mauerschützenprozesse|Verfahren]] vor dem [[Landgericht Berlin|Berliner Landgericht]] wurde er für verhandlungsunfähig erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Froh, [[Rüdiger Wenzke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale und Admirale der NVA. Ein biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Ch. Links, Berlin 2000, ISBN 3-86153-209-3.&lt;br /&gt;
* Walter Jablonsky: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Ehm – Vom Heeresfunker der Wehrmacht zum Chef der DDR-Volksmarine.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans Ehlert]], [[Armin Wagner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Genosse General! Die Militärelite der DDR in biografischen Skizzen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Militärgeschichte der DDR&amp;#039;&amp;#039;, Band 7). Im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes. Ch. Links, Berlin 2003, ISBN 3-86153-312-X, S. 363–385.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=wilhelm-ehm|lemma=Ehm, Wilhelm|autor=[[Andreas Herbst]], [[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=678}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Chef der Volksmarine der DDR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1203657706|VIAF=6563158070680108780001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ehm, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Admiral (Volksmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Deutscher Seeverband 1945–1956)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertreter des Marxismus-Leninismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellvertretender Verteidigungsminister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellvertretender Minister (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2009]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ehm, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SED), Stellvertretender Minister für Nationale Verteidigung im Ministerrat der DDR und Chef der Volksmarine&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. August 1918&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pula]], [[Österreichisches Küstenland|Küstenland]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. August 2009&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rostock]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Th.Binder</name></author>
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