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	<title>Wilhelm Deffke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T15:05:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Deffke&amp;diff=2271279&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;F. Peter Müller: Ausstellung 1947</title>
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		<updated>2025-10-16T15:06:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ausstellung 1947&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Deffke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. April]] [[1887]] in [[Elberfeld]], heute ein Stadtteil von [[Wuppertal]]; † [[28. August]] [[1950]] in [[Woltersdorf (bei Berlin)|Woltersdorf]]; vollständiger Name: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Friedrich Deffke&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher Gebrauchs[[grafiker]] und Werbekünstler.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dammhofer.jpg|mini|hochkant|Signet der [[Vox-Schallplatten- und Sprechmaschinen-AG]], hier [[Seppl Dammhofer]] (1923)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CH-000957-X-81144 Deffke.tif|mini|hochkant|Plakat für [[Zigarettenfabrik Manoli|Manoli]] (1929)]]&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Deffke besuchte nach einer zeichnerischen Ausbildung an der [[Handwerker- und Kunstgewerbeschule Elberfeld]] von 1904 bis Anfang 1907 die Fachklasse für [[Buchgestaltung]], die der niederländische Kunstbuchbinder &amp;#039;&amp;#039;J. A. Loeber&amp;#039;&amp;#039; leitete. Es folgten Studienaufenthalte in den [[Niederlande]]n bei [[Jan Thorn Prikker (Künstler)|Jan Thorn Prikker]], [[Jan Toorop]] und Chris Lebeau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1909 bis 1910 war Deffke künstlerischer Mitarbeiter für Grafik, figurale Komposition und Architektur im Atelier von [[Peter Behrens]] tätig. Hier lernte er [[Walter Gropius]] und [[Ludwig Mies van der Rohe]] kennen. Danach unterrichtete Deffke von 1910 bis 1912 die Fächer Buchgewerbe und [[Batik]] an der Berliner [[Schule Reimann]], wo er die Bekanntschaft mit [[Julius Klinger]] machte. Von 1913 bis 1914 waren Wilhelm Deffke und [[Carl Ernst Hinkefuß]] in der Berliner Firma Otto Elsner beschäftigt. Hier entwarfen sie auch Druckunterlagen für den [[HAPAG]]-Schnelldampfer &amp;#039;&amp;#039;[[Imperator (Schiff, 1913)|Imperator]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] gründete Deffke im Jahr 1916 gemeinsam mit Hinkefuß in [[Berlin]] das Werbeatelier &amp;#039;&amp;#039;Wilhelmwerk – Pflegestätte Deutscher Werkkunst&amp;#039;&amp;#039;. 1918 veröffentlichten Deffke und Hinkefuß das programmatische Werk &amp;#039;&amp;#039;Handelsmarken und Fabrikzeichen&amp;#039;&amp;#039;, in dem sie die Werbewirksamkeit des [[Unternehmenslogo|Warenzeichens]] betonten. Ende 1919 beendete Wilhelm Deffke die Ateliergemeinschaft mit Hinkefuß, um ein eigenes Atelier für Werbegrafik und Architektur aufzubauen, das er bis 1925 betrieb. 1923 Heirat mit Grete Nickel, 1924 Geburt der Tochter Traute. Zum Ende 1924 wurde Deffke auf Empfehlung des [[Magdeburg]]er Stadtbaurats [[Bruno Taut]] zum Leiter der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Der Zucker&amp;#039;&amp;#039; berufen. Am 16. Oktober 1925 übernahm Wilhelm Deffke die Direktion der [[Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Magdeburg]]. In dieser Zeit war er auch für das künstlerische Erscheinungsbild der [[Deutsche Theaterausstellung 1927|Deutschen Theaterausstellung 1927]] im Magdeburger [[Rotehornpark]] verantwortlich, für die [[Karl Schulpig]] das Plakat entworfen hatte. Ebenfalls im Jahr 1927 wurde Wilhelm Deffke zum Professor ernannt. Nach der [[Machtübernahme]] trat er zum 1. Mai 1933 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 2.849.180).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/5910047&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harry Waibel]]: &amp;#039;&amp;#039;Diener vieler Herren : Ehemalige NS-Funktionäre in der SBZ/DDR.&amp;#039;&amp;#039; Lang, Frankfurt am Main 2011, ISBN 978-3-631-63542-1, S. 66.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch folgte 1934 seine Entlassung als Direktor der Kunstgewerbeschule. Im gleichen Jahr zog er mit seiner Familie nach [[Schönblick (Woltersdorf)|Schönblick]] und eröffnete in [[Berlin-Rahnsdorf|Wilhelmshagen]] ein eigenes Atelier.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerald Ramm |Titel=Woltersdorf: Ein Ort im &amp;quot;Dritten Reich&amp;quot; |Band=2 |Datum=2016 |Seiten=181}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er entwarf u. a. Ausstellungsplakate und nahm in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] an Ausstellungen teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde er 1946 erneut Direktor der Kunstgewerbeschule, die er bis 1950 leitete. Am 18. März 1950 zeichnete ihn [[Ernst Reuter]] mit dem &amp;#039;&amp;#039;Kunstpreis der Stadt Berlin&amp;#039;&amp;#039; aus. Deffke entwickelte umfangreiche Corporate-Design-Konzepte für Firmen wie Reemtsma (Zigaretten, 1919–23), Rückforth (Lebensmittel, Kosmetik, 1922–24) und Tesma (Tabakwaren, 1922–24). Deffke sah das Logo als Grundlage für alle geschäftlichen Werbemedien. Er gestaltete bis 1950 über 10.000 Firmen- und Produktlogos, die sich durch eine funktionale und abstrakte Formensprache auszeichneten. Der US-amerikanische Designkritiker und Publizist Steven Heller bezeichnete ihn als &amp;#039;&amp;#039;Father of Modern Logo&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Beitrag von Steven Heller In: Baseline, 49, von 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Nachlass von Wilhelm Deffke (darunter 4.000 im März/April 1945 verfilmte Logoentwürfe&amp;lt;ref&amp;gt;Bröhan Design Foundation: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Deffke. Pionier des modernen Logos&amp;#039;&amp;#039;. Scheidegger und Spiess Verlag, Berlin 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;) verwaltet die Bröhan Design Foundation (BDF), eine [[gemeinnützige Stiftung]] mit dem Geschäftssitz in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;Catrin Lorch: &amp;#039;&amp;#039;Der Elefant mit dem E.&amp;#039;&amp;#039; In: Süddeutsche Zeitung Nr. 37 vom 14. Februar 2014, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Museen und öffentliche Sammlungen mit Werken Deffkes (unvollständig) ==&lt;br /&gt;
* Berlin: [[Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://recherche.smb.museum/detail/1830135/h%C3%B6here-fachschule-f%C3%BCr-dekorationskunst?language=de&amp;amp;question=Wilhelm+Deffke&amp;amp;limit=15&amp;amp;sort=relevance&amp;amp;controls=none&amp;amp;objIdx=1 |titel=Plakat: Höhere Fachschule für Dekorationskunst |werk=recherche.smb.museum |sprache=de |abruf=2025-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Berlin: [[Deutsches Historisches Museum]]&lt;br /&gt;
* Hamburg: [[Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg|Museum für Kunst und Gewerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Postume Ausstellungen (unvollständig) ==&lt;br /&gt;
=== Personalausstellung ===&lt;br /&gt;
* 2013: [[Museum Folkwang]], Essen: &amp;#039;&amp;#039;Corporate Design: Der Logopionier Wilhelm Deffke (1887–1950).&amp;#039;&amp;#039; In Zusammenarbeit mit der Bröhan Design Foundation, Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beteiligung an Ausstellungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1947: Leipzig, Museum der bildenden Künste („Buch – Schrift – Werbekunst. Schau des graphischen Schaffens seit 1945“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1979: Berlin, Altes Museum („Weggefährden – Zeitgenossen. Bildende Kunst aus 3 Jahrzehnten “)&lt;br /&gt;
* 1984: Berlin, Altes Museum („Alltag und Epoche“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Vollmer|1|531||Deffke, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
* Literarisches Bureau der Hamburg-Amerika Linie (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Imperator auf See. Gedenkblätter an die erste Ausfahrt des Dampfers Imperator am 11. Juni 1913.&amp;#039;&amp;#039; Grafiken von Wilhelm Deffke. Hapag, Hamburg 1913.&lt;br /&gt;
* [[Hellmut Rademacher]] (Einführender Text): &amp;#039;&amp;#039;Gebrauchsgrafik in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Kunst, Dresden, Herausgeber Verband Bildender Künstler der DDR, 1975, S. 329 und Abb. 235 und 607 &lt;br /&gt;
* Katalog der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Weggefährten – Zeitgenossen.&amp;#039;&amp;#039; Altes Museum, Berlin 1979, {{DNB|800743431}}.&lt;br /&gt;
* Katalog der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Alltag + Epoche.&amp;#039;&amp;#039; Henschelverlag, Berlin 1984, {{DNB|850064090}}.&lt;br /&gt;
* Katalog der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;P40. Plakate aus der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Verband der Grafik-Designer der DDR und Niedersächsisches Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Berlin 1990, ISBN 978-3-8758-5184-7, S.&amp;amp;nbsp;2 und&amp;amp;nbsp;29.&lt;br /&gt;
* Norbert Eisold: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Magdeburg 1793–1963.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog. Magdeburg 1993, ISBN 3-9813652-3-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deffke, Wilhelm.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dietmar Eisold]] (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin, 2010; ISBN 978-3-355-01761-9, S. 144&lt;br /&gt;
* Bröhan Design Foundation: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Deffke. Pionier des modernen Logos.&amp;#039;&amp;#039; Scheidegger und Spiess Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-85881-392-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=&lt;br /&gt;
http://www.museum-folkwang.de/de/ausstellungen/archiv/wilhelm-deffke.html|hrsg=Museum Folkwang|titel=Der Logopionier Wilhelm Deffke|abruf=2014-02-25 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://rectoversoblog.com/2009/12/19/oceanliners-and-graphic-designers-branding-the-ss-imperator/ |hrsg=F. A. Bernett Books |titel=Branding für S.M.S. &amp;#039;&amp;#039;Imperator&amp;#039;&amp;#039; |abruf=2011-04-17 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=http://www.uni-magdeburg.de/mbl/Biografien/1460.htm |titel=Deffke, Friedrich Wilhelm Heinrich |werk=uni-magdeburg.de |datum=2004-06-09 |abruf=2022-10-27}} Biografie erstellt von der Universität Magdeburg&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|autor=Torsten Bröhan Design Foundation |url=http://wilhelmdeffke.de/ |titel=Wilhelm Deffke |werk=wilhelmdeffke.de |datum=2013-09-28 |abruf=2022-10-27 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bildindex.de/ete?action=queryupdate&amp;amp;desc=%22deffke%2C%20friedrich%20wilhelm%20heinrich%22%20&amp;amp;index=obj-all Arbeiten] im [[Bildindex der Kunst und Architektur|Bildindex]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=103486050X|LCCN=no2008065059|VIAF=199149066342065600042}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Deffke, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werbegrafiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Woltersdorf, bei Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Berliner Kunstpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Deffke, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Deffke, Wilhelm Heinrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gebrauchsgrafiker und Werbekünstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. April 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Elberfeld]], Rheinland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. August 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Woltersdorf (bei Berlin)|Woltersdorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;F. Peter Müller</name></author>
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