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	<title>Wilhelm Dege - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T14:10:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Dege&amp;diff=1339705&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-05-17T15:57:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Dege&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Oktober]] [[1910]] in [[Bochum]]; † [[21. Dezember]] [[1979]] in [[Suderburg]]) war ein deutscher [[Autor]], Pädagoge, [[Geograf]], [[Geologe]] und Hochschullehrer, der vor allem durch seine belletristischen und dokumentarischen Bücher über die [[Arktis]] bekannt wurde. Als Leutnant der Wehrmacht war er 1944/45 auch Leiter der militärischen [[Unternehmen Haudegen|Wetterstation „Haudegen“1]] auf Spitzbergen. Aufgrund der abgelegenen Lage in der polaren Region kapitulierte seine kleine Truppe – als letzte Wehrmachtseinheit überhaupt – offiziell erst am 4. September 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1931 absolvierte Dege ein Lehramtsstudium an der Pädagogischen Akademie in Dortmund und war anschließend als Volksschullehrer in [[Münster]] tätig. Zusätzlich studierte er Geographie, Geologie und Vorgeschichte und unternahm 1935, 1936 und 1938 eigene Forschungsreisen nach [[Svalbard|Spitzbergen]]. Dege promovierte an der [[Universität Münster]] im Jahr 1939 mit einem Werk über seine geomorphologische Forschungen im nördlichen [[Andrée-Land (Spitzbergen)|Andréeland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1940 kam er als Soldat der [[Wehrmacht]] aufgrund seiner Sprach- und Landeskenntnisse nach [[Norwegen]] und später als Leiter einer Wetterdienst-Expedition nach Spitzbergen. Im Zweiten Weltkrieg führte er den [[Unternehmen Haudegen|Wettertrupp „Haudegen“]], der in Spitzbergen Wetterdaten für die Marine sammelte. Aufgrund der Isolation wurde der Wettertrupp auch nach der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|deutschen Kapitulation]] zunächst nicht abgeholt und führte seine Beobachtungen nun im Auftrag der Alliierten fort. Erst im September 1945, vier Monate nach dem Zusammenbruch des Dritten Reichs, wurde er von der Besatzung eines norwegischen Schiffs abgeholt und zum norwegischen Festland zurückgebracht, nachdem er als einer der letzten deutschen Soldaten ihr gegenüber kapituliert hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Dege: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Beobachtungen auf dem Nordostland von Spitzbergen 1944–1945. Mit Beiträgen von Arthur Baumann.&amp;#039;&amp;#039; Berichte des Deutschen Wetterdienstes Nr. 72. Offenbach a. M. 1960 ([https://www.dwd.de/DE/leistungen/pbfb_verlag_berichte/pdf_einzelbaende/72_pdf.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=3 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;mdr.de / Daniel Niemetz: [https://www.mdr.de/geschichte/ns-zeit/zweiter-weltkrieg/1945/letzte-wehrmacht-soldaten-kapitulation-spitzbergen-haudegen100.html &amp;#039;&amp;#039;4. September 1945: Als auf Spitzbergen die letzten Wehrmachtsoldaten kapitulieren&amp;#039;&amp;#039;] (4. September 2020)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1946 arbeitete Dege erneut als Lehrer. 1962 kam er dann als Professor für [[Heimatforscher|Heimat-]] und Volkskunde und [[Didaktik]] der Erdkunde an die [[Pädagogische Hochschule Ruhr|Pädagogische Hochschule Dortmund]], wo er bis 1976 lehrte. Von 1963 bis 1968 war Dege außerdem Geschäftsführer des [[Westfälischer Heimatbund|Westfälischen Heimatbundes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1985 gelang es seinem Sohn Eckart, Überreste des Lagers und das Tagebuch des Vaters aufzuspüren. Der wissenschaftliche Nachlass Deges, inkl. Originalunterlagen, Fotos und Filmen des „Unternehmen Haudegen“ befindet sich im Archiv für Geographie des [[Leibniz-Institut für Länderkunde|Leibniz-Instituts für Länderkunde]] in Leipzig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-72822 Nachlass Deges] im Archiv für Geographie des IfL&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ny-Friesland D IMG 5760 Jutulhogget Surtfjellet Natthögda.JPG|mini|An Spitzbergens [[Wijdefjord]] spielt der Großteil von Deges Abenteuererzählung &amp;#039;&amp;#039;Jäger in Nacht und Eis&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Titel=Jäger in Nacht und Eis: Die Geschichte einer Überwinterung auf Spitzbergen | Verlag=Enßlin &amp;amp; Laiblin | Ort=Reutlingen | Jahr=1953| Kommentar= }}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Packeis gefangen. Die Abenteuer eines modernen Robinson in der Arktis.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg i. Br. 1953.&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Titel=Von Oslo bis zum Polarkreis: Kampf und Sieg in Mittel-Norwegen | Verlag=Enßlin &amp;amp; Laiblin | Ort=Reutlingen | Jahr=1942 | Kommentar= }}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wettertrupp Haudegen.&amp;#039;&amp;#039; Brockhaus, Wiesbaden 1954&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Vorfeld des Nordpols. Fahrten und Abenteuer auf Spitzbergen.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg im Breisgau 1957.&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Titel=Grönland ohne Eskimos |Verlag=Brockhaus | Ort=Wiesbaden | Jahr=1964 }}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sagen aus Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; Crüwell, Dortmund 1964.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Ruhrgebiet.&amp;#039;&amp;#039; Ferdinand Hirt, Kiel 1976, ISBN 3-528-08322-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gefangen im arktischen Eis: Wettertrupp „Haudegen“ – die letzte deutsche Arktisstation des Zweiten Weltkrieges.&amp;#039;&amp;#039; Convent, Hamburg 2006, ISBN 3-934613-94-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Czapka, Wilhelm: Am Rande des Nordpols. Ein deutscher Wettertrupp in der Arktis während der Kriegsjahre 1944/45. 4. Aufl., Königsbrück 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120376261}}&lt;br /&gt;
* {{WestfAutoren|1078}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/geschichte/kriegsende-in-der-arktis-a-946659.html Bericht über den Winter 1944/45 auf der norwegischen Forschungsstation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120376261|LCCN=n/82/6025|NDL=00437559|VIAF=108693862}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dege, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bochum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geograph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkskundler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatforscher (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (PH Ruhr, Abteilung Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Norwegens 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dege, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pädagoge und Wissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Oktober 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bochum]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Dezember 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Suderburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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