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	<title>Wilhelm Dantine - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T06:25:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Dantine&amp;diff=2415181&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Bildbeschreibung eingefügt</title>
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		<updated>2026-01-07T01:04:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bildbeschreibung eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Univ.-Prof. Dr. theol. DDr. h. c. Wilhelm F. F. Dantine (1911–1981).jpg|mini|Wilhelm F. F. Dantine ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Dantine (Nr. 27) Bust in the Arkadenhof, University of Vienna -2222.jpg|mini|Büste im Arkadenhof der Universität Wien (Bildhauer [[Josef Zenzmaier]])]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Felix Ferdinand Dantine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. November]] [[1911]] in [[Leoben]];&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gustav-Adolf-Kirche (Leoben)|Evangelische Pfarrkirche Leoben]], [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/steiermark-ev-kirche-AB/leoben/01-01/?pg=176 Taufbuch 01–01, 1903–1912, S. 147.], abgerufen am 2. Jänner 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[21. Mai]] [[1981]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Lutherische Kirchen|lutherischer]] Theologe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des gleichnamigen Rechtsanwalts und späteren Landtagsabgeordneten [[Wilhelm Felix Josef Dantine]] studierte [[Evangelische Theologie]] in Wien, [[Bonn]] (u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Karl Barth]]) und [[Erlangen]], war Vikar in Wien und trat 1937 seine erste Pfarrstelle in [[Wallern an der Trattnach]] an, einer traditionsreichen [[Toleranzpatent|Toleranzgemeinde]] in [[Oberösterreich]]. In Wien engagierte er sich in der jugendbewegt-reformierten Studentenverbindung &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Gildenschaft|Deutsche Hochschulgilde]] Aggstein&amp;#039;&amp;#039;. Geprägt von Kriegsdienst und Gefangenschaft kehrte er 1948 als [[Studentenpfarrer]] und Studieninspektor des Evangelischen Theologenheims nach Wien zurück. Hier konnte er eine Dissertation schreiben, mit der er 1950 zum [[Doctor theologiae|Dr. theol.]] promoviert wurde. 1955 folgte die [[Habilitation]] für [[Systematische Theologie]], ebenfalls über ein Thema aus der [[Sakramententheologie]]. Die 1952 gegründete [[Evangelische Akademie]] Wien machte er zu einem weit ausstrahlenden Diskussionsforum. 1963 wurde er Stellvertreter des geistlichen Oberkirchenrates, erhielt aber noch im selben Jahr einen Ruf als Universitätsprofessor an die Wiener Evangelisch-Theologische Fakultät, wo er bis zu seinem Tod lehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Johannes Dantine]] war ebenfalls lutherischer Theologe und (außerordentlicher) Universitätsprofessor für Systematische Theologie an der Universität Wien, sein Enkel [[Olivier Dantine]] ist seit 2012 Superintendent der Diözese Salzburg-Tirol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschwerpunkte ==&lt;br /&gt;
Mit seinem Eintreten für eine Öffnung der evangelischen Kirche gegenüber der Gesellschaft stand Dantine während der Zeit des konservativen Bischofs [[Oskar Sakrausky (Geistlicher, 1914)|Oskar Sakrausky]] in Opposition zum Kurs seiner Kirche. Dennoch vertrat er sie in vielen nationalen und internationalen Gremien (unter anderem bei der Erarbeitung der [[Leuenberger Konkordie]] 1973 und in der [[Kommission für Glauben und Kirchenverfassung]]). Sehr an der Beziehung zwischen Theologie und Recht interessiert, wirkte er während der 1970er Jahre als Berater des österreichischen Justizministers [[Christian Broda]] an der [[Strafgesetzbuch (Österreich)|Strafrechtsreform]] mit. Ein besonderes theologisches Anliegen war ihm auch die Theologie der [[Diaspora]]. Ferner engagierte er sich im evangelisch-katholischen (1965 Gründung des «Ökumenischen Arbeitskreises» mit [[Kurt Lüthi]], [[Ferdinand Klostermann]] und [[Otto Mauer]]) und jüdisch-christlichen Dialog (1961 war er beteiligt an der Gründung der Arbeitsgemeinschaft Juden und Christen des [[Deutscher Evangelischer Kirchentag|Deutschen Evangelischen Kirchentages]], seit 1962 stellvertretender Vorsitzender des «Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit» in Österreich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm-Dantine-Haus.jpg|alternativtext= Studentenwohnheim Wilhelm-Dantine-Haus in Wien im 18. Bezirk|miniatur|Studentenwohnheim Wilhelm-Dantine-Haus in Wien im 18. Bezirk.]]&lt;br /&gt;
Dantine wurde 1968 von der [[Universität Tübingen]] und 1981 von der Reformierten Theologischen Akademie [[Budapest]] mit der [[Ehrendoktor]]würde ausgezeichnet. Das von ihm geleitete Evangelische Theologenheim in Wien trägt heute seinen Namen (Wilhelm-Dantine-Haus). Die [[Evangelische Kirche A. u. H. B. in Österreich]] stiftete ihm zu Ehren den Dr.-Wilhelm-Dantine-Gedächtnisfonds zur Studienförderung. Im Arkadenhof der Universität Wien wurde 2001 eine Büste aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
[[Peter Stephan Jungk]], der in Wien aufwuchs, gab dem Ich-Erzähler in seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;Der König von Amerika&amp;#039;&amp;#039; (2001; über [[Walt Disney]]) den Namen Wilhelm Dantine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gerechtmachung der Gottlosen. Eine dogmatische Untersuchung&amp;#039;&amp;#039;. C. Kaiser, München 1959.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über den protestantischen Menschen. Kritik und Erwartung&amp;#039;&amp;#039;. Furche, Hamburg 1959.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Glaube und Wissenschaft, ihre kritische Funktion&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Karl Rahner]]: &amp;#039;&amp;#039;Intellektuelle Redlichkeit und christlicher Glaube&amp;#039;&amp;#039;. Herder, Freiburg 1966.&lt;br /&gt;
* (als Hrsg. mit [[Kurt Lüthi]]): &amp;#039;&amp;#039;Theologie zwischen gestern und morgen. Interpretationen und Anfragen zum Werk Karl Barths&amp;#039;&amp;#039;. C. Kaiser, München 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der heilige und der unheilige Geist. Über die Erneuerung der Urteilsfähigkeit&amp;#039;&amp;#039;. Radius, Stuttgart 1973.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jesus von Nazareth in der gegenwärtigen Diskussion&amp;#039;&amp;#039;. Gütersloher Verlagshaus 1974.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Theologie: Eine Herausforderung der Theologie der Weißen?&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg 1976.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hoffen – Handeln – Leiden. Christliche Lebensperspektiven&amp;#039;&amp;#039;. Herder, Freiburg 1976.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Dogma im tridentinischen Katholizismus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Dogmen- und Theologiegeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. v. [[Carl Andresen]], Bd. 2. Göttingen: Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht 1980, S. 411–498.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Versöhnung. Ein Grundmotiv christlichen Glaubens und Handelns&amp;#039;&amp;#039;. Gütersloher Verlagshaus. 1982.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Recht aus Rechtfertigung. Ausgewählte rechtstheologische und kirchenrechtliche Aufsätze&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von [[Albert Stein (Theologe)|Albert Stein]]. Tübingen: Mohr Siebeck, 1982.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Tod, eine Herausforderung zum Leben. Erwägungen eines Christen&amp;#039;&amp;#039;. Gütersloher Verlagshaus, 1983.&lt;br /&gt;
* (mit [[Eric Hultsch]]): &amp;#039;&amp;#039;Lehre und Dogmenentwicklung im Römischen Katholizismus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Dogmengeschichte und Theologiegeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. v. Carl Andresen.  Bd. 3. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1984, S. 289–423.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Protestantisches Abenteuer&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. v. [[Michael Bünker]]. Tyrolia Verlaganstalt, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eric Hultsch, [[Kurt Lüthi]]: &amp;#039;&amp;#039;Bekennendes Bekenntnis. Form und Formulierung christlichen Glaubens. Wilhelm Dantine (1911–1981) zum Gedächtnis&amp;#039;&amp;#039;. Gütersloher Verlagshaus Mohn, 1982. ISBN 3-579-00169-8.&lt;br /&gt;
* [[Falk Wagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Glaubensgewißheit und Weltverantwortung. Zum Profil der systematisch-theologischen Position von Wilhelm Dantine&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Karl W. Schwarz|Karl Schwarz]], Falk Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitenwechsel und Beständigkeit. Beiträge zur Geschichte der Evangelisch-theologischen Fakultät in Wien 1821–1996&amp;#039;&amp;#039; (= [[Schriftenreihe des Universitätsarchivs, Universität Wien]]; 10). WUV, Wien 1997. S. 391–426.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|autor=Karl Schwarz|artikel=Dantine, Wilhelm|band=20|spalten=361-367}}&lt;br /&gt;
* Karl Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Dantine – das Profil eines protestantischen Rechtstheologen: Biographische und forschungsgeschichtliche Aspekte&amp;#039;&amp;#039;. In: Wiener Jahrbuch für Theologie 4, 2002, S. 299–319.&lt;br /&gt;
* Eric Hultsch: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Dantine – Ein österreichischer Protestant&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Ulrich Körtner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kirche – Demokratie – Öffentlichkeit. Ort und Auftrag der Kirchen in der demokratischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. Tyrolia Verlag, Innsbruck/Wien 2002, ISBN 3-7022-2428-9, S. 21–46.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Amt und Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;, 62. Jahrgang, Heft 2, 2011: Themenheft Wilhelm Dantine, mit Beiträgen von [[Christian Danz]], [[Michael Bünker]], [[Ulrich H. J. Körtner]], [[Kurt Niederwimmer]] und Karl Schwarz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118523716}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118523716|LCCN=n50037384|VIAF=137117}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dantine, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Studentenpfarrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter in der DG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Systematischer Theologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dantine, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dantine, Wilhelm Felix Ferdinand (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer lutherischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. November 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leoben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Mai 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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